DE79101C - Behälter für Sammelmappen - Google Patents

Behälter für Sammelmappen

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DE79101C
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Germany
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wheel
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cellular wheel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79101D
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J. H. H. HOGGE, 32 Queens Terrace, u. W. J. BONl-FACE, Anglesea Place, beide Southampton, Engl
Publication of DE79101C publication Critical patent/DE79101C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B17/00Writing-tables
    • A47B17/06Writing-tables with parts, e.g. trays, movable on a pivot or by chains or belts

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Behälter für Sammelmappen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Behälter, d. h. auf Kästen oder Spinde, in deren Fächern die an der Rückseite mit Erkennungszeichen ausgerüsteten Sammelmappen aufbewahrt werden, und bezweckt, dafs der Behälter zu seiner Aufstellung einer verhältnifsmäfsig kleineren Wandfläche bedarf. Dabei ist vorausgesetzt, dafs die Sammelmappen an der der Befestigungsstelle gegenüberliegenden Seite dünner sind als in der Nähe derselben, denn diesem Umstände gemäfs sind die den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Spinde angeordnet.
Auf beiliegender Zeichnung sind die Fig. 1 und 2 zwei senkrechte Schnitte durch ein Spind, wobei die Ebenen derselben einen Winkel von 900 mit einander einschliefsen. Die Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten eines solchen Spindes, die Fig. 6 und 7 Abänderungsformen.
In einem Gehäuse D ist ein Zellenrad A drehbar gelagert, dessen einzelne Zellen B der Gröfse einer Sammelmappe C entsprechen, d. h. die radialen Zellenwände b sind so weit von einander angeordnet, dafs die mit der Klammerseite nach aufsen zeigenden Sammelmappen einen sicheren Halt bekommen. Damit die Sammelmappen am Herausfallen aus den Zellen B gehindert werden, sind am Gehäuse einige kreisbogenförmig ausgeschnittene Pappstucke EE, Fig. ι und 2, derart befestigt, dafs sie parallel zu den Seitentheilen α des Zellenrades verlaufen, aber zwischen denselben sich befinden (Fig. 2). Wie die Fig. 3 zeigt, kann man auch an dem äufseren Ende jeder Zellenwand b eine Haltevorrichtung anbringen. Dieselbe besteht aus einer an der 'Zellenwand b befestigten Feder bx mit zu einem Auge b2 aufgebogenem freien Ende. Das Auge steht ein Ende über die äufsere Kante c1 der Bodenplatte c der Sammelmappe vor, wenn dieselbe in das Spind hineingeschoben ist.
Nach Fig. 1 wird das Zellenrad A vollständig von dem Gehäuse D eingeschlossen. Das letztere ist mit einer Thür F ausgerüstet, welcher die Zellen bei der Drehung des Rades nach einander gegenübergestellt werden. Auf den atifserhalb des Gehäuses befindlichen Theil der Zellenradachse oder auch am Zellenrade selbst, falls diese auf einer feststehenden Achse sich dreht, ist ein aus dem Gehäuse!) hervorragendes Zeigewerk angeordnet, welches den an den einzelnen Sammelmappen angebrachten Zeichen entspricht. Die Zeichen an den Sammelmappen können auch fortgelassen werden. Will man dem Spind eine bestimmte Sammelmappe entnehmen, so hat man nur eine an der Zellenradachse zu befestigende Kurbel oder dergleichen zu drehen, bis das an der betreffenden Sammelmappe befestigte Zeichen der Thüröffnung G des Gehäuses D gegenübersteht.
Um diese Drehung zu begrenzen, sobald die betreffende Sammelmappe der ThUr F gegenübergestellt ist, wird die folgende, durch die Fig. 4 veranschaulichte Vorrichtung benutzt, wobei diese Figur einen Theil des Gehäuses D in der Seitenansicht und im vergröfserten' Mafsstabe darstellt. Fig. 5 zeigt einen Einzeltheil dieser Vorrichtung in einem noch gröfseren
Mafsstabe. Eine solche Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem Ringe K2, welcher entsprechend in die Zahl der Zellen B getheilt ist. Jedes der auf solche Weise entstandenen Felder ist mit einem Zeichen versehen, welches auf die Sammelmappe derselben Bezug hat, und zwischen je zwei Feldern ist ein Riegel H gelenkig mit dem Ringe verbunden. Einer dieser Riegel ist in der Fig. 5 im Besonderen dargestellt. Für gewöhnlich stehen diese Riegel H im Winkel von 900 zu der Ebene des Ringes K2 (Fig. 5 punktirt). Die Riegel können aber um den Zapfen h2 um go° verdreht werden, so dafs die Nase h in einen mit dem Gehäuse D fest verbundenen Ring J in Eingriff gebracht werden kann. Jeder Riegel H ist mit einem Griff to3 ausgerüstet, um das Drehen des Zellenrades A zu erleichtern. Ist durch diese Bewegung das betreffende Fach der Thür F gegenübergestellt, so wird der zugehörige Riegel H in einen Schlitz L des Ringes J hineingedreht oder vielmehr die Nase h desselben, und die Trommel ist festgelegt. Dieser Schlitz L kann unter Umständen durch einen am Gehäuse befestigten Stift ersetzt werden. Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Anordnung hat jedoch den Vorzug, dafs die zwischen dem Ringe J und der Nase h des Riegels H auftretende Reibung einer allzu schnellen Drehung des Zellenrades A vorbeugt. Dieser Zweck läfst sich jedoch auch durch die Anordnung einer besonderen Bremse erreichen, welche ebensowohl innerhalb wie aufserhalb des Gehäuses angeordnet werden kann.
Das Gehäuse D kann auch eine solche Form erhalten, dafs das Zellenrad nur theilweise eingeschlossen wird. Auf solche Weise wird die Anbringung einer besonderen Anzeigevorrichtung überflüssig, die an den einzelnen Sammelmappen angebrachten Zeichen sind dem Auge ohne Weiteres erkennbar. Die Form des Gehäuses D ist im Allgemeinen unwesentlich, wenn es nur die Achse des Zellenrades zu stützen vermag. Das Zellenrad läfst sich auch in einen Schreibtisch (Cylinderbureau) einbauen (Fig. 6). In diesem Falle tritt der Schreibtisch selbst an die Stelle des Gehäuses D. An die Stelle eines vollständigen Zellenrades kann auch ein Segment treten. Fig. 7 stellt eine andere Form eines Schreibtisches dar, einen sogenannten Diplomatenschreibtisch. Das Zellenrad ist dabei um eine senkrechte Achse drehbar und beispielsweise durch einen Schnitt senkrecht zur Achse in zwei Theile zerlegt, welche entweder mit einander gekuppelt sind oder für sich gedreht werden können.
Ein solches Spind für Sammelmappen kann in Verbindung mit einer Bibliothek als Anzeigewerk benutzt werden. Für diesen Fall versieht man die Zellen mit Zeichen oder Marken, welche den Büchern oder Heften in den verschiedenen Gestellen der Bibliothek entsprechen. Man kann auch ein zweites Spind mit Zellenrad aufstellen, in welches man diejenigen Zeichen oder Marken hineinthut, welche zu den der Bibliothek entnommenen Werken gehören. Durch einfache Besichtigung der in diesen beiden Spinden jeweilig enthaltenen Marken kann man also feststellen, welche Werke an ihrem Platze sind oder nicht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Behälter für Sammelmappen, gekennzeichnet durch ein um seine Achse drehbares Zellenrad mit nach der Achse zu sich verengenden Fächern.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. angegebenen Behälters für Sammelmappen, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem Zellenrade (A) so viel im Kreise angeordnete Riegel (H) verbunden sind, wie dasselbe Zellen enthält, um durch Hineindrehen desselben in einen am Gehäuse befestigten Schlitz (L) ein Festsetzen des Zellenrades zu bewirken (Fig. 4 und 5).
3. Eine Ausführungsform des unter 1. ange-. gebenen Behälters, dadurch gekennzeichnet, dafs die Umhüllung des Zellenrades von den Wandungen eines Schreibtisches gebildet wird (Fig. 6 und 7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79101D Behälter für Sammelmappen Expired - Lifetime DE79101C (de)

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