DE80678C - - Google Patents

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DE80678C
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roller
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/182Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by raising or lifting of one of the drafting cylinders, e.g. by removing of the loading means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■KLASSE 76: Spinnerei.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer nach Bauart einfachen und dauerhaften, zugleich verläfslichen Selbstauslösung für Duplir- und Zwirnmaschinen, desgl. für Spinnmaschinen, in welchen zwei oder mehr Bänder, Fäden etc. zwecks Bildung eines einzigen Fadens zusammengeführt werden. Die. Vorrichtung ist derart eingerichtet, dafs bei Bruch eines Bandes oder Fadens gewaltsamer Bruch der übrigen zusammenzuführenden Bänder oder Fäden eintritt. Dadurch wird verhindert, dafs die Ein- oder Vorziehwalzen einzelne Bänder bezw. Fäden weiterfördern.
Zu diesem Zwecke wird zwischen den Spulen und den Einziehwalzen ein Paar nach Art von Zahnrädern cannelirter Walzen angeordnet, deren obere in der Senkrechten beweglich ist. Durch dieses Walzenpaar werden die zu duplirenden bezw. zusammenzuführenden Garnfäden , Bänder oder dergl. geleitet. So lange die Dicke des Arbeitsgutes nicht einen gewissen Betrag unterschreitet, hält dasselbe die obere Walze so hoch, dafs sie aufser Eingriff mit der unteren Walze bleibt. Beide Walzen drehen sich dabei infolge der durch den Zug der Einziehwalzen erzeugten Reibung des Gutes. Kommt nun eines der Bänder (Fäden) mit geringerer Dicke in die Walzen, oder setzt infolge voraufgegangenen Bruches eines der Bänder · (Fäden) aus, so sinkt die obere Walze nach und mit ihren Zähnen in die Lücken der unteren Walze ein, so dafs die übrigen Bänder (Fäden) eingeklemmt sind; zugleich legt sich aber auch die obere Walze mit einem Anschlag gegen eine Hemmung; infolge der so verhinderten Drehung beider Walzen reifsen die übrigen zwischen dem Walzenpaar eingeklemmten Bänder (Fäden), und die weitere Speisung für das Walzenpaar ist eingestellt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung in der Vorderansicht,
Fig. 2 in einem Längsschnitt nach 2-2, Fig. 1, und
Fig. 3 in einer Seitenansicht.
Es ist angenommen, dafs zwei Garnfäden zusammengezwirnt bezw. zwei Bänder F F1 duplirt etc. werden sollen.
A sind die Vorziehwalzen und B B1 die Bandspulen. Zwischen beiden sind zwei in der Achsenrichtung cannelirte Walzen D und E in derselben Verticalebene angeordnet, indem sie mit ihren Zapfen bezw. Wellen D1 und E1 in senkrechten Schlitzen der Wangen eines Rahmens C1 gehalten sind. Durch diese Walzen laufen die Bänder FF1 von den Spulen nach den Vorziehwalzen, und zwar so, dafs ihnen eine Führung G ihren Weg nahe an den Walzenenden anweist. Sie halten die obere Walze so hoch gehoben, dafs kein Eingriff mit der unteren Walze statthat. Diese Führung ist frei in Verticalschlitzen der hinteren Wangentheile beweglich. Aus den Enden der Drehzapfen der oberen Walze treten radial in entgegengesetzter Richtung Anläufe H bezw. H1 heraus, während von den Wangen Hemmungen
bezw. /und /: in den Weg jener vorspringen. Die Anläufe HH1 sind bezüglich ihrer Länge so bemessen, dafs sie bei Nichtunterschreitung der Normaldicke des Spinngutes an den Hemmungen vorbeigehen.
Kommt nun eines der Bänder F und F1 mit geringerer Dicke in die Walzen bezw. setzt es wegen vorhergegangenen Bruches ganz aus, so sinkt die obere Walze F, während sie fortfährt, sich unter der Reibung des anderen Bandes zu drehen, auf der betreffenden Seite und kömmt dadurch nicht nur in Eingriff mit der unteren Walze, sondern auch mit ihren Anläufen HH1 in den Bereich der Hemmungen II1, welche sie und durch sie auch die untere Walze festhalten. Somit ist das Arbeitsgut zwischen beiden Walzen D E festgeklemmt und wird, da die Vorziehwalzen weiter arbeiten, an jenen abgerissen.
Da häufig das Gewicht der Bänder etc. zu ändern ist, so werden die Anläufe HH1 oder die Hemmungen IP verstellbar gemacht; im dargestellten Beispiel ist angenommen, dafs hierzu die Anläufe HH1 mittelst Gewindes in Mutterbohrungen der Wellenzapfen tiefer oder höher einstellbar sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Selbstauslösung für Duplir- und Zwirnmaschinen , desgl. für Spinnmaschinen mit Duplireinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs Bruch oder Dickenverminderung eines der zusammenzuführenden Fäden, Bänder oder dergl. durch Sinkenlassen der oberen Walze eines zwischen Spulen und Vorziehwalzen eingeschalteten cannelirten Walzenpaares, welches von dem hindurchgeführten Arbeitsgut mitgedreht und aufser Eingriff gehalten wird, gegenseitigen Eingriff und Hemmung dieses Walzenpaares und hierdurch Abreifsen der übrigen zusammengeführten Fäden oder Bänder am genannten Walzenpaar veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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