DE8009849U1 - Verdunklungsvorrichtung - Google Patents

Verdunklungsvorrichtung

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Description

"Verdunklungsvorrichtung für Gewächshäuser"
Die Erfindung betrifft eine Verdunklungsvorrichtung für Gewächshäuser, die insbesondere auch als Wärmedämmvorrichtung verwendbar ist.
Zur Wärmedämmung in Gewächshäusern, die beheizt werden und bei denen insbesondere während der Dunkelstunden der Wärmebedarf so gering wie möglich gehalten werden soll, um den Energieverbrauch zum Beheizen der Gewächshäuser herabzusetzen, wurden bisher Folien und Luftpolsterfolien überall entlang der Außenwände und teilweise in den Dachraum der Gewächshäuser gespannt. Diese sind nicht nur schwierig luftdicht gegenüber der Glashaut anzubringen, sondern verbleiben auch während der hellen Tagesstunden an ihrem Platz und nehmen daher während einer Zeit an lichtarmen Tagen, wo dies nicht der Fall sein sollte, viel Licht weg. Außerdem ist die dadurch erzielte Wärmedämmung nicht zufriedenstellend, da hier keine ruhende Luftschicht zwischen Glas und Folie erzielt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verdunklungsvorrichtung für Gewächshäuse zu schaffen, die insbesondere auch als Wärmedämmvorrichtung verwendbar ist und die ferner entsprechend der Lichteinstrahlung bzw. entsprechend der gewünschten Verdunklung und/oder Wärmedämmung zuziehbar ist.
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Diese Aufgabe wird entsprechend dem Anspruch 1 gelöst.
Wenn die Vorrichtung nun zum Verdunkeln von fotoperiodisch reagierenden Kulturen verwendet werden soll, genügt es, wenn als Material für die Bahnen ein Verdunklungsmaterial etwa in Form einer schwarzen Folie verwendet wird. An den Giebelseiten des Gewächshauses kann giebelseitig jeweils ein zuziehbarer Vorhang angeordnet werden, der sich über die Höhe der Laufschienenanordnung erstreckt. Bei Verwendung eines flexiblen zusämmenfaltbaren wärmedämmenden Materials für die Bahnen kann die Vorrichtung gleichzeitig als Wärmedämmvorrichtung verwendet werden, wobei je nach dem verwendeten Material dieses gegebenenfalls mit einer schwarzen Folie zu kaschieren ist. Im Falle der Verwendung von flexiblem Schaumstoff als wärmedämmendes Material, beispielsweise mit einer Stärke von etwa 1 cm, benötigt man jedoch in der Regel keine zusätzliche aufkaschierte Folie, da dieses Material gewöhnlich genügend lichtundurchlässig ist. Bei Verwendung von Schaumstoff sollte dieser, falls keine zusätzliche Kaschierung verwendet wird, einen hohen Wasserdampfdiffusions-Widerstand haben, damit der Wasserdampf nicht in den Schaumstoff eindringen, kondensieren und gegebenenfalls dort gefrieren kann.
Im Falle der Verwendung der Vorrichtung zur Wärmedämmung wird an den Giebelseiten ein Vorhang aus Wärmedämm-Material angeordnet.
Bei Verwendung eines Schaumstoffs wird insbesondere ein solcher mit geschlossenporiger Struktur und/oder mit wenigstens einer glatten Seite, die .durch Verschmelzen des Schaumstoffmaterials an der Oberfläche dieses Materials hergestellt wird, bevorzugt.
Gegebenenfalls kann das Verdunklungs- und/oder Wärmedämmmaterial für die Bahnen außen mit einer Infrarotstrahlen reflektierenden Folie kaschiert sein.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch und ausschnittweise eine Gewächshausanordnung mit darin angeordneten erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur Wärmedämmung.
Fig. 2 zeigt eine Teilansicht von Fig. 1,
Fig. 3 zeigt eine Zugseilanordnung für die Vorrichtung von Fig.1.
Fig. 4 zeigt ausschnittweise einen Längsschnitt durch ein LaufSchienenprofil und die Aufhängung des Wärmedamm-Materials der Vorrichtung von Fig. 1,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt senkrecht zu demjenigen von Fig. 4,
Fig. 6 zeigt schematisch eine Seilzugführung für einen giebelseitigen Vorhang für die Vorrichtung von Fig. 1.
In Fig. 1 ist ausschnittweise ein Rahmenstiel 2 für zwei Dachhaken eines mehrschiffigen Gewächshauses 1 von der.Giebelseite her dargestellt, die mit einem Glasdach versehen sind, das von Rahmenriegeln 3 getragen wird, auf denen sich nicht dargestellte Pfetten befinden, die Sprossen abstützen, die ihrerseits Glasscheiben 4 tragen. Die einander zugewandten Binder 3 eines Gewächshauses 1 sind über horizontale Zugbänder 5 an ihren Eckversteifungen miteinander verbunden.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besitzt die Vorrichtung eine Reihe von LaufSchienenprofilen 6,die sich jeweils vom Bodenbereich aus zunächst senkrecht nach oben an den Rahmenstielen 2 entlang, von dort in einem Bogen zur Unterseite des Zugbandes 5, von hier zur gegenüberliegenden Seite des Gewächshauses und wieder an dem dort befindlichen Rahmenstiel (nicht dargestellt) entlang bis zum Bodenbereich erstrecken. Die Laufschienenprofile 6 sind somit in Form eines umgekehrten U gebogen und mit Abstand zueinander in Längsrichtung des Gewächshauses 1 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Entsprechende Befestigungselemente
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zum Befestigen an den 2 und an den Querstreben 5 sind vorgesehen, jedoch in Fig. 1 nicht dargestellt. Γη den Laufschienenprofilen 6 ist für jede Hälfte jedes U-förmig gebogenen Profils 6 eine Vielzahl von Rollern 7 vorgesehen, die sich aus dem Laufschienenprofil 6 herausstrecken und an denen auf jeder
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Längsseite des Gewächshauses 1 eine Bahn 8 aus Wärmedämmaterial oder Verdunklungsmaterial befestigt ist. Die Bahn 8, die aus einer Vielzahl von Einzelbahnen zusammengesetzt sein kann, die an ihren benachbarten Rändern miteinander lösbar oder unlösbar verbunden sind, kann zusammengefaltet und wieder entfaltet werden. In Fig. 1 ist die Bahn 8 in teilweise entfaltetem Zustand dargestellt. In entfaltetem Zustand stoßen"die an den beiden-Längsseiten des Gewächshauses 1 angeordneten Bahnen 8 in der Mitte zusammen und bilden dann einen Tunnel, der sich über die Länge des Gewächshauses 1 erstreckt. Im zusammengefalteten Zustand befinden sich die beiden Bahnen 8 benachbart von den unteren Enden der LaufSchienenprofile 6. Gegebenenfalls kann dort eine Auflage angeordnet sein.
Die Bahnen 8 sind mittels Zugseilen 9, beispielsweise kunststoff ummantelten Drahtseilen, betätigbar. Die Zugseile 9 sind mit beiden Enden an einer Seiltrommel 10 befestigt, die sich entlang einer Längsseite des Gewächshauses 1, und zwar vorzugsweise in dem Winkel zwischen den Rahmenstielen 2 und den Zugbändern 5 erstreckt und in Augenlagern 11 gelagert ist, die an den Rahmenstielen 2 befestigt sind. Die Seiltrommel 10 ist entsprechend der Länge des Gewächshauses mittels eines nicht dargestellten Motors sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn drehbar. Jedes Zugseil 9 ist im Bereich des einen an der Seiltrommel 10 befestigten Endes zunächst einige Male etwa im Uhrzeigersinn um die Seiltrommel 10 gewickelt und erstreckt sich von dort abwärts bis zu einer Umlenkrolle 12 unterhalb des unteren Endes des LaufSchienenprofils 6, um durch diese in einen Zugseilkanal 13 in dem Laufschienenprofil 6 umgelenkt zu werden. Von dort verläuft das Zugseil 9 durch das gesamte Laufschienenprofil 6 und tritt am anderen Ende wieder heraus, um dort von einer nicht dargestellten Umlenkrolle in einen zweiten Zugseilkanal 13 des LaufSchienenprofils 6 umgelenkt zu werden. Das Zugseil 9 tritt an der anderen Seite wieder heraus und wird dort von einer Umlenkrolle 14 nach oben zur Seiltrommel 10 umgelenkt und ist mit dem entsprechenden Ende zunächst mehrfach um die Seiltrommel 10 im Gegenuhrzeigersinn gewickelt und an dieser befestigt. Durch Drehen der Seiltrommel 10 wickelt sich somit das Zugseil 9 an einem Ende ab und am anderen Ende gleichzeitig auf. ># >t .„ .„
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Der in Entfaltungsrichtung für die Bahn 8 jeweils vorne befindliche Roller 7 (gegebenenfalls auch mehrere) ist mit dem sich in die entsprechende Richtung bewegenden Abschnitt des Zugseils 9 verbunden, so daß durch Drehen der Seiltrommel 10 gleichzeitig beide Bahnen 8 entsprechend der Drehrichtung ent- oder zusammengefaltet werden.
Gemäß Fig. 4 und 5 besitzt das Laufschienenprofil 6 einen Laufkanal 15 für die Roller 7 sowie zwei benachbarte mit dem Laufkanal 15 verbundene Zugseilkanäle 13, so daß es ermöglicht wird, die in den Zugseilkanälen 13 verlaufenden Seilabschnitte mit dem jeweils in Entfaltungsrichtung vorne liegenden Roller zu verbinden. Das LaufSchienenprofil 6 ist über Verbindungselemente 16 mit dem Zugband 5 verschraubt, wobei die Verbindungselemente 16 in.einen Kanal an der Rückseite des Laufschienenprofils 6 einsetzbar und in eine Verriegelungsstellung dreh- und haltbar sind.
Die Laufkanäle 15 der LaufSchienenprofile 6 sind an ihren nach unten offenen Enden mittels eines Verschlußstücks 2 3 verschlossen, um das Herausfallen der Roller 7 zu vermeiden.
Die Roller 7 besitzen insbesondere einen Körper, der mit | vier Rollen 17, jeweils zwei auf jeder Seite des Körpers in Laufrichtung hintereinander angeordnet, sowie mit einem sich in Laufrichtung erstreckenden rückseitigen Steg 18 versehen ist, der in einer Nut im Laufkanal 15 geführt ist. An jedem Roller 7 ist ein Ring 19 eingehängt, der mit einer Ringschraube 20 in Eingriff steht, die sich durch die Bahn 8 hindurch erstreckt und an der die Bahn 8 mittels einer Mutter 21 zwischen zwei Unterlegscheiben 22 befestigt ist. Die Mutter 21 ist eine Hutmutter, damit das Material der Bahn 8 nicht zusammengedrückt wird.
Die in Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 5 beschriebene Vorrichtung kann sowohl zum Verdunkeln verwendet werden, wenn beispielsweise als Bahnen 8 eine lichtundurchlässige Folie Ader Tuch genommen wird, oder zum Wärmedämmen eingesetzt werden, wenn beispielsweise Bahnen 8 aus Schaumstoff verwendet werden.
Im letzteren Fall führt der Schaumstoff aufgrund seiner Dicke natürlich auch beim Entfalten zur Verdunkelung. Im Falle einer gewünschten Verdunkelung oder Wärmedämmung kann an den Giebeln ein zuziehbarer Vorhang als Store zweckmäßigerweise zusammen mit der Vorrichtung verzogen werden.
Damit der giebelseitige Vorhang zusammen mit der übrigen Vorrichtung betütigbar ist, kann, wenn es platzmäßig möglich j ist, das Zugseil für den Vorhang ebenso auf der Seiltrommel
10 befestigt und durch diese betätigbar sein wie die Zugseile 9, oder man kann eine zusätzliche mit der Seiltrommel 10 in Eingriff stehende und durch diese drehbare Seiltrommel vorsehen, die das Zugseil für den Vorhang bewegt, wobei gegebenenfalls auch eine Untersetzung vorgesehen sein kann, da der Weg des Vorhangs kleiner als der Weg der Bahnen 8 ist.
Gewöhnlich hat man jedoch an der Giebelseite des Gewächshauses 1 keinen Platz und eine zusätzliche Seiltrommel ist aufwendig, so daß eine Zugseilanordnung bevorzugt wird, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist. Hierbei wird von dem letzten giebelseitigen Zugseil 9 für die Bahnen 8 gleichzeitig ein (schematisch angedeuteter) aus zwei Stores bestehender Vorhang 30 mit betätigt.
Zu diesem Zweck wird das Zugseil 9 zunächst wie in Zusammenhang
mit Fig. 3 dargestellt, um die Umlenkrolle 12 in das Laufschienenprofil 6 eingeführt, am anderen Ende aber nicht wieder in das Laufschienenprofil 6 zurückgeführt, sondern zunächst über eine Umlenkrolle 31 aufwärts (gegebenenfalls in einer Führung) zu einer Umlenkrolle 32 geführt, die das Zugseil in ein (nicht dargestelltes) Laufschienenprofil, und zwar in dessen einen Zugseilkanal, umlenkt. Dieser umgelenkte Abschnitt 9' des Zugseils 9 zieht einen Store des Vorhangs 30, der in der eingezeichneten Pfeilrichtung entfaltbar ist, wozu der in Entfaltungsrichtung vorne befindliche Roller in dem Laufschienenprofil mit dem Abschnitt 91 des Zugseils 9 verbunden ist. Nach Austritt aus diesem horizontal angeordneten ersten Laufschienenprofil wird das Zugseil 9 über zwei Umlenkrollen 33 in einen der Zugseilkanäle eines zweiten parallel zum ersten und benachbart hierzu angeordneten Laufschienenprofils (ebenfalls nicht dargestellt) eingeführt. Der eingeführte Abschnitt 9" des Zugseils 9 zieht
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den anderen Store des Vorhangs 30 und bewegt sich entgegen der Bewegungsrichtung des Abschnitts 9'. Nach dem Austreten aus dem zweiten Laufschienenprofil wird das Zugseil über eine Umlenkrolle 34 in dieses zurückgeführt, am Austritt über eine weitere Umlenkrolle 35 in das erste LaufSchienenprofil parallel zu dem Abschnitt 91 aber in umgekehrter Richtung eingeführt, am Austritt durch eine Umlenkrolle 36 abwärts und durch zwei Umlenkrollen 37 in das Laufschienenprofil 6 für die Bahnen 8, durch dieses hindurch und über die Umlenkrolle 14 zur Seiltrommel 10 zurückgeführt.
Während die Umlenkrollen 12, 14, 31, 32, 36 und 37 vertikal angeordnet sind, sind die Umlenkrollen 33, 34 und 35 horizontal angeordnet. Das Laufschienenprofil 6 und die beiden Laufschienenprof ile für den Vorhang 3 0 können unmittelbar nebeneinander angeordnet werden, wobei ein Betätigen des Zugseils 9 in Pfeilrichtung zu einem Zuziehen der Bahnen 8 und des Vorhangs 30 (letzterer mit sich überlappenden Stores wegen der unterschiedlichen Länge des Wegs der Bahnen 8 und des halben Abstandes zwischen den vertikalen Schenkeln der Laufschienenprofile 6) führt, während die Betätigung entgegen der Pfeilrichtung ein entsprechendes Aufziehen bewirkt.

Claims (16)

Ansprüche
1. Verduhklungsvorrichtung für Gewächshäuser,, gekennzeichnet durch eine Reihe von mit Abstand zueinander angeordneten Laufschienenprofilen (6), die in Form eines umgekehrten U gebogen sind, jeweils eine Vielzahl von Rollern (7) aufnehmen und in denen jeweils ein Zugseil (9) hin und zurück geführt ist, die auf einer drehbaren Seiltrommel (10) auf- bzw.. abwickelbar sind, wobei an den Rollern (7) zwei sich über die Breite der LaufSchienenanordnung erstreckende Bahnen (8) aus Verdunkelungsmaterial befestigt sind, wobei der jeweils in Zuziehrichtung vorderste Roller (7) mit dem zugehörigen Abschnitt des jeweiligen Zugseils (9) mitnehmbar verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stirnseitig zu der LaufSchienenanordnung jeweils ein zuziehbarer Vorhang (30) angeordnet ist, der sich über die Höhe der LaufSchienenanordnung erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verdunkelungsmaterial eine schwarze Folie oder Tuch vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verdunkelungsmaterial ein flexibles, zusammenfaltbares, wärmedämmendes Material vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein flexibler Schaumstoff insbesondere mit glatter Oberfläche vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoff eine Stärke von etwa I cm aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdunkelungsmaterial auf einer seiner Oberflächen mit ein^r Infrarotstrahlen reflektierenden und wasserdampfdiffusionsdichten Folie vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (30) aus zwei im zugezogenen Zustand sich überlappenden Stores besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (3 0) über ein Zugseil (9) mit der Seiltrommel (10) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugseil (9) durch das giebelseitige Laufschienenprofil (6) und ferner mittels Umlenkrollen durch zwei benachbarte horizontale Laufschienenprofile für zwei Stores des Vorhangs (3Q) geführt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel (10) oberhalb der sich vertikal erstreckenden Rahmenstiele (2) an einer Seite der Laufschienenprofile (6) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen (8) mittels Ringschrauben (20) an den Rollern (7Γ befestigt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienenprofile (6) zwei Zugseilkanäle (13) für das hin- und zurückgeführte Zugseil (9) aufweisen, die mit einem Laufkanal (15) für die Roller (7) verbunden sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugseil (9) mit beiden Enden an der Seiltrommel (10) befestigt und mit einer Anzahl Windungen um diese an jedem Ende gewickelt ist, wobei die Wickelrichtungen an beiden Enden umgekehrt sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche' 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die LaufSchienenprofile (6) rückseitig eine Führung zur Aufnahme von Verbindungsstücken (16) aufweisen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Roller (7) einen sich in Laufrichtung erstreckenden rückwärtigen Steg (18) aufweisen, der in einer entsprechenden Nut in dem Laufkanal (15) des Laufschienenprofils (6) geführt ist.
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