DE7848C - Pflügbaggerkette - Google Patents
PflügbaggerketteInfo
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- Germany
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- chain
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- excavator
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/08—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
- E02F3/12—Component parts, e.g. bucket troughs
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Chain Conveyers (AREA)
Description
1879.
Klasse 85.
TECKLENBURG in DARMSTADT. Pflugbaggerkette.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1879 ab.
Der vorliegende Pflugbagger soll hauptsächlich bei dem Abteufen von Senkschächten in losem
Material Anwendung finden.
Die Pflugbaggerkette ist in der Regel breiter wie dick; an ihren einzelnen kurzen· Gliedern
sind ' die verschiedensten Instrumente, welche man sonst zum Lösen und Transport von Erde
gebraucht, angebracht und womöglich mit dem Kettenglied aus einem Stück Blech geschmiedet
oder an einem flachen Seil befestigt. Die gewöhnlichsten Werkzeuge sind Schaufel, Eimer,
Sackbagger, Kübel, Löffel, Rechen, Hacken, Gabel, Zinken, Korb und Pflugschar. Die verschiedenen
spitzen Instrumente und besonders die Pflugschar sind so gedreht, dafs sie den Untergrund aufreifsen und das gelöste Material
den Eimern zuschaufeln. Letztere sind durchlöchert, damit das Wasser ablaufen kann. Je
nach der Aenderung des zu gewinnenden Bodens wird man die Lös- und Schöpfgeräthe
abwechseln lassen. Wesentlich ist ferner, dafs die Instrumente nicht wie bei den seitherigen
Baggern im Verhältnifs zur Kette -grofs und vereinzelt, sondern so flach sind und dicht auf
einander folgen, dafs die Kette mehr ein bandartiges Ansehen hat und sich wie ein Riemen
auf jede glatte Scheibe nach beiden Seiten hin auflegen und umschlingen läfst, wobei sie durch
seitliche Flantschen am Abgleiten gehindert wird. Ketten, welche seitlich gleich breite
Streifen haben und in der Mitte die verschiedenen Instrumente tragen, Fig. 2, 3, 12, 13, 26,
27, 28, 29 und 30, legen sich besser auf die Rollen. Die seitlichen Streifen schneiden sich
in den P>oden ein, besonders wenn sie noch gezahnt, Fig. 14 und 15, und die Zähne so gebogen
sind, dafs sie gleichfalls nach der Mitte hinschaufeln. Wenn irgend ein Kettenglied
schadhaft wird oder die Kette verlängert, werden soll, lassen sich die einzelnen Kettenglieder
sehr leicht aus- und einschalten, indem man den Bolzen, Fig. 10, 11, 16, 17, 18, 19, 20, 31
und 32, an welchem statt eines Vorsteckers oder einer Schraube zwei federnde Vorsprünge
sind, einschiebt oder herausnimmt. λ. Die Kette
ist in dem Schachttiefsten entweder !freispielend oder sie wird durch eine Rolle, Fig. Ί, 4, 5
und 22, geführt und über Tage stets durch ein Gegengewicht, Fig. 1, 2 und 3, angespannt. Die
tiefste Schachtrolle hat Seitenflantschen, welche event, mit Pflugzähnen besetzt sind, und wird
an den Schachtwänden durch ein Gestell und oberen Kasten, welcher durch Gewichte beschwert
werden kann, stets vertical in der Schachtmitte geführt. Je nachdem man das über Tage befindliche Gegengewicht (Kasten
mit Erde) verändert, wird das untere Gewicht zur Geltung kommen, die Kette sich in den
Untergrund einpressen und das aufgeschöpfte und aufgegabelte Material zu Tage fördern.
Ist die Kette ziemlich in ihrer ganzen Länge in dem Schacht bezw. zwischen den Arbeitsrollen oder Prismen, das Gegengewicht also am
höchsten Stand, so iriiifs ein neues Stück Kette
eingeschaltet werden. Das Ausgiefsen des geförderten Materials geschieht beim ersten Punkt
der Abwärtsbewegung der Kette. Die Kette kann so leicht gemacht werden, dafs sie noch
bei- ziemlicher Teufe durch den Handhaspel oder Haspel mit Vorgelege und bei gröfseren
Anlagen durch Pferdegöpel oder eine kleine Dampfkraft u. s. w. in Bewegung zu setzen ist.
Die Kette wird um mehrere über einander aufgehängte Rollen, deren jede sich selbstständig
um ihre Verticalaxe drehen läfst, geschlungen, Fig. i, 2, 3, 9, 23 und 24, und hat
dabei keine andere Führung als durch die Flantschen, so lange sie über die verschiedenen
Rollen läuft. Sie wird in dem Schacht· durch ihr eigenes Gewicht senkrecht geführt. Die
untere Rolle läfst sich nun in einem Halbkreis schwenken, so dafs die daran hängende Kette
auf der Schachtsohle an jedem Punkt angreifen mufs.
Die' seitliche Führung (Schwenkung) geschieht mittelst Hebel, Fig. 6, 7, 8, 21 und 25, welche
mit der Hand herumgedrückt werden; die Hebel sind an der Axe der untersten Rolle befestigt.
Durch die Führung von Hand werden Widerstände in der Schachtsohle leicht fühlbar.
Die Rollen können über dem Schacht an einem Querbaum oder Gerüst befestigt werden
und laufen je lose auf den Axen neben einander her; nur diejenige, an welcher die Kraft
wirkt, sitzt auf der Welle fest. Die Welle kann über Tage durch mit Wasser gefüllte Tröge,
Fig. i, geführt werden, damit sie abgewaschen wird.
Da die Brunnen für Grundwassergewinnung meist in dem wasserreichen Material der Tertiär-
oder Diluvialformation oft in Dünensand oder Kies niedergebracht werden, so gewährt die
Pflugbaggerkette den Vortheil, dafs nur das wirklich zu entfernende Material und nicht das
zuströmende Wasser transportirt werden mufs und Triebsand die Arbeit nicht störend beeinflufst.
Der Pflugbagger läfst sich übrigens auch bei
Fundationen und über Tage für den Transport von verschiedenen Materialien anwenden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: jι. Construction des Pflugbaggers derart, dafs derselbe aus verschiedenartigen Erdlösungsund Erdtransportgeräthen zusammengesetzt ist, und die Glieder nicht wie bei den übrigen Baggerketten aus einzelnen gröfseren - Stücken, theilweise mit Eimern, sondern aus kleinen, in der Regel mehr breiten als dicken, dicht auf einander folgenden Instrumenten bestehen, welche direct durch Bolzen verbunden oder auf einem flachen Seil oder zwischen zwei parallelen bandförmigen Ketten befestigt werden, ■ so dafs sich die Kette nach beiden Seiten hin auf glatte Rollen oder Prismen auflegen läfst, wie gezeichnet und beschrieben.
Construction eines Bolzens oder Nagels, an dessen Spitze sich ein oder zwei federnde Vorsprünge befinden. .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.■r->'
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7848C true DE7848C (de) |
Family
ID=285522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7848D Active DE7848C (de) | Pflügbaggerkette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7848C (de) |
-
0
- DE DENDAT7848D patent/DE7848C/de active Active
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