DE78996C - Pillenzähler - Google Patents

Pillenzähler

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Publication number
DE78996C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pill
stopper
opening
channels
section
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78996D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. LAMPRECHT, Marienhütte b. Gnarrenburg, Hannov
Publication of DE78996C publication Critical patent/DE78996C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J7/00Devices for administering medicines orally, e.g. spoons; Pill counting devices; Arrangements for time indication or reminder for taking medicine
    • A61J7/02Pill counting devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

P< ι1» ι ν Ρ C
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Der Pillenzähler wird zweckmäfsig aus Glas gefertigt und besteht aus einer Flasche zur Aufnahme der Pillen und einem in deren Hals eingesetzten Hohlkörper, in welchen die Pillen durch Drehung der beiden Stücke gegen einander allmälig, am besten einzeln eingeführt werden. Der Hohlkörper ist mit einer oder mehreren Durchbrechungen in seinen Wänden versehen, welche bei der Verdrehung gegen das Pillenglas in bestimmten Lagen mit Oeffnungen oder Ausgangswegen desselben zur Deckung kommen, so dafs in dieser Lage jeweils eine Pille in den stopfenartig eingesetzten Hohlkörper eintreten kann.
Am zweckmäfsigsten werden die' beiden Theile so gestaltet, dafs das Pillenglas an seiner Einschnürung zum Hals mit einigen kanalartig nach oben gehenden Erweiterungen von der lichten Oeffnung der zu verteilenden Pillen versehen wird. Diese Kanäle sind sowohl nach dem Flaschenhalse als nach seinem unteren Hohlraum offen und zweckma'fsig nur so lang, dafs eine Pille im Innern Platz findet. Der Einsatz ist mit einem entsprechenden Kanal versehen, dessen Oeffnung durch Drehung mit den seitlichen Oeffnungen der genannten Kanäle zur Deckung gebracht werden kann. Hält man nun diesen Kanal des Einsatzes nach oben und dreht das Pillenglas in genannter Lage, so wird je in den untersten Kanal des Glases eine Pille eintreten, welche durch die Drehung dann hochgehoben und endlich vor die Oeffnung des Einsatzes gebracht wird. In diese tritt sie dann durch ihre Schwere ein, indem sie unmittelbar durch sein Loch in den hohlen Innenraum fällt, oder durch einen rillenartigen .Kanal in einen anderen Hohlraum geführt oder gleich ganz nach aufsen entlassen wird.
Die beiliegende Zeichnung (Fig. ι und 2) stellt eine einfache Form der in ihren wesentlichen GrundzUgen gekennzeichneten Einrichtung dar. Das Glas A dient zur Aufbewahrung der Pillen und ist im Halsansatz mit den vier kanalartigen Ausbauchungen B versehen.
In den Hals ist der zugleich als Stöpsel dienende hohle Einsatz C eingeschliffen, dessen Loch D durch Drehung vor jede der seitlichen Mündungen der Kanäle B gebracht werden kann. Der Einsatz kann durch einen aufgeschraubten Deckel E verschlossen sein und dadurch zum Gebrauch als Einnehmegefäfs verwendbar werden.
Bringt man die Flasche A in geneigte Lage und zugleich das Loch D des' eingesetzten Stöpsels nach oben und dreht, so fliefsen zunächst die Pillen P einzeln in die Kanäle B ein, wenn diese nach unten kommen, und fallen aus ihnen durch das Loch D in den Einsatz C wieder heraus, sobald der betreffende Kanal B mit dem Loch D zur Deckung kommt.
Derselbe Grundgedanke läfst sich noch in verschiedenen Ausführungsformen anwenden, wobei sowohl die Zahl der Kanäle B als die Löcher D sowie ihre Gröfsen verschieden angenommen werden können.
Eine derartige verbesserte Ausführungsform stellen folgende Abbildungen dar.
Fig. 3 ist das Pillenglas in theilweisem Schnitt,

Claims (5)

  1. Fig. 4 eine Unteransicht des Hohlstöpsels,
    Fig. 5 ein Schnitt durch diesen nach x-x der Fig. 6,
    Fig. 6 ein Schnitt nach y-y der Fig. 4,
    Fig. 7 ein Schnitt nach \-\ der Fig. 4.
    Das Glas A hat nur zwei Kanäle B, die so schmal sind, dafs eine Pille nicht hineinlaufen kann. Der Hohlstöpsel C ist mit einem Loch D und einer Rinne α versehen, welche die Tiefe einer halben Pille hat. Der Boden dieses Stöpsels hat eine Ausbuchtung b bis zur Tiefe der Rinne oder etwas tiefer, so dafs, wenn diese Ausbuchtung sich mit einem Kanal B deckt, eine Pille in die so gebildete Oeffnung eintreten kann, deren Querschnitt jetzt ungefähr dem einer Pille entspricht. Mehr Pillen können so nicht eintreten. Dreht man den Stöpsel, so kommt das Loch D vor den Kanal B zu stehen und ■ die Pille fällt in den Hohlstöpsel. Im übrigen ist die Ausführungsform dieselbe wie bei vorher beschriebenem Pillenzähler.
    Pat ε ν τ-Ansprüche:
    Ein Pillenzähler, gekennzeichnet durch die Verbindung einer mit seitlich in den Flaschenhals mündenden Pillenkanä'len versehenen Pillenflasche mit einem mit seitlichen Oeffnungen versehenen Stöpsel derart, dafs durch Drehung des Stöpsels seine Oeffnung mit denen der Pillenkanäle zur Deckung gebracht werden kann und bei geneigter Haltung des Glases und Stellung der Stöpselöffnung nach oben durch Drehung des Glases die Kanäle die Pillen einzeln vor die Stöpselöffnung befördern und in sie einfallen lassen.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter, i. angegebenen Pillenzählers, gekennzeichnet durch die Bildung der Pillenkanüle als nach dem Flaschenhals offene Erweiterungen des Flaschenkörpers im Halsansatz.
  3. 3. Eine Ausführungsform des unter 1. angegebenen Pillenzählers, gekennzeichnet durch die Bildung des Stöpsels als eines zweckmäfsig mit einem abnehmbaren Deckel versehenen Hohlglases mit seitlichen, in seinen Innenraum führenden Durchbohrungen.
  4. 4. Eine Ausführungsform des unter 1. angegebenen Pillenzählers, gekennzeichnet durch die Bildung der Pillenkanäle derart, dafs sie geringeren Querschnitt haben, als die Pillen und nur mit Hülfe einer Aussparung im Stöpsel eine Pille aufnehmen können.
  5. 5. Eine Ausführungsform des unter 1. angegebenen Pillenzählers, gekennzeichnet durch die Bildung des Stöpsels derart, dafs er am Boden mit einer Aussparung versehen ist, die geringeren Querschnitt als eine Pille hat, jedoch in Deckung mit einem Pillenkanal einer Pille Eintritt gestattet, die mittels einer am Umfange des Stöpsels eingeschliffenen Rinne von der Tiefe des halben Durchmessers einer Pille und eines ,Pillenkanals in die Oeffnung des Hohlstöpsels geleitet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78996D Pillenzähler Expired - Lifetime DE78996C (de)

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