DE804737C - Kaefig fuer Waelzkoerper in Waelzlagern - Google Patents
Kaefig fuer Waelzkoerper in WaelzlagernInfo
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Description
- Käfig für Wälzkörper in Wälzlagern In Wälzlagern werden Käfige verwendet, die die Parallelität bzw. den Abstand der Wälzkörper sichern sollen. Die Käfige machte man bisher aus Metall. Diese ?Metallkäfige mußten in mehrfachen mechanischen Arbeitsgängen zu dem gewünschten Käfig geformt werden. Diese durch die Form der Käfige bedingte Fertigungsart und die Montage der Käfige sind sehr teuer. Ein anderes Übel ist noch das, daß die Metallkäfige die Laufgeräusche der Wälzkörper erhöhen, so daß dadurch das Lager für viele Einbaustellen ungeeignet ist. Um diese Geräusche herabzumindern, verwendete man Käfige aus Preßstoff, die man bearbeitete und zusammen vernietete. Es wurde damit das eine Übel, die großen Lagergeräusche, beseitigt, aber die Herstellung eines solchen Käfigs ist sehr teuer und fuhrt auch oft zum Bruch des verwendeten Materials.
- Hier Abhilfe zu schaffen. ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, indem nunmehr der Käfig ein-oder mehrteilig aus Preßstoff, Spritz- oder auch Gießmaterial sofort auf Eitibaufertigmaß gepreßt oder gegossen wird und nicht mehr wesentlich oder überhaupt nicht mechanisch bearbeitet zu werden braucht, wodurch der Käfig sehr billig wird und neben der Billigkeit die Laufruhe in das Lager bringt.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine ein- und auch zweiteilige Ausführung eines Käfigs nach der Erfindung, und zwar zeigen die Abb. r und 2 eine innere Käfighälfte in Ansicht und im Schnitt A-B; die Abb. 3 und .4 zeigen die äußere Käfighälfte in Ansicht und im Schnitt C-D; die Abb. 5 zeigt beide Gehäusehälften (.@l@h. 1 und 2. Abb. 2 und 3) zusammengesetzt; die Abb. 6 zeigt den Schnitt E-F durch den zusammengesetzten Käfig Abb. 5 ; die Abb.7 zeigt den Schnitt G-H durch den zusammengesetzten Käfig Abb. 5 ; die Abb. 8 zeigt den einteiligen Käfig; die Abb. 9 zeigt die Seitenansicht des gleichen Käfigs mit dem Schnitt 1-l.
- Das Wesentliche an der vorliegenden Erfindung ist, daß der Käfig aus Preßstoff oder ähnlichen Materialien, auch metallischer Art, maßgerecht und einbaufertig gepreßt wird, und daß die Wälzkörper in dem Käfig so untergebracht werden, daß diese zwischen den Stegen genau parallel bzw. in entsprechenden Abständen geführt werden und nach der Einführung der Wälzkörper in den Käfig durch die Zwischenstege so umfaßt sind, daß das Herausfallen unmöglich ist.
- Die Abb. i und 2 stellen einen Kranz a dar, an dem eine Anzahl Stege b, b1, b2 usw. zu einem Stück angepreßt oder vergossen sind und rechtwinklig zu dem Kranz a stehen.
- c sind die Zwischenräume zwischen den Stegen, worin die Wälzkörper, im vorliegenden Falle Zylinderrollen, genau hineinpassen, wobei diese je-«-eils von zwei Stegen, z. B. b und b1, teilweise umfaßt werden. Die Stege b und b1 usw. sind nach ihrem freien Ende zu keilförmig ausgebildet, wie dieses insbesondere die Schnittstellen d und dl in Abb.2 zeigen. Diese Stege lassen weiter einen Absatz e oben auf dem Steg b, b1 usw. erkennen, und auf der schrägen Seite des Steges b, wo sich die Absetzung e befindet, hat jeder Steg eine abgesetzte Ausnehmung f, wie dieses in den Abb. 6 und 7, die die Schnitte E-F und G-H darstellen, zu erkennen ist.
- Sind nun in einer Käfighälfte alle Zwischenräume c mit Zylinderrollen ausgefüllt, wird die zweite Käfighälfte (Abb. 3 und 4) auf die erste, mit Zylinderrollen gefüllte Käfighälfte aufgesteckt. An dieser zweiten Käfighälfte (Abb. 3 und .4) ist die abgesetzte Schräge nach innen gelegt, und zwar derart, daß beide Käfighälften ineinanderfassen und festklinken, wie dieses die Abb. 5 an ihren Schnittstellen g und g1 anzeigt. Ein Auseinandernehmen und Verdrehen der beiden Käfighälften ist nicht mehr möglich. Ein Auseinandernehmen des Käfigs lassen die abgesetzten, ineinandergehakten Schrägen beider Käfighälften nicht zu (Abb. 5), und ein Verdrehen beider Käfighälften untereinander ist durch die abgesetzte Ausnehmung f beim Innenring und die abgesetzte Erhöhung f1 beim Außenring unmöglich gemacht (Abb. 2, 3, 6 und 7).
- Zusätzlich kann der Zusammenhalt der Käfighälften durch eine Klebemasse an den Verbindungsstellen noch erhöht werden. Ebenso kann auch ein Zusammenhalt der beiden auf Einbaumaß gepreßten Käfighälften durch ein durch beide Steghälften geführtes Nietchen erfolgen. Dieses Nietchen kann auch direkt aus dem Preßstoff hergestellt und mit der einen Hälfte des Käfigs sofort in einem Stück gepreßt werden. Es wird dann mit der zweiten Hälfte durch passende Bohrungen verbunden. Die gleichen Käfigausführungen nach der Erfindung lassen auch die Verwendung von Kugeln als Wälzkörper bei entsprechender Stegausführung zu.
- Für Spezialzwecke kann der Käfig auch einteilig gepreßt werden, wie dieses in Abb. 8 und 9 dargestellt ist. Die Stege haben bei dieser Ausführung einen Schlitz h, der zweckmäßig beiderseits nicht bis zum Ende des Steges i reicht und zweckmäßig auch nicht den ganzen Steg durchdringt. Der Zwischenraum j zwischen zwei Stegen i und il ist der runden Form des Wälzkörpers, in diesem Falle einer Zylinderrolle, angepaßt.
- Die Abb. 9 zeigt, daß der Zwischenraum j nach oben und nach unten an den Stellen k, k1, k2 und k3 verengt ist, so daß eine in diesem Zwischenraum befindliche Zylinderrolle weder nach unten noch nach oben heraus kann. Die oberen Verengungen k und k1 (Abb.9) liegen aber nur in der Mitte der Stege i, il usw. und verlieren sich nach den Enden der Stege zu (Abb. 8). Diese Form wurde so gewählt, um die Zylinderrollen in den Käfig einführen zu können. Die Rollen werden z. B. in die Zwischenräume j usw. eingedrückt. Dadurch gehen die Verengungen k und k1 infolge des Schlitzes h etwas zurück, so daß die Zylinderrollen ihren Bestimmungsplatz im Käfig erreichen können. Nach Einführung der Zylinderrollen federn die Verengungen k und k1 an den Stegen i, il usw. wieder in die ursprüngliche Lage zurück, wie dieses die Abb.9 bei k und k1 zeigt. Damit ist die Zylinderrolle gefaßt und parallel zu den anderen Rollen im Käfig geführt. Die Schlitze h in den Stegen i, il usw. können auch von innen in die Stege vorgesehen werden, so daß dann die Wälzkörper von innen eingelegt werden können.
- Um den Halt der angepreßten Stege b, b1 usw. zum Kranz a (Abb. i, 2, 3, 4) und den Halt der Stege i zu den Kränzen L und h (Abb. 8 und 9) zu erhöhen, sollen die Übergangspunkte m, ml, m2, m3 usw. der Stege b, b1 usw. zu dem Kranz a der Abb. i, 2, 3, 4 und die Übergangspunkte n, n1, n2, n3 usw. der Stege i zu den Kränzen l und h der Abb. 8 und 9 aasgerundet «erden.
Claims (3)
- PATENTANSPRCCHE: i. Käfig für Wälzkörper in Wälzlagern mit die Wälzkörper umfassenden Verengungen, gekennzeichnet durch einen einbaumaßfertig ein-oder mehrteilig aus Bakelit, Preß- oder Spritzstoffen hergestellten Käfig, der eine nachträgliche spanabhebende Bearbeitung nicht erfordert und der ohne zusätzliche Verbindungsmittel montiert werden kann.
- 2. Käfig für Wälzkörper mit die Wälzkörper umfassenden Verengungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einteilig hergestellten Käfigen die die Wälzkörper umfassenden Stege (i, il) z. B. durch Anbringung von Schlitzen (h) federnd ausgebildet sind, so daß sie beim Einführen der @@'älzkörper zurückfedern können.
- 3. Käfig für Wälzkörper in Wälzlagern mit die Wälzkörper umfassenden Verengungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrteilig ausgebildeten Käfigen die geteilten Stege beim Zusammendrücken der beiden Käfighälften zurückfedern und dann festklinken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG443A DE804737C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Kaefig fuer Waelzkoerper in Waelzlagern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG443A DE804737C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Kaefig fuer Waelzkoerper in Waelzlagern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804737C true DE804737C (de) | 1951-04-30 |
Family
ID=7115806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG443A Expired DE804737C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Kaefig fuer Waelzkoerper in Waelzlagern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804737C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919977C (de) * | 1952-05-07 | 1954-11-08 | Duerkoppwerke Ag | Rollenkaefig |
| DE956985C (de) * | 1934-03-21 | 1957-01-24 | Duerkoppwerke Ag | Verfahren zur Herstellung von Nadelrollenkaefigen aus thermoplastischem, spritz- oder giessbarem Kunststoff |
| DE959699C (de) * | 1953-04-14 | 1957-03-07 | Duerkoppwerke Ag | Einteiliger Kunststoff-Rollenkaefig, insbesondere Nadelrollenkaefig |
| DE967539C (de) * | 1953-05-03 | 1957-11-21 | Duerkoppwerke Ag | Nadellager fuer oszillierende Bewegungen, z.B. Kardangelenkzapfenlager, mit in einemKunststoffkaefig einzeln gehaltenen und gefuehrten Nadeln |
| DE3327623A1 (de) * | 1983-07-30 | 1985-02-07 | FAG Kugelfischer Georg Schäfer KGaA, 8720 Schweinfurt | Massiver fensterkaefig fuer zylinderrollenlager |
-
1949
- 1949-11-22 DE DEG443A patent/DE804737C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956985C (de) * | 1934-03-21 | 1957-01-24 | Duerkoppwerke Ag | Verfahren zur Herstellung von Nadelrollenkaefigen aus thermoplastischem, spritz- oder giessbarem Kunststoff |
| DE919977C (de) * | 1952-05-07 | 1954-11-08 | Duerkoppwerke Ag | Rollenkaefig |
| DE959699C (de) * | 1953-04-14 | 1957-03-07 | Duerkoppwerke Ag | Einteiliger Kunststoff-Rollenkaefig, insbesondere Nadelrollenkaefig |
| DE967539C (de) * | 1953-05-03 | 1957-11-21 | Duerkoppwerke Ag | Nadellager fuer oszillierende Bewegungen, z.B. Kardangelenkzapfenlager, mit in einemKunststoffkaefig einzeln gehaltenen und gefuehrten Nadeln |
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