DE808060C - Knaeuelhalter - Google Patents

Knaeuelhalter

Info

Publication number
DE808060C
DE808060C DEP33811A DEP0033811A DE808060C DE 808060 C DE808060 C DE 808060C DE P33811 A DEP33811 A DE P33811A DE P0033811 A DEP0033811 A DE P0033811A DE 808060 C DE808060 C DE 808060C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
support rod
holder according
hook
ball holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP33811A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Lorenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
META KREFT
Original Assignee
META KREFT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by META KREFT filed Critical META KREFT
Priority to DEP33811A priority Critical patent/DE808060C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808060C publication Critical patent/DE808060C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B3/00Hand tools or implements
    • D04B3/06Ball holders or receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Knäuelhalter Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Halter für Garn- und Wollknäuel zur Durchführung von Handarbeiten, wie Strick-, Häkelarbeiten u. dgl., aber auch für technische Einzelarbeiten mit Garnen, Fäden u. dgl., wobei im Laufe der Bearbeitung mit beiden Händen mit fortschreitender Arbeit der Faden von einem Knäuel abgenommen werden soll.
  • Zur Freihaltung beider Hände bei solchen Arbeiten und zur Vermeidung eines Fallens und ungewollten Aufrollens der Garnknäuel u. a. sind bereits zahlreiche Anordnungen bekannt, die im wesentlichen in Form von Kästen oder Beuteln die Unterbringung des Garnes und die Befestigung an Kleidungsstücken, an Tischen, Stühlen u. dgl. betreffen. Auch hat man schon Ständer verwendet, bei denen der Knäuel auf eine Nadel aufgespießt und von hier der Faden abgenommen wird, derart, daß sich der Knäuel um die glatte Nadel dreht. Da in der Regel diese Vorrichtungen umständlich sind, so gewöhnen sich Strickerinnen im allgemeinen vielfach das Unterklemmen des Knäuels unter den Arm an, wodurch eine gezwungene und ungesunde Körperhaltung und frühzeitige Ermüdung eintritt und bedingt ist.
  • Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung vermieden und darüber hinaus verschiedene weitere Gebrauchsvorteile erreicht. Insbesondere stellt die Vorrichtung der Erfindung ein sehr wohlfeiles Hilfsmittel dar, das damit für alle Anwendungsfälle nicht anders wie ein übliches Strickgerät verwendet werden kann.
  • Im wesentlichen ist die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf den Arm zu streifenden, gegebenenfalls als offener Klemmreifen ausgebildeten Armreif ein in oder an demselben um seine Achse mittel- oder unmittelbar frei drehbar befestigter Trägerstab lösbar befestigt ist, dessen freies Ende ein Widerlager für den Knäuel bildet oder mit einem Widerlager bildenden Körper verbunden ist, und der Trägerstab z. B. durch Verjüngung des anderen Endes oder nach Lösung eines abnehmbaren Widerlagers das störungslose Einführen des Knäuels oder Aufreihen auf den Stab gestattet.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß nach Aufstecken eines Knäuels durch aufgereihte oder als Distanzstücke aufgeschraubte, aufgesteckte oder sonst befestigte Zwischenkörper mehrere Knäuel in axialer Richtung übereinander befestigt werden können, wodurch mehrere Fäden zum Arbeitsstück geführt werden und mit fortlaufender Arbeit durch den Zug dieser Fäden der Träger um seine Achse in Umdrehung versetzt wird und die Knäuel sich abspulen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einzelne Ausführungsbeispiele von Knäuelträgern nach der Erfindung und Einzelheiten besonderer Ausbildungen, ohne daß sich die Erfindung auf diese Beispiele beschränkt.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. i schaubildlich eine Ausführungsform mit drehgelenkig in einem Armreif befestigtem Trägerstab und durch eingesetztes Widerlager darauf gehaltenem Knäuel, Fig. 2 einen Armreif mit auswechselbar darauf befestigtem Drehhakenträger, Fig.3 einen derartig aufsetzbaren Drehhakenträger gegen die Innenseite des abgebogen dargestellten Armreifens, Fig.4 einen Drehhakenträger schaubildlich einzeln, Fig. 5 in einem Schnitt durch einen solchen Träger mit Haken eine besondere Anordnung der Drehbefestigung, Fig. 6 schaubildlich einen federklammerartig ausgebildeten Drehhakenträger, Fig. 7 im unteren Knäuel aufgebrochen eine Anordnung für mehrere Knäuel an einem Armreif, Fig.8 eine Teilansicht der Drehlagerung des Knäuelträgers, Fig.9 und io besondere Ausbildungen von W iderlagern.
  • Im einzelnen ist i ein offener Armreif, der sich federnd auf dem Arm hält, mit dem durch einen Nietkopf (nicht sichtbar) drehbar im unteren Teil des Reifens in einer Bohrung geführten Ring 2, in welchen sich ein Haken 3 einhängt zur Aufnahme des Trägerstabes 4 mit den spiraligen Abbiegungen 5, nachdem der Knäue16 von oben durch die Spitze des Trägerstabes 4 aufgesteckt ist, bis er sich auf das Widerlager 7 in Form einer kleinen Halbkugel, z. B. aus Achat o. dgl., aufsetzt. Bei fortlaufender Strickarbeit dreht sich der Knäuel, der sich unter dem Arbeitsarm hängend befindet, mit dem Stab um die Achse des Ringes 2 bzw. seine eigene Achse und spult den Faden nach Bedarf ab.
  • Nach Fig.2 bis 4 ist der ebenfalls offen ausgebildete Reifen 8 mit einem aufgestreiften Drehhakenträger 9 versehen in Form eines Streifens aus Metallblech, Kunstharz o. dgl., dessen umgebogene Enden i2 beim Aufschieben über das freie Ende 13 sich fest gegen die Innenseite des Reifens pressen, aber den Mittelteil des Trägers etwas getrennt vom Reifen halten, so daß der in einer Vertiefung, z. B. eingeprägte Kalotte, gelagerte Nietkopf i i des Hakens io die Außenseite des Reifens nicht beschädigt. Hierdurch kann man entweder den Armreif, z. B. einen Schmuckreif, auch für sich tragen bzw. den Träger auf jeden beliebigen offenen Armreif aufschieben. Statt der federnden Laschen 12 kann man auch einen schlaufenartigen flachen, z. B. in sich geschlossenen Träger verwenden, der durch eine Blattfeder federnd gegen den Reifen ansitzt, oder bei geschlossenen Armreifen einen zusammensteckbaren Träger benutzen. Nach Fig.5 ist besonders in Rücksicht auf die Schonung des Reifens, z. B. eine äußere Gravierung, beim Auf- und Abschieben des Drehhakenträgers dieser, 14, mit einem angezogenen, pilzförmigen Stielknopf 15 versehen, um dessen Stiel sich ein rechtwinkelig abgebrochener Ringteil am Haken 16 drehen läßt und wobei der Haken eine Anordnung nach Art einer Federklammer, die sich aus den beiden Klammerteilen 17 zusammensetzt, mit den Grifflaschen 18, die durch eine Schließfeder i9 an sich bekannter Art in Schließstellung gehalten werden (Zeichnung veranschaulicht halbe Öffnungsstellung). Auf der Achse der Klammerteile ist ein Bügel 2o befestigt mit einem Ringlager 2i, in dem drehbar der Aufhängehaken hängt, beispielsweise durch Niet gesichert; diese Klammer kann jederzeit auf einen beliebigen Armreifen aufgeklemmt werden, kann aber auch ebenso leicht an einem anderen Träger befestigt werden.
  • Nach Fig. 7 ist in einem Armreifen 22 mit den ausgebuckelten Kalotten 23 (als Schmuck) in der Kalotte 24 der Trägerstab 25 mittels des verbreiterten Kopfes 27 gelagert und selbst als Hohlniet ausgebildet mit einem verbreiterten, als Kugelschale ausgebildeten Flansch 26. In den Hohlnietschaft 28 schraubt sich mittels Gewinde 3o der mit einer Spitze versehene eigentliche Trägerstab 29 ein (in Fig. 8 abgebrochen dargestellt), der mit als offene Schale ausgebildetem Widerlager 31 mit einem Zierknopf o. dgl. versehen ist und unter Zwischenschaltung von in ähnlicher Weise als Schalen ausgebildeten Distanzstücken das Aufreihen mehrerer Knäuel erlaubt. Für einfachere Zwecke kann das Widerlager auch als einfacher Haken 32 oder nur als dreieckförmige Verbreiterung ausgebildet sein.
  • Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Abänderungen möglich, um die Vorrichtung.besonderen Zwecken anzupassen. So kann z. B. der Haken vorzugsweise als ein Karabinerhaken ausgebildet sein, um die Lösung zu erschweren, der Trägerstab mit die unerwünschteDrehung des Knäuels auf demselben verhindernden Anordnungen, wie Rippen, spiraligen Biegungen u. dgl., ausgestattet sein. Zur Aufnahme mehrerer Knäuel hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Trägerstab aus mehreren durch Distanzstücke unterteilten Abschnitten zusammenzusetzen, die durch Verschraubung oder Verklemmung zusammengesetzt werden und gegebenenfalls auch durch Drehgelenke untereinander unabliängig sich drehen können. Auch können für besondere Ausbildungsformen die Drehlager als kleine Kugellager ausgebildet sein, obwohl eine einfache Lagerung in Hülsen oder Bohrungen mit Nietkopfsicherung den hier auftretenden Anforderungen durchaus genügt. Zweckmäßig werden alle Teile ohne scharfe Kanten oder zu scharfe Spitzen ausgebildet, um eine Beschädigung des Garnes zu vermeiden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Knäuelhalter, dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf den Arm zu streifenden, gegebenenfalls als offener Klemmreifen ausgebildeten Armreif ein in oder an demselben um seine Achse mittel- oder unmittelbar frei drehbar befestigter Trägerstab lösbar befestigt ist, dessen freies Ende ein Widerlager für den Knäuel bildet oder mit einem Widerlager bildenden Körper verbunden ist und der Trägerstab z. B. durch Verjüngung des anderen Endes oder nach Lösung eines abnehmbaren Widerlagers das störungslose Einführen des Knäuels oder Aufreihen auf den Stab gestattet.
  2. 2. Knäuelhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Armreif ein durch Nietkopf, Abplattung o. dgl. in einer Bohrung desselben frei drehbar gelagerter Haken, z. B. Karabinerhaken oder den Haken tragender Ring, befestigt ist, in «-elchen sich ein einerseits zugespitzter, am zugespitzten Ende mit einer Einhängeöffnung versehener Trägerstab einhängt, dessen anderes Ende, z. B. ankerartig nach einer oder beiden Seiten abgebogen oder mit einer Auf lagerungsplatte, Kugelschale o. dgl. %,ersehen, ein Widerlager für den Knäuel bildet.
  3. 3. Knäuelhalter nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerstab mit eine unerwünschte Drehung des Knäuels verhindernden Anordnungen, wie Rippen, spiraligen Verdrehungen über einen gewissen Abschnitt, versehen ist.
  4. 4. Knäuelhalter nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere zur Aufnahme mehrerer Knäuel übereinander der Trägerstab mit Distanzstücken, wie Scheiben, Kugelschalen o. dgl., versehen ist und Anordnungen zu deren lösbarer Befestigung, wie Schraubverbindungen, und der Trägerstab aus mehreren Teilen, z. B. durch Verschraubung zusammengesetzt ist.
  5. 5. Knäuelhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Anordnung mehrerer Knäuel die verschiedenen Knäuelabschnittedurch Drehgelenke gegeneinander unabhängig drehbar sind.
  6. 6. Knäuelhalter nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur mittelbaren Anordnung der Drehvorrichtung, z. B. eines Drehhakens, die Aufhängung des Trägerstabes in einem auf dem Armreif lösbar zu befestigenden Trägerstück, z. B. vorzugsweise einem federnd aufzureihenden Schieber, angeordnet ist.
  7. 7. Knäuelhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber als Klammer ausgebildet ist. B. Knäuelhalter nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber in Form einer Klammer als mit federnden Zungen übergreifender Schieber o. ä. in einem Abstand gegen den Reifen, vorzugsweise in einem besonderen an ihm befestigten Lagerbügel, den Drehteil für den Haken trägt.
DEP33811A 1949-02-11 1949-02-11 Knaeuelhalter Expired DE808060C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP33811A DE808060C (de) 1949-02-11 1949-02-11 Knaeuelhalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP33811A DE808060C (de) 1949-02-11 1949-02-11 Knaeuelhalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE808060C true DE808060C (de) 1951-07-09

Family

ID=7373415

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP33811A Expired DE808060C (de) 1949-02-11 1949-02-11 Knaeuelhalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE808060C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3273766A (en) * 1964-11-02 1966-09-20 Frank P Cosentino Wrist article retaining device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3273766A (en) * 1964-11-02 1966-09-20 Frank P Cosentino Wrist article retaining device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3246174C2 (de) Blumenhalter
DE2016717C3 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines hohlen Balles o.dgl. an einer Leine
CH295862A (de) Handtasche.
DE808060C (de) Knaeuelhalter
DE746023C (de) Kuenstlicher Arm
DE965977C (de) Lockenwickler mit Nadelbefestigung
CH306805A (de) Präsentierständer.
DE2002875A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Befestigung von Zubehoerteilen,insbesondere Pelzbesaetzen an Kleidungsstuecken und von Haengegleitern an Gardinen und Vorhaengen
DE853492C (de) Knaeuelhalter
DE914307C (de) Aufhaengemittel fuer Gardinen oder sonstige Stoffartikel
DE1635971A1 (de) Strick- und Wirkmaschine
DE662841C (de) Hundehalsband mit bedarfsweise abziehbarer Leine
DE102185C (de)
DE842521C (de) Knaeuelhalter mit Ballhaspel zur Aufnahme von Strickwolle od. dgl.
DE926699C (de) Schmuckstueck in Form von Insekten oder aehnlichen Tieren
AT53709B (de) Befestigungsvorrichtung für Damenhüte.
DE261549C (de)
DE923997C (de) Schliesse fuer die Verbindung von Bandenden
AT86581B (de) Künstlicher Unterarm.
DE685808C (de) Wurfstab fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl.
DE915495C (de) Laufrollenaufhaenger fuer Vorhaenge
DE569798C (de) Vorrichtung zum OEffnen von Regenschirmen
AT57655B (de) Schleierhalter.
DE323594C (de) Kleiderhenkel
DE90829C (de)