DE79705C - - Google Patents

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DE79705C
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DE
Germany
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dough
trough
knife
machine
lumps
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
Die vorliegende Maschine hat die Aufgabe, eine Teigmasse zu einem Strange zu formen und diesen Strang in Klumpen von gleicher Gröfse zu zerschneiden, welche nur noch einer geringen nachhelfenden Formgebung von der Hand des Arbeiters bedürfen, um dann als Brotlaibe, Semmeln u. s. w. dem Backofen übergeben zu werden.
Fig. ι stellt eine seitliche Ansicht, Fig. 2 eine Kopfansicht, Fig. 3 einen Grundrifs und Fig. 4 eine Seitenansicht der im Sinne der Fig. ι hinteren Seite der Maschine dar.
Auf einem Gestell ruht ein Trog A, dessen . Gestalt die eines Walzensectors mit stehender Achse und einem Centriwinkel von 2700 ist. Dieser Trog nimmt den zu verarbeitenden Teig auf und wird alsdann durch den Deckel a verschlossen, welcher gelenkig an A befestigt sein kann und durch die umlegbaren Flügelschrauben a1 oder ähnliche Mittel niedergehalten wird.
Auf der stehenden Achse b sitzt innerhalb von A eine ä'ufserlich walzenförmige Nabe b1, in deren aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Einschnitt der Flügelkolben B eingesetzt ist. Der Kolben schliefst sich an die Umfassungswand des Troges genügend dicht an und befindet sich vor Inbetriebsetzung der Maschine an der Kante % ^, Fig. 3; er wird demnach bei seinem Vorgange in der Pfeilrichtung (Fig. 3) die in A befindliche Teigmasse zunächst etwas verdichten und dann vor sich hertreiben. An der Kante ^1 ^1 des Troges (Fig. 3) ist zwischen Umfassungswand und Nabe bl das Mundstück C eingesetzt, welches mit einer vorspringenden Leiste in eine senkrechte Nuth der Umfassungswand von oben her eingeschoben ist und im übrigen durch Stifte c, welche in den Boden bezw. Deckel des Troges eindringen, gehalten wird. Gegen B mufs C natürlich genügend dicht abschliefsen, um keinen. Teig hindurchzulassen. Im Mundstück befindet sich eine nach aufsen sich verengende Oeffnung, welche in den Fig. 1 und 3 durch punktirte Linien angedeutet ist. Durch diese Oeffnung wird der in A vorgetriebene Teig zu einem Strang geformt.
Vor C gleitet in Führungen das Messer D, welches in Fig. 5 in einer Vorderansicht besonders dargestellt ist; es ist zweischneidig, um sowohl beim Heraufgehen wie beim Herabgehen den Teig durchschneiden zu können. Das Messer sitzt an dem Gleitstück d, welches in einer Gleitbahn dl am Gestell geführt wird; d empfängt seine Bewegung durch den um e schwingenden Kulissenhebel E, in dessen Schlitz ein Kurbelzapfen f mit Gleitrolle eingreift, welcher auf der Kurbelscheibe F sitzt. Jede Umdrehung von F zerfällt in vier Abschnitte: f bewegt sich zunächst ohne Berührung mit E zwischen den beiden Wandungen des Kulissenschlitzes, wobei E in Ruhe bleibt; dann legt sich f an die untere Wandung des Schlitzes an, das Messer wird nach unten verschoben; es folgt wieder ein Abschnitt des Leerganges; endlich greift f an die obere Wandung von E an, das Messer wird gehoben. Um ein unbeabsichtigtes Sinken des Messers zu vermeiden, kann auf d eine in dl liegende Schleppfeder d2 einwirken.
F sitzt auf der Hauptwelle G, welche durch eine bei g, Fig. 2, aufzusteckende Handkurbel
oder Riemscheibe in beständige Umdrehung versetzt wird. Auf der Rückseite der Maschine (Fig. 4) trägt G ein Zahnrad gl, welches abnehmbar ist und durch / ein gröfseres oder kleineres ersetzt werden kann. Mit ihm steht in Eingriff das Zahnrad h, welches auf der um die Welle / schwingenden und durch Bogenschlitz und Schraube Z?1 festzustellenden Scheere H gelagert ist. h setzt durch seinen Eingriff mit einem weiteren Zahnrad i die Welle / in Umdrehung. Da h und i immer in Eingriff sind, so kann durch Auswechseln des Rades g und entsprechende Einstellung der Scheere H das Verhältnifs der Umdrehungszahlen von G und / leicht geregelt werden. / trägt eine Schnecke K, welche in das auf b sitzende Schneckenrad k eingreift.
Bei gleich schneller Umdrehung der Hauptwelle G werden gleich viele Schnitte des Messers in der Zeiteinheit erfolgen; da aber durch die beschriebene Räderübersetzung der Kolben B im Verhältnifs zu G bald schneller, bald langsamer gedreht werden kann, so wird zwischen je zwei Messerschnitten der Teigstrang aus C bald mehr, bald weniger hervortreten, mithin werden gröfsere oder kleinere Teigklumpen erzeugt werden. Bestimmt hiernach das Uebersetzungsverhältnifs die Gröfse bezw.
Schwere der Teigklumpen, so kann andererseits deren Gestaltung durch Auswechseln des Mundstückes C abgeändert werden.
Die abgeschnittenen Teigklumpen fallen auf ein Transportband L, welches seine Bewegung durch die Trommel / auf G empfängt und über. eine von der Maschine beliebig weit entfernte Trommel l\ Fig. 1, läuft.
Die beschriebene Maschine kann nicht nur zum Formen und Zertheilen von Brotteig, sondern auch zur gleichen Behandlung anderer plastischer Massen verwendet werden.

Claims (2)

Pate nt-An sprüche:
1. Eine Teigtheil- und Formmaschine, gekennzeichnet durch einen walzensectorförmigen Trog (A) mit kreisendem Flügelkolben (B), welcher in dem Trog beständig langsam vorgeschoben wird und den Teig durch ein auswechselbares Mundstück (C) herausprefst, wo er von einem am Mundstück absatzweise vorübergehenden Messer (D) in Klumpen zerschnitten wird.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung eines Wechselrädergetriebes, durch welches die Häufigkeit der Schnitte im Verhältnifs zur Kolbenbewegung geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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