DE805811C - Verfahren zur Herstellung von Magnetogrammtraegern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Magnetogrammtraegern

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DE805811C
DE805811C DEP1034A DEP0001034A DE805811C DE 805811 C DE805811 C DE 805811C DE P1034 A DEP1034 A DE P1034A DE P0001034 A DEP0001034 A DE P0001034A DE 805811 C DE805811 C DE 805811C
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DE
Germany
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magnetizable
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paper pulp
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Dr Fritz Muehlbauer
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BASF SE
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    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62—Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/68—Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent
    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/84—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00—Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01—Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03—Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/0302—Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity characterised by unspecified or heterogeneous hardness or specially adapted for magnetic hardness transitions
    • H01F1/0311—Compounds
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Magnetogrammträgern Magnetogrammträger lassen sich nach bekannten Verfahren aus kompaktem magnetischem Material, z. B. aus dünnen Stahlbindern oder -dränten, oder vorteilhafter durch Aufbringen von in Bindemitteln fein verteilten magnetisierbaren Stoffen, insbesondere Stahl- oder I?iseno@dpulvern, auf bandförmige Träger aus Papier oder Kunststoffen, wie Cellulosederivaten, Polvvinvlchlorid, Polvainiden o. dgl., herstellen. Man kann auch den magnetisierbaren pulverförmigen Stoff in thermoplastische Trägerstoffe in der Hitze einarbeiten und das Gemisch anschließend auf Folien oder Bänder verarbeiten.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich Magnetogrammträger aus Papier als Trägerstoff besonders vorteilhaft in der Weise herstellen lassen, daß man den inagnetisierbaren Stoff aus seiner chemischen Verhindung innerhall> der noch ungeformten Papiermasse sich bilden läßt und dann das so erzeugte innige Gemisch von Trägerstoff und darin fein verteilten magnetisierbarem Stoff zu Papierband oder Pappe verarbeitet. Man kann dabei so verfahren, claß man den in Wasser angeschlämmten Papierfaserstoff mit einer wässerigen Lösung der den niagnetisierbaren Stoff liefernden Verbindung, also z. B. eines Metallsalzes, gut vermischt und die Mischung mit Stoffen, insbesondere Alkalien, versetzt, die den tnagnetisierbaren Stoff aus der Verbindung ausscheiden. Im Augenblick ihrer Ausscheidung werden die maglietisierbaren Teilchen von der Papiernasse aufgenommen, so daß sie in dieser sehr gleichmäßig und sehr fein verteilt sind. Aus der so erhaltenen, mit dem magnetisierbaren Stoff imprägnierten Papiermasse kann man nun mit' den üblichen Hilfsmitteln der Papierindustrie Papierbahnen oder Pappen herstellen und diese durch Walzen, Glätten, Polieren und Schneiden zu Bändern, Scheiben oder Platten von jeder gewünschten Stärke und Größe verarbeiten, die für magnetographische Zwecke ohne weiteres gebrauchsfertig sind.
  • Das Mengenverhältnis zwischen Papiermasse und magnetisierbarem Stoff wählt man nach den Anforderungen, die der. Magnetogrammträger zu erfüllen hat. Im allgemeinen beträgt die Menge des magnetisierbaren Stoffes zwischen 15 und 6o% des Gewichtes des fertigen Magnetogrammträgers, doch kann man auch noch höhere Zusätze wählen.
  • Als magnetisierbare Stoffe sind vor allem der Magnetit Fei 04 und das magnetisierbare y-Eisen(III)-oxyd geeignet. Aber auch andere magnetisierbare Oxyde der Formel O = X-O-Z -O-Y = O, wobei X, Y und Z miteinander identisch sind oder verschiedene zwei- und dreiwertige Metalle darstellen, die in dieser Kombination magnetische Eigenschaften aufweisen, wie z. B. Kobalt, Nickel, Chrom oder Aluminium, kommen in Frage. Zur Herstellung eines Eisenoxyds mit gleichmäßig guten magnetischen Eigenschaften ist es vorteilhaft, solche Lösungen zu benutzeil, die das Eisen sowohl in der Ferro- als auch in der Ferristufe enthalten. Die Fällung wird zweckmäßig in der Wärme vorgenommen.
  • Da bei dem vorliegenden Verfahren der magnetisierbare Stoff im Augenblick des Entstehens von der Trägersubstanz aufgenommen und in außerordentlich fein verteilter Form festgehalten wird, hat das Verfahren den großen Vorteil, daß sich alle Arbeitsgänge erübrigen, die bei den bisherigen Verfahren dazu dienten, den magnetisierbaren Stoff zunächst für sich herzustellen und für den besonderen Zweck der Verarbeitung auf Magnetogrammträger vorzubereiten, beispielsweise durch Mahlen, Windsichten und intensives Verarbeiten mit Bindemitteln oder durch sonstige Maßnahmen in eine fein verteilte Form zu bringen und schließlich durch ein Gießverfahren oder auf thermoplastischem Wege, z. B. durch Walzen und Recken, in die Gestalt eines Magnetogrammträgers überzuführen. Durch das neue Verfahren werden also die Herstellung des magnetisierbaren Stoffes und seine Verarbeitung zusammen mit dem Trägerstoff zum Magnetogrammträger in sehr einfacher Weise miteinander verbunden. Beispiel i In i 5o Teile eines etwa 30!oigen vorgeleimten Papierbreies rührt man eine Lösung von 3,24 Teilen sublimiertem Ferrichlorid und 2,78 Teilen kristallisiertem Ferrosulfat ein, erwärmt das Gemisch auf etwa 5o° und versetzt es mit 6 Teilen 25%igem Ammoniakwasser. Nach kurzem Rühren wird die Papiermasse auf einem feinmaschigen Sieb abgesaugt, ausgewaschen, vom Sieb genommen, zwischen Filtrierpapier ausgedrückt und auf einer geheizten Trommel getrocknet. Man erhält auf diese Weise eine Papierscheibe, die etwa 3o bis 320/0 Eisenoxyd enthält und gute magnetische Eigenschaften besitzt.
  • Setzt man der gleichen Menge Papierbrei eine Lösung von 6,5 Teilen sublimiertem Ferrichlorid und 5,6 Teilen kristallisiertem Ferrosulfat und dann 12 Teile 25 %iges Ammoniakwasser oder 28,3 Teile 25%ige Natronlauge zu, so erhält man eine Papierscheibe mit etwa 50% magnetisierbarem Eisenoxyd. Beispie12 i5oo Teile eines 3%igen Papierbreies vermischt man im Holländer mit einer Lösung von 167 Teilen kristallisiertem Ferrosulfat in iooo Teilen Wasser, erwärmt auf etwa 30°, fügt ioo Teile 25%iges Ammoniakwasser oder 236 Teile 25 %ige Natronlauge zu und versetzt anschließend mit 74 Teilen io%iger Wasserstoffperoxydlösung. Statt des Wasserstoffperoxyds kann man auch eine Lösung von 20,5 Teilen Kalisalpeter in ioo Teilen Wasser verwenden. Es bildet sich ein schwarzer Eisenoxydriiederschlag, der von dem Papierfaserbrei restlos aufgenommen wird. Nach Zusatz papiertechnischer Hilfsmittel stellt man aus diesem Papierbrei auf einer Papiermaschine eine Papierbahn mit glatter Oberfläche von gewünschter Dicke und Länge her und schneidet die fertige Bahn zu Bändern gewünschter Breite. Infolge der äußerst feinen und gleichmäßigen Verteilung des magnetischen Eisenoxyds besitzen die Bänder gute magnetoakustische Eigenschaften. Beispiel 3 Man vermischt eine Lösung von io8 Teilen Ferrichlorid-Hexahydrat, 28 Teilen kristallisiertem Ferrosulfat und 24 Teilen kristallisiertem Kobaltchlorid in i5ooTeilen Wasser mit i5ooTeilen eines etwa 30%igen Papierbreies, erwärmt auf etwa 30°, fügt unter Rühren 112 Teile 25%iges Ammoniakwasser zu und verarbeitet die Papiermasse auf Walzen zu Pappe oder Papier von gewünschter Stärke. Das Produkt zeichnet sich durch eine sehr glatte Oberfläche und gute magnetoakustische Eigenschaften aus.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Magnetogrammträgern aus fein verteilten magnetisierbaren Stoffen und Papier aus Trägerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man den magnetisierbaren Stoff aus seiner chemischen Verbindung innerhalb der noch ungeformten Papiermasse abscheidet und die Masse dann zu Papierband oder Pappe verarbeitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Mischung der Papiermasse mit einer Lösung der den magnetisierbaren Stoff liefernden Verbindung in der Wärme mit einem Fällungsmittel für den magnetisierbaren Stoff versetzt.
DEP1034A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Magnetogrammtraegern Expired DE805811C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936392C (de) * 1953-12-03 1955-12-15 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von magnetischen Eisenoxyden
DE1161587B (de) * 1957-08-12 1964-01-23 Horace Clifford Westcott Magnetogrammtraeger
EP1054343A1 (de) 1999-05-19 2000-11-22 Arjo Wiggins S.A. Substrat, das eine magnetische Markierung enthält, Verfahren zu dessen Herstellung und Vorrichtung, die es verwendet

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936392C (de) * 1953-12-03 1955-12-15 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von magnetischen Eisenoxyden
DE1161587B (de) * 1957-08-12 1964-01-23 Horace Clifford Westcott Magnetogrammtraeger
EP1054343A1 (de) 1999-05-19 2000-11-22 Arjo Wiggins S.A. Substrat, das eine magnetische Markierung enthält, Verfahren zu dessen Herstellung und Vorrichtung, die es verwendet

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