DE80028C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/12—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
- F41A15/16—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on the breech housing or frame
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
GEORG LUGER in BERLIN.
Bei Cylinderverschlufs - Gewehren , deren Kammern einen gesonderten Verschlufskopf besitzen,
kommt es häufig vor, dafs beim Zusammensetzen des Schlosses dieser Verschlufskopf
vergessen wird, an die Kammer angefügt zu werden. . Die Kammer kann ohne Verschlufskopf
eingesetzt und es kann dann- das Gewehr losgedrückt werden. Die Folge ist
natürlich, dafs der Schufs zum Theil nach hinten herausschlägt und die ernstesten Verwundungen
des Schützen bewirkt, und dafs durch solch' Ereignifs ein allgemeines Unsicherheitsgefühl
gegen die Waffe entsteht. Es ist verschiedentlich versucht worden, diesem Uebelstande zu begegnen (s. z. B. die Patentschrift
Nr. 72489); diese Einrichtungen erscheinen aber unzulänglich oder zu complicirt
bezw. zu kostspielig.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung einer sehr einfachen und billigen
Einrichtung^ die ein Einschieben der Kammer ohne Verschlufskopf ganz sicher verhindert
und es daher zur Unmöglichkeit macht, ohne Verschlufskopf zu schiefsen, und
die gleichzeitig als Patronenauswerfer dienen kann.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 4 die neue Einrichtung beispielsweise als an einem
deutschen Gewehr M. 1888 angebracht gezeigt, doch kann sie mit geringen Aenderungen, die
jeder Büchsenmacher ohne Weiteres zu machen versteht, auch an Cylinderverschlufs-Gewehren
anderer Systeme angewendet werden.
Fig. ι ist die Oberansicht, theilweise im
Schnitt des Theiles der Hülse und Kammer eines deutschen Gewehres M. 1888, wo der
Schlofshalter und der neue Sicherheitshaken sitzen.
Fig. 2 zeigt die innere Seite des Schlofshalters.
Fig. 3 ist ein axialer Längsschnitt der Kammer mit angesetztem Verschlufskopf.
Fig. 4 zeigt den neuen Sicherheitshaken in zwei Ansichten.
Fig. 5 zeigt den neuen Sicherheitshaken im Boden der Hülse eines Gewehrs angebracht
und
Fig. 6 an dem Abzugskörper.
Für das deutsche Gewehr M. 1888 ist der. bisherige im Verschlufskopf ν liegende Auswerfer
beseitigt und die linke Warze des Ver- ■ schlufskopfes, sowie die linke Rückstofswarze
der Kammer in der Mitte der Länge nach mit einer Nuth versehen', die im Verschlufskopf
schräg nach innen verläuft, wie aus Fig. 3 er-' sichtlich.
Von dem Schlofshalter α ist die Nase, die
den früheren Auswerfer bethätigte, beseitigt und statt dessen der ganze Körper bis zur
Höhlung für die starke Spiralfeder mit einer tiefen Nuth α2 durchsetzt, in welcher der neue
Auswerfer bezw. Sicherheitshaken b auf hohe Kante bequem Platz hat.
Der in Fig. 4 in zwei Ansichten gezeichnete neue Sicherheitshaken b schwingt ganz vortheilhaft
um denselben Stift, um den der
Schlofshalter an dem Scharnierstück der Hülse h schwingt, und wird, wenn der Schlofshalter
an die Hülse h angesetzt ist, von einer in einer Höhlung des Schlofshalters liegenden
kleinen Spiralfeder c durch einen entsprechenden Schlitz in der Hülsenwand immer nach innen
getrieben gegen die Kammer. Damit, wenn die Kammer beseitigt ist, der Sicherheitshaken b
nicht zu weit ins Innere der Hülse vorspringt, wird sein Hub bei ft1, Fig. i, vom Material
der Hülse begrenzt. Wird die Kammer k mit dem Verschlufskopf an seinem Platz in die
Hülse h geschoben, so tritt der Haken b1 des
Sicherheitshakens b in die Nuth der Warzen V1A:1 und wird, da diese schräg ist, ganz zurückgedrängt
, so dafs die Kammer k ohne Hindernifs ganz in die Hülse geschoben werden
kann. Beim Zurückziehen der Kammer stöfst der Boden der Patronenhülse auf die vordere Fläche des Hakens b] des Sicherheitshakens b, der, kurz bevor die Kammer k von
der Schlofshalternase / angehalten wird, durch den Einschnitt in der Warze v1 des Verschlufskopfes
ν in die Ausfräsung des Verschlufskopfes ν eingetreten ist, und die Patrone wird,
wie es sich gehört, ausgeworfen. Der Sicherheitshaken wirkt hier also auch als Auswerfer.
Wird aber vergessen, den Verschlufskopf ν auf die Kammer k zu setzen, und die Kammer
eingeschoben, so tritt der Haken bl des Sicherheithakens b direct vor sie und hält sie
vermöge der scharfen hinteren Kante des Hakens bl fest und macht das Weiterschieben
der Kammer unmöglich. Dieser Vorgang zeigt dem Schützen, dafs der Verschlufskopf ν fehlt,
und dafs er ihn einzusetzen hat. Ein Schiefsen mit fehlendem Verschlufskopf kann daher nicht
mehr vorkommen.
Anstatt durch die kleine Spiralfeder c kann natürlich der Sicherheitshaken bezw. Auswerfer b
auch durch eine passend angeordnete Flachfeder, wie in Fig. 4 punktirt angedeutet ist,
bethä'tigt werden. Auch die starke Spiralfeder, die den Schlofshalter selbst treibt, kann eine
Flachfeder sein, wie das bei Gewehren System Mauser schon vorkommt. Wenn bei dem
Gewehre letzteren Systems die Hinterseite des Auswerfers hakenförmig · wie der vorliegende
Sicherheitshaken gestaltet wird, so würde, wenn eine Kammer mit Verschlufskopf angewendet
werden sollte, die Kammer ohne den Verschlufskopf zwar auch gefangen werden,
es würde die Einrichtung aber doch nicht vollständig genügen, weil, wenn der Soldat
. den Widerstand beim Einsetzen der unvollständigen Kammer spürte, oder auch von
vornherein, er den ganzen Schlofshalter mitsammt dem Auswerfer in die Höhe hebt und
damit ein ungehindertes Einschieben der Kammer verursacht. Die Einrichtung vorliegender
Erfindung ist dagegen eine derartige, dafs selbst beim Indiehöheheben des ganzen Schlofshalters
System Mauser der neue Sicherheitshaken immer und sicher wirkt.
Der neue Sicherheitshaken kann an irgend einer passenden Stelle am Gewehr angebracht
werden. So zeigt Fig. 5, wie an Gewehren, die einen beliebigen anderen Aufhalter als den
beim Gewehr M. 1888 haben, der neue Sicherheitshaken an der Hülse selbst angebracht werden
kann. Hier schwingt er vortheilhaft um denselben Stift, um den der Abzugsbalken in
schwingt. Die vordere Spiralfeder c, die den Balken m bethätigt, bethätigt vortheilhafter
Weise zugleich den Sicherheitshaken b, der durch einen Schlitz in dem Boden der Hülse h
in das Innere hineinragt. Auch hier ist der Verschlufskopf ν mit einer schrägen Einkerbung
v1, aber auf seiner Unterseite versehen, so dafs, wenn die mit Verschlufskopf ν versehene
Kammer k eingeschoben wird, der Haken bl des Sicherheitshakens zurückweicht.
Wird dagegen die Kammer k ohne Verschlufskopf einzuschieben versucht, so fängt der
Haken b die Kammer, so dafs es unmöglich ist, sie vollständig vorzuschieben.
Es sei hier bemerkt, dafs der neue Sicherheitshaken in der Zeichnung als um denselben
Stift schwingend gezeichnet ist, um den der Schlofshalter oder der Abzugsbalken schwingt.
Er kann auch ein gesondertes Scharnier haben, wie es das Belieben des Constructeurs oder
andere Umstände wünschenswerth machen, und kann durch eine Spiral- oder Flachfeder, die
nur für ihn bestimmt ist oder noch einen anderen Gewehrtheil treibt, bethä'tigt sein.
Wie der Sicherheitshaken auch an anderer Stelle angeordnet werden kann, z. B. am Abzug
selbst, zeigt Fig. 6. Hier dient ein am Vordertheil des Abzugs η angebrachter Stollen I,
der in einen Ausschnitt der Kammer k eingreift, als Schlofshalter. Um einen in passender
Entfernung nach hinten liegenden Stift b2 des
Abzugs η schwingt der Sicherheitshaken b, der durch einen Schlitz im Boden der Kammer k
ins Innere tritt und durch eine im vorderen Ende des Abzugs liegende Feder c bethätigt
wird. Der Verschlufskopf ν hat auf seiner Unterseite den schrägen Einschnitt v1, so dafs,
wenn er mit der Kammer k verbunden ist, letztere anstandslos eingeschoben werden kann.
Fehlt der Verschlufskopf v, so wird die Kammer k von dem Haken bl des Sicherheitshakens b gefangen, und es ist unmöglich, die
Kammer ganz vorzuschieben.
Aus diesen Beispielen ist ersichtlich, dafs der neue Sicherheitshaken b an sehr verschiedenen
Stellen angebracht werden kann, je nach dem System des Gewehres, dafs er aber immer das
volle Vorschieben der Kammer k ohne Ver-
schlufskopf ν bezw. das Schiefsen mit solcher unvollständigen Kammer erfolgreich verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einarmiger Sicherheitshaken (der zugleich als Auswerfer dienen kann) für Cylinderverschlufs-Gewehre, der nach Art des in der Patentschrift Nr. 7248g beschriebenen Auswerfers dadurch gekennzeichnet ist, dafs er um ein am Gewehr angeordnetes Scharnier in das Innere der Hülse schwingen kann und, von einer Feder getrieben, mit seinem nach rückwärts gerichteten Haken die Kammer ohne Verschlufskopf fängt, dagegen die vollständige Kammer einzuschieben gestattet, indem er durch den Verschlufskopf zurückgedrängt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80028C true DE80028C (de) |
Family
ID=352619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80028D Active DE80028C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80028C (de) |
-
0
- DE DENDAT80028D patent/DE80028C/de active Active
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