DE808290C - Fluessigkeitsstandanzeiger - Google Patents

Fluessigkeitsstandanzeiger

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DE808290C
DE808290C DEP37312A DEP0037312A DE808290C DE 808290 C DE808290 C DE 808290C DE P37312 A DEP37312 A DE P37312A DE P0037312 A DEP0037312 A DE P0037312A DE 808290 C DE808290 C DE 808290C
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DE
Germany
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liquid level
boiler
level indicator
level
temperature difference
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Expired
Application number
DEP37312A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Fritz Hamacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
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Application granted granted Critical
Publication of DE808290C publication Critical patent/DE808290C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/24Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid
    • G01F23/246Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid thermal devices
    • G01F23/247Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid thermal devices for discrete levels
    • G01F23/248Constructional details; Mounting of probes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsstandanzeiger Zur Messung des Flüssigkeitsstandes in Behältern, insbesondere solchen unter Druck, sind mancherlei Verfahren und Einrichtungen bekanntgeworden, von denen in gewissen Fällen keines praktisch anwendbar ist. Vor allem macht die Standmessung in Druckkesselwagen so erhebliche Schwierigkeiteii, daß bis heute kein einwandfreies Verfahren bekannt ist, mit dem der Stand, z. B. von sog. Flüssiggas, d. h. unter Druck befindlichen verflüssigten Gasen, in Kesselwagen zu messen ist.
  • Die Kenntnis des Flüssigkeitsstandes in derartigen Kesselwagen ist aber von besonderer Wichtigkeit zur Vermeidung von tZberfüllungen des Kessels, die beim Ansteigen der Außentemperatur unter Umständen zum Aufreißen des Kesselbleches führen können.
  • Alle bei ortsfesten Behältern üblichen Verfahren der Standmessung, wie z. B. mittels Schwimmer oder an Federn aufgehängte Verdrängungskörper, deren Hub mit elektromagnetischen Mitteln nach außen übertragen werden kann, oder unmittelbar beobachtbare Schaugläser oder außen am Kessel angebrachte rnetallische Standrohre mit eingebautem Schwimmer o. dgl., wobei der Stand wiederum auf elektromagnetischem Wege erkannt werden kann, alle diese Einrichtungen sind für Kesselwagen nicht brachbar, da sie dem rauhen Eisenbahnl>etrieb, den Erschütterungen beim Tangieren und Fahren und der unsachgemäßen Behandlung durch nicht unterrichtetes Personal nicht standzuhalten vermögen und im beschädigten Zustand eine größere Gefahrenquelle darstellen würden, als wenn sie gar nicht vorhanden sind.
  • Da die Standüberwachung in erster Linie nur an den Stellen vorhanden zu sein braucht, an denen der Kesselwagen gefüllt wird, könnte man daran denken, am Füllort ortsfest ein Standrohr o. dgl. anzubringen, das mit dem zu füllenden Kessel durch druckfeste Rohrleitungen verbunden wird. Zum Anschluß einer ortsfesten Standmeßeinrichtung aber sind am Kessel zusätzliche Ventile erforderlich, die zur Zeit an keinem Kesselwagen vorhanden sind und deren Anbringung an sämtlichen in Frage kommenden Kesselwagen nach Normung der Ausführungsformen erst erzwungen werden müßte.
  • Die kurze Schilderung der Sachlage zeigt, daß hier ein dringendes Bedürfnis nach einer Standmessung vorliegt, die es gestattet, ohne daß Abänderungen am Kessel vorgenommen werden, zu beurteilen, ob die Füllung des Kessels unterhalb der zulässigen Höchsfgrenze geblieben ist oder diese überschritten hat. Nicht erforderlich ist messende Verfolgung des ganzen Standanstiegs vom Beginn der Füllung an.
  • Im folgenden wird ein Verfahren mit entsprechender Vorrichtung beschrieben, das eine Lösung dieser Aufgabe bedeutet. Es besteht darin, daß die Kesselwand an der Stelle, wo eine Standüber wachung erwünscht ist, örtlich ein wenig geheizt wird, z. B. auf elektrischem Wege, und zwar so, daß der dem Kesselblech zugeführte Wärmestrom eine räumliche Verteilung hat, die symmetrisch ist zu jener horizontalen Linie, deren Erreichung durch den Flüssigkeitsstand beobachtet werden soll. An zwei Stellen unterhalb und oberhalb dieser Linie wird durch außen an der Kesselwand angedrückte oder sonstwie befestigte Thermometer, z. B. Widerstandsthermometer oder Thermoelemente, die Temperaturdifferenz dieser beiden Stellen gemessen.
  • Diese Temperaturdifferenz verändert sich mit wachsendem Flüssigkeitsstand und ist ein Maß für das Ansteigen der Flüssigkeit. Durch passende Wahl der Lage der beiden Tèmperaturmeßstellen bezüglich jener horizontalen Symmetrieachse der Wärmeverteilung läßt es sich erreichen, daß z. B. mit dem Anstieg des Flüssigkeitsstandes die Temperaturdifferenz zunächst steigt und beim Überschreiten jener horizontalen Symmetrieachse wieder fällt. Durch ein registrierendes Instrument läßt sich die Überschreitung jener Linie durch den Flüssigkeitsstand durch ein Maximum des Ausschlages deutlich kennzeichnen. Die Höhe der horizontalen Linie läßt sich natürlich durch entsprechende Verschiebung des Gerätes an der Außenwand des Kessels nach Wunsch wählen. Die Wärme, die zur Aufrechterhaltung der erforderlichen kleinen Übertemperatur in einem Teil des Kesselbleches notwendig ist, kann entweder unmittelbar im Blech erzeugt werden, z. B. durch Heizung mittels elektrischen Stromes, oder diesem durch Strahlung oder Leitung zugeführt werden.
  • Ein Ausführungsheispiel des Verfahrens zeigt die Abbildung. Auf dem Kesselblech I ist ein Wechselstromelektromagnet 2 mit zwei offenen, dem Kesselblech anliegenden Schenkeln hefestigt, dessen magnetischer Wechselfluß das Metall der Kesselwand durchdringt und hier Wirbelströme induziert, die das Blech erwärmen. Zwischell den Schenkeln des Elektromagneten sind zwei Widerstandsthermometer 3 und 4 an der Kesselwand angebracht. Die Widerstandsthermometer werden mit zwei anderen Widerständen in bekannter Weise zu einer Meßbrücke zusammengeschaltet. Das Meßgerät der Brücke, das unmittelbar die Temperaturdifferenz anzeigt, ist als Schreiber ausgebildet, der das tSberschreiten der Füllgrenze 5 des Kessels dadurch dokumentarisch festlegt, daß der Ausschlag nach anfänglichem Anstieg wieder abnimmt. Der Augenblick, in dem das Maximum des Ausschlages, d. h. der zulässige Flüssigkeitsstand, durchlaufen wird, kann durch akustisches oder optisches Signal gemeldet werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Messung des Flüssigkeitsstandes in Behältern, insbesondere solchen unter Druck, dadurch gekennzeichnet, daß einem Teil der Wandung des Behälters, wo die Standmessung vorgenommen werden soll, Wärme zugeführt wird und die Temperaturdifferenz zweier Punkte der Kesselwandung oberhalb und unterhalb jener Linie, deren Erreichung durch den Flüssigkeitsspiegel beobachtet werden soll, gemessen wird, wobei das Erreichen dieser Linie einem Maximum der Temperaturdifferenz entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Gerät zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, bestehend aus einem Wechselstrommagnet (2), der mit seinen beiden offenen Schenkeln der Behälterwand (i) anliegt, und zwei Widerstandsthermometern (3, 4), die zwischen den Schenkeln des Elektromagneten auf der Behälterwand aufgebracht sind und mittels Brückenschaltung eine Meldevorrichtung, insbesondere ein Schreibgerät, betätigen.
DEP37312A 1949-03-20 1949-03-20 Fluessigkeitsstandanzeiger Expired DE808290C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201079B (de) * 1961-07-08 1965-09-16 Siemens Ag Niveauwaechter
FR2299630A1 (fr) * 1975-01-30 1976-08-27 Itt Systeme thermique de detection de niveau
US4358955A (en) * 1980-09-29 1982-11-16 Technomadic Corporation Liquid level gauge
DE3125591A1 (de) * 1981-06-30 1983-01-20 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Fuellstandsmesser
DE3413816A1 (de) * 1984-04-12 1985-10-17 Leifeld und Lemke Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 4993 Rahden Verfahren zum kontrollieren der fuellhoehe in faessern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
US5174153A (en) * 1992-03-27 1992-12-29 Kurita Water Industries Ltd. Device for detecting the level of a liquid in a receptacle

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