DE8009891U1 - Verkuerzungselement fuer reifenketten - Google Patents

Verkuerzungselement fuer reifenketten

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DE8009891U1 DE19808009891 DE8009891U DE8009891U1 DE 8009891 U1 DE8009891 U1 DE 8009891U1 DE 19808009891 DE19808009891 DE 19808009891 DE 8009891 U DE8009891 U DE 8009891U DE 8009891 U1 DE8009891 U1 DE 8009891U1
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Patentanwalt /
Dipl.-lng. W. Jackisch 3; .··,· .··..··. ψ
Menzeletr. 40, 7000 Stuttgart 1 \
t f t> μ α · · fr« β
0 J ■ 0 :' O It
Eisen- und Drahtwerk Erlau Aktiengesellschaft A J>6
Erlau 16
7080 Aalen ,. 10. April 1980
Verkürzungselement für Reifenketten
Die Erfindung betrifft ein Verkürzungselement für Reifenketten nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Dieses bekannte Verkürzungselement ist innerhalb einer inneren Seitenkette einer Reifenkette angeordnet und dient dazu, die Reifenkette an unterschiedliche Reifengrößen anzupassen. Sind
einzuhängenden Kettenglieder die in das Verkürzungselementjrin der längeren Aufnahmeöffnung
angeordnet, dann hat die innere Seitenkette einen größeren j Durchmesser, als wenn die Kettenglieder in der kürzeren Aufnahmeöffnung liegen. Da die Aufnahmeöffnungen jedoch ohne
X Verbindung zum Rand des Verkürzungselements sind, müssen die .τ VerkUrzungselementE in die "Seitenkette eingeschweißt werden.
Sollte das Verkürzungselement während des Einsatzes der Reifenkette beschädigt werden, kann es nicht an Ort und Stelle ausgetauscht werden, sondern die Reifenkette muß zu einer Werk-/ statt gebracht werden, in der dann ein neues Verkürzungselement eingeschweißt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches Verkürzungselement so auszubilden, daß es an Ort und Stelle ohne Werkzeuge in die Reifenkette eingebaut und aus dieser auch wieder ausgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Die in das Verkürzungselement einzuhängenden Kettenglieder
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der Reifenkette werden durch die Einführöffnung in die Aufnahmeöffnungen eingehängt und mit dem Schließelement gegen Aushängen gesichert. Sollten das Verkürzungselement und/oder die eingehängten Kettenglieder beschädigt werden, dann können die Kettenglieder nach Entfernen des Schließelementes aus dem Verkürzungselement ausgehängt werden. Dadurch kann die Reifenkette am Einsatzort vom Benutzer selbst repariert werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den.Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 das erfindungsgemäße Verkürzungselement in Ansicht,
Fig. 2 das Verkürzungselement gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
Fig. 3 bis 5 verschiedene Einstellmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Verkürzungselements.
Das Verkürzungselement ist zum Einsatz in Reifenketten, insbesondere in Gleitschutzketten vorgesehen und wird in die innere Seitenkette 1 der Reifenkette eingebaut. Es hat zwei unterschiedlich lange, schlitzförmige Aufnahmeöffnungen 2, J>, in die Kettenglieder 4, 5 der Seitenkette 1 einzuhängen sind. In die längere Aufnahmeöffnung 2 mündet eine Einführöffnung 6, die bis zum Außenrand 7 des Verkürzungselements verläuft. Die Einführöffnung ist mit einem Schließelement 8 verschließbar (Fig. 3 bis 5).
In den die Einführöffnung 6 begrenzenden Seitenwänden 9, 10 ist eine Lagerung für das Schließelement 8 vorgesehen, die
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duroh jeweils eine teilkreisförmige Vertiefung 11,12 in den Seitenwänden gebildet ist. Beiderseits der Vertiefungen hat die Einfübröffnung jeweile einen verengten Abschnitt 13|13'| und 14,14». . |
Dadurch ist das Schließ- f.«
element 8 in Längsrichtung der EinfUhröffnung 6 gegen un- ,". beabsichtigtes Lösen einwandfrei gesichert, so daß die in die Aufnahmeöffnungen eingehängten Kettenglieder 4, 5 gegen unbeabsichtigtes Aushängen gesichert sind. Da die Lagerung j, für das Schließelement durch die Vertiefungen 11, 12 gebildet wird, hat das Schließelement 8 einen sicheren Sitz,und | es sind keine gesonderten Sicherungselemente notwendig, um ein Herausrutschen des Schließelements aus der Lagerung zu verhindern. Infolge der teilkreisförmigen Ausbildung der Vertiefungen kann das Schließelement großflächig am Boden dieser Vertiefungen anliegen, so daß es sicher gegen Lösen abgestützt ist. Es reicht auch aus, wenn nur in einer der beiden Seitenwände 9, 10 der Einführöffnung 6 eine Vertiefung für das Schließelement vorgesehen ist. Auch dann wird das Schließelement noch- ausreichend gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Die beiden Aufnahmeöffnungen 2, 3 liegen mit Abstand nebaneinander und sind durch einen quer zu ihnen liegenden Verbindungsschlitz 15 miteinander verbunden. Der Verbindungsschlitz 15 liegt in Verlängerung der Einführöffnung 6, so daß die einzuhängenden Kettenglieder 4, 5 in einfacher Weise unmittelbar von der Einführöffnung 6 aus in die kurze Aufnahmeöffnung 3 eingehängt werden können.
Die längere Aufnahmeöffnung 2 besteht aus zwei winklig, im Ausführungsbeispiel stumpfwinklig zueinander)!legenden Öffnungsabschnitten 16, 16', die jeweils an die Einführöffnung 6 anschließen. Die beiden Öffnungsabschnitte bestehen -
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ihrerseits jeweils aus zwei winklig, im Ausführungsbeispiel ebenfalls stumpfwinklig zueinander liegenden Öffnungsteilstücken 17, 17' bzw. 18, l8f. Infolge dieser Ausbildung 1st jeder Öffnungsabschnitt 16, 16' etwa v-förmig mit in Richtung auf den Außenrand 7 gerichteter Spitze ausgebildet. Wenn die Kettenglieder 4, 5 in die Aufnahmeöffnung 2 eingehängt sind (Fig. 3 und 4), dann liegen die Längsmittelebenen A, A' der Öffnungsteilstücke 17, 18 etwa in der Gliedebene B, B* der Kettenglieder 4, 5, während die Längsmittelebene C, C1 der Öffnungsteilstücke 18, 18' stumpfwinklig zu dieser Ketten- >■· gliedebene liegt. Dadurch wird erreicht, daß die Kettenglieder ' 4, 5 nicht ohne weiteres aus dem Öffnungsteilstück 17, 18 in den Bereich der Einführöffnung 6 gelangen können. Damit die Kettenglieder ~5, 4 während der unvermeidlichen Bewegungen gegenüber dem Verkürzungselement beim Einsatz der Reifenkette nicht aus dem Öffnungsteilstück 17, 18 gelangen, ist dieses Teilstück länger als das Öffnungsteilstück 17', 18'. Vorzugsweise ist das längere Öffnungsteilstück etwa doppelt so lang wie das kürzere Öffnungsteilstück.
Die kürzere Aufnahmeöffnung 3 verläuft geradlinig und senkrecht zum Verbindungsschlitz 15. Die Aufnahmeöffnung 3 ist v-2sentlich kürzer als die Aufnahmeöffnung 2, deren Länge ( vorzugsweise etwa der achtfachen Länge der Aufnahmeöffnung 3 entspricht. Dadurch kann die Seitenkette bei Anordnung der Kettenglieder 4, 5 in der kurzen Aufnahmeöffnung ^erheblich verkürzt werden.
Das Verkürzungselement ist spiegelsymmetlsch ausgebildet, so daß beim Einbau in die Reifenkette nicht auf eine bestimmte Einbaulage geachtet werden muß.
Die kurzen Öffnungsteilstücke 17', 18' liegen unter einem in Richtung auf den Außenrand 7 sich öffnenden spitzen Winkel
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zur Spiegelsymmetrieebene D. Die längeren öffinungsteilstücke 17, 18' haben entgegengesetzte Steigung wie die Öffnungsteilstücke 17', 18'. Infolge dieser Ausbildung und Anordnung der beiden Öffnungsteilstücke jedes Öffnungsabschnittes können die einzuhängenden Kettenglieder 4, 5 nur in einer vorgegebenen Stellung in bezug auf das Verkürzungselement aus der Einführöffnung 6 in die kurzen Öffnungsteilstücke 17', 18' geschoben werden. Beim Übergang In die längeren öffnungs-' teilstücke 17, 18 müssen die Kettenglieder 4, 5 dann erneut in bezug auf das Verkürzungselement geschwenkt werden, damit / ■ sie bis in ihre Endlage (Pig. J bis 5) geschoben werden ' können. Da die Kettenglieder 4,5 nur in bestimmten Stellungen innerhalb der einzelnen öffnungsteilstücke verschoben werden können, ist auch eine sehr hohe Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Herausrutschen der Kettenglieder aus der Aufnahmeöffnung 2 in den Bereich der Einführöffnung 6 gegeben. Zumindest die Breite der Aufnahmeöffnungen 2, 3 entspricht etwa dem Querschnittsdurchmesser der einzuhängenden Kettenglieder 4, 5« Diese Bemessung in Verbindung mit der abgewinkelten Ausbildung jedes Öffnungsabschnittes 16, 16' der Aufnahmeöffnung 2 führt zu der beabsichtigten hohen Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausrutschen der Kettenglieder aus den Öffnungsabschnitten.
Die Enden 19, 19' und 20, 20' der Aufnahmeöffnungen 2, 3 sind entsprechend der Außenform der Kettenglieder 4, 5 profiliert, so daß diese großflächig an diesen Enden abgestützt werden können. Bei kreisförmigem Querschnitt der Kettenglieder 4, 5 sind die Enden 19, 19',·20, 20' der Aufnahmeöffnungen 2, 3 entsprechend konkav gerundet.
Der Außenrand 7 besteht aus zwei stumpfwinklig zueinander liegenden Randabschnitten 21, 21', die jeweils über konkav gekrümmte Außenrandabschnitte 22, 22' in jeweils weitere Außenrandabschnitte2j5, 23' übergehen. Diese Außenrandabschnitte liegen stumpfwinklig zueinander und gehen über einen konkav gekrümmten Zwischenabschnitt 24 ineinander
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über. Das Verkürzungselement hat dadurch etwa die Form eines Drachenvierecks mit abgerundeten Ecken. Die Bandabschnitte 21, 21' liegen etwa parallel zu den öffnungsteilstücken 17, l8. Die Randabschnitte 21, 21f gehen jeweils über konkav gekrümmte Zwischenabschnitte 25, 25' in die Vertiefungen 11, in den Seitenwänden 9, 10 der Einführöffnung 6 über. Dadurch lassen sich die Kettenglieder 4, 5 leicht in die Einführöffnung 6 einschieben.
Die Vertiefungen 11, 12 schließen jeweils spitzwinklig an eine Begrenzungswand 26, 26' der Aufnahmeöffnung 2 derart an, daß ] am übergang von der Einführöffnung 6 in die Öffnungsabschnitte 16, 16' jeweils eine vorstehende Nase 27, 27' gebildet wird. Diese Nasen dienen als zusätzliche Sicherung gegen unbeabsichtigtes Aushängen der Kettenglieder 4, 5 aus dem Verkürzungselement.
Auch am Übergang vom Verbindungsschlitz 15 in die Aufnahme-■ öffnung 3 sind zwei einander gegenüberliegende und in Riehst tung zueinander verlaufende Nasen 28, 28* vorgesehen, die [? den Verbindungsschlitz 15 begrenzen und außerdem auch die in Richtung auf die Einführöffnung 6 gerichtete obere Begrenzung der Aufnahmeöffnung 3 bilden. Auch diese Nasen ver-. hindern, daß die in die Aufnahmeöffnung 3 eingehängten Ketten- 'k " · glieder 4,5 nicht ohne weiteres in den Verbindu'ngsschlitz 15 i; : gelangen können.
Das Schließelement 8 hat einen Lagerteil 29, mit dem das Schließelement am Boden der Vertiefungen 11, 12 anliegt
ι: (Fig. 3 bis 5). Außerdem ist das Schließelement mit mindestens i; einem, im Ausführungsbeispiel mit zwei im Bereich außer- !J balb der Einfübrb'ffnung 6 liegenden Sperrteile 30, 30' ver- ^ sehen, die, in Ansicht auf das Verkürzungselement gesehen (Fig. 3 bis 5), in die Aufnahmeöffnung 2 ragen«. Damit dient das Schließelement 8 nicht nur zum Schließen der Einführöffnung 6, sondern auch als Sicherung gegen ein unbeabsich-
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tigtes Verschieben der Kettenglieder 4, 5 aus, der Aufnahmeöffnung 2 in die Aufnahmeöffnung 3. Dies ist insbesondere beim Transport der mit den Verkürzungselementen versehenen Reifenkette von großem Vorteil, da dadurch .die Reifenkette mit diesen Verkürzungselementen bereits werkseitig auf die jeweilige Reifengröße eingestellt werden kann. Das Schließelement verhindert dann, daß die Kettenglieder 4, 5 aus der einen in die andere Aufnahmeöffnung verrutschen und dadurch die eingestellte Reifenkettengröße verändern.
Da der Abstand zwischen dem Sperrteil 30, 30', der beispielsweise kreisförmigen Umriß haben kann, von der gegenüberliegenden Begrenzungswand 31, 31' der Aufnahmeöffnung 2 kleiner ist als die Querschnittsdicke der einzuhängenden Kettenglieder 4, 5, läßt sich das Kettenglied nicht ohne weiteres aus der Aufnahmeöffnung 2 in die Aufnahmeöffnung 3 und umgekelit verschieben. Bei einer vorteilhaften Ausführung ist das Schließelement 8 aus elastisch verformbarem Material, wie beispielsweise Gummi o.dgl., hergestellt. Dies hat den Vorteil, daß das Schließelement 8 besonders einfach in der Einführöffnung 6 untergebracht werden kann. Dazu ist es nur notwendig, das Schließelement unter elastischer Verformung durch den verengten Abschnitt 13 in die Einführöffnung 6 bis in die Vertiefungen 11, 12 einzuschieben. Der Lagerteil 29 des Schließelements 8 ist vorteilhaft so bemessen, daß das Schließelement im Bereich der Vertiefungen 11, 12 unter elastischer verformung an den Vertiefungen anliegt. Dadurch wird eine besonders sichere Halterung des Schließelements in der Einführöffnung erreicht. Außerdem können die Kettenglieder 4, 5 nur unter elastischer Verformung des Sperrteils 30, 30' aus der einen In die andere Aufnahmeöffnung 2, 3 geschoben werden.
Das Verkürzungselement ist plattenförmig mit konstanter Dicke ausgebildet (Fig. 2) und kann dadurch besonders einfach durch Stanzen hergestellt werden.
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Bei einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform besteht das Verkürzungselement aus Kunststoff. Die Einführöffnung und der übergang zwischen den beiden Aufnahme-Öffnungen ist hierbei maßlich so ausgebildet, daß bei der Verstellung der Kettenglieder eine Schikane überwunden werden muß. Diese Schikane ist insbesondere für den Fall wichtig, wenn die Reifenkette auf eine bestimmte Reifengröße festgelegt ist und sich nicht mehr selbständig verstellen darf.
Wie die Fig. 5 bis 5 zeigen, kann die Seltenkette 1 mittels des Verkürzungselements auf verschiedene Durchmesser eingestellt werden. Wenn sich die Kettenglieder 4, 5 der Seitenkette 1 in der Aufnahmeöffnung 5 befinden (Fig. 5), hat die innere Seitenkette ihre kleinste Länge bzw.' ihren geringsten Durchmesser. Die maximale Länge des Verkürzungselements und die Teilung der Seitenkette sind so aufeinander abgestimmt, daß in dieser kürzesten Länge der Seitenkette das Verkürzungselement mit seinen Außenrandabschnitten 25, 25' an den In die Kettenglieder 4, 5 eingehängten Kettengliedern 52, 55 anliegen kann.
Zur Vergrößerung der Seitenkettenlänge kann nun das eine der beiden Kettenglieder 4, 5 in die Aufnahmeöffnung 2 geschoben werden (Fig. 5). Hierbei muß das Kettenglied über den Verbindungsschlitz 15 in den Öffnungsabschnitt 16' der Aufnahmeöffnung 2 geschoben werden. Dabei müssen die Sperrteile 50, 50', die im Bewegungsweg des Kettengliedes liegen, elastisch verformt werden, damit das Kettenglied in diesen Öffnungsabschnitt geschoben werden kann. Bei dieser mitt-leren Länge der Seltenkette befindet sich das Kettenglied 5 in der Aufnahmeöffnung 5 und das Kettenglied 4 im Öffnungsabschnitt 16' der Aufnahmeöffnung 2.
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Wenn auch das andere Kettenglied 5 in den Öffnungsabschnitt 16 der Aufnahmeöffnung 2 geschoben wird (Fig. 4), dann hat die Seitenkette 1 ihre größte Länge. Auch bei dieser Verstellung mUssen die elastischen Sperrteile .50, j50* des Schließelements 8 elastisch zusammengedrückt werden, damit das Kettenglied 5 aus dem Verbindungsschlitz 15 in den Öffnungsabschnitt 16 geschoben werden kann.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Seltenkette 1 bei der mittleren Einstellung (Fig. 4) um 25 mm und-bei der kürzesten Einstellung (Fig. 5) um 50 mm im Vergleich zu der Einstellung gemäß Fig. 5 verkürzt werden. Durch den Einbau mehrerer solcher Verkürzungselemente - beispielsweise kann die Seitenkette durch den Einbau von vier solcher Verkürzungselemente um 200 mm verkürzt werden - können mit einer einzigen Reifenkette mehrere Reifengrößen erfaßt werden. Dadurch wird die Lagerhaltung wesentlich vereinfacht und verringert, da für unterschiedliche Reifengrößen nur noch wenige Reifenkettengrößen auf Lager gehalten werden müssen. Durch einfaches Einstellen der Verkürzungselemente können die Reifenketten nach Bedarf auf die gewünschte Reifengröße eingestellt werden. Sogar der Endabnehmer kann, wenn sein Wagen keinen serienmäßigen Reifen hat, selbst die Reifenkette auf diese Reifengröße einstellen. Falls sich der Käufer einen neuen Wagen mit einer anderen Reifengröße zulegt, dann kann er die bisher verwendete Reifenkette auch für das neue Fahrzeug verwenden, wobei er lediglich durch Einstellen der einzelnen Verkürzungselemente die Reifenkette auf die neue Reifengröße einstellen muß. Auch wird die Herstellung von Reifenketten wesentlich vereinfacht, weil nur noch wenige Reifenkettengrößen hergestellt werden müssen.
Das Verkürzungselement kann selbstverständlich noch weitere Aufnahmeöffnungen aufweisen, die jeweils unterschiedlich lang sind, so daß eine feinere Abstufung in der Längenverstellung der Seitenkette möglich ist. So ließe sich bereits
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durch Anordnung einer einzigen weiteren Aufnahmeoffnung zwischen den beiden Aufnahmeöffnungen 2, J> die Abstufungen in der Verstellung verfeinern, so daß eine noch bessere Anpassung der Reifenkette an die jeweilige Reifengröße möglich ist.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Verkürzungselement für Reifenketten, insbesondere zum Einbau in eine innere Seltenkette der Reifenkette, mit wenigstens zwei unterschiedlich langen, mit-einander C j verbundenen schlitzförmigen Aufnahmeöffnungen für einzuhängende Kettenglieder, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens eine der Aufnahmeöffnungen (2 bzw. 5) eine Einführöffnung (6) mündet, die bis zu einem der Außenränder (7) des Verkürzungselements verläuft, und daß die Einführöffnung^ (6) mit mindestens einem Schließelement (8) verschließbar ist.
    2. Verkürzungselement nac"h Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer, vorzugsweise in beiden die Einführöffnung (6) begrenzenden Seitenwänden (9, 10) eine Lagerung, vorzugsweise eine Vertiefung (11, 12) für das
    , Schließelement (8) vorgesehen ist.
    5. Verkürzungselement nach Anspruch"2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (11, 12) teilkreisförmig ausgebildet ist und über jeweils einen die Einführöffnung (6) verengenden Abschnitt (15, 15'; 27, 27') in den Aüßenrand (7) und in die zugehörige Aufnahmeöffnung (2) übergeht.
    k. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aufnahmeöff-
    -2-
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    nungen (2, 3) mit Abstand nebeneinander angeordnet und durch wenigstens einen quer zu ihnen liegenden Verbindungsschlitz (15) miteinander verbunden sind.
    5. Verkürzungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsschlitz(l5)etwa in Verlängerung der Einführöffnung (6) liegt.
    6. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die längere Aufnahmeöffnung (2) aus zwei winklig, vorzugsweise stumpf-
    ·' winklig zueinander liegenden öffnungsabschnitten (16, 16') besteht.
    7· Verkürzungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Öffnungsabschnitte (16, 16') jeweils aus zwei winklig, vorzugsweise stumpfwinklig zueinander liegenden Öffnungsteilstücken (17* 171J 18, 18') bestehen.
    8. Verkürzungselement nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsteilstücke (17, 17' bzw. 18, l8') unterschiedlich lang sind, und daß die
    (' kürzeren Öffnungsteilstücke (17*, 18') an den Ver
    bindungsschlitz (15) und/oder an die Einführöffnung (6) anschließen.
    9. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzere Aufnahmeöffnung (3) geradlinig, vorzugsweise senkrecht zum Verbindungsschlitz (I5) verläuft.
    10. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9* dadurch gekennzeichnet, daß das Verkürzungselement spiegelsymmetrisch, ausgebildet ist.
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    11. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzeren Öffnungsteilstücke (17', l8') unter einem in Richtung auf den die Einführöffnung (6) aufweisenden Außenrand (7) sich öffnenden spitzen Winkel zur Spiegelsymmetrieebene (D) liegen, und daß die längeren Öffnungsteilstücke (17, 18) entgegengesetzte Steigung haben wie die kürzeren öffnungste11stücke.
    12. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der die Einführöffnung (6) aufweisende-. Außenrand (7) aus zwei stumpfwinklig zueinander/liegenden Randabschnitten (21, 21') besteht, die jeweils über konkav gekrümmte Zwischenabschnitte (25, 25*) in die Vertiefungen (11, 12) in den Seitenwänden (9, 10) der Einführöffnung (6) übergehen. |
    13· Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, f
    dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte(21, 211) |
    etwa parallel zu den längeren Öffnungsteilstücken (17» ]
    18) vedaufen. ' \
    14. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis IJ, ■' dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte (21, 21') | jeweils über konkav gekrümmte Außenrandabschnitte (22, | 22!) in jeweixs weiteren Außenrandabsehnitt (23, 23') | übergehen, und daß die weiteren Außenrandabschnitte (23, 23') stumpfwinklig zueinander liegen und über einen konkav gekrümmten Zwischenabschnitt (22J-) ineinander übergehen.
    15. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis l4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (11, 12) spitzwinklig an eine der beiden Begrenzungswände (26, 261) der längeren Aufnahmeöffnung (2) anschließt, derart, daß am Übergang von der Einführöffnung (6) in die Öffnungsabschnitte (l6, I61) eine vorstehende,
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    die die Einführöffnung verengenden Abschnitte bildende Nase (27* 27') gebildet ist.
    l6. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 15* dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang vom Verbindungsschlits (15) zur kürzeren Aufnahmeöffnung (3) jeweils eine vorstehende Nase (28, 28') gebildet ist, und daß diese Nasen den Verbindungsschlitz (15) begrenzen.
    •- 17. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (8) einen Lagerteil (29), der am Boden der Vertiefungen (11, 12) anliegt, und mindestens einen Sperrteil (30, 30') aufweist, der, in Ansicht auf das Verkeürzungselement gesehen, in die eine der beiden Aufnahmeöffnungen (2) bzw. (3), vorzugsweise in die längere Aufnahmeöffnung (2), ragt.
    18. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 17* dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (8) aus elastisch verformbarem Material, wie Gummi o.dgl., besteht.
    19. Verkürzungselement nach einem der. Ansprüche 1 bis l8,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Verkürzungselement plattenförmig mit konstanter Dicke ausgebildet ist.
    20. Verkürzungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkürzungselement aus Kunststoff besteht..
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