AT414293B - Sonnenblendschutzeinrichtung - Google Patents
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Description
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AT 414 293 B
Die Erfindung betrifft eine Sonnenblendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, welche einen flächigen Körper mit mehreren länglichen Elementen aufweist, die längsseitig nebeneinanderliegend angeordnet sind, wobei der Körper über einen Teil seiner Länge in Führungsschienen, die die von den Stirnflächen der Elemente gebildeten Schmalseiten des Körpers über einen Teil 5 der Länge dieser Schmalseiten U-förmig umgreifen, oder in einer Durchgangsöffnung eines Führungsteils geführt ist und wobei ein oberhalb des Körpers verlaufendes Zugseil an den beiden randseitigen Elementen des Körpers festgelegt ist.
Herkömmliche Sonnenblenden für Kraftfahrzeuge liegen im Ruhezustand am Fahrzeugdach an io und können nach unten verschwenkt werden, wobei sie im Gebrauchszustand den oberen Teil der Windschutzscheibe abdecken. Neben handbetätigten derartigen Sonnenblenden sind auch motorisch angetriebene Sonnenblenden bekannt, beispielsweise aus der US 5,013,952 A und EP 0 945 293 A1. 15 Eine Sonnenblendschutzeinrichtung, bei der für den Fahrer und für den Beifahrer jeweils eine auf einer Welle aufgewickelte Jalousie vorgesehen ist, zeigt die DE 199 10 949 A1. Diese ausziehbaren Rollos ersetzen die herkömmlichen herunterklappbaren Sonnenblenden, wobei der Antrieb dieser Rollos motorbetrieben erfolgen kann. Weitere rollo- oder jalousienartige Sonnenblendschutzeinrichtungen sind aus der US 5,201,563 A und US 5,409,284 A bekannt. Bei allen 20 diesen Blendschutzeinrichtungen besteht der Nachteil, dass Führungsteile für das Ausziehen der Blendschutzeinrichtung erforderlich sind, sodass diese Blendschutzeinrichtungen sich entweder über die gesamte Breite der Scheibe durchgehend erstrecken müssen oder es auch im hinaufgezogenen, nicht gebrauchten Zustand zu einer Sichtbehinderung durch vor den Fensterflächen liegenden Bauteilen kommt. 25
Aus der US 2002/0033616 A1 ist eine Sonnenblendschutzeinrichtung für Kraftfahrzeuge mit einer aus- und einfahrbaren Lamellen-Jalousie bekannt. Diese besitzt mehrere Lamellen, die mit ihren Längsrändern aneinander angrenzen und flexibel miteinander verbunden sind, wobei die Lamellen-Jalousie in einem oberhalb der Fahrzeugscheibe liegenden Bereich von einer 30 Führung geführt und getragen ist. Um Führungsteile im hinaufgezogenen Zustand zu vermeiden, können hierbei mit auszufahrende elastische Führungsstäbe vorgesehen sein, die das untere Ende der Blendschutzeinrichtung gegen die Fahrzeugscheibe drücken. Nachteilig hierbei ist es, dass der Antrieb stark genug ausgelegt werden muss, um die dadurch auftretende Reibung unter allen Verhältnissen sicher zu überwinden. Weiters kann es durch über die Scheibe 35 laufende Teile zu Verschmutzungen derselben kommen. Weiters kann es beim Ausfahren der Blendschutzeinrichtung und im ausgefahrenen Zustand derselben zu Lärmbelästigungen kommen, beispielsweise wenn das Fahrzeug über Bodenunebenheiten fährt, wobei das freie Ende der Blendschutzeinrichtung von der Fahrzeugscheibe abgehoben werden kann und gegen diese zurückschlägt. Diese Probleme treten auch bei der aus der US 5,443,300 A bekannten 40 Blendschutzeinrichtung auf, bei welcher Blendschutzpaneele motorisch aus- bzw. eingefahren werden.
Eine Sonnenblendschutzeinrichtung der eingangs genannten Art ist weiters aus der EP 1 356 967 A2 bekannt. Zwischen den einzelnen länglichen Elementen wirken bei dieser 45 Einrichtung im abgesenkten Zustand des flächigen Körpers Verbindungsteile, die an den einzelnen länglichen Elementen (bzw. Lamellen) verschwenkbar oder verschiebbar gelagert sind. Beim Verfahren des Blendschutzkörpers zwischen seiner Ruhestellung und seiner abgesenkten Aktivstellung werden die Verbindungselemente durch die den Körper führende Führung betätigt. Diese Sonnenblendschutzeinrichtung benötigt keine Bauteile, die im hinaufgezogenen, nicht so gebrauchten Zustand vor den Fensterflächen liegen und zu einer Sichtbehinderung führen könnten. Die Ausbildung der Blendschutzeinrichtung benötigt aufgrund der zu verstellenden Verbindungsteile aber einen gewissen Herstellungsaufwand.
Aus der US 3,070,188 ist eine zusammerollbare Leiter bekannt, deren seitlichen Steher werden 55 von mehreren aneinander angrenzenden Elementen gebildet, die auf einer Seite übereine Folie 3
AT 414 293 B miteinander verbunden sind. Auf der anderen Seite kann eine Zugschnur gespannt werden, wobei die Leiter im gespannten Zustand der Zugschnüre betriebsbereit ist.
In der WO 02/18736 A2 ist weiters eine zusammerollbare Platte beschrieben, die aus mehreren 5 nebeneinander angeordneten länglichen Elementen besteht, welche auf einer Seite mittels einer Folie miteinander verbunden sind. Die Elemente weisen eine trapezförmige Form auf. Es können dadurch formstabile Körper, beispielsweise nach Art eines Zelts oder einer Liege ausgebildet werden, wenn die Elementen im auseinander gerollten Zustand des Körpers auf Zug belastet werden. 10
Die DE 102 16 186 A1 zeigt eine Sonnenschutzvorrichtung für Fahrzeugfenster, welche eine aus einem Werkstoffverbund gebildete selbststützende Rollobahn aufweist, welche mit einer dünnen Materialschicht ausreichender Zugfestigkeit und hoher Biegewechselfestigkeit mit im Querschnitt rechteckförmigen dreidimensionalen Elementen verbunden ist. 15
Weiters ist aus der DE 86 20 668 U1 eine Sonnenschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, welche aus zueinander beabstandeten, horizontal angeordneten Führungsstäben besteht, die über eine Zug- und Schubverbindung miteinander verbunden sind. Die äußeren Enden der Führungsstäbe greifen in Führungsschienen mit U-förmigem Querschnitt ein und werden dort 20 geführt. Auf den Führungsstäben ist diese überdeckend beidseitig eine Flächenbahn aus einem lichtundurchlässigen Material angeordnet, welche mit den Führungsstäben durch eine Klebeverbindung fest verbunden ist. Die Sonnenschutzvorrichtung ist über eine Zugfeder mit einem Sonnenschutzvorrichtungsaufnahmegehäuse verbunden. 25 Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Sonnenblendschutzeinrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, die einen gegenüber der bekannten Sonnenblendschutzeinrichtung dieser Art einfachere Ausbildung aufweist. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Sonnenblendschutzeinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. 30 In außerhalb der Führungsschienen bzw. des Führungsteils liegenden Abschnitten besitzt der flächige Körper durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine ausreichende Formstabilität, so-dass er selbsttragend ist. Er kann dadurch, dass ohne im Bereich der Fensterflächen angeordnete Bauteile erforderlich sind, frei über den oberen Rand der Fensterscheibe nach unten ragen. Über den Bereich der Führungsschienen bzw. des Führungsteils kann der Körper dabei 35 einen gebogenen Verlauf der Führungsschienen bzw. der Durchgangsöffnung des Führungsteils folgen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung verläuft das Zugseil um eine, vorzugsweise von einem Stellmotor, antreibbare Rolle. Über das Zugseil kann somit gleichzeitig der Antrieb 40 des verstellbaren Körpers der Blendschutzeinrichtung erfolgen.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen: 45 Fig. 1 Fig.2 Fig. 3 50 Fig. 4 Fig. 5 eine schematische Prinzipdarstellung zur Erläuterung des prinzipiellen Aufbaus des verstellbaren Körpers der Sonnenblendschutzeinrichtung; einen schematischen Schnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Körper, wobei die
Schnittebene durch einen ein Gegenzugseil aufweisenden Kanal verläuft; eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Sonnenblendschutzeinrichtung im Querschnitt der länglichen Elemente; eine schematische Prinzipdarstellung einer weiteren Ausbildung der Führung des verstellbaren Körpers, im Querschnitt eines länglichen Elements und eine Teildarstellung der am Autodach angebrachten Sonnenblendschutzeinrichtung entsprechend dem Ausführungsbeispiel von Fig. 4. 55 4
AT 414 293 B
Die prinzipielle Ausbildung eines verstellbaren flächigen Körpers 1 einer erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung wird im Folgenden zunächst anhand der schematischen Fig. 1 erläutert: 5 Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Körper 1 weist die in Fig. 1 links und rechts liegenden Schmalseiten 2, 2', die dem Betrachter zu- und abgewandten Schmalseiten 3, 3' und die "großflächige" Unter- und Oberseite 4, 5 auf. Die Seite auf der die weiter unten beschriebene Folie 11 aufgebracht ist, wird in der Folge als Unterseite 4 des Körpers bezeichnet. io Die in ihrer Längserstreckung über die Breite des Körpers 1 sich erstreckenden länglichen Elemente 6 des Körpers 1 besitzen Stirnflächen 7, die zumindest Teile der Schmalseiten 3, 3' des Körpers 1 bilden. Als längsseitige Flächen 8 der Elemente 6 werden die Flächen bezeichnet, die einander zugewandt sind bzw. aneinander anliegen. Die Seitenflächen 20 der Elemente 6 sind jene Flächen, die Teile der Unter bzw. Oberseite 4, 5 des Körpers bilden bzw. der Unter-15 bzw. Oberseite des Körpers zugewandt sind.
Auf der Unterseite 4 des Körpers ist eine flexible Folie 11 aufgebracht, z.B. aufgeklebt, die vorzugsweise wenig oder nicht dehnelastisch ist. Die Folie 11 kann beispielsweise von einer durchgehenden Kunststofflage, einem Gewebe usw. gebildet werden. Die Folie kann hierbei 20 unter Spannung auf die Seitenflächen 20 der Elemente 6 aufgebracht sein.
Vorzugsweise ist eine durchgehende Folie 11 vorhanden, die alle Elemente 6 verbindet. Diese Folie 11 erstreckt sich bevorzugterweise über im Wesentlichen die gesamte Ausdehnung des Körpers 1. Vorteilhaftenweise liegen die benachbarten Elemente 6 mit ihren längsseitigen Flä-25 chen 8 aneinander an.
Zum Verstellen des Körpers 1 (in den weiter unten im Zusammenhang mit den Fig. 3 bis 5 beschriebenen Führungen, die in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt sind) dient ein senkrecht zur Längsrichtung der Elemente 6 verlaufendes Zugseil 9, welches an den beiden randseitigen, die 30 Schmalseiten 2, 2' des Körpers 1 bildenden Elementen 6 mittels Befestigungsteilen 10 befestigt ist. Als "Zugseil" werden im Rahmen dieser Schrift alle Arten von flexiblen, linien- oder bandartigen Verbindungen bezeichnet, z. B. Seile, Schnüre, Bänder oder dergleichen. Im Zugseil 9 sind die beiden Federn 16 angeordnet. In der Ausführung gemäß Fig. 1 und 2 erfolgt die Verbindung des Zugseils 9 mit den Befestigungsteilen 10 über die Federn 16. Das Zugseil 9 verläuft in einer 35 Windung um eine antreibbare Rolle 17. Durch Drehung der Rolle 17 erfolgt eine Verschiebung des Körpers 1 in den in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellten Führungen (vgl. weiter unten). Das Zugseil 9 könnte beispielsweise auch als Kette ausgebildet sein, wobei für die Rolle 17 ein Kettenrad vorzusehen wäre. 40 Das Zugseil 9 steht durch die Federn 16 unter Spannung. Um die vom Zugseil 9 übertragene Kraft aufnehmen zu können, sind weiters zwei Gegenzugseile 26 vorhanden. Diese verlaufen jeweils durch einen Kanal 27 im Körper 1. Der Kanal 27 durchsetzt die Elemente 6 senkrecht zu Ihrer Längserstreckung und verläuft im an die Unterseite 4 des Körpers 1 benachbarten Bereich des Körpers 1, wobei er zumindest im unteren Drittel, vorzugsweise im unteren Viertel des 45 Körpers 1 verläuft.
Die Gegenzugseile 26 sind an den beiden randseitigen Elementen 6 mittels Befestigungsteilen 19 befestigt, die in den Fig. nur schematisch angedeutet sind. so Durch die vom Zugseil 9 ausgeübte Kraft stützen sich die Elemente 6 in oberen Abschnitten ihrer längsseitigen Flächen 8 aneinander ab. Neben den Gegenzugseilen 26 kann eventuell auch die Folie 11 einen Teil der vom Zugseil 9 ausgeübten Kraft aufnehmen.
Fig. 3 zeigt nunmehr eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfin-55 dungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung eines Kraftfahrzeuges, bei der ein Körper 1 mit 5
AT 414 293 B einem prinzipiellen Aufbau der zuvor beschriebenen Art zum Einsatz kommt. Im Unterschied zu den Fig. 1 und 2 ist jedoch nur ein Gegenzugseil 26 vorhanden, welches in einem in Bezug auf die Längsausdehnung der Elemente 6 mittig angeordneten Kanal 27 verläuft. Die Rolle 17, um welche das Zugseil 9 verläuft, kann beispielsweise von einem Stellmotor antreibbar sein. Auch 5 ein Handantrieb ist denkbar und möglich.
Der Körper 1 erstreckt sich durch eine Durchgangsöffnung 21 in einem Führungsteil 18, welches den Körper 1 auch trägt und am in Fig. 3 schematisch eingezeichneten Fahrzeugdach 22 befestigt ist. Ein an das Fahrzeugdach 22 anschließender Abschnitt der Scheibe 24 ist in Fig. 3 io durch eine strichlierte Linie angedeutet. Die Durchgangsöffnung 21 durch das Führungsteil 18 weist einen im Längsschnitt durch den Körper 1 bzw. im Querschnitt durch die Elemente 6 (entsprechend Fig. 3) gesehen gebogenen Verlauf auf. Dadurch wird dem Körper 1 im Bereich des Führungsteils 18 ein der Biegung der Durchgangsöffnung 21 entsprechender gebogener Verlauf aufgezwungen. Die auf beiden Seiten über das Führungsteil 18 vorstehenden Abschnit-15 te des Körpers 1 verlaufen dagegen gradlinig.
Anstelle eines Führungsteils 18 mit einer gekrümmt verlaufenden Durchgangsöffnung 21 könnten beispielsweise auch die beiden Seiten 3, 3' des Körpers 1 über einen Teil ihrer Länge U-förmig umgreifende Führungsschienen 23 vorgesehen sein, welche in Richtung ihrer Längs-20 erstreckung einen dem Fahrzeugdach 22 angepassten gebogenen Verlauf aufweisen (es liegt wieder ein im Querschnitt der Elemente 6 gesehen gebogener Verlauf vor). Eine derartige Ausführung ist im Längsschnitt durch die Elemente 6 in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt. 25 Durch die im Zugseil angeordnete Federn 16 wird ein gekrümmter Verlauf des verstellbaren Körpers 1 im Bereich des Führungsteils 18 bzw. der Führungsschienen 23 ermöglicht, um eine Anpassung an den gekrümmten Verlauf des Fahrzeugdachs 22 zu ermöglichen. Anstelle einer oder mehrerer Federn 16 könnte das Zugseil 9 auch zumindest abschnittsweise elastisch ausgebildet sein, beispielsweise in an die Befestigungsteile 10 anschließenden Abschnitten. 30
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung weisen die über das Führungsteil 18 bzw. über die Führungsschienen 23 vorstehenden Abschnitte eine ausreichende Stabilität auf, sodass sie außerhalb des Führungsteils 18 bzw. der Führungsschienen 23 gradlinig verlaufen. 35 Zur Verstellung des Körpers 1 wird die Rolle 17 gedreht, wobei der Körper 1 mehr oder weniger weit über den oberen Abschnitt der Scheibe 24 geschoben werden kann. Im zurückgezogenen Passivzustand des Körpers 1 sind keine vor der Scheibe 24 angeordnete Führungsteile vorhanden. 40 Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass die Sonnenblendschutzeinrichtung in einfacher Weise am Rückspiegel 25 vorbeigeführt werden kann, wobei auch im Bereich des Rückspiegels 25 nahezu lückenlos ein Blendschutz erreichbar ist und die Sonnenblendschutzeinrichtung zu keiner Sichtbehinderung für den Rückspiegel führt. 45 Sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite können auch zwei oder mehr nebeneinander angeordnete, separat absenk- und anhebbare Körper 1 vorhanden sein. Im Bereich zwischen den einzelnen Körpern 1 kann hierbei eine gemeinsame Führungsschiene vorhanden sein, welche die beiden benachbarten Körper 1 randseitig übergreift. Die zwischen zwei Körpern 1 liegenden Führungsschienen können hierbei im Querschnitt gesehen (entsprechend so Fig. 3 und 4) doppel-T-förmig ausgebildet sein.
Durch die Folie 11 können insbesondere Spalte zwischen den Elementen 6 abgedeckt werden.
Unterschiedliche Modifikationen der gezeigten Ausführungsbeispiele der Erfindung sind denk-55 bar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So könnten beispielsweise die
Claims (9)
- 6 AT 414 293 B Elemente 6 zur Ausbildung eines in Längsrichtung des Zugseils 9 gekrümmten Verlaufs des außerhalb der Führungsschienen bzw. des Führungsteils liegenden Teils des Körpers 1 eine von der Rechteckform abweichende Querschnittsform aufweisen, beispielsweise trapezförmig ausgebildet sein. Denkbar und möglich wäre es auch zwischen jeweils zwei benachbarte Ele-5 mente 6 Scharniere, insbesondere Folienscharniere anzuordnen, die von V-förmigen Folienstreifen gebildet werden, deren Schenkelteile mit den längsseitigen Flächen 8 der Elemente 6 verbunden sind und deren Buglinien der Folie 11 benachbart sind. io Patentansprüche: 1. Sonnenblendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, welche einen flächigen Körper (1) mit mehreren länglichen Elementen (6) aufweist, die längsseitig nebeneinanderliegend angeordnet sind, wobei der Körper (1) über einen Teil seiner Länge in Führungsschienen (23), 15 die die von den Stirnflächen (7) der Elemente (6) gebildeten Schmalseiten (3, 3') des Kör pers (1) über einen Teil der Länge dieser Schmalseiten (3, 3') U-förmig umgreifen, oder in einer Durchgangsöffnung (21) durch ein Führungsteil (18) geführt ist und wobei ein oberhalb des Körpers (1) verlaufendes Zugseil (9) an den beiden randseitigen Elementen (6) des Körpers (1) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Zugseil (9) mindestens 20 eine Feder (16) angeordnet ist oder das Zugseil (9) zumindest abschnittsweise elastisch ausgebildet ist, und dass der Körper (1) mindestens einen die Elemente (6) senkrecht zu ihrer Längserstreckung durchsetzenden Kanal (27) aufweist, der in einem der Unterseite (4) des Körpers (1) benachbarten Bereich des Körpers (1) verläuft und durch den ein an den beiden randseitigen Elementen (6) angebrachtes Gegenzugseil (26) verläuft, und dass 25 die Elemente (6) weiters in an sich bekannter Weise durch mindestens eine auf die unteren Seitenflächen (20) der Elemente (6) aufgebrachte flexible Folie (11) miteinander verbunden sind.
- 2. Sonnenblendschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zug- 30 seil (9) um eine antreibbare Rolle (17) verläuft.
- 3. Sonnenblendschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (17) von einem Stellmotor antreibbar ist.
- 4. Sonnenblendschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (17) über einen Handantrieb antreibbar ist.
- 5. Sonnenblendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine durchgehende Folie (11) vorhanden ist, die alle Elemente (6) 40 verbindet, wobei sich die Folie (11) vorzugsweise im Wesentlichen über die gesamte Aus dehnung des Körpers (1) erstreckt.
- 6. Sonnenblendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verspannten benachbarten Elemente (6) mit ihren längsseitigen 45 Flächen (8) aneinander anliegen.
- 7. Sonnenblendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Zugseil (9) beidseitig der Rolle (17) Federn (16) angeordnet sind. so 8. Sonnenblendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (21) des Führungsteils im Querschnitt durch die Elemente (6) gesehen einen gebogenen Verlauf aufweist.
- 9. Sonnenblendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich- 55 net, dass die Führungsschienen (23) im Querschnitt durch die Elemente (6) gesehen einen 7 AT 414 293 B gebogenen Verlauf aufweisen.
- 10. Sonnenblendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Gegenzugseil im unteren Viertel des Körpers (1) verläuft. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
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