DE805000C - Ladentisch fuer Fischgeschaefte - Google Patents

Ladentisch fuer Fischgeschaefte

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Publication number
DE805000C
DE805000C DEP45243A DEP0045243A DE805000C DE 805000 C DE805000 C DE 805000C DE P45243 A DEP45243 A DE P45243A DE P0045243 A DEP0045243 A DE P0045243A DE 805000 C DE805000 C DE 805000C
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DE
Germany
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fish
table top
counter
counter according
containers
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Expired
Application number
DEP45243A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Friedrich Vief
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EUGEN FRIEDRICH VIEF
Original Assignee
EUGEN FRIEDRICH VIEF
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Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN FRIEDRICH VIEF filed Critical EUGEN FRIEDRICH VIEF
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Application granted granted Critical
Publication of DE805000C publication Critical patent/DE805000C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B77/00Kitchen cabinets
    • A47B77/04Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts
    • A47B77/08Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts for incorporating apparatus operated by power, including water power; for incorporating apparatus for cooking, cooling, or laundry purposes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F9/00Shop, bar, bank or like counters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Ladentisch für Fischgeschäfte Die Erfindung betrifft einen Ladentisch für Fischgeschäfte und hat den "Zweck, eine solche Ausführung anzugeben, die allen besonderen Anforderungen des Fischverkaufs, der Sauberkeit, Bequemlichkeit und des Blickfangs entspricht und dabei die :Möglichkeit gibt, den Ladentisch auch für den Verkauf von Waren anderer Art zu benutzen, ohne dabei durch die dem Fischverkauf dienende besondere Ausstattung behindert zu werden. Der Ladentisch ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß er eingebaute, nach oben offene und mit Wasserzulauf und -ablauf ausgestattete Behälter für die Aufnahme von Fischen aufweist. Um eine wirtschaftliche und einwandfreie Herstellung zu gewährleisten und trotz der für den Fischverkauf vorgesehenen Besonderheiten in der sonstigen Ausführung des Ladentischrumpfes möglichst frei zu :ein, ist vorgesehen, die Fischbehälter samt Wasserzulauf und -ablauf an der Tischplatte derart zu befestigen, daß sie mit ihnen ein auf den Rumpf des Ladentisches aufsetzbares Ganzes bilden. Für die sichere Verbindung von Tischplatte und Tischrumpf und für die leichte Reinigung der Platte empfiehlt es sich, die Ränder der Tischplatte derart nach unten umzubiegen, daß sie über die Oberkanten des Tischrumpfes greifen. Um eine durchgehende ebene Tischoberfläche herstellen zu können, ist es zweckmäßig, für die Fischbehälter abhebbare Deckel vorzusehen, deren Oberfläche in gleicher Höhe mit der Tischplattenfläche liegt. Vorteilhaft können die Wände und Deckel der Fischbehälter mit Kälteisolierschichten ausgestattet werden, die das Schmelzen von in die Behälter eingelegtem Eis verlangsamen. Um die auf dem Ladentisch liegenden Waren gegen Berührung durch Käufer zu schützen und diesen doch einen überblick über die ganze Ladentischoberfläche zu ermöglichen, können in bekannter Weise Glasscheiben angebracht werden. Es empfiehlt sich, in der Tischplatte nahe der Vorderkante Löcher zur Aufnahme von senkrechten Stützen für die Glasscheiben anzuordnen. Zur Bildung einer Auflage kann der nach unten umgebogene Vorderrand der Tischplatte weiter waagerecht nach außen abgebogen sein. Das Zurichten, Schneiden usw. der zu verkaufenden Fische kann dadurch wesentlich erleichtert werden, daß die Tischplatte zwischen den Fischbehältern und ihrer Hinterkante sich etwa über die Länge der Fischbehälter erstreckende Vertiefungen erhält, die zur .Aufnahme von Schneidbrettern für das Zurichten der Fische bestimmt sind. Weiter können Beschädigungen durch beim Wiegen herunterfallende Gewichte u. dgl. vermieden werden, indem auf der Tischplatte zwischen je zwei Fischbehältern eine Vertiefung zur Aufnahme einer Gummiplatte als Unterlage für eine Waage und Gewichte angeordnet wird. Zum Auffangen der Verunreinigungen des aus den Fischbehältern abfließenden Schmutzwassers kann in den Wasserablauf ein auswechselbares Sieb eingebaut werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch einen Ladentisch gemäß der Erfindung nach der Linie I-1 der Fig. 3, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 11-II der Fig. i, Fig. 3 die Draufsicht, Fig. 4 die Vorderansicht, Fig. 5 die Rückansicht und Fig.6 einen senkrechten Schnitt durch ein in einen Wasserablauf eingebautes Sieb in größerem Maßstabe.
  • Der Ladentisch gemäß der Erfindung weist einen in üblicher Weise aus einem beliebigen geeigneten Werkstoff, z. B. Holz, umkleidetes Holz, Marmorplatten oder Mauerwerk, hergestellten Rumpf i auf, der nach vorn und nach den Seiten durch Wände abgeschlossen und in der Mitte in üblicher Weise mit Schubladen ausgestattet ist. Auf dem Rumpf liegt eine zweckmäßig aus emailliertem Metall, Feuerton oder einem sonstigen Werkstoff leergestellte Tischplatte 2, deren Ränder 3 nach unten umgebogen sind, so daß sie über die Oberkanten des Tischrumpfes greifen. Der nach unten gebogene Vorderrand 3 ist weiter waagerecht nach außen abgebogen und bildet eine schmale Auflage 4, auf die die Kunden Taschen u. dgl. ablegen oder aufstützen können. Nahe der Vorderkante und parallel zu dieser sind in der Tischplatte Löcher zur Aufnahme von senkrechten Stützen 5 vorgesehen, zwischen die Glasscheiben 6 eingeschoben werden können. Die ' Tischplatte 2 weist zwei große Öffnungen auf, unter denen je ein nach oben offener Fischbehälter 20 an der Tischplatte befestigt ist. Der Boden der Behälter ist,nach einer Seite leicht grneigt; an der tiefsten Stelle ist ein abschließbares Wasserablaufrohr 7 angebracht. In den Behältern liegt zweckmäßig je ein Holzrost B. Zum Abschluß der Behälter 2o nach oben sind Deckel 9 vorgesehen, die so in vertiefte Auflageränder der Behälter gelegt werden können, daß ihre Oberfläche in gleicher Höhe mit der Tischplattenfläche liegt. Dadurch kann in den Zeiten, in denen die Behälter 2 nicht für den Fischverkauf benötigt werden, die ganze Ladentischfläche für andere Verkäufe verwendet werden, ohne daß die Behälter stören. Das ist besonders für solche Geschäfte wichtig, die nur an einigen Tagen der Woche Fische verkaufen und sonst andere Waren führen. Sie können, ebenso wie Fischgeschäfte an Tagen geringen Fischverkaufs, den Ladentisch also auch völlig für andere Verkäufe ausnutzen. Die Deckel haben je zwei versenkt angeordnete Handgriffe io. An den inneren Rändern der Behälter sind in der Tischplatte 2 Löcher für die Durchführung von Frischwasserleitungen vorgesehen, an die Hähne i i angeschlossen sind, aus denen die Behälter 6 mit Wasser versorgt werden können. Dadurch wird die ständige Reinigung der Fischbehälter 20 sehr erleichtert und bei den Kunden der Eindruck völliger Sauberkeit hinterlassen. Außerdem ist die Möglichkeit gegeben, die Behälter nach Schließen des Wasserablaufs mit Wasser zu füllen, so daß sie auch zum Verkauf von Lebendfischen oder gewässerten Stockfischen Verwendung finden können.
  • Da nicht lebende Fische zweckmäßig auf Eis aufbewahrt werden, empfieht es sich, die Wände und Deckel der Fischbehälter mit Kälteisolierungsschichten auszustatten, um das Schmelzen des eingelegten Eises zu verlangsamen.
  • Damit die in den Fischbehältern 20 sich allmählich ansammelnden Unreinigkeiten nicht in den Abfluß gelangen, ist das Wasserabflußrohr 7 nicht durchgeführt, sondern unterbrochen. Auf dem weiterführenden Rohr 12 sitzt in einem Ring 13 ein Metallbecher 14, in dem ein grobmaschiges Sieb 15 angeordnet ist. Der Metallbecher 14 samt Sieb 15 kann zur Reinigung vom Rohr 12 abgenommen werden. Zweckmäßig werden unterhalb der Metallbecher 14 Geruchverschlüsse 16 üblicher Ausführung angebracht.
  • Die Tischplatte weist zwischen den hinteren Rändern der Fischbehälter und ihrer Hinterkante zwei Vertiefungen 17 auf, die sich etwa über die Länge der Fischbehälter erstrecken. Diese Vertiefungen sind zur Aufnahme von Schneidbrettern 18 für das Zurichten von Fischen bestimmt. Die Bretter werden in die Vertiefungen eingeschoben und sind so eingepaßt, daß sie fest sitzen, aber auch zum Reinigen leicht herausgenommen werden können. Damit der Verkäufer beim Schneiden der Fische nicht behindert wird, empfiehlt es sich, die Schneidbretter 18 so dick zu machen, daß sie über die Ränder der sie aufnehmenden Vertiefungen überstehen.
  • Zwischen den beiden Fischbehältern weist die Tischplatte eine weitere Vertiefung auf, die mit einer Gummiplatte i9 ausgelegt ist. Dieser Platz ist zur Aufnahme einer \\'aage und der Gewichte bestimmt. Durch die Gummiplatte sollen Beschädigungen durch etwa herunterfallende Gewichte verhütet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Ladentisch für Fischgeschäfte mit eingebauten, nach oben offenen und mit Wasserzulauf und -ablauf ausgestatteten Behältern für die Aufnahme von Fischen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fischbehälter (20) samt Wasserzulauf (i i) und -ablauf (7) an der Tischplatte (2) derart befestigt sind, daß sie mit ihnen ein auf den Rumpf (i) des Ladentisches aufsetzbares Ganzes bildet.
  2. 2. Ladentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (3) der Tischplatte (2) derart nach unten umgebogen sind, daß sie über die Oberkanten des Tischrumpfes (i) greifen.
  3. 3. Ladentisch nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fischbehälter (2o) abhebbare Deckel (9) vorgesehen sind, deren Oberfläche in gleicher Höhe mit der Tischplattenfläche liegt.
  4. 4. Ladentisch nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände und Deckel der Fischbehälter (2o) mit Kälteisolierschichten ausgestattet sind.
  5. Ladentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (2) nahe der Vorderkante Löcher zur Aufnahme von senkrechten Stützen (5) für Glasscheiben (6) aufweist.
  6. 6. Ladentisch nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nach unten umgebogene Vorderrand (3) der Tischplatte (2) weiter waagerecht nach außen zur Bildung einer Auflage (4) abgebogen ist.
  7. 7. Ladentisch nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (2) zwischen den Fischbehältern (20) und ihrer Hinterkante sich etwa über die Länge der Fischbehälter erstreckende Vertiefungen (i7) aufweist, die zur Aufnahme von Schneidbrettern (i8) für das Zurichten der Fische bestimmt sind. B. Ladentisch nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, claß die Tischplatte (2) zwischen je zwei Fischbehältern (20) eine Vertiefung zur Aufnahme einer Gummiplatte (i9) als Unterlage für eine Waage und Gewichte aufweist. 9, Ladentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wasserablauf (7, 12) ein auswechselbares Sieb (i5) zum Auffangen der Verunreinigungen des Schmutzwassers eingebaut ist.
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