DE79968C - - Google Patents

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DE79968C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/21Calenders for drying fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
FR. GEBAUER in CHARLOTTENßURG.
Die bisher im Gebrauch befindlichen Walzen-Revolver, welche bei Walzenmangeln, Stampfkalandern, Appretur- und Färbemaschinen aller Art zur Verwendung kommen, zeigen den Uebelstand, daß das Auf- und Abbäumen der Waare von den Revolverwalzen längere. Zeit in Anspruch nimmt, als die Behandlung der aufgebäumten Waare selbst, wodurch die Maschine auf kürzere oder längere Zeit zum Stillstand kommt und infolge dessen nicht vollständig ausgenutzt wird. Hauptsächlich bei den mit Walzen-Revolver ausgerüsteten Mangeln ist dieser Zeitverlust sehr bemerkbar, da der Mangelproceß eine verhältnißmäßig nur kurze Zeit in Anspruch nimmt und dieselbe nicht hinreichend · ist, um eine andere Walze währenddessen aufzubäumen. Diesem Uebelstand abzuhelfen, bezweckt die vorliegende Neuerung. Dieselbe besteht darin, daß zwischen je zwei fest gelagerten Walzen der bisher gebräuchlichen Walzen-Revolver noch näher zu beschreibende Einlegevorrichtungen angebracht sind, welche die Einschaltung von vorher aufgebäumten Keulen ermöglichen, wodurch der Zeitverlust beim Auf- und Abbäumen in der Maschine selbst vermieden wird.
Fig. ι zeigt einen bei einer hydraulischen Mangel angeordneten Walzen-Revolver dieser Art. Die Walzen B1 B2 Bs sind auf bekannte Weise in die Revolverscheiben C1 C2 drehbar, jedoch nicht herausnehmbar eingesetzt. Zwischen letzteren sind die Vorrichtungen zur Einschaltung der außerhalb der Maschine aufgebäumten Keulen befestigt. Eine solche Einlegevorrichtung besteht aus den Keulenführungen F1 F2 F3, welche auf den die Verbindung zwischen- den Revolverscheiben C1 C2 herstellenden Traversen F1 E2 ruhen und so . angeordnet sind, daß man, um die ganze Arbeitsbreite der Maschine auszunutzen, auch zwei oder mehr Keulen neben einander einlegen kann. Der Mangelproceß ist nun folgender:
Während sich die aufgebäumte Revolverwalze B1 zwischen den Mangelwalzen A1 A2 befindet, wird die ebenfalls umwickelte Keule G in die schon erwähnte Einlegevorrichtung F1 F2 F8 F1 F2 gebracht. Der die beiden Mangelwalzen gegen einander pressende Druck wird nunmehr abgestellt und die Keule G durch Drehung des Revolvers zwischen die Mangelwalzen transportirt. Die gemangelte Keule B1 kommt auf diese Weise nach F3 zu liegen und wird hier und in der nächsten Stellung Bs abgewickelt, während die nach F1 vorgerückte Revolverwalze B2 vollends aufgewickelt wird. Die Manipulation geht nun continuirlich weiter, so daß abwechselnd eine fest gelagerte Revolverwalze und eine eingelegte Keule zwischen die Mangelwalzen gebracht wird.
Aehnlich wie bei Mangeln ist der Walzen-Revolyer auch bei Kalandern zu verwenden. Fig. 4 zeigt einen Walzen-Kalander in der Seitenansicht, Fig. 5 in der Vorderansicht. Der Walzen-Revolver ist derselbe wie oben und sind die einzelnen Theile mit denselben Buchstaben bezeichnet.
An Stampfkalandern läßt sich der Walzen-Revolver mit fest gelagerten und herausnehmbaren Walzen anbringen, wie dies in
(•2. Auflage, ausgegeben am 21. Oktober
Fig. 6 und Fig. 7 dargestellt ist. Hier wird ebenfalls abwechselnd eine in der Maschine selbst aufgebäumte Revolverwalze und eine in einer anderen Maschine umwickelte Keule unter die Stampfen if gebracht und nachdem abgewickelt.
Den Walzen-Revolver der beschriebenen Art benutzt man außerdem vortheilhaft in Verbindung mit Appretur-, Färb- und Imprägnirmaschinen aller Art. Fig. 8 veranschaulicht die Combination eines solchen mit einer Stärkmaschine. Die in den Stärktrog G eingetauchte Stärkwalze H wird gegen die vertical über derselben befindliche Unterwalze bezw. Keule L des Revolvers gepreßt. Während des Stärkens, Färbens u. s. w. wird durch die Drehung der Walze H die Waare abgewickelt und bei / wieder aufgewickelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Walzen-Revolver für Mangeln, Kalander, Färb-, Imprägnirmaschinen u. s. w., welcher das für das vollständige Auf- und Abwickeln der Walzen erforderliche zeitweilige Stillsetzen der Maschine dadurch entbehrlich macht, daß derselbe theils fest gelagerte, theils herausnehmbare Walzen oder Keulen besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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