DE79455C - Walzwerk mit vier das Kaliber j einschliefsenden Walzen - Google Patents

Walzwerk mit vier das Kaliber j einschliefsenden Walzen

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DE79455C
DE79455C DENDAT79455D DE79455DA DE79455C DE 79455 C DE79455 C DE 79455C DE NDAT79455 D DENDAT79455 D DE NDAT79455D DE 79455D A DE79455D A DE 79455DA DE 79455 C DE79455 C DE 79455C
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DE
Germany
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rollers
horizontal
vertical
rolling mill
stand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79455D
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English (en)
Original Assignee
O. KLATTE, Neuwied a. Rh
Publication of DE79455C publication Critical patent/DE79455C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L5/00Making chains or chain links by working the starting material in such a way that integral, i.e. jointless, chains links are formed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Walzwerke, die vier sich paarweise gegenüberstehende Walzen haben, deren gegen einander arbeitende Umflächen Eindrehungen zur Erzeugung von glatten Stäben haben oder mit solchen Vertiefungen' und Erhöhungen versehen sind, dafs auf glatten Stäben entsprechende Eindrücke hervorgebracht werden und. z. B. einem Xförmigen Stab die Gestalt in einander greifender, zusammenhängender Kettenglieder gegeben wird, oder die roh geformten Glieder einer Kette in die gewünschte endgültige Form geprefst werden.
Den Gegenstand dieser Erfindung bilden Einrichtungen an den genannten Walzwerken zum Verstellen der Walzen in waagrechter und senkrechter Ebene und zur Verhütung des Springens der Walzen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein mit den genannten Einrichtungen versehenes Walzwerk dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs und
Fig. 3 zur linken Hälfte einen Schnitt nach der Linie 19-20 der Fig. 1, von links nach rechts gesehen, zur rechten Hälfte einen Schnitt nach der Linie 21-22, ebenfalls von links nach rechts gesehen.
Die Achse 21 jeder der vier sich paarweise gegenüberstehenden Walzen ruht an jedem Ende in einem Lager, um zu verhindern) dafs die Achsen der Walzen sich verbiegen. Die beiden Lager der senkrechten Welle 21 jeder waagrechten Walze bilden ein zusammenhängendes Stück 22. Jedes dieser Doppellager 22 ist an dem benachbarten Ständer 23 auf dort angebrachten waagrechten Führungsschienen 47 in der Querrichtung verschiebbar. Diese Verschiebung erfolgt durch Verstellen seitlicher Keile 24, Fig. 3 rechts, von denen sich jeder einerseits gegen das Lager 22, andererseits gegen einen Vorsprung 48 des betreffenden Ständers 23 stützt. Jeder dieser Keile hat einen sich aufwärts erstreckenden Bolzen 49, der durch, ein Ohr 50 des Ständers 23 geht und sowohl oberhalb als auch unterhalb dieses Ohres je eine Schraubenmutter trägt. Die Führungsschienen 47 jedes Gabellagers 22 sitzen an einer gemeinsamen Platte 51, Fig. 1 rechts, und diese Platte hat auf der anderen Seite zwei senkrechte Führungsschienen 52, Fig. ι und 2 links, die in senkrechten Nuthen des Ständers 23 verschiebbar sind. Unten ruht diese Platte 51 auf zwei Keilen 25, Fig. 1 und 3, von denen nur einer zu sehen ist. Der eine Keil 25 ist unter dem einen, der andere unter dem anderen Ende der Platte 51 gelegen. Jeder Keil 25 ruht auf einem Vorsprung 53 des Ständers 23. Der nicht gezeichnete Keil hat einen langen Bolzen 54, der durch ein Loch des gezeichneten Keiles 25 hindurchgeht und jenseits dieses Keiles eine aufgeschobene Hülse 55 und eine aufgeschraubte Mutter 56 trägt. Zieht man diese Mutter an, so werden beide Keile 25 einander genähert und dadurch wird die Platte 51 und mit ihr das Gabellager 22 und die darin gelagerte Walze gehoben. Zur leichteren Verstellung in der Höhenrichtung ist jedes Gabellager 22 oben mit einem Bügel 26 verbunden, der auf dem die Ständer 23 oben verbindenden Querstück 27
hängt und durch entsprechendes Drehen der durch den Bügel hindurchgehenden Stellschraube 28 gehoben oder gesenkt werden kann. Der Bügel 26 ist unten bei 29 lösbar mit dem Lager 22 verbunden, um das Lager behufs Auswechselns der Walzen entsprechend verrücken zu können. Nach richtiger Einstellung werden die Lager 22 mit den Ständern 23 durch Bolzen 30, Fig. 1 links, fest vereinigt. .
Die beiden Lager der oberen Walze bilden einen Theil des Querstückes 27 und diese ist mittelst der Stellschrauben 31, Fig. 1 oben, die mit ihren unteren Enden auf den Ständern 23 stehen, der Höhe nach verstellbar.1 Das Querstück 27 ist mit den Lagern der unteren Walze durch senkrechte Anker 32, Fig. 3 links, verbunden, die das Querstück gegen Hochdrücken sichern. Die stark gebauten Anker sind der Mittelebene 19-20, Fig. 1, sowohl, wie der dazu senkrechten Mittelebene des ganzen Gerüstes so nahe als möglich angeordnet, um Durchbiegungen des Querstückes und das dadurch herbeigeführte Springen der oberen Walze auf das geringste Mafs zu beschränken.
Das Hin- und Herschwanken des Querstückes 27 wird verhindert durch die inneren Ansätze 33 der Köpfe der Ständer 23, Fig. 1 und 2 rechts, die in einen entsprechenden Ausschnitt 34 des Querstückes 27 eingreifen, und ferner durch die seitlichen, durch den Kopf, der Ständer 23 gehenden Bolzen 35, Fig. 1 links oben, deren den Walzen zugekehrtes Ende durch einen senkrechten Schlitz 36 des Querstückes greift.
Es ist vorhin beschrieben worden, dafs man die beiden waagrechten Walzen waagrecht und senkrecht in einer zu den Ständern parallelen Ebene verstellen könne. Um diese Walzen auch senkrecht zu dieser Ebene verstellen, also richtig zu den senkrechten Walzen einstellen zu können, und ferner, um Walzen von kleinerem oder gröfserem Durchmesser, als dargestellt, in dem Gestell in der richtigen Lage unterbringen zu können, sind die Ständer 23 auf ihrem Fundament verschiebbar; die die Ständer zusammenhaltenden Anker 37 werden dann entsprechend eingestellt. Diese waagrechten Anker verhüten gleichzeitig das Ausein'anderdrängen (Springen) der waagrechten Walzen. Auch die Lager der unteren Walze sind zwecks genauer Einstellung auf dem Fundament verschiebbar (Fig. 3).
Die mit der Welle der oberen Walze lösbar gekuppelte Antriebswelle 38, Fig. 1 links, wird mittelst des Stangenschlosses 39 und der Stellschraube 40, die mit der Welle der unteren Walze ebenfalls lösbar gekuppelte Zwischenwelle 41 durch den Keil 42 eingestellt. Die Welle 38 treibt mittelst der Vorgelegeräder 43, 44 die Zwischenwelle 41 und die untere Walze; die Bewegung der von der Welle 38 unmittelbar getriebenen oberen Walze wird mittelst der zu beiden Seiten dieser Walze angebrachten Kegelräder 45 auf die Kegelräder 46 der waagrechten Walzen übertragen. Den verschiedenen Walzendürchmessern entsprechend sind verschiedene Vorgelegeräder und Kegelräder vorhanden.
Die oben beschriebene Art des Antriebes eignet sich hauptsächlich für das Walzen starker 'Ketten. Für das Walzen schwächerer Ketten oder das Einwalzen geringfügigerer Vertiefungen ist nicht so viel Kraft erforderlich und daher die Uebertragung der Kraft durch Vorgelegeräder auf die untere Walze nicht nöthig. iln diesem Falle versieht man die Unterseiten der waagrechten Walzen und die beiden Seiten der unteren Walze mit Kegelrädern, die ebenso wie die Kegelräder 45, 46 in einander greifen. Diese Anordnung kann auch getroffen werden, wenn man die Zwischenwelle 41 und die Vorgelegeräder beibehält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein aus vier Walzen bestehendes Walzwerk zum Walzen von glatten oder mit beliebigen Eindrücken versehenen Stäben — wie Kettenstäben — oder zur Umformung von Ketten, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden waagrechten Walzen auf Führungsschienen (47) in waagrechter und mittelst senkrechter, in Nuthen djr Ständer eingreifender Führungsschienen (52), die mit den waagrechten Schienen ■ (47) -an einer gemeinsamen Platte (51) sitzen, in senkrechter Richtung verstellbar sind und durch Verschieben der Ständer (23) einander genähert oder von einander entfernt werden können, während die beiden senkrechten Walzen gleichfalls seitlich verschiebbar sind und deren obere senkrecht verstellbar ist, so dafs die' vier Walzen mit ihren Achsen in eine Ebene gebracht und darin in Richtung der Achsen und senkrecht dazu verstellt und somit die Kaliber der Walzen genau eingestellt und geändert werden können. . .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79455D Walzwerk mit vier das Kaliber j einschliefsenden Walzen Expired - Lifetime DE79455C (de)

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