DE808361C - Injektionsnadel - Google Patents

Injektionsnadel

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DE808361C
DE808361C DEP52758A DEP0052758A DE808361C DE 808361 C DE808361 C DE 808361C DE P52758 A DEP52758 A DE P52758A DE P0052758 A DEP0052758 A DE P0052758A DE 808361 C DE808361 C DE 808361C
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DE
Germany
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nickel
corrosion
needle
chrome
resistant
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Expired
Application number
DEP52758A
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English (en)
Inventor
Robert Schmitz
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M5/32Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Injektionsnadel Es ist bekannt, Injektionsnadeln aus Metallen herzustellen, die möglichst wenig rost- und korrosionsanfällig sind, da das ständige Auskochen der Nadeln und entsprechende Desinfektionsbehandlungen das Material stark angreifen, gerostete oder korrodierte Nadeln aber nicht mehr gebrauchsfähig sind. Außer der Korrosionsbeständigkeit müssen die Nadeln aber auch eine hohe mechanische Güte, insbesondere eine hohe Elastizität besitzen, da sich sonst häufig am Einsatz bleibende Verformungen oder Brüche der Nadel ergeben.
  • Die notwendige Rost- und Korrosionsbeständigkeit besitzen Halbedel- und Edelmetalle, wie Nickel, Silber, Gold und Platin. Diesen Metallen fehlt aber die für eine Injektionsnadel erforderliche Elastizität, so daß sie allein für diesen Zweck nicht brauchbar sind. Man verwendet deshalb für diese Nadeln Edelstähle, vor allem Chromnickelstähle, die die nötige Elastizität besitzen, und versucht ihnen die an sich noch nicht hinreichende Korrosionsbeständigkeit durch besondere Vorkehrungen zu verleihen.
  • So versieht man Nadeln aus. Chromnickel&tahl oder anderen härtbaren Stählen mit einer korrosionsmindernden Oberflächenpolitur oder mit einem galvanischen Überzug aus Nickel oder anderen korrosionsfesten Materialien. Wegen der Enge der Innenbohrung der Nadeln ist es aber nur möglich, die Polituren oder Überzüge auf der äußeren Metalloberfläche anzubringen, so daß die Innenfläche nach wie vor anfällig bleibt.
  • Die Erfindung beseitigt die bestehenden Schwierigkeiten dadurch, daß sie bei der Injektionsnadel die verschiedenartigen Metalle in der Weise kombiniert verwendet, daß die Nadel den höchsten Ansprüchen hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit und mechanischer Festigkeit entspricht.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Nadel von mindestens zwei übereinandergezogenen und heftsicher.miteinander verbundenen Metallrohren gebildet ist, von denen das innere Rohr aus einem korrosionsbeständigen, dehnbaren Metall, wie Nickel, Silber, Gold, Platin o. dgl., und das äußere, das eigentliche Stützrohr der Nadel bildende Rohr aus einem elastischen Metall, wie z. B. Chromnickelstahl, besteht, dessen äußere Oberfläche durch eine Polierbehandlung, einen Überzug oder ein drittes darüber gezogenes, nach Art und Beschaffenheit dem Innenrohr entsprechendes Rohr korrosionsbeständig gemacht ist.
  • Die übereinanderzuziehenden Rohre werden getrennt hergestellt. Ihre Wandstärken sind im Vorziehverfahren genau zu kalibrieren. Beim Ubereinanderziehen in einem gemeinsamen Ziehvorgang mit Hilfe von entsprechend eingeführten Ziehdornen und Ziehdüsen werden die Rohre dann zu einer kompakten Masse auf die vorgeschriebenen Dimensionen abgestimmt.
  • Die Verbindung zwischen den einzelnen Rohren läßt sich mit solcher Dichtheit ausführen, daß ein Eindringen korrodierender Flüssigkeiten oder Gase zwischen die Rohre unmöglich ist. Durch den Ziehvorgang, bei dem die verschiedenen Rohre übereinandergepreßt werden, werden die Materialien so hohen Drücken unter hohen Temperaturen ausgesetzt, daß infolge Diffusionswirkung der Metalle ineinander eine der Plattierung bei Walzblechen entsprechende innige Verbindung entsteht. Durch Glühen zwischen den einzelnen Stufen des mehrstufigen Ziehvorgangs unter Luftabschluß in Vakuum werden Verunreiriigungen der zu plattierenden Oberflächen beispielsweise durch Schwefel und Sauerstoff unterbunden, so daß die Nadel später auch durch inneren Zerfall nicht gefährdet sein kann. Die Nadel besitzt demnach eine praktisch unbegrenzte Halt- und Brauchbarkeit.
  • Nach bisherigen praktischen Untersuchungen haben sich Stützrohre aus Chromnickelstahl und Innenrohre oder Innen- und Außenrohre aus reinem Nickel verbindungstechnisch hervorragend bewährt.
  • Dadurch, daß die Härte der Spitze durch das Stützrohr dieselbe bleibt wie bei den bekannten Chromnickelstahlnadeln, ist eine Abnutzungs- und Bruchgefahr nicht gegeben. Die weicheren Nickellagen passen sich infolge der sehr innigen Verbindung der Rohre leicht den Verformungen des Stützrohrs unter der Betriebsbeanspruchung an, ohne zu reißen oder zu brechen.
  • In vielen Fällen genügen die Nadeln aus einem Nickelinnenrohr und einem Stützrohr aus Chromnickelstahl mit äußerer Oberflächenpolitur oder einem anderen härtbaren Stahl mit galvanischem Nickelüberzug den technischen Forderungen vollauf. Am vollkommensten ist jedoch die Nadel, bei der das Stützrohr auch außen mit einem Nickelrohr umkleidet ist, da dieses ein wirksamerer Korrosionsschutz als beispielsweise ein galvanischer Nikkel- oder Silberüberzug ist; derartige Überzüge neigen nämlich zu örtlichen Rißbeschädigungen durch Verformungsüberbeanspruchungen, wodurch das darunterliegende Stützrohrmotall unkontrollierter Korrosion ausgesetzt ist. Außerdem kann bei Verwendung des Außenrohrs das eigentliche Stützrohr auch aus einem weniger hochwertigen, also billigeren Stahl bestehen, da er als solcher nicht rost-und korrosionssicher zu sein braucht.
  • In der Zeichnung zeigen die Abb. I und 2 Längs-und Querschnitte, in vergrößertem Maßstab, durch zwei beispielsweise Ausführungen von Injektionsnadeln gemäß der Erfindung.
  • Die Nadel nach Ahb. I besteht aus einem Stützrohr a aus Chromnickelstahl mit polierter Oberfläche und einem Innenrohr b aus Nickel, Silber o. dgl.
  • Bei der Nadel nach Abb. 2 besitzt das Stützrohr a aus Chromnickelstahl oder einem sonstigen Stahl noch eine Hülle aus einem Außenrohr c, das wie das Innenrohr b aus korrosionsbeständigem Metall besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Injektionsnadel, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe von mindestens zwei übereinandergezogenen und heftsicher miteinander verbundenen Metallrohren gebildet ist, von denen das innere Rohr aus einem korrosionsbeständigen, dehnbaren Metall, wie Nickel, Silber, Gold, Platin 0. dgl., und das äußere, das eigentliche Stützrohr der Nadel bildende Rohr aus einem elastischen Metall, wie z. B. Chromnickelstahl, besteht, dessen äußere Oberfläche durch eine Polierbehandlung, einen Überzug oder ein drittes darüber gezogenes, nach Art und Beschaffenheit dem Innenrohr entsprechendes Rohr korrosionsbeständig gemacht ist.
DEP52758A 1949-08-24 1949-08-24 Injektionsnadel Expired DE808361C (de)

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DEP52758A DE808361C (de) 1949-08-24 1949-08-24 Injektionsnadel

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DEP52758A DE808361C (de) 1949-08-24 1949-08-24 Injektionsnadel

Publications (1)

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DE808361C true DE808361C (de) 1951-07-12

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ID=7385957

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DEP52758A Expired DE808361C (de) 1949-08-24 1949-08-24 Injektionsnadel

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DE (1) DE808361C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2017194074A1 (en) * 2016-05-12 2017-11-16 Trinogy Ug (Haftungsbeschränkt) Port needle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2017194074A1 (en) * 2016-05-12 2017-11-16 Trinogy Ug (Haftungsbeschränkt) Port needle

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