DE78771C - Einsackvorrichtung an Staubsammlern - Google Patents

Einsackvorrichtung an Staubsammlern

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DE78771C
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dust collectors
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bagging
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f. PROKUPEK, Monza b. Mailand, Italien
Publication of DE78771C publication Critical patent/DE78771C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/08Vortex chamber constructions
    • B04C5/103Bodies or members, e.g. bulkheads, guides, in the vortex chamber

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1894 ab.
Die mit »Cyclon« bezeichneten Staubsammler haben den Uebelstand, dafs ein beträchtlicher Theil des Staubes, mit welchem das Staubmehl gemischt ist, mit der Luft abgeführt wird, welche, nachdem sie bei ihrer Wirbelbewegung die Seitenwände des Cyclonkegels bestrichen hat, im obersten Theile entweicht.
Modifkationen dieser Apparate suchen diesen Uebelstand durch Brechung des Luftstromes zu beseitigen, wobei aber die Gefahr nahe liegt, dafs in die zur Aufnahme des Staubes dienenden Säcke eine grofse Menge Luft hineingetrieben wird.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einsack- oder Füllvorrichtung, welche sowohl für die schwächsten als auch für die stärksten Luftströme verwendet werden soll und sich auf jedem gewöhnlichen Cyclonstaubsammler nach vorheriger Abnahme des unteren kegelstutzartigen Endes desselben anbringen läfst. Diese Füllvorrichtung ist nicht nur mit einem Luftstrombrecher, sondern auch mit einem Apparat versehen, durch welchen man die im unteren Theile des eigentlichen Cyclons hergestellte Oeffnung reguliren kann.
Wenn die über der Füllvorrichtung angebrachten Säcke sich übermäfsig aufblähen, so ist dies ein Beweis, dafs in dieselben zu viel Luft eintritt, und daher mufs die Durchgangsöffnung am unteren Ende des Konus vergröfsert werden, damit die Luft längs des Konus in Wirbelbewegung aufsteigen und im obersten Theile entweichen kann.
Falten sich dagegen die Säcke unter der Wirkung einer zu starken inneren Ansaugung, so mufs die im unteren Konusende hergestellte Oeffnung verengt werden, um den Luftzug von unten nach oben zu verringern.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 im Verticalschnitt den unteren Theil eines Cyclonapparates mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einsackvorrichtung. Fig. 2 ist eine Draufsicht und die Fig. 3 und 4 stellen die zur Brechung des Luftstromes dienenden Schaufeln dar.
Wie ersichtlich, sind im Innern der am Konusende der Cyclone A befestigten Einsackoder Füllvorrichtung B die Schaufeln d d angenietet, die in ihrem unteren Theile den ganzen lichten Durchmesser c der Füllvorrichtung mit Ausnahme des centralen Theiles y einnehmen und in ihrem oberen Theile der Contur des Konus C entsprechend abge-' schnitten sind, der an diese Schaufeln angenietet ist und von ihnen getragen wird, so zwar, dafs ihre radiale Ausdehnung auf die Länge k vermindert ist (Fig. 1).
Die Schaufeln d sind in Fig. 4 in der Draufsicht dargestellt, während Fig. 3 in Ansicht die cylindrischen Schraubenlinien zeigt, nach welchen sie die innere Fläche des Einfüllcylinders B, dessen Durchmesser c ist, schneiden, und die konischen Schraubenlinien, die durch den Schnitt der Schaufeln mit dem Kegelstutzen C entstehen, dessen grofser Durchmesser α und dessen kleiner Durchmesser f ist.
Der nach abwärts gehende, durch den Konus C α f getheilte Luftstrom stöfst gegen die Flügel d (s. Pfeilrichtung in Fig. 3), und da ihm die Zwischenräume e einen sehr weiten Durchgang gestatten, so läfst er den gesammten in ihm schwebend erhaltenen Staub längs der
inneren Wand der Einsackvorrichtung herabgleiten.
Es erübrigt jetzt noch, die Art und Weise der Regulirung zu erläutern.
In den Kegelstumpf C af ist ein anderer Kegel eingesetzt, dessen grofse Basis durch b in Fig. ι bezeichnet ist und welcher aus einem sehr dünnen, biegsamen Blech hergestellt ist und gerade so wie der Kegelstumpf C af mit einer kreisförmigen Oeffnung endigt, deren Durchmesser/ ist.
Wird nun die Mantelfläche des biegsamen Kegels nach abwärts geschoben, wobei sie an der Oberfläche des Konus C af anliegt, so verengt sich die Oeffnung f allmälig; hieraus ergiebt sich, dafs man für die untere, als Luftkanal dienende Oeffnung jeden Zwischenwerth zwischen der dem Durchmesser f entsprechenden Kreisfläche und dem Werthe Null herstellen kann, welch letzterer der in Fig. ι und 3 punktirt gezeichneten Stellung entspricht, in der die obere Basis des biegsamen Konus nach b1 sich verschoben und die untere Basis auf einen Punkt h sich verringert hat, der die Spitze des Konus bildet, in welchen sich der in vollen Linien gezeichnete Kegelstutzen verwandelt hat.
Diese gradweise Regelung wird mittelst der FlUgelschraubey bewirkt, deren Bolzen in einer Curvennuth s des feststehenden äufseren Konus C af sich verschieben läfst, während der Kopf der Niete x, die die beiden Kegel in einander gesteckt erhält, sich während der Regelung in einem zweiten Schlitze t verschiebt, der in der Mantelfläche des inneren, biegsamen Konus b b1 eingeschnitten ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einsack- oder Füllvorrichtung für die unter dem Namen »Cyclon« bekannten Staubsammler und ähnliche Apparate, gekennzeichnet durch den auf Schaufeln d ruhenden Kegelstutzen C af der im Innern mit einem zweiten biegsamen Kegel b b1 ausgefüttert ist, welch letzterer sich in seiner Form derart verändern läfst, dafs er die untere Oeffnung/ des festen Kegelstutzens allmälig verengen oder ganz absperren kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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