DE807295C - Handschuh aus gekloeppelter Handarbeit und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Handschuh aus gekloeppelter Handarbeit und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE807295C
DE807295C DE1949P0036303 DEP0036303D DE807295C DE 807295 C DE807295 C DE 807295C DE 1949P0036303 DE1949P0036303 DE 1949P0036303 DE P0036303 D DEP0036303 D DE P0036303D DE 807295 C DE807295 C DE 807295C
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DE
Germany
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edge
glove
manufacture
basic pattern
threads
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Expired
Application number
DE1949P0036303
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English (en)
Inventor
Johann Hartmann
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof
    • D04C1/06Braid or lace serving particular purposes
    • D04C1/08Tulle fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Bisher war es nicht möglich, einen gebrauchsfähig geklöppelten Handschuh herzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird der Handschuh so ausgebildet, daß jeder Einzelteil einen festen durchlaufenden Rand aufweist, der zur Aufnahme des Grundmusters dient.
  • Gleichzeitig erfüllt der Rand die Aufgabe, den Zusammenschluß der Einzelteile zu ermöglichen und die Formhaltung des Handschuhes besonders in der Längsrichtung zu sichern. Die Zeichnungen stellen den Handschuh in seinen Einzelteilen dar.
  • Bild 1 zeigt einen Oberteil; derselbe muß eine gewisse Festigkeit und Steifheit in der Länge, aber auch eine entsprechende Dehnbarkeit in der Breitenlage besitzen, um den Handschuh gebrauchen zu können. Handschuhe mit entsprechenden Breitenzügen werden zumeist bevorzugt.
  • Bild I I zeigt einenUnterteil mitDaumenausschnitt. Bild 111 zeigt die Zwischenteile für die Finger, die sorgfältig, besonders fier die Größe der einzelnen Finger, gearbeitet «erden müssen.
  • Bild IV zeigt den Daumen, der dem im Bild 1I gezeigten Ausschnitt genau angepaßt werden muß. Wie die Abbildungen zeigen, läuft der Rand um den ganzen Handschuhteil herum, z. B. bei i Bild I angefangen und nach diesem Punkt wieder zurückkehrend.
  • Der Rand besteht aus zehn Längsfäden und zwei Querfäden, wie bei 2 in Bild i dargestellt; in die L'inkehrlienkel der Querfäden sind an der Innenkante des Randes die Fäden des Grundmusters eingehängt. Bei der Herstellung jedes Einzelteils wird zunächst der Rand für sich gearbeitet, und zwar auf der Musterschablone genau in der Form, die er als fertiger Handschuh haben muß. In diesen als Rahmen dienenden Rand wird dann das Grundmuster eingearbeitet.
  • Die Grundmuster werden von den Fingerspitzen beginnend nach unten gearbeitet, erforderlichenfalls werden die rippenartigen Verzierungen auf dem Handrückenteil in das Grundmuster eingearbeitet. Diese Grundmuster können natürlich sehr verschiedenartig sein; entsprechend dem Geschmack des Trägers (Bild T zeigt zwei dieser Muster).
  • Zusätzlich kann noch ein Manschettenteil ausgearbeitet «-erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handschuh, dadurch gekennzeichnet, daß er ganz oder teilweise aus geklöppelten Teilen besteht, die einen festen, das Grundmuster umschließenden Rand aufweisen.
  2. 2. Handschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand an jeden geklöppelten Einzelteil aus ringsum durchlaufenden Längsfäden und aus Querfäden besteht, deren Umkehrhenkel an der Innenkante mit den Fäden des Grundmusters verbunden sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung des Handschuhes nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst der Rand in der dem fertigen Handschuh entsprechenden Form vollständig bearbeitet wird und darin in den Rand das Grundmuster eingearbeitet wird. \vie dies aus den Zeichnungen ersichtlich ist.
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