DE807537C - Fuellstation einer Rundlauf-Tablettierpresse - Google Patents

Fuellstation einer Rundlauf-Tablettierpresse

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DE807537C
DE807537C DEP3448A DEP0003448A DE807537C DE 807537 C DE807537 C DE 807537C DE P3448 A DEP3448 A DE P3448A DE P0003448 A DEP0003448 A DE P0003448A DE 807537 C DE807537 C DE 807537C
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DE
Germany
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filling station
agitator
station according
funnel
press
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Expired
Application number
DEP3448A
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English (en)
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Schaudt Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Schaudt Maschinenbau GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
    • B30B15/304Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses by using feed frames or shoes with relative movement with regard to the mould or moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Füllstation einer Rundlauf-Tablettierpresse Im Arbeitsverlauf einer Rundlauf - Tablettierpresse werden die Matrizen zuerst mit dem jeweiligen Gut gefüllt, worauf das eingefüllte Gut zusammengepreßt und schließlich die fertige Tablette ausgeworfen wird. Die Füllung erfolgt in der sogenannten Füllstation, die in der Regel aus einem dem Umfang des die Matrizen tragenden umlaufenden Arbeitstisches zugeordneten Fülltrichter besteht.
  • Nach der Erfindung ist in dem Fülltrichter ein Rührwerk angeordnet, das von geeigneten umlaufenden Teilen der Rundlaufpresse angetrieben ist.
  • Durch das Rührwerk wird das Füllgut in dauernder Bewegung gehalten, wodurch eine Zusammenhallung des Füllgutes vermieden wird. Andererseits ist nach der Erfindung kein besonderer Antrieb für das Rührwerk der Füllstation erforderlich, vielmehr dienen sowieso an der Rundlaufpresse, insbesondere am Arbeitstisch, vorhandene Teile als Antriebsmittel. Unterhalb des Fülltrichters ist auf einer senkrechten Welle das Antriebszahnrad des Rührwerks befestigt; in dessen Lücken bei der vorliegenden Ausführungsforen die Matrizen des Arbeitstisches eingreifen. Durch eine eingebaute Überlastungssicherung, z. 13. in Gestalt einer Rutschkupplung, ist dafür gesorgt, daß das Rührwerk ausgeschaltet wird, wenn seine Rührwellen einen zu großen Widerstand finden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß in dem Trichter mehrere einander parallel liegende Rührwellen angeordnet sind, die durch einen Folgesatz von dauernd miteinander kämmenden Zahnrädern gedreht werden. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß jede oder auch nur ein Teil der Rührwvellen mit ihren Zahnrädern kuppelbar und für sich aus dem Trichter herausnehmbar sind. Das hat den Vorteil, daß die Anzahl der tätigen Rührwellen der Eigenart des jeweiligen Füllgutes angepaßt werden kann.
  • Schließlich bezieht sich die Erfindung noch darauf, claß die Füllstation als Ganzes von der Presse almehmbar ist, wozu beispielsweise lediglich zwei Schrauben zu lösen sind. Anschläge oder Ausschnitte im Traggestell der Füllstation bedingen im Zusammenwirken mit in die Ausschnitte eingreifenden Presseteilen die richtige Lage der Füllstation, wodurch das Aufsetzen wesentlich erleichtert ist.
  • In Gier Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Füllstation im Aufriß, wobei der Arbeitstisch der Presse im Schnitt gezeichnet ist; Fig. 2 ist ein der Fig. i entsprechender Grundriß; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der gebrochenen Linie .d-13 der Fig. i in vergrößertem Maßstab. \'on der Rundlaufpresse ist in der Zeichnung nur die den kreisrunden Arbeitstisch i tragende zentrale =lntriel@swelle 2 und die beiden Säulen 3 des Pressengestells angegeben. Im Arbeitstisch i befinden sich die auf einem Kreis angeordneten Matrizen die unterhalb> des Tisches i einen Bund 4 aufweisen. In den Hohlraum 5 der Matrizen greifen in bekannter Weise die umlaufenden Preßstempel von unten und von oben ein.
  • Die Füllstation besteht aus dem Fülltrichter 5, der von einem Gestell getragen wird, das im wesentlichen aus der Platte 6 und den seitlichen Ständern 7 besteht.
  • Auf den beiden Säulen 3 sind mittels der Klemmlager ` die beiden Tragarme 9 für die Füllstation befestigt. Die Tragplatte 6 ist im gezeichneten Beispiel mit den stumpfwinkligen Ausschnitten io versehen, in welche die Säulen 3 eingreifen, wie aus Fig. 2 ersichtlich. In der Tragplatte 6 und den Tragarmen 9 befinden sich übereinstimmende Bohrungen i i für zwei in der Zeichnung nicht dargestellte Verbindungsschrauben. Nach Lösung dieser Verbindungsschrauben kann die gesamte Füllstation von den Tragarmen 9 abgenommen werden. Beim Wiederaufsetzen ist die richtige Arbeitslage der Füllstation durch den Eingriff der Säulen 3 in die Ausschnitte io bestimmt. Es können natürlich auch andere Fixiermittel, wie Paßstifte u. dgl., Anwendung finden.
  • Das in dem Fülltrichter 5 angeordnete Rührwerk besteht im gezeichneten Beispiel aus den sieben Rührwellen 12 bis 18, die in der etwa aus Fig. 3 ersichtlichen Weise mit Rührarmen i9 besetzt sind. Die beiden letzten Rührwellen 17, 18 liegen in waagerechter Ebene nebeneinander über dem Arbeitstisch i bzw. der unteren Auslauföffnung des Trichters 5. Der Antrieb des Rührwerks erfolgt durch ein unterhalb der Tragplatte 6 gelegenes Zahnrad 2o, das auf einer senkrechten Achse 21 gelagert ist. Die Drehung des Zahnrades 2o erfolgt durch die Bunde 4' der Matrizen 4 des Arbeitstisches i. Von der senkrechten `Felle 21 wird die Drehung durch die in Fig. 2 schematisch angegebenen Zahnräder 22, 23 auf die seitlich neben dem Fülltrichter gelegene senkrechte Welle 24 übertragen. Unter Vermittlung der leiden Kegelräder 25, 26 wird durch die Welle 24 die oberste Rührwelle 12 angetrieben. Auf der :\chse 27 des Kegelrades 26 sitzt ein Zahnrad 28, welches mit dem Folgesatz der aus Fig. 3 ersichtlichen weiteren Zahnräder 29 bis 34 dauernd kämmt. Die ganzen Zahnräder 28 bis 34 liegen in einem durch den Ständer 7 und den Deckel 35 gebildeten Getriebekasten.
  • Es ist klar, daß das Antriebszahnrad 20 Unmittelbar auf der senkrechten Welle 24 gelagert sein könnte, wenn dies die örtlichen Verhältnisse gestatten.
  • Im gezeichneten Beispiel ist jede der Rührwellen mit ihrem Antriebszahnrad koppelbar. Beispielsweise greifen die als Vierkant ausgebildeten Enden 36 der Rührwellen 12 bis 18 in entsprechende Ausschnitte der Zahnradachse 27 und der Achsen der weiteren Zahnräder 29 bis 34 ein. Auf der gegenüberliegenden Seite lagern die Zapfen 37 der Rührwellen in Bohrungen von Büchsen 38, die in den anderen Ständer 7 eingesetzt sind. Die Abmessungen der Eingriffsteile sind derart gewählt, daß jede Rührwelle nach Entfernung ihrer Lagerbüchse 38 frei wird und aus dem Fülltrichter herausgenommen werden kann. Um diese Herausnahme zu ermöglichen, ist die der Presse zugekehrte Wandung 5' des Fülltrichters abnehmbar. Die Büchsen 38 sind durch die ihren Rand übergreifenden kleinen Kopfschrauben 39 festgehalten. Vorzugsweise hält eine Kopfschraube 39 gleichzeitig zwei Lagerbüchsen 38 fest, wie aus den Fig. i und 3 ersichtlich.
  • Um eine Beschädigung des Rührwerks durch etwa im Füllgut vorhandene Fremdkörper zu vermeiden, ist eine Art Rutschkupplung in den Rührwerksantrieb eingeschaltet. Diese Rutschkupplung besteht im gezeichneten Beispiel aus einer mit der senkrechten Welle 21 festverbundenen Kreisscheibe 4o, in welcher in den auf einem Kreis angeordneten Bohrungen 41 federbeeinflußte Rastkugeln in an sich bekannter Weise angeordnet sind. Die federbeeinflußten Kugeln greifen in entsprechende Kugelrastern des Antriebsrades 2o ein, das auf der senkrechten Welle 21 lose drehbar gelagert ist. Nimmt der Widerstand des Rührwerks in unzulässiger Weise zu, dann treten die Rastkugeln in ihre Bohrungen zurück, und das Antriebszahnrad 20 rutscht frei gegenüber der Scheibe 40.
  • Erwähnt sei noch, d@ß der Antrieb des Zahnrades 2o auch durch andere umlaufende Teile der Rundlaufpresse erfolgen kann. Da beispielsweise die Unterstempel dauernd in die Matrizen 4 eingreifen, so könnten auch diese Unterstempel zum Antrieb des Rührwerks Verwendung finden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllstation einer Rundlauf-Tablettierpresse mit einem dem Umfang des die Matrizen tragenden umlaufenden Arbeitstisches zugeordrieten Fülltrichter, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Fülltrichter (5) angeordnetes Rührwerk von geeigneten, umlaufenden Teilen der Rundlaufpresse angetrieben ist.
  2. 2. Füllstation nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Trichters auf einer senkrechten Welle das Antriebszahnrad (2o) des Rührwerks sitzt, in dessen Zahnlücken die Matrizen (.4, .) des Arbeitstisches eingreifen.
  3. 3. Füllstation nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch mehrere im Trichter (5) angeordnete, parallel liegende Rührwellen, die durch einen Folgesatz von dauernd miteinander kämmenden Zahnrädern gedreht werden.
  4. 4. Füllstation nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede oder ein Teil der Rührwellen mit ihrem Zahnrad kuppelbar und für sich aus dem Trichter herausnehmbar ist.
  5. 5. Füllstation nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rührwelle mit ihren dem Zahnrad gegenüberliegenden Ende in einer Büchse (38) von solcher Gestalt lagert, daß die Welle bei Herausnahme der Büchse frei ist.
  6. 6. Füllstation nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Ganzes von der Presse abnehm- und aufsetzbar ist, wobei Anschläge oder Ausschnitte (io) im Traggestell im Zusammenwirken mit Presseteilen, insbesondere mit zwei Ständersäulen (3), ihre richtige Lage bestimmen.
  7. 7. Füllstation nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine in den Rührwerksantrieb eingeschaltete Rutschkupplung.
DEP3448A 1948-10-02 1948-10-02 Fuellstation einer Rundlauf-Tablettierpresse Expired DE807537C (de)

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