DE803002C - Zerlegbares Geruest oder aehnliches konstruktives Gebilde - Google Patents

Zerlegbares Geruest oder aehnliches konstruktives Gebilde

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DE803002C
DE803002C DEP26925D DEP0026925D DE803002C DE 803002 C DE803002 C DE 803002C DE P26925 D DEP26925 D DE P26925D DE P0026925 D DEP0026925 D DE P0026925D DE 803002 C DE803002 C DE 803002C
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/14Comprising essentially pre-assembled two-dimensional [2D] frame-like elements, e.g. of rods in L- or H-shape, with or without bracing

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  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

  • Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde Die I?rfindung bezieht sich auf ein zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde, welches in erster Linie leim Errichten von Häusern und sonstigen Gebäuden benutzt werden kann, das aber auch mit Vorteil verwandt werden kann zum Tragen von Baugeriisterr u. dgl. beim Aufbau von Schiften und Luftfahrzeugen. Das Gerüst gemäß der Erfindung ist aber auch noch als Rahmenwerk für viele andere Zwecke brauchbar und geeignet, i wie z. l). für Zelte der verschiedensten Art und Größe. Die Erfindung bezieht sich in erster Linie auf ein neuartiges und verbessertes Gerüst o. dgl.. welches aufgebaut ist ans einer Anzahl abnehmbarer Teile. so (laß (las ganze Gerüst leicht und schnell aufgerichtet und wieder abgeschlagen werden kann. Ferner kann (las Gerüst gemäß der Erfindung bis zu jeder gewünschten Form und Größe aufgebaut und nach Belieben sogar erweitert Werden. (@emäl.i der l@rfindung bestcht <las zerlegbare Gerüst oder ähnliche konstruktive Gebilde aus einer lfehrzahl senkrechter Säulen, von denen jeweils vier zusammengehören, die gemeinsam eine Gerüsteinheit bilden. Diese Einheiten \\-erden jeweils eine über der anderen angeordnet. Dabei sind die Säulen wenigstens einer Gerüsteinheit paarweise fest miteinander verbunden zur Bildung von Einheitsendrahmen. Diese Rahmen werden ihrerseits durch wenigstens zwei Längsbalken miteinander gekuppelt, deren Enden lösbar mit den Endrahmen verbunden sind. Die Säulen wenigstens einer anderen Gerüsteinheit sind wiederum paarweise miteinander zueinein Seitenrahmenverbunden, und dieselzahmen sind miteinander gekuppelt durch wenigstens zwei Querbalken, deren Enden lösbar an den Seit(#»-rahmen befestigt sind. Die Länge der Endrahmen und der Seitenrahmen und ebenso die der Längs-und Querbalken ist derart, daß von mehreren Gerüsteinheiten eine auf den Kopf der anderen gesetzt werden kann, wobei sich die Säulen der oberen Einheit auf denen der unteren abstützen und wobei jeweils Gerüstteile mit Einheitsendrahmen abwechseln mit solchen, die Einheitsseitenrahmen enthalten.
  • Die einzelnen aufrecht stehenden Säulen können zu den Einheitsend- und Seitenrahmen in beliebiger Weise miteinander verbunden sein, z. B. durch horizontale Balken, die mit ihren Enden starr an den aufrechten Säulen befestigt sind. Diese Balken oder sonstigen Verbindungsglieder können mit den aufrechten Säulen z. B. verschweißt oder vernietet sein, um eine feste und dauerhafte Verbindung zwischen den Teilen zu erzielen. Die Teile können aber auch in anderer Weise miteinander verbunden sein; sie können z. B. auch miteinander verbolzt sein. Wohlverstanden, wenn auch bei der Benutzung dieser Verbindungsmittel eine Zerlegung jedes einzelnen Rahmens in seine Bestandteile möglich ist, etwa durch Lösen der Bolzen oder Muttern, so ist doch die Verbindung zwischen den Säulen und den übrigen Teilen eines Rahmens ihrer Art nach fester und dauerhafter als die Verbindung zwischen den lösbaren Balken und den Rahmen. Wird ein Gerüst niedergelegt, so bleiben dabei die einzelnen Teile eines Rahmens fest miteinander verbunden.
  • Die aufrechten Säulen sind zweckmäßig röhrenförmig ausgebildet und von geeignetem Querschnitt. Die Mittel zur Verbindung der übereinanderstehenden Säulenabschnitte miteinander umschließen vorteilhaft herausnehmbare innere Teile für jede Säule, und zwar für jede Gerüsteinheit oberhalb der untersten. Dabei ist vorgesehen, jedes Verbindungsglied so einzubauen, daß es die Stoßstelle zwischen zwei übereinander angeordneten Säulen überbrückt. Sind mehr als zwei Gerüsteinheiten übereinander angeordnet, so werden zweckmäßig die inneren Verbindungsteile unmittelbar aufeinander abgestützt. In diesem Falle ist die Länge der inneren Verbindungselemente gleich der der aufragenden Säulenabschnitte.
  • Um längs und quer verlaufende Einzelbalken mit den End- und Seitenrahmen zu verbinden, werden vorteilhaft an den letzteren Büchsen oder Taschen angeordnet, die einen abwärts gekehrten Dorn an den Enden der Verbindungsbalken aufnehmen.
  • Wenn ein Gerüst der beschriebenen Art, z. B. bei der Errichtung einer Hausmauer, benutzt wird, so werden, sobald die erreichte Höhe der Mauer die Errichtung eines Gerüstes notwendig macht, bevorzugt Endrahmen, die durch längs verlaufende Balken miteinander verbunden werden, entlang der Mauer aufgerichtet. Wenn eine größere Länge als eine oder zwei unmittelbar aneinandergereihte Gerüsteinheiten gefordert wird, so können zwei oder mehr Einheiten in einem Abstand gleich den Zwischenbalken voneinander aufgerichtet werden. Jede Gerüsteinheit wird dann mit der nächsten durch Längsbalken verbunden, die an den Endrahmen angreifen. Insgesamt kann auf diese Weise ein Gerüst von jeder beliebigen Länge zusammengesetzt und aufgerichtet werden. Auf die quer verlaufenden Teile des Gerüstes werden schließlich Bohlen und Bretter gelegt, auf denen die Arbeiter stehen können.
  • Sobald die Höhe eines einfachen Gerüstteiles sich als unzureichend erweist mit Rücksicht auf die anwachsende Höhe der Mauer, wird eine zweite Einheit auf den Kopf der ersten gestellt und die Bohlen werden auf die obere Etage gelegt. Wurde die unterste Gerüsteinheit aufgebaut aus Endrahmen, die durch längs verlaufende Balken miteinander verbunden waren, so wird die nächsthöhere Einheit zusammengesetzt aus Seitenrahmen, die durch quer verlaufende Balken miteinander verbunden sind.
  • Sollte im Laufe der Zeit noch eine größere Anzahl von Gerüsteinheiten notwendig sein, um die gewünschte Höhe zu erreichen, so können diese in der gleichen Weise aufgebaut werden. Es werden jeweils Gerüsteinheiten übereinander aufgerichtet, die aus Seitenrahmen und losen Querbalken sowie aus Endrahmen mit längs verlaufenden Balken zusammengesetzt sind. Diese abwechselnde Anordnung der beiden verschiedenartigen Einheiten gibt ein fertiges Gerüst von großer Stärke und Festigkeit sowohl in Seitenrichtung als auch senkrecht dazu. Zudem kann das Gerüst leicht und schnell aufgebaut und niedergelegt und allen erforderlichen Gegebenheiten angepaßt werden.
  • Zum besseren Verständnis soll nachstehend an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
  • Es zeigt Fig. i die Vorderansicht eines Gerüstes gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine zugehörige Seitenansicht, Fig. 3 einen vergrößerten, aber nicht maBstäblichen Querschnitt, in welchem erkennbar ist, in welcher Weise eine Gerüsteinheit über der anderen aufgebaut wird, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Gerüstes ähnlich dem nach Fig. i und 2, wobei verschiedene Teile fortgeschnitten und eine geringere Anzahl von Gerüsteinheiten übereinander angeordnet sind. Die Teile sind in größerem Maßstab dargestellt; und Fig. 5 bis 8 Teilansichten von den Kupplungsteilen, mit deren Hilfe die längs und quer verlaufenden Balken mit den aufrechten Säulen verbunden werden.
  • In Fig. i und 2 der Zeichnung besteht das dargestellte Gerüst aus dem Fußteil i, vier übereinander angeordneten Gerüsteinheiten 2, 3, 4 und 5 sowie einem Handlauf G.
  • Das Fußteil i des Gerüstes ist aufgebaut aus zwei Einheitsendrahmen, von denen jeder aus einer vorderen und hinteren aufrechten Säule io bzw. ii besteht, die miteinander verbunden sind durch Querbalken 12 und 13. Diese Balken sind mit den Säulen verschweißt oder in sonstiger Weise fest verbunden. Diagonale Streben 14 verbinden die Rahmenteile zusätzlich und geben diesen die erforderliche Festigkeit. Die Fußplatten, die an allen Säulen angebracht sind, haben eine ausreichende Größe, um das Gewicht des Gerüstes aufzunehmen, ohne daß sie unzulässig tief in den Boden einsinken. Die beiden Endrahmen sind lösbar miteinander verbunden zu einer Gerüsteinheit durch die herausnehmbaren Längsbalken 16 und 17, die mit den Säulen verbunden sind durch Kupplungsteile, die weiter unten noch näher beschrieben werden sollen.
  • Die senkrechten Säulen sind als Rundrohre dargestellt. Sie können aber auch jede andere gewünschte 0uerschnittsform aufweisen.
  • Die zweite Gerüsteinheit 2 besteht aus zwei Einheitslängsrahmen, die man auch als Seitenrahmen bezeichnen könnte, wobei jeder dieser Rahmen aus rechten und linken Säulen 210 und 211 zusammengesetzt ist, die nur an ihrem oberen Ende starr miteinander verbunden sind durch die fest eingesetzten Längsbalken 212. Die Balken sind zweckmäßig mit den aufragenden Säulen verschweißt. Es können wiederum diagonale Streben 214 vorgesehen sein, um dem Rahmen die notwendige Steitigkeit und Festigkeit zu verleihen. Die beiden so gebildeten Seitenrahmen werden auf den Kopf des Fußteiles i gesetzt und durch die Herausnehmbaren Querbalken 213 miteinander verbunden.
  • Die dritte Gerüsteinheit 3 ist ähnlich dem untersten Gerüstabschnitt 1 ausgebildet. Sie besteht wiederum ausEinheitsendrahmen, die durch herausnehmbare Längsbalken miteinander verbunden sind. Es fehlen allerdings in diesem Falle die unteren Querbalken, die den Balken 13 entsprechen und die unteren Längsstreben entsprechend den Teilen 17. Jeder Endrahmen ist aufgebaut aus einer vorderen und einer hinteren Säule 31o und 311, die durch die Querbalken 312 miteinander verbunden und durch die Streben 31:I versteift sind. Die beiden Endrahmen sind ihrerseits miteinander verbunden durch die herausnehmbaren Längsbalken 316.
  • Die vierte Gerüsteinheit 4 entspricht in jeder Beziehung der zweiten Einheit 2. Sie besteht aus Säulen 410 und .I11, die starr miteinander verbunden sind durch Längsbalken 412 und Streben 414, so daß sie Einheitsseitenrahmen bilden. Diese Rahmen «erden ihrerseits wieder zusammengehalten durch die herausnehmbaren Querbalken 413.
  • In ähnlicher Weise entspricht die fünfte Gerüsteinheit 5 der dritten Einheit 3 und ist zusammengesetzt aus den aufrechten Säulen 51o und 511, den fest angeordneten Querbalken 512 sowie Streben 514 und aus den lösbar eingesetztenLängsteilen516.
  • Die fünfte Gerüsteinheit 5 ist überbaut durch einen Handlauf 6. Der Handlauf 6 besteht aus Rahmenteilen, welche ähnlich den Seitenrahmen der Gerüsteinheiten 2 oder 4 ausgebildet sind, wobei gegebenenfalls die Kupplungsteile oder andere Glieder für den Anschluß von Querbalken fortfallen können. Jeder Handlauf besteht aus einem Paar aufrechter Säulen 61o und 611, die durch eine Schiene 612 miteinander verbunden sind. Die Streben 614 dienen zur Versteifung.
  • Die Kpnstruktion der Säulen und die Art der Verbindung und Sicherung der Säulen einer höher angeordneten Gerüsteinheit auf der nächsttieferen ist in Fig. 3 dargestellt, welche unter Verzicht auf eine maßstäbliche Darstellung eine untere Säule zeigt, auf welcher die entsprechende Säule der nächsten Gerüsteinheit befestigt ist.
  • Die Fuß- oder untere Säule io besteht aus einem Rohr, an dessen oberem Ende die Enden des festen Querbalkens 12 (Fig. 2) angeschweißt sind und an dem ferner die Kuplungsteile 121 für den Anschluß der lösbaren Balken 16 und 2o angeordnet sind. Die Konstruktion dieser Kupplungsteile und der Zweck des Balkens 20 werden nachstehend beschrieben. Zur Wahrung der Übersichtlichkeit sind ein unteres Kupplungsteil 122 und der anschließende Balken 17 in Fig. 3 nicht dargestellt.
  • Die Fußplatte 15 ist bei 113 an dem rohrförmigen Bein 114 angeschweißt. Dieses Bein hat einen solchen Durchmesser, daß es lose, aber ohne zu weites Spiel in die rohrförmige Säule 1o hineinpaßt. Die Länge des Beines 114 entspricht etwa der Hälfte der Länge der Säule 1o und ragt bis zu der Linie 117 auf. Wenn der unterste Gerüstabschnitt montiert ist, und es soll eine weitere Gerüsteinheit darauf gebaut werden, so wird ein Rohr i 15 in das obere Ende der unteren Säule 1o eingeführt, bis es bei 117 auf dem Kopf des Beines 114 aufsteht. Die obere Hälfte des Rohres 15 ragt sodann über den Kopf 118 der aufrechten Säule 1o hinaus. Über dieses Teil des Rohres 115 wird die aufrechte Säule 21o der nächsten Gerüsteinheit 2 gestülpt. Soll eine dritte Gerüsteinheit aufgebaut werden, so wird ein inneres Verbindungsrohr 215 eingebaut, welches ähnlich dem Rohr i 15 in das freie obere Ende der aufrechten Säule 21o eingeschoben wird und dessen freies oberes Ende in die Säule 310 (Fig. i und 2) eingreift.
  • Auf diese Weise kann das Gerüst aufgebaut «-erden aus so viel Gerüsteinheiten, wie in dem betreffenden Fall notwendig sind. Stets dienen die inneren Rohre i 15, 215 usw., die innerhalb der aufrechten Säulen aufeinanderstehen, dazu, die aufeinanderfolgenden Gerüsteinheiten miteinander zu verbinden. Auf diese Weise wird eine feste und starke Verbindung zwischen den einzelnen aufeinanderstehenden Teilen erreicht, ohne daß ein Schwanken der aufrechten Säulenabschnitte gegeneinander möglich ist. Eine aufragende Säule kann nur dadurch von der nächsttieferen getrennt werden, daß sie nach oben hin von dem inneren Verbindungsrohr abgezogen wird. Eine solche Trennung der Säulen voneinander kann nicht ungewollt eintreten, solange das Gerüst aufgebaut ist. Soll das Gerüst abgeschlagen werden, so bereitet dasLösen der einzelnen Säulen oder Rahmenteile voneinander keine Schwierigkeiten.
  • Um das Gerüst auch auf unebenem Boden aufbauen zu können, sind Mittel vorgesehen, um die Fußteile anzupassen. Diese Mitel bestehen beispielsweise bei jedem Fuß aus einem Bolzen, der durch einander gegenüberliegende (nicht dargestellte) Öffnungen in den Seitenwänden der aufrechten Säulen 1o oder i i in der Nähe des unteren Endes derselben hindurchgreift und ferner durch ein Paar der I-üclier t 1 6 hindurchführt, die in dem inneren rohrförmigen Beinteil 114 angeordnet sind. Soll ein Gerüst aufgebaut werden, so wird jeder Fuß, der in einer Vertiefung steht, teilweise ausgezogen. Gleichzeitig wird das Rohr 114 um den erforderlichen Betrag aus dem Rohr io herausgezogen und in der genannten Weise durch einen Bolzen, der die Offnungen des Rohres io und die Bohrungen 116 des inneren Rohres 11.4 durchgreift, in seiner Lage gesichert. Auf diese Weise werden alle übereinander angeordneten Kupplungsrohre t15,2 15 usw. um den entsprechenden Betrag abgesenkt. Trotzdem bleibt eine ausreichend feste und steife Verbindung zwischen den übereinander angeordneten Säulenabschnitten gewahrt.
  • Fig.4 zeigt in größerem Maßstab eine Gerüstkonstruktion, welche ähnlich der in Fig. i und 2 dargestellten ist. Die vierte und fünfte Etäge des Gerüstes ist dabei fortgelassen. Fig. 4 zeigt ferner, wie einzelne Abschnitte des Gerüstes miteinander verbunden werden können, um ein in der Waagerechten langgestrecktes Gerüst zu erhalten. Schließlich zeigt diese Figur in besonders klarer Weise, wie die festen Querbalken 13, 12, 312 USW. und die festen Längsbalken 212, 612 USW. jeweils durch Schweißung mit den aufrechten 'Säulen verbunden sind, während die herausnehmbaren Balken 17, 16, 316 usw. lösbar an die aufrechten Säulen angeschlossen sind durch die Kupplungstaschen 121 USW., die an geeigneter Stelle an den aufrechten Säulen angeschweißt sind.
  • Wie in Fig.4 erkennbar ist, sind die beiden Säulen io und ii mit den unteren Kupplungstaschen 122 zur Aufnahme des Balkens 17 versehen. Ferner tragen die gleichen Säulen die oberen Kupplungstaschen 121 für den Anschluß der Balken 16 und 20. Aufbau und Konstruktion der Kupplungstaschen 121 und 122 ist in Fig. 5 und 6 besonders deutlich dargestellt.
  • Die aufrechten Säulen 210 und 211 der zweiten Gerüstetage bilden ähnlich wie die Säulen weiterer Etagen Einheitsseitenrahmen, die durch lösbare Querbalken miteinander verbunden sind. Die Seitenrahmen sind zu diesem Zweck mit einem Paar Kupplungstaschen 221 versehen, die um einen rechten Winkel gegeneinander versetzt angeordnet sind, wie Fig. 7 erkennen läßt. Diese Kupplungstaschen sind so ausgebildet, daß sie einen Querbalken 213 und, wenn notwendig, einen Längsbalken 230 ähnlich dem Balken 2o aufnehmen können.
  • Wenn ein dritter und weitere Gerüstabschnitte vorgesehen sind, die aus Einheitsendrahmen und lösbar befestigten Längsbalken aufgebaut sind, so ist jede Säule mit einem Paar Kupplungstaschen versehen, ähnlich wie die Taschen 121 an dem Fußteil des Gerüstes. Diese Taschen dienen zur Aufnahme der Balken 316, 320 USW.
  • In dem obersten Abschnitt des Gerüstes schließlich ist jede Säule 61o, 6i i mit nur einer Kupplungstasche 621 versehen, die für den Anschluß der Handlaufschiene 62o dient. Ein Beispiel für eine solche Tasche ist in Fig. 8 dargestellt.
  • Jeder Abschnitt des Gerüstes besteht aus der notwendigen Anzahl der Geriisteinheiten, von denen jede aus vier Säulen besteht, die miteinander verbunden sind. Jeder Gerüstabschnitt ist ein selbständiges Teil für sich. Es können zwei Gerüstabschnitte nebeneinander aufgebaut werden, die mit ihren Endteilen voreinanderstoßen. Wenn aber ein längeres Gerüst von mehr als der doppelten Länge eines einzelnen Gerüstabschnittes notwendig ist, so würde diese Art des Gerüstaufbaues einen unnötigen Aufwand darstellen. Für einen solchen Fall wird vorgeschlagen, zwei Abschnitte in einer Entfernung voneinander aufzurichten, die gleich der Länge eines Abschnittes ist. Dieser zweite Gerüstabschnitt ist in Fig. 4 durch die aufrechten Säulen 10a, 211a, 310° und durch Querbalken 13a, 12a USW. dargestellt. Die beiden Gerüstabschnitte werden dann durch die lösbaren Balken 20, 220, 320 USW. miteinander verbunden, um auf diese Weise ein zusammenhängendes Längsgerüst zu bilden. Eine beliebige Anzahl von Gerüstabschnitten kann auf diese Weise nach Bedarf angebaut werden.
  • Ist die Gerüstkonstruktion bis zu der gewünschten Höhe aufgerichtet, so können Bohlen und Bretter auf die obersten Reihen der Querbalken gelegt werden, welche zweckmäßig länger sind als die Längsbalken, damit sie an beiden Enden gut aufliegen und eine Belastung aufnehmen können. Zur Verstärkung können gegebenenfalls noch ein oder mehrere zusätzliche lose Querbalken vorgesehen sein, die auf den Längsbalken liegen, und zwar zweckmäßig unmittelbar an den Enden derselben. Außerdem können noch lösbare diagonale Streben vorgesehen sein, die in der Zeichnung nidht dargestellt sind und welche an einem Ende mit einem Querbalken und an dem anderen Ende mit einem anschließenden Längsbalken verbunden sind.
  • Wie Fig. 4 bis 8 zeigen, besteht jede Kupplungstasche aus einem kurzen U-Eisen, welches an seinem oberen Ende offen ist. An seinem unteren Ende kann es offen oder geschlossen sein. Dieses Eisen ist, wie bei 222 und 223 dargestellt ist, mit der Säule und gegebenenfalls mit einem unmittelbar anschließenden weiteren U-Eisen verschweißt. Jede der so gebildeten Kupplungstaschen ist an ihrem oberen Rande mit einem. Ausschnitt oder einer rückspringenden Kante 224 (Fig. 7) von einer Höhe und Breite entsprechend dem Querschnitt des anzuschließenden Balkens versehen.
  • Jeder lösbare Quer- oder Längsbalken, z. B. der Balken 213 (Fig. 7), besteht aus einem U-Eisen passender Länge, wobei an die Stirnflächen desselben ein senkrechter Bolzen 225 angeschweißt ist, der in die Kupplungstasche 221 hineinpaßt. Das Ende des Balkens 213 legt sich in den Ausschnitt 224 der Kupplungstasche. Auf diese Weise wird der Balken sicher und fest mit der aufragenden Säule 211 verbunden. Er kann aber bei Bedarf einfach und schnell herausgenommen werden. In gewissen Fällen kann es angebracht sein, zwei oder mehrere Gerüstabschnitte Seite an Seite anzuordnen und miteinander zu verbinden durch herausnehmbare Balken ähnlich den Balken 20, 220 USW. Zu diesem Zweck kann jede aufragende Säule mit einer weiteren, nicht dargestellten Kupplungstasche versehest . werden, die an ihrer Vorderseite liegt, wenn es sich tun eiste vordere Säule io handelt oder die an der Rückseite angehracht wird, bei einer hinteren Säule i i. :\uf (Miese \\-eise kann eitle beliebige Anzahl von Gerüstabschnitten aufgebaut und zusammengesetzt werden, und zwar in jeder gewünschten Weise, wie es gerade verlangt wird.
  • Gelegentlich kann es erwünscht sein, die Höhe des Gesamtgerüstes lnw. einzelner oder mehrerer .@l)sclniitte desselben zu vergrößern, ohne daß dabei zusätzlich L_iings- undOuerhalken verwandt werden. So kann z. 13. eilte Reibe von Gerüstetagen von größerer Hölle als eilte einzelne Gerüsteinheit notwendig sein, wobei jede der Etagen nicht beengt sein soll durch ein Hindernis. wie es ein eingeschalteter Längs- oder Querbalken darstellen würde. In einem solchen Fall k(*-)tisteli zwischen (lein Kopf der Säulen einer Gerüsteinheit und den Säulenfüßen der nächsten Einheit einzelne rohrförmige Säulen eingeschaltet werden. Es müssen alsdann weitere innere Kupplungsrohre angeordnet «-erden zur Verbindung der eingefügten Säulen und der Säulen der nächsthöheren Gerüsteinheit. Ferner können zur zusätzlichen Verstärkung Muffen angeordnet seins, die die Verbindungsstellen außen umgeben. Jede der Muffen wird an der aufrechten Säule gehalten durch einen Zapfen, der in einen Längsschlitz der -Muffe eingreift.
  • Die Abmessungen der Gerüsteinheiten können den gegebenen Erfordernissen angepaßt werden. Für Baugeriiste erscheint eine Länge von 9 Fuß und Breite von 4 Fuß angemessen. Eine geeignete Höhe für (las Fußteil dürfte 3 oder 4 Fuß sein, während alle übrigen Gerüsteinheiten zweckmäßig einheitlich eilte Höhe von 4 Fuß besitzen. Die Erfindung ist jedoch keineswegs an irgendwelche -Maße gebunden, diese höniten vielmehr nach Belieben geändert werden. Im allgemeinen werden jedoch die Seitenrahmen wesentlich länger sein als die Endrahmen.

Claims (3)

  1. PATE\TA\SPRCCHE: i. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde, dadurch gekennzeichnet, daß es aus mehreren aufrechten Säulen besteht, von denen jeweils vier zusammengehören zu einer Gerüsteinheit, die übereinander angeordnet werden, wobei wenigstens die Säulen einer Gerüsteinheit paarweise starr miteinander verbunden sind zur Bildung von 1_inheitsendrahmen, die ihrerseits miteinander gekuppelt sind durch weltigstetis -zwei liiltgs verlaufende Balken, ,velclie mit ihren Enden lösbar all den Endrahmen angeschlossen sind und wobei ferner die senkrechten Säulen wenigstens einer anderen Gerüsteinheit starr miteinander verbunden sind zur Bildung eines Seitenrahmens und diese Rahmen durch wenigstens zwei quer verlaufende Gerüstteile miteinander gekuppelt sind, die mit ihren Enden lösbar an den Seitenrahmen bebefestigt sind, wobei die Länge der End- und Seitenrahmen sowie die der längs und quer verlaufenden Gerüstteile derart bemessen ist, daß eine Anzahl der Gerüsteinheiten zusammen-und aufeinandergesetzt werden kann, derart, daß die Säulen der höheren Gerüsteinheit auf (leiten der nächsttieferen stehen und Gerüsteinheiten mit Endrahmen abwechseln mit solchen, die Seitenrahmen enthalten.
  2. 2. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Seitenrahinen größer als die der Endrahmen ist.
  3. 3. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrechten Säulen rolirförinig ausgebildet sind und wobei die -Mittel zur Verbindung der übereinander angeordneten Säulen der einzelnen Gerüsteinheiten aus einem inneren Teil für jede einzelne Säule oberhalb der untersten Gerüsteinheit besteht, wobei dieses innere ',Lerbindungsteil so angeordnet ist, daß es die Stoßfuge zwischen den beiden übereinander angeordneten Säulen überbrückt. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch 3 mit mehr als zwei Gerüsteinheiten übereinander, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Verbindungsteile der übereinander angeordneten Säulen unmittelbar aufeinanderstehen. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch die Anordnung von Fußteilen an den Säulen der untersten Gerüsteinheit und wobei die Mittel zum Halten des untersten der inneren Kupplungsteile einer jeden Säule in seiner Lage in einem innen angeordneten Bein bestellen, welches mit einer Fußplatte verbunden ist und eine Länge aufweist, die geristger als die der untersten Säuen ist, wobei das innere Kupplungsteil auf dem Stützbein ruht. 6. "Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Höllenlage des Stützbeins im Innern der Säule zu verändern zur Anpassung des Fußes alt einen unebenen Boden. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur starren paarweisen Verbindung der aufrechten Säulen zu einem der Einheitsrahmen aus einem horizontalen Balken bestehen, der am Kopfe der aufrechten Säulen angeordnet ist, und wobei die Längs- oder Querbalken, welche die Rahmenpaare miteinander verbinden, zu den Gerüsteinheiten so ausgebildet sind, daß sie die Rahrien an den Kopfteilen der Säulen verbinden. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die 1-littel zur lösbaren Verbindung der Längs-oder Querbalken mit den Rahmen aus Kupplungstaschen bestehen, die an den Rahmen angebracht sind, und die abwärts gekehrte Bolzen aufnehmen, welche an den Enden der Balken angeordnet sind. 9. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kupplungstasche einen nach oben offenen Hohlraum aufweist. io. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand einer jeden Kupplungstasche mit einem Ausschnitt versehen ist, in den das mit dem Bolzen versehene Ende des Längs- oder Querbalkens eingreifen kann. i i. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gerüsteinheiten, die mit den End- oder Seitenteilen aneinanderstoßend aufgestellt werden, durch eine lösbare Bindung aneinandergeschlossen werden. 12. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Einzelsäulen zwischen den Säulen aufeinanderfolgender Gerüsteinheiten angeordnet sind. 13. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßkante zwischen zwei übereinander angeordneten Säulen durch eine Muffe überbrückt wird, die gleitend auf einer der Säulen geführt ist. 14. Zerlegbares Gerüst oder ähnliches konstruktives Gebilde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Handlauf, der aus einem Paar aufrechter Säulen und einer diese Säulen miteinander verbindenden Schiene besteht, wobei jede der Säulen auf einer aufrechten Säule des obersten Gerüstteiles aufgesetzt werden kann und ferner Mittel vorgesehen sind, um die Säulen des Handlaufs mit den entsprechenden Säulen der obersten Gerüsteinheit so zu verbinden, daß der Handlauf sich vor allen Dingen nicht seitlich entfernen kann.
DEP26925D 1945-07-04 1948-12-25 Zerlegbares Geruest oder aehnliches konstruktives Gebilde Expired DE803002C (de)

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