DE807189C - Schlackenzement - Google Patents

Schlackenzement

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Publication number
DE807189C
DE807189C DEP12756A DEP0012756A DE807189C DE 807189 C DE807189 C DE 807189C DE P12756 A DEP12756 A DE P12756A DE P0012756 A DEP0012756 A DE P0012756A DE 807189 C DE807189 C DE 807189C
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DE
Germany
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cement
slag
gypsum
clinker
blast furnace
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Expired
Application number
DEP12756A
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English (en)
Inventor
Albrecht Duemmler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinische Kalksteinwerke GmbH
Original Assignee
Rheinische Kalksteinwerke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/08Slag cements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Es sind Schlackenzeme-@te bekannt, deren Gipsanteil über 30,'0 beträgt und die außerdem noch Kalk, Portlandzement oder Klinker und Chlorcalcium in geringer Menge enthalten. Diesen Zementen haftet u. a. aber der Nachteil an, daß sie außerordentlich fein gemahlen «erden müssen, jedenfalls weit feiner, als es selbst für hochwertigen Normenzement nötig ist.
  • Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß der Nachteil, extreme Feinmahlung anwenden zu müssen, dann vermieden «erden kann, wenn die Zementmischung im Rahmen folgender Zusammensetzung bleibt: Ätzkalk in mit Rücksicht auf die Treibgefahr größtmöglicher Menge (6 bis io%), Gips in einer Menge über dem Zusatz bei Normenzement,aber unter dem Zusatz bei Gipsschlackenzement (5 bis 9%), Portlandzement oder Klinker (3 bis 6@'o), Chlorcalcium in geringer'Menge (i bis 30% ), Rest granulierte basische Hochofenschlacke, auch solche, die, beispielsweise wegen geringen Tonerdegehalts, für Gipsschlackenzemente unbrauchbar und für andere Zemente schlecht geeignet ist. Es ist nicht erforderlich, gebrannten Gips anzuwenden; es kann vielmehr mit gleichem Erfolg Rohgips oder Anhydrit verwendet werden. Im übrigen sind die genannten Stoffe, wie an sich bekannt, zu mischen und zu vermahlen. Zemente dieser Zusammensetzung weisen u. a. eine erhöhte Zugfestigkeit, ein geringes Schwindmaß, hohe Raumbeständigkeit, geringe Abbindewärme, größten Widerstand gegen Wassereinflüsse, auch gegen See- und andere aggressive Wässer, eine glatte, staubfreie Oberfläche auf. Bemerkenswert ist, daß diese Eigenschaften auch dann erreicht werden, wenn eine Hochofenschlacke verwendet wird, die, beispielsweise wegen geringen Tonerdegehalts, für Schlackenzement überhaupt nicht und für anderen Zement nur schlecht brauchbar ist. Der größte Vorteil liegt in dem Fortfall der bei Schlackenzementen üblicher Zusammensetzung erforderlichen hohen Mahlfeinheit von etwa io% Rückstand auf dem 490o-:%laschen-Sieb.
  • Innerhalb des vorstehend beschriebenen Gebiets gibt es eine engbegrenzte Zusammensetzung mit auffallend guten Eigenschaften, die nicht wesentlich über-oder unterschritten werden darf, und zwar bei einem Zusatz von 80% Kalk (Ca0), 7% Gips, 5o% Portlandzement oder Klinker und 20% CaC12 zu 78% granulierter basischer Hochofenschlacke. Diese Prozentsätze kÖnnen bei Kalk, Gips und Portlandzement oder Klinker um 20% über- oder unterschritten werden; der CaCl2-Gehalt darf auf 3% erhöht werden. Es ist aber vorteilhaft, die vorstehend angegebene Zusammensetzung möglichst genau innezuhalten. Selbst hierbei kann Hochofenschlacke Verwendung finden, die für Gipsschlackenzement unbrauchbar und für andere Zemente schlecht geeignet ist. Selbst bei 5o% Siebrückstand auf dem 49oo-Maschen-Sieb ergeben sich weit höhere Festigkeiten, als sie Normen- und hochwertige Normenzemente aufweisen. Cberraschend ist, daß die bei dieser Zusammensetzung erzielbaren Festigkeiten bei noch höherem Portlandzement- oder Klinkerzusatz zunächst abfallen und erst bei auf das Mehrfache gesteigertem Klinkerzusatz wieder erreicht werden.
  • In der Zeichnung ist in einem Kurvenschaubild die Druck- und Zugfestigkeit von solchem Zement im Verhältnis zu Normen- und hochwertigem Normenzement dargestellt.
  • Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäß zusammengesetzten Zemente bezüglich des Fortfalls gesteigerter Feinmahlung liegen auf der Hand: ganz erhebliche Kraftersparnis, besondere Ausnutzung und Leistung bei geringem Verschleiß der Mahlaggregate, die eine höhere Lebensdauer aufweisen. Damit bedeutet der neue Zement eine wertvolle Bereicherung und Ergänzung der bekannten Schlackenzemente.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Schlackenzement aus granulierter basischer Hochofenschlacke mit Zusätzen von Kalk, Gips, Portlandzement oder Klinker und Chlorcalcium, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung: Ätzkalk 6 bis ioo%, Gips 5 bis 9%, Portlandzement oder Klinker 3 bis 6o%, Chlorcalcium i bis 3%, Rest granulierte basische Hochofenschlacke.
  2. 2. Schlackenzement nach Anspruch i, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung: Ätzkalk 8%, Gips 7%, Portlandzement oder Klinker 50%, Chlorcalcium 20,ö, Rest granulierte basische Hochofenschlacke.
DEP12756A 1948-10-02 1948-10-02 Schlackenzement Expired DE807189C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091931B (de) * 1952-07-21 1960-10-27 Robasit Bindemittel G M B H Verfahren zur Herstellung von Gipsschlackenzement aus Hochofenschlacke
DE1187974B (de) * 1952-04-26 1965-02-25 Rene Marie Berthier Schlackenzement
FR2729657A1 (fr) * 1995-01-25 1996-07-26 Francois Jose Liant hydraulique haute performance
EP1889820A1 (de) * 2006-08-09 2008-02-20 Council of Scientific and Industrial Research Verfahren zur Herstellung von Portlandschlackezement unter Verwendung von granulierter Hochofenschlacke

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FR2729657A1 (fr) * 1995-01-25 1996-07-26 Francois Jose Liant hydraulique haute performance
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