DE804478C - Drehrohrofen - Google Patents
DrehrohrofenInfo
- Publication number
- DE804478C DE804478C DE1949P0036238 DEP0036238D DE804478C DE 804478 C DE804478 C DE 804478C DE 1949P0036238 DE1949P0036238 DE 1949P0036238 DE P0036238 D DEP0036238 D DE P0036238D DE 804478 C DE804478 C DE 804478C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- furnace
- walls
- rotary kiln
- kiln according
- roasting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- RAHZWNYVWXNFOC-UHFFFAOYSA-N Sulphur dioxide Chemical compound O=S=O RAHZWNYVWXNFOC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000009528 severe injury Effects 0.000 description 1
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/02—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined of multiple-chamber or multiple-drum type
- F27B7/04—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined of multiple-chamber or multiple-drum type with longitudinal divisions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
Description
- Drehrohrofen Zum @lirösten sultidischer Erze beinitzt man in neuerer "Zeit mit gutem Erfolg Drehrohröfen, insbesondere solche, die im Innern mit schaufelförmigen Vorrichtungen, sog. Wendern, versehen sind; sie dienen dazu. das IZi#stgut beim Drehen des Ofens mitzunehmen und von oben durch den freien Ofenraum fallen zu lassen, so daß es in innige Berührung mit der zum Ahrösten erforderlichen Luft gelangt. Diese aus Metall hergestellten Wender sind durch mechanische und chemische Angriffe einem erheblichen Verschleiß unterworfen; außerdem unterliegen sie all solchen Stellen des Ofens. wo besonders hohe Temperaturen herrschen, der Deformierung. Die Folge ist, daß eine im Laufe der Zeit zunehmende Zahl der \Vender ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen kann und claß das Röstgut unvollst:indig abgeröstet wird, da es an den Stellen mit nicht oder schlecht arbeitenden Wendern eine unerwünscht dicke Schicht bildet und nur noch eine rutschende Bewegung der gesamten Masse im unteren Ofenquerschnitt stattfindet. Man muß dann die Belastung des Ofens herabsetzen, aber schließlich ist man doch gezwungen, den Ofen außer Betrieb zu nehmen und finit neuen Wendern auszurüsten. Die Erneuerung der Wender erfordert einen großen Aufwand an Kosten und Arbeit, da beim Auswechseln der Wender fast stets auch ein Teil des -Mauerwerks finit entfernt und ersetzt werden muß.
- Es wurde nun gefunden, daß alle diese Schwierigkeiten entfallen, wenn man an Stelle von M'endern aus metallischen Werkstoffen mehrere im wesentliclieii in der Längsrichtung des Ofens verlaufende Wände aus keramischem Material so in den Drehrohrofen einbaut, daß sie in der Längsachse des Ofens zusammenstoßen.
- Einige Ausführungsformen eines solchen Drehrohrofens werden durch die Zeichnung beispielsweise näher veranschaulicht. Fig. i ist ein Querschnitt durch einen Ofen mit drei eingebauten Wänden; der Ofen ist also in drei gleich große Sektorkammern unterteilt. Bei der Ausführung nach Fig. 2 gliedert sich der Ofen durch vier senkrecht zueinander angeordnete Wände in vier gleich große Sektorkammern. Das kontinuierlich am Ofeneingang zugeführte Röstgut verteilt sich gleichmäßig auf alle Kammern, die Schichthöhe des Röstgutes in jeder Kammer ist entsprechend niedriger, und beim Drehen des Ofens findet keine rutschende Bewegung der gesamten Röstgutmasse statt, sondern die einzelnen Körner rollen, so daß jedes Korn auf seinem Weg durch' den Ofen an die Oberfläche gelangen kann und eine gute Abröstung gewährleistet ist.
- Zweckmäßig werden die Wände mit loch- oder schlitzförmigen Durchbrüchen versehen (vgl. auch Fig. 3) ; das Röstgut kann dann von einer Sektorkammer in die andere gelangen und so alle Kammern auf dem Weg zum Ofenausgang durchwandern. Die Durchbrüche ordnet man so an, daß die Kammern gleichmäßig von dem Röstgut beaufschlagt "erden. In einem solchen Ofen findet eine ebenso gute Durchmischung des Röstgutes mit der Luft statt wie in den mit Metallwendern ausgerüsteten Ofen.
- Insbesondere bei Ofeneinheiten von beträchtlicher Längenausdehnung kann es vorteilhaft sein, die Wände zu unterteilen und die Teilwände gegeneinander versetzt anzuordnen, wie dies in Fig. i durch die schraffierten Linien angedeutet ist. Auf diese Weise wird an der Stelle der Unterteilung eine innige Durchmischung des Röstgutes aller Kammern erzielt. Gleichzeitig fällt das gesamte Röstgut durch den freien Raum, wobei es mit der Luft in innige Berührung gelangt. Auch die Luft erfährt beim Übertritt aus der einen Teilkammer in die gegen sie versetzte nächste Teilkammer eine gute Durchmischung. Eine ähnlicheWirkung erzielt man, wenn man die Wände nicht unterteilt, sondern sie schraubenlinienförmig einbaut, so daß sie den Ofen der Länge nach wie eine Schnecke durchziehen. Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 4 dargestellt.
- Das Abrösten von Erzen in Drehrohröfen gemäß der Erfindung bedeutet einen wesentlichen Fortschritt. Die Lebensdauer des Mauerwerks überragt bei weitem die der Metallwender. Man kann ohne Gefahr einer Schädigung der Innenausrüstung Temperaturen bis wenig unterhalb des Sinterpunktes des Röstgutes zulassen, während man in den Ofen mit Metallwendern Temperaturen von etwa 9oo° längere Zeit nicht überschreiten darf, da sonst die Wender starke Schäden erleiden. Die infolge der höheren zulässigen Temperatur erzielte größere Geschwindigkeit im Ablauf des Röstvorganges ermöglicht entweder einen größeren Durchsatz von Röstgut in der Zeiteinheit oder, was für manche Zwecke wünschenswert ist, einen höheren Gehalt an Schwefeldioxyd in den den Ofen verlassenden Gasen. Ferner verliert der Ofen infolge der geringen Wärmeleitfähigkeit des N7 auer-,verks bei vorübergehenden Stillständen, die in der Praxis kaum vermieden werden können, besonders bei einer Koppelung der Röstanlage mit einer Anlage zur Verarbeitung des gewonnenen Schwefeldioxyds auf Schwefelsäure, nur wenig Wärme, so daß beim erneuten Inbetriebnehmen des Ofens schon bald die günstigsten Temperaturbedingungen wieder erreicht sind. Ofen mit metallischen Wendern dagegen erleiden bei einem Stillstand in kurzer Zeit hohe Wärmeverluste durch Abstrahlung, und man ist daher in manchen Fällen sogar gezwungen, zusätzliche Wärmequellen zur Wiedererreichung der erforderlichen Arbeitstemperatur anzuwenden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehrohrofen zum Abrösten sulfidischer Erze, gekennzeichnet durch den Einbau mehrerer im wesentlichen in der Längsrichtung des Ofens verlaufender Wände aus keramischem Material, die in der Längsachse des Ofens zusammenstoßen.
- 2. Drehrohrofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände mit Durchbrüchen versehen sind, so daß das Röstgut auf seinem Weg durch den Ofen die durch die Wände gebildeten Sektorkammern nacheinander durchwandert.
- 3. Drehrohrofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände unterteilt und die Teilwände gegeneinander versetzt angeordnet sind.
- 4. Drehrohrofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände schraubenlinienförmig den Ofen der Länge nach durchziehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0036238 DE804478C (de) | 1949-03-09 | 1949-03-09 | Drehrohrofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0036238 DE804478C (de) | 1949-03-09 | 1949-03-09 | Drehrohrofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804478C true DE804478C (de) | 1951-04-23 |
Family
ID=578076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0036238 Expired DE804478C (de) | 1949-03-09 | 1949-03-09 | Drehrohrofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804478C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966057C (de) * | 1951-04-19 | 1957-07-18 | John Baptiste Dube | Drehbarer Roest- oder Kalzinierofen |
-
1949
- 1949-03-09 DE DE1949P0036238 patent/DE804478C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966057C (de) * | 1951-04-19 | 1957-07-18 | John Baptiste Dube | Drehbarer Roest- oder Kalzinierofen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2608228A1 (de) | Tunnelofen mit kuehlung und bodeneffekteinrichtung | |
| DE804478C (de) | Drehrohrofen | |
| DE394431C (de) | Drehrohrofen zum Roesten von Schwefelerzen | |
| DE2064961C3 (de) | Ofen mit elektrischen Heizelementen | |
| DE614699C (de) | Vorrichtung zum Brennen von trocken aufbereitetem Zementrohgut | |
| DE660486C (de) | Vorrichtung zur Waermebehandlung von Gut aller Art, insbesondere zum Kuehlen von Zementklinker | |
| DE471410C (de) | Entleerungsvorrichtung fuer Kalkschachtoefen | |
| DE928698C (de) | Vorrichtung zur raschen Abkuehlung von erhitztem Material, insbesondere von Portlandzementklinker | |
| EP0093877A2 (de) | Vorrichtung zur Wärmebehandlung von stückigem Gut bei hoher Temperatur | |
| DE508341C (de) | Drehrohrofen zum Abroesten von sulfidischen Erzen | |
| DE1228212B (de) | Roststab fuer Klassierroste | |
| DE338414C (de) | Brech- und Austragevorrichtung fuer Schachtoefen | |
| DE1962479C3 (de) | Ofen zur Wärmebehandlung von Werk stucken | |
| DE3807240C1 (de) | ||
| DE2239684C3 (de) | Beschickungseinrichtung fur einen Schachtofen zur Herstellung von keramischen Platten | |
| DE601004C (de) | Abschlussschieber fuer Tunneloefen | |
| DE238291C (de) | ||
| DE646391C (de) | Vorrichtung zur Waermebehandlung von Gut aller Art, beispielsweise von Zementrohgut | |
| DE352225C (de) | Hin und her gehender dachfoermiger Rost fuer Schachtoefen | |
| DE638301C (de) | Vertikaldarre | |
| DE430365C (de) | Stehender Schwelofen | |
| AT202669B (de) | Anlage zur Herstellung von Zinkoxyd | |
| DE459728C (de) | Verfahren zum Betriebe von Drehrohrofenanlagen mit zur Erwaermung der Brennluft dienender nachgeschalteter Kuehlvorrichtung | |
| DE590925C (de) | Drehrohrofen zum Brennen von Zement | |
| DE253892C (de) |