DE805503C - Kraftuebertragungssystem, insbesondere in Anwendung auf Geschuetzanordnungen - Google Patents

Kraftuebertragungssystem, insbesondere in Anwendung auf Geschuetzanordnungen

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DE805503C
DE805503C DEP24757D DEP0024757D DE805503C DE 805503 C DE805503 C DE 805503C DE P24757 D DEP24757 D DE P24757D DE P0024757 D DEP0024757 D DE P0024757D DE 805503 C DE805503 C DE 805503C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
input shaft
output shaft
power transmission
differential
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Expired
Application number
DEP24757D
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English (en)
Inventor
Johann Hermann Abbink-Spaink
Maurice Kerr Ingoldby
Arthur Spencer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vinters Armstrongs Ltd
Original Assignee
Vickers Armstrongs Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Vickers Armstrongs Ltd filed Critical Vickers Armstrongs Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE805503C publication Critical patent/DE805503C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/26Fluid-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/14Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with rotary servomotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Kraftübertragungssystem, insbesondere in Anwendung auf Geschützanordnungen 1)ie Hrtindung bezieht sich auf Kraftiibertragungssystenie und befaßt sich im besonderen mit Systemen zum Übertragen von Bewegungen für Geschützanordnungen.
  • Man hat erkannt, daß ernsthafte Schwierigkeiten beim Richten und beim Anheben von sch-,veren Geschützanordnungen als Folge des Massemviderstandes auftreten, der sowohl einer Beschleunigung als auch einer Verzögerung dargeboten wird. Es ist einleuchtend, daß jedwedes Übertragungssystem in bezug auf das Drehmoment, welches es ausüben kann, Grenzen hat, und in Beziehung zu einer gegebenen Massenlast Grenzen in bezug auf die Beschleunigung und die Verzögerung vorhanden sind, innerhalb welcher die 'Massenlast mit dem Leitsystem während der Bewegung des letzteren in Zlbereinstimniung verbleiben kann. Daher ist es notwendig, in (las Übertragungssystem, z. 13. zwischen dem l.eitsvstetil und der last, eine Forin eines :\usgleichssystetns einzuschließen, welches dazu dient, (las Arbeiten der Übertragung zu begrenzen, so daß ein solches Arbeiten nur innerhalb der natürlichen Grenzen des besonderen betreffenden Systems stattfinden kann. Beispielsweise wird bei der Feuerleitung auf Schiffen, wo mehrere Geschütze durch die gleichen Übertragungskanäle gesteuert werden können, einleuchtend 'sein, daß jede Anordnung charakteristische Grenzen haben kann, \velche nicht notwendigerweise mit den anderen identisch sind. Daher hat sich in der Schaffung eines befriedigend arbeitenden Ausgleichssystems ein Problem ergeben, welches es jeder einzeln gesteuerten Anordnung gestattet, innerhalb seiner eigenen natürlichen Grenzen betätigt zu werden, um so die Ausrichtung mit dem Leitsystem nach Möglichkeit innerhalb dieser Grenzen zu wahren, oder \#;ahlweise diese Ausrichtung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt wiederzugewinnen. für den Fall, daß diese Grenzen anderweitig überschritten sein sollten.
  • In der Beschreibung, welche die Vorrichtung beschreibt, die den Gegenstand der Erfindung in Anwendung auf die Betätigung einer Geschützanordnung bildet, arbeitet die Anordnung mit Hilfe hydraulischer Kraftverstärkerapparate, wobei ihr empfindliches Steuerelement durch einen Elektromotor angetrieben wird, der bei einem elektrischen Nachfolgesystem der Nachfolgemotor sein kann; Mittel sind in Verbindung mit dem Verfolgekonirollelement des hydraulischen Nachfolgekraftverstärkers angeordnet, um das Ausmaß seiner Verschiebung in der einen oder in der anderen Richtung zu begrenzen. Zufolge der Tatsache, daß das Ausmaß der Verschiebung der Verfolgekontrolle die Beschleunigung oder die Verzögerung der Ausgangsleistung aus dem hydraulischen Verstärker bestimmt, wird eine Steuerung der Beschleunigung und Verzögerung der Massenlast erhalten, die von dein hydraulischen Verstärker betätigt wird. Die Wirkung wird darin bestehen, den Nachfolgemotor zii verzögern oder ihn zu beschleunigen zu versuchen, welcher mit dem hydraulischen Kraftsystem zusammen arbeitet, jedoch zufolge der Art des letzteren, d. h. der Tatsache, daß er ein Nachfolgemotor ist, wird das Übertragungssystem, welches dem Nachfolgemotor vorangeht, das Bestreben haben, den Motor stets wieder in seine richtige _1usrichtungsstellung zurückzubringen, sobald dieses erreicht werden kann.
  • Der Ausdruck Ausgleichssystem, der in dieser Beschreibung gebraucht wird, soll die vorübergehende Bedingung decken, bei der der gesteuerte Teil nicht imstande ist, dem steuernden Teil der Vorrichtung im Einklang zu folgen, wobei eine ergänzende Kraft angedeutet wird, welche schließlich den gewünschten Effekt hervorruft.
  • ()er Ausdruck Verfolgerkontrolle soll eine Bedingung umfassen, bei welcher die Mißausrichtung zwischen der einleitenden Vorrichtung und dem Nachfolger den Nachfolger veranlaßt, in der Richtung der einleitenden Vorrichtung bewegt zu werden, und damit das Bestreben hat, die Ausrichtung wiederherzustellen.
  • Fig. i ist eine Querschnittsansicht einer hydraulischen Kraftverstärkereinheit, an welcher die Erfindung verkörpert ist; Fig. 2 und 3 sind Schnitt- bzw. Seitenansichten nach Linie 2-2 und Linie 3-3 der Fig. 4, welche eine Schnittseitenansicht einer Verzögerungsvorrichtung wiedergibt, um eine zu schnelle Beschleunigung und Verzögerung der Ausgangswelle mit großem Drehmoment des hydraulischen Verstärkers relativ zu der Eingangswelle mit kleinem Drehmonient zu verhindern, und Fig. 5 ist eine schaubildliche Darstellung, welche schematisch die Anordnung und ihre zugeordneten Antriebsvorrichtungen wiedergibt.
  • Die hydraulische Kraftverstärkereinheit, welche im Querschnitt in Fig. i wiedergegeben ist, hat ein Steuerventil i, welches durch das Seitenglied 2 eines 1)itferentialgetriebes als Ergebnis einer Dreh-Bewegung der Eingangswelle betätigt wird, wobei das eine Sonnenglied 3 des Differentialgetriebes mit der empfindlichen Eingangswelle 4 mit kleinem Drehmoment vermittels einer Welle 5 in Antriebsverbindung steht, die mit der Eingangswelle vermittels einer Verzahnung 6 verbunden ist. Die Ausgangswelle ist mit dem Bezugszeichen i i benannt, und es sei angenommen, daß sie mit der zu bewegenden Masse, z. B. dem Geschütz, vermittels eines Getriebes verbunden ist, das gemäß bekannter Praxis eine nicht umkehrbare Schnecke umfassen kann, um zu verhindern, daß das Geschütz auf die Ausgangswelle i i zurück antreibt. Das Seitenglied 2 kämmt mit dem Ritzel 7 und treibt es an; letzteres ist auf einer Welle 8 befestigt, die mit dem Ventil gekuppelt und in geeigneten Lagern angeordnet ist und ein Schneckengewinde 9 aufweist, das mit einem mit entsprechendem Gewinde versehenen festen Teil io im Eingriff steht; eine Drehbewegung der Welle 8 verursacht daher, daß das Ventil nicht nur um seine Achse gedreht, sondern auch in Längsrichtung bewegt wird, um die Öffnungs- und Schließbewegungen zu bewirken, wodurch auf diese Weise der Zufluß von 01 zur Einheit gesteuert wird; das Ritzel 7 hat eine genügende Breite, um diese Längsbewegung zu gestatten, ohne daß die Zähne der Teile 7 und 2 außer Eingriff gelangen.
  • Wenn die Eingangswelle 4 anfänglich gedreht wird, wird das Seitenglied 2 des Differentialgetriehes zufolge der an die Ausgangswelle i i gelegten Belastung verschoben; eine Fortsetzung 12 der Welle steht in starrer Beziehung zu einem Sonnenradteil 13, mit welchem ein Planetenrad 13" (Fig. 5) kämmt, das von einem Seitenglied i9 getragen wird, das zum Seitenglied 2 in fester Beziehung steht. Das Planetenrad 13° kämmt mit dem Planetenrad 14, das von dem Seitenglied 2 getragen wird, und kämmt mit dem Zahnrad 3, das auf der Eingangswelle 4 befestigt ist, die leer durch das Seitenglied 2 hindurchgeht. Die genannte Verschiebung des Seitengliedes 2 wird eine entsprechende Längsverschiebung des Ventils i verursachen, um das Einströmen des Arbeitsmittels zu gestatten, und diese Verschiebung wird so lange fortgesetzt, bis die Ausgangswelle i i mit hohem Drehmoment die Geschwindigkeit der Eingangswelle 4 erreicht, wenn das Ventil in jener Stellung bleibt. Auf diese Weise kann die Ausgangswelle auf die Eingangswelle antreibend zurückarbeiten und überwindet daher den Antriebsmotor. Das Seitenglied 2 des Differentialgetriebes, das daher mit der Steuerung des Verfolgers identifiziert werden kann, besitzt eine Verschiebung proportional zu der Geschwindigkeit der Ausgangswelle und weiterhin proportional zu dem Schlupf oder der Nacheilung in dem hydraulischen Verstärker.
  • Die Eingangswelle 4 wird in Bezug auf ihr Ausmaß an Drehung oder ihres Drehwinkels durch nicht dargestellte Fernsteuermittel gesteuert, welche jedoch, wie schematisch in Fig.5 angedeutet ist, Grob- und Fein-Selsyneinheiten 33 bzw. 34 umfaßt. Diese selsvneinheiten sind tnit gleichen Einleitungs-
    einheften an dein Fernsteuerende verbunden, aber
    diese Verbindung bildet keinen Teil der vorliegen-
    den Erfindung, weil die Hauptbetrachtung darin
    liegt, daß die Fein-Selsylieililleit 34 einen Elektro-
    motor 15 steuert, der vermittels eines Differential-
    getriebes (das allgemein durch das Bezugszeichen
    31 angedeutet ist) die Eingangswelle 4 antreibt und
    mit dem Prüf- oder Dämpfungsmittel kombiniert
    ist. Der Zweck des zusätzlichen Differentialgetrie-
    bes besteht darin, einen Schlupf gemäß nachfolgen-
    der Beschreibung auszugleichen.
    Um eine weiche Kraftübertragung von dein Mo-
    tor 15 nach der Eingangswelle 4 sicherzustellen, un-
    abhängig von den Veränderungen im ,Drehmoment.
    welche erforderlich sind, uni die \\'elle .4 zu be-
    wegen, ist eine künstliche Last in Forin eine-;
    Elektrogenerators 32 mit dein Motor 15 gekuppelt.
    Die Feldwicklung des Generators wird permanent
    erregt und der Anker wirl:sain kurz geschlossen:
    die vom Generator absorbierte Energie ist um ein
    Vielfaches größer als die Veränderungen im Dreh-
    inoment, .welche in der \Velle 4 entstehen können.
    Das Differentialgetriebe 31 ist finit dein bereits
    beschriebenen Differentialgetriebe des hydraulischen
    Motors identisch ausgebildet und umfaßt das
    Eingangswellensonnenrad 3, (las Ausgangswellen-
    sonnenrad 13, Seitenglieder 2 und i9 und Planeten-
    glieder 13a und 14; und in diesem Differential-
    getriebe 31 sind die Eingangs- und .'\usgangs-
    sonnengetriebeteile durch (las Bezugszeichen 3a bzw.
    13b angedeutet, während die Seitenglieder durch die
    13ezttgszeicllen 2a und 19a und die Planetenglieder
    durch die Bezugszeichen 13c und 14a bezeicl11iet
    sind.
    Der hydraulische Kraftverstärker oder Motor
    umfaßt die bekannte :\nordnung von parallel-
    achsigen Zylindern 17a in eilleln Block 17, wobei
    das Ventil i aus der Einlaßverbindung 16 zu den
    ventilgesteuerten Öffnungen dieser Zylinder eine
    Verbindung zum Einlassen und Abschließen von
    Druckmittel herstellt, und die Zylinder enthalten
    Kolben, die durch Stangen 17c mit einem Winkel-
    gehäuse i8 verbunden sind, tnit dem Ergebnis, da(.)
    der Zylinderblock 17 zur Drehung veranlaßt wird,
    wenn die Kolben durch Druckmittel verschoben
    werden, und der Zylinderblock nininit die Aus-
    gangswelle i i mit sich.
    Das stufenweise Arbeiten der Vorrichtung ist
    folgende: Es sei angenommen, claß die Eingangs-
    welle 4 im Uhrzeigersinn verdreht wird, wie in
    Fig. 5 angedeutet ist, dann wird das mit ihm ver-
    bundene Sonnenglied 3 das Ritzel 14 verdrehen.
    welches ilini finit dein zusammen arbeitenden Pla-
    netenrad 13a um das andere Sonnenglied 13 eine
    translative Bewegung erteilt; dadurch wird (las
    Seitenglied 2 veranlaßt, nehmen wir an, sich im
    L lirzeigersiifin zu verdrehen. Das lZitzel 7 bewirkt,
    (laß dein hydraulischen Steuerventil i eine kombi-
    nierte Dreh- und Längsbewegung erteilt wird, wo-
    durch Arbeitsmittel in die Zylinder 17 eingelassen
    und das \\"inkelgeli<iuse i8 veranlaßt wird, die
    1--lauptausgangswelle i i entgegen dein t?lirzeiger-
    sinn zti verdrehen.
    Wie oben ausgeführt, steht die Welle i i in An-
    triebsverbindung mit dem Sonnenrad 13, so daß,
    v. enn die Eingangswelle .4 angehalten oder in ihrer
    I'e-,vegung verzögert wird, die Planetenritze113a
    und i4 das Kronenrad oder das Seitenglied 2 ver-
    ;mIassen, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu
    '11-ehen und dadurch das verschiebbare Ventil i in
    :;(, ine ursprüngliche Stellung zurück und damit die
    orrichtung zum Stillstand zu bringen.
    Es ist daher ersichtlich, daß, wenn die Eingangs-
    eile 4 tun einen Winkel von io' verdreht und
    dann zum Stillstand gebracht wird, die Ausgangs-
    #, eile eile i i entsprechend um io' verdreht wird und
    (iann zum Stillstand kommt.
    Es ist weiterhin ersichtlich, daß die relative
    \\% inkelverscliiel)tnig zwischen der Welle 4 und der
    \`, eile i i das .@\usmaß des Öffnens des Ventils i
    Lind daher bestinfinit, daß bei einem gegebenen Aus-
    1<itigscirelnrionietit eine Erhöhung der Geschwindig-
    keit Gier Welle i i sich als Folge einer Vergrößerung
    es Schlupfes oder der Winkelverschiebung zwi-
    >clien den Wellen 4 und i i ergibt.
    Das Glied 2 des Differentialgetriebes ist ver-
    mittels des Ritzels 2o mit einer längs verschiebbaren
    Zahnstange 21 verbunden, und eine Längsbewegung
    der Zahnstange wird durch eine Stoßverzögerungs-
    vorrichtung gesteuert, die aus einem Kolben 22 be-
    steht, der in einem Zylinder 23 angeordnet ist. Die
    regenüberliegenden i?nden der Zylinder sind durch
    zwei parallele Kanäle 24 verbunden, deren jeder ein
    federbelastetes, nicht umkehrbares Ventil 25 ent-
    I.ält, das so angeordnet ist, daß das Mittel nur in
    den Zylinder eintreten kann, und die Ventile sind
    an gegenüberliegenden Enden der Kanäle in öffnun-
    c;en angeordnet, welche zu dem Zylinder führen.
    Die Kanäle 24 enthalten gemeinsam ein verdreh-
    bares Ventil 26, das zwei Bohrungen oder Öffnun-
    "en 26' aufweist, deren jede mit einem der Kanäle
    24 in Verbindung steht. Das Ventil 26 steuert den
    L# luß des Mittels durch die Kanäle hindurch und
    kann als ein Ergebnis der Längsverschiebung der
    Zahnstange 21 geöffnet und geschlossen werden. An
    einem Schwenkhebel 27, der an dem Ventil befestigt
    ist, greift ein Vorsprung 28 auf der Zahnstange an.
    .1n dem Ende jedes Kanals 24 gegenüber dem, an
    ivelchein das nicht umkehrbare Ventil 25 angeordnet
    ist, ist eine Öffnung vorgesehen, welche mit dem
    Zylinder in Verbindung steht und ein Nadelventil
    :..r9 enthält, welches den Ausfluß eines Mittels aus
    (lern Zylinder steuert. Die Kanäle 24 sind daher
    identisch miteinander, mit Ausnahme der Tatsache,
    tiaß die Ventile 25 und 29 entgegengesetzt ange-
    ordnet sind. Eine kleine gebohrte Tropföffnung 30
    ist in dein Kolben ausgebildet, welche es dem Mittel
    gestattet, langsam durch den Kolben hindurchzu-
    gehen.
    In der dargestellten Stellung sind beide öffnun-
    gen 26' in dein Ventil 26 offen, jedoch wird bei Be-
    wegung des Scliwingliebels 27 in der einen oder in
    der anderen Richtung die eine oder die andere der
    Offnungen geöffnet oder geschlossen gemäß der Be-
    @vegungsrichtung, welches es der Verzögerungsein-
    richtung gestattet, während der Rückkehr der Be-
    wegung des Kolbens 22 in die Mittelstellung einen größeren Widerstand entgegenzusetzen als während Gier Auswärtsbewegung in der einen oder der anderen Richtung.
  • Zum Verständnis der Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung sei einleitend angenommen, daß die Eingangsseite des Differentialgetriebes stillsteht und daß daher, wie dargestellt, die Öffnungen des Ventils i sich in der mittleren Nullstellung befinden. Dann wird auch der Kolben 22 der Dämpfungseinrichtung eine Mittelstellung einnehmen, wie dargestellt ist, und die Öffnung 26' in jedem Kanal 24 wird offen sein. Wenn nun die Eingangswelle 4 durch den Motor 15 betätigt wird, um dadurch das Zentralglied des Differentialgetriebes zu verschieben und dadurch den Kraftverstärker in Tätigkeit zu bringen, beginnt gleichzeitig der Kolben 22 der Dämpfungseinrichtung sich aus seiner Mittelstellung mit verhältnismäßig kleiner Gegenkraft zum Motorantrieb zu bewegen.
  • Angenommen, der Kolben ist nach links bewegt worden, wie es durch den Pfeil in Fig. 4 wiedergegeben ist, dann wird die zugeordnete Öffnung 26' in dem Ventil 26 zufolge ihrer Winkelanordnung während des ersten Teiles der Bewegung des Kolbens in jener Richtung vollständig offen bleiben. Das Mittel kann daher von der linken Seite des Kolbens durch den dargestellten Kanal 24 und längs des nicht umkehrbaren, dargestellten Ventils 25 zur rechten Seite des Kolbens wandern. Der andere Kanal 24, welcher sich auf der rechten Seite in Fig. 4 befindet, wird durch sein nicht umkehrbares Ventil 25 vollständig geschlossen und die rückwärtige Öffnung 26' beginnt sich sofort zu schließen und schließt sich endlich. Wenn der Kolben seine Bewegung nach links fortsetzt, beginnt die Vorderöffnung 26' ebenfalls, den Vorderkanal 24 zu schließen und kann ihn vollständig schließen, wenn der Kolben seine äußerste linke Stellung erreicht, obwohl die Öffnung 3o dauernd offen ist. Während der Rückkehrbewegung des Kolbens in der Richtung nach rechts gegen seine Mittelstellung ist das 1-littel zufolge des nicht umkehrbaren Ventils 25, das auf seinem Sitz verbleibt, daran gehindert, durch den dargestellten vorderen Kanal 24 hindurch zurückzukehren. Die Öffnung 26' in dem hinteren Kanal wird anfangs geschlossen, da sich aber der Kolben von seiner äußersten linken Stellung gegen die Mittelstellung bewegt, öffnen sich diese Öffnung und das nicht umkehrbare Ventil und gestatten das Strömen von Flüssigkeit durch den hinteren Kanal hindurch.
  • Das Tropfloch 30 in dem Kolben bildet die einzige unmittelbare Verbindung zwischen den beiden Enden des Zylinders und bildet eine Entweichungsöffnung, durch welche hindurch das Mittel langsam von einem Ende des Zylinders nach dem anderen wandern kann, so z. B. wenn beide Öffnungen 26' geschlossen sind, was nahe der einen oder der anderen äußersten Stellung des Kolbens eintreten N% ürde.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung von Mitteln zum Steuern des Üffnens und Schließens des Ventils i während der Beschleunigung und Verzögerung. In diesem Zusammenhang ist augenscheinlich, daß ein schnelleres Schließen des Ventils, d. h. bei Anhalten des Motors 15 bald ein Zusammenbrechen der übertragungs- oder Steuermittel zufolge der Trägheit der schweren gesteuerten Masse ergeben würde. Deswegen ist ein Mittel, welches die Verzögerung 23 enthält, vorgesehen, das dem Antrieb von der Ausgangswelle i i des Seitengetriebegliedes 2 bei Verzögerung oder Anhalten des Motors 15 nachgiebig eine Gegenkraft entgegensetzt, wobei diese nachgebende Gegenkraft derart ausgebildet ist, daß statt derAusgangswelle i i, welche direkt auf das Seitenglied 2 zurücktreibt, unmittelbar bei Anhalten oder Verzögerung des Motors erst dem Motor 15 entgegenläuft und ihn in Drehung versetzt, d. h. den Motor 15 veranlaßt, über die Sonnenräder 13 und 3, die Planetenräder 13a und 14, die Welle 4, das Sonnenrad 13b, die Planetenräder i3c und 14a und das Sonnenrad 3" zu überrennen. Dieses Nachlaufen ergibt sich aus der Tatsache, daß die Dämpfungseinrichtung der Verschiebung seines Kolbens einen maximalen Widerstand entgegensetzt, wenn das Ventil i vollständig geöffnet ist, d. h. wenn der Kolben 22 sich an dem einen Ende des Zylinders befindtt, so daß die Verschiebung des Kolbens zurück in die Mittelstellung des Zylinders zuerst sehr langsam vor sich geht, zufolge des Umstandes, daß die zugeordnete Öffnung 26' geschlossen ist, und zufolge des sehr eingeengten Flusses des Mittels durch das Tropfloch 3o hindurch, d. h. daß in dieser Stufe das Seitenglied 2 beinahe stillsteht, und wobei einleuchtend ist, daß die Kapazität der Verzögerungseinrichtung 23 ausreicht, um die Drehbewegung der Welle i i unter dem Einfluß der Reaktion des Geschützes oder einer entsprechend gesteuerten Masse und den Antrieb des hydraulischen Kraftverstärkers zu verzögern, wenn der Antrieb vom Motor 15 angehalten worden ist.
  • Der Widerstand des Motors 15 gegen das Überrennen, das durch die Nacheil-Tätigkeit hervorgerufen ist, erzeugt eine Translativbewegung der Planetenteile 13a und 14 proportional zum Widerstand, d. h. dem Widerstand des Teiles 3a und infolgedessen der Welle 4 gegen Drehung. Daher wird das Glied 2 veranlaßt, sich zu drehen und den Kolben 22 der Dämpfungseinrichtung mit einer viel kleineren Geschwindigkeit anzutreiben, als sie auftreten würde, falls der Motor 15 dem Überrennen einen vollständigen Widerstand entgegengesetzt hätte; der Widerstand gegen diesen Antrieb des Kolbens vermindert sich progressiv aus dem Grunde, daß die entsprechende Öffnung 26' sich alltrählich öffnet, bis schließlich der Kolben in seine Mittelstellung zurückkehrt und das Ventil i die Schließstellung erreicht.
  • Das vorgenannte Differential 31 ist zur Hauptsache deswegen eingeführt worden, um einen Schlupf zu korrigieren, zu welchem Zwecke das Seitenglied iga dauernd mit einem Zahnrad 35a kämmt, das von der Ausgangswelle 35 eines kleinen hydraülischen Kraftverstärkers 36 angetrieben wird, welcher eine Miniaturausgabe des Hauptkraftverstärkers gemäß vorstehender Beschreibung ist. Die Eingangswelle 37 der kleineren Hilfseinheit 36 wird von der Ventilspindel 8 über Getriebeteile 8a und 37a angetrieben, und die Zuführungs- und Riickkehrleitungen für die Einheit 36 sind durch die Bezugszeichen 36a bzw. 366 angedeutet. Daher steuert jedwede Drehbewegung, welche dem Seitenglied 2 erteilt worden ist, ein Ventil in der Einheit 36 in gleicher Weise, wie die Steuerung des Hauptventils r und des Seitengliedes 19a desHilfsdifferentialgetriebes 31 ihm eine Bewegung proportional zur Bewegung des Seitengliedes 2 des Hauptdifferentialgetriebes erteilt hat; vorausgesetzt, daß noch eine Translationsverschiebung des Ventils i zur Verfügung steht; der Antrieb des Seitengliedes iga wird die Sonderbewegung auf das Seitenglied 2 einführen, um die Bewegung des Ventils i zu beenden, woraufhin das Verdrehen der Eingangswelle 37 der kleinen Einheit 36 angehalten wird, mit sich daraus ergebendem Stillsetzen der kleinen Einheit.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kraftübertragungssystem, insbesondere in Anwendung auf Geschützanordnungen, gekennzeichnet durch eine hydraulische Kraftverstärkereinheit, die eine empfindliche Eingangswelle mit kleinem Drehmoment, eine Ausgangswelle mit hohem Drehmoment und ein Ventil aufweist, das den Strom eines Mittels zur Verstärkereinrichtung steuert, bei der ein Differentialgetriebe die Eingangswelle mit kleinem Drehmoment mit dem Ventil .verbindet, um seine Öffnungs- und Schließbewegung zu bewirken, und sie weiterhin mit der Ausgangswelle mit dem hohen Drehmoment so verbunden ist, daß das Ventil wieder in die neutrale Stellung gebracht wird, wenn die Bewegung der Eingangswelle aufhört, und eine Dämpfungseinrichtung mit dem Differentialgetriebe verbunden ist, um das Ausmaß der Öffnungs- und Schließbewegung des Ventils zu verzögern, und welche gegenüber dem Schließen des Ventils einen größeren Widerstand als gegenüber dem Öffnen des Ventils aufweist, um dadurch die Beschleunigung und Verzögerung der Ausgangswelle mit hohem Drehmoment in bezug auf die Beschleunigung und Verzögerung der Eingangswelle mit kleinem Drehmoment zu steuern.
  2. 2. Kraftübertragungssystem nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Elektromotor (i5), eine Eingangswelle (4) mit kleinem Drehmoment, welche von diesem Elektromotor angetrieben ist, eine hydraulische Kraftverstärkereinheit sowie eine Ausgangswelle (i i) finit hohem Drehmoment, welche von dem Kraftverstärker angetrieben wird, ein Ventil (i) zum Steuern des Zuflusses von Druckmittel in den hydraulischen Kraftverstärker und eine Differentialeinrichtung, welche die Eingangswelle mit der Ausgangswelle verbindet, wobei die beiden Wellen mit dem Ventil verbunden sind, so daß das Ventil zufolge einer Reaktion zwischen den beiden Wellen geöffnet und geschlossen wird und mit der Differentialeinrichtung eine Dämpfungseinrichtung (23) verbunden ist, welche der Bewegung des Ventils eine nachgiebige Gegenkraft entgegensetzt, um eine plötzliche Beschleunigung und Verzögerung der Ausgangswelle mit hohem Drehmoment in bezug auf die Beschleunigung und Verzögerung der Eingangswelle mit kleinem Drehmoment zu vermeiden, wobei die Dämpfungsvorrichtung so ausgeführt und angeordnet ist, daß sie dem Schließen des Ventils zu einem solchen Ausmaß einen Widerstand entgegensetzt, der ausreicht, um die Last als Folge der zu übertragenden Gegenkraft auf den Elektromotor durch die Differentialeinrichtung hindurch zurückzuhalten oder zu verzögern, um so den Motor zu überrennen, wodurch der Widerstand des Motors gegen Überrennen durch die Differentialeinrichtung hindurch gegen die Dämpfungseinrichtung zurückwirkt und allmählich das Ventil schließt.
  3. 3. Kraftübertragüngseinrichtung nach Anspr-uch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als Folge der Gegenkraft zwischen den Wellen geöffnet und geschlossen wird und eine Dämpfungseinrichtung, welche dem Ventil eine nachgiebige Gegenbewegung entgegensetzt und welche gegenüber dem Schließen im Vergleich zum Öffnen einen größeren Widerstand aufweist, so daß bei Verringerung der Kraft auf den Motor seine Geschwindigkeit durch die Ausgangswelle des hydraulischen Kraftverstärkers mechanisch aufrechterhalten bleibt, die den Motor in Umdrehung bringt und über das Differentialgetriebe gegen die Dämpfungseinrichtung wirkt, um das Ventil allmählich zu schließen.
  4. 4. Kraftübertragungseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Motor und der Eingangswelle eine elektrische Bremsvorrichtung zwischengeschaltet ist.
  5. 5. Kraftübertragungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Berichtigung eines Schlupfes zwischen dem Motor und der Eingangswelle ein weiteres Differential vorgesehen ist.
  6. 6. Kraftübertragungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrische Bremseinrichtung zwischen dem Motor und der Eingangswelle und ein weiteres Differential zum Berichtigen des Schlupfes vorgesehen ist, welches zwischen der Bremseinrichtung und der Eingangswelle vorgesehen ist.
DEP24757D 1939-06-09 1948-12-14 Kraftuebertragungssystem, insbesondere in Anwendung auf Geschuetzanordnungen Expired DE805503C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB805503X 1939-06-09

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Publication Number Publication Date
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ID=10518398

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DEP24757D Expired DE805503C (de) 1939-06-09 1948-12-14 Kraftuebertragungssystem, insbesondere in Anwendung auf Geschuetzanordnungen

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BE (1) BE468278A (de)
DE (1) DE805503C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2439319A1 (fr) * 1978-10-16 1980-05-16 Bendix Corp Dispositif de commande pour moteur a pression de fluide

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2439319A1 (fr) * 1978-10-16 1980-05-16 Bendix Corp Dispositif de commande pour moteur a pression de fluide

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BE468278A (de)

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