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Nachstehend beschriebenes Schuhputzzeug ist aus (lern Gedanken erwachsen,
ein Gerät zu schaffen, das im Gebrauch praktisch, in der Handhabung einfach ist
und ein sauberes Arbeiten gewährleistet. Sein großer Vorteil liegt darin, daß zwei
Schuhputzzeuge, für zweierlei Farben, in einem einzigen Gerät vereinigt sind. Ein
weiterer Vorteil ist, daß das Gerät zwei stabile Deckel besitzt, so daß einerseits
die Bürsten nicht durch Druck anderer Gegenstände beschädigt werden können, andererseits
können andere Gegenstände durch das Schuhputzzeug nicht beschmutzt werden. Es ist
daher das ideale ScliulipflegegerätfürWandererundTouristen, kann aber im Haushalt
ebenso verwendet werden.
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Bekannte Einzelheiten sind Bürsten und Dosen für Schuhcreme, die hierbei
Verwendung finden. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegeiistandes
dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Doppel-Schuhputzzeuges
bei abgezogenen Deckeln, Fig.2 eine Draufsicht auf das Doppel-Schuhputzzeug ohne
Deckel, Fig. 3 eine Stirnansicht der Putzbürste.
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Die Einzelheiten, aus denen sich das Doppel-Schuhputzzeug zusammensetzt,
sind folgende: a ist die Putzbürste, welche in der Schale b ruht. Bei dieser Schale
sind die beiden Seitenwände fast gänzlich weggelassen, nur ein kleines Stück an
jeder Ecke bleibt stehen, damit einerseits die Bürste nicht rechts oder links herausfallen
kann, andererseits je zwei Löcher, oben und unten, angebracht werden können. In
diese greift ein Zahn c ein, um die Bürste oben oder unten festzuhalten. Die Bürste
liegt normalerweise zu tief und muß zum Gebrauch hochgezogen werden können. Die
anderen beiden Wände sind oben etwas eingebogen, damit die Bürste beim Hochziehen
nicht oben heraus kann. e sind die Anstreichbürsten. Diese Bürsten sowie auch die
Schale b werden durch die Schrauben f reit den Glanzbürsten g fest verbunden. li
sind die Schuhcreinedosen. Sie sind auf je einer Metallplatte festgemacht, welche
seitlich etwas breiter ist als die Dose selbst und damit auf der einen Seite unter
die Bürste e, auf der anderen Seite unter die Schale b reicht. Dadurch haben die
Dosen eine Führung und können bewegt und herausgenommen werden. Auch haben sie hinten
einen beweglichen Boden, damit die Schuhcreme durch die vordere Öffnung s herausgepreßt
werden kann. Damit diese Dosen sich aber nicht selbst bewegen können, wird darunter
eine Feder i angebracht, welche hinten etwas aufgebogen ist, damit ein zu weites
Zurückschieben verhindert wird. k ist eine 1letallplatte, die so groß ist, daß sie
ringsherum etwa 3 mm über den Bürstenrand herausragt. Das hat den Zweck, daß, wenn
beim Gebrauch sich nur einer der beiden Deckel l auf dem Gerät befindet, derselbe
nicht einseitig heruntergedrückt und beschädigt werden kann. ni ist ein aus der
Platte k herausgeschnittener Metallstreifen, welcher drehbar wieder eingesetzt ist.
Er dient dazu, den Schmutz aus den Schuhnähten und Rinnen zu entfernen. Die Bolzen
n sind im Holz der Bürsten e und g befestigt, dagegen sind die Bolzen iil auf einer
Feder o befestigt und diese wiederum an der Platte k. Die Bolzen yt und iai greifen
beim Schließen der Deckel in die Löcher p ein. q ist eine Stoffdecke,
welche immer diejenige Bürste abdeckt, die nicht gebraucht wird. Sie wird zwischen
den beiden Glanzbürsten g am Bürstenholz befestigt und in den Haken r eingehängt.
Nachträglich sei noch festgestellt, daß sich der Zahn c am Hebel d befindet, welcher
über die ganze Bürste reicht und auf beiden Seiten drehbar befestigt ist. Durch
die Federn d, wird der Hebel nach außen gedrückt. Um der Bürste einen festen Halt
zu geben, sind zwei solcher Hebel angebracht.
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DieArbeitsweise im Gebrauch des Doppel-Schuhputzzeuges ist folgende:
Den oberen Deckel l über den Dosen abnehmen, den Metallstreifen iii herausdrehen
und die Putzbürste a hochziehen. Nach Gebrauch wieder in die alte Lage zurückbringen.
Dann die Dose 1i nach außen schieben, die Verschlußkappe von der Öffnung s lösen,
die Schuhcreme auftragen und sofort mit der Bürste e verteilen. Nachdem diese Arbeit
beendet ist. Dose li verschließen und wieder zurückschieben. Damm wird der obere
Deckel l wieder aufgelegt und der untere abgenommen. Hier wird zuerst, wenn notwendig,
die Stoffdecke über diejenige Bürste g gelegt, die nicht gebraucht wird. Nun werden
die Schuhe geglänzt und nach dieser Arbeit der zweite Deckel L auch wieder aufgelegt.