DE7828362U1 - Evolventen-abrichtapparat - Google Patents
Evolventen-abrichtapparatInfo
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Description
I Anmelder: Stuttgart, 11. September 1978
J Erich Geiger P 3584 S/kg
1 Lessingstraße 13
I 7320 Göppingen
■ ( ) Vertreter;
■ / r ι ι
I Kohler - Schwindling - Späth
ί Patentanwälte
ίϊ Hohentwielstraße 41
I 7000 Stuttgart 1
ί Evolventen-Abrichtapparat
; Die Erfindung betrifft einen Evolventen-Abrichtapparat mit
I einem den Grundkreis der Evolvente definierenden Körper,
I mit einem auf dem Körper auf- und abwickelbaren, flexiblen
I Glied, das an einem Ende in bezug auf den Körper festgp-
I V) legt ist, und mit einem mit dem anderen, freien Ende des
1 flexiblen Gliedes in Wirkverbindung stehenden Abrichtwerk-
I seug, das in eine durch die Stellung des freien Endes des
i gespannt gehaltenen, flexiblen Gliedes bestimmte Stellung
bringbar isto
■Ein solcher Evolventen-Abrichtapparat hat den Zweck,
Schleifscheiben ein Profil zu geben, das der Zahnlücke eines zu schleifenden Zahnrades entspricht. Derart abgerichtete
Schleifscheiben ermöglichen es, mit relativ
-Z- ί
geringem Aufwand gehärtete Stirnräder zu schleifen, die |;
in zunehmendem Maße für viele Anwendungszwecke benötigt
v/erden und deren Herstellung auf herkömmlichen Zahnflanken-Schleifmaschinen viel zu teuer sind. !■
-^s ist ein Evolventen-Abrichtapparat im Handel erhältliche ||
Dieser Abrichtapparat weist als den Grundkreis definie- j; renden Körper eine Scheibe auf, an deren Umfang ein
Stahlband befestigt ist. Es muß daher für jeden Grundkreis-Durchmesser
eine besondere Scheibe mit Stahlband angefertigt oder in Vorrat gehalten werden» Außerdem ist es schwierig,
die die Form des Evolventen-Profils bestimmende Länge des
Stahlbandes, die von einer bestimmten Umfangsstelle der Scheibe aus zu messen ist, zu bestimmen und danach das
Abrichtwerkzeug zu führen» Die Folge davon ist, daß der bekannte Abrichtapparat nur die Herstellung solcher Zahnprofile
ermöglicht, für welche Grundkreisscheiben vorhanden
sind, und daß außerdem die Genauigkeit der herstellbaren Profile zu wünschen übrig läßt.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen solchen Evolventen-Abrichtapparat so auszubilden, daß er
die Herstellung praktisch jedes beliebigen Profils mit großer Genauigkeit ermöglicht und auch die Herstellung
von Profilen mit korrigierten Zahnformen gestattet.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der den Grundkreis der Evolvente definierende Körper zwei
koaxial zueinander angeordnete, mit ihren Spitzen gegeiieinandergerichtete
sowie kammartig ausgebildete und
ineinandergreifende Kegelstumpfabschnitte aufweist, die in einem Träger in Axialrichtung gegeneinander verschiebbar
sind und deren gegeneinander gerichtete, sich durchdringende Kegelflächen eine Nut definieren, die auf einem
zu ihren Achsen konzentrischen Kreisabschnitt liegt und an deren Grund ein das flexible Glied bildendes Seil anliegt.
Bei dem erfindungsgemäßen Abrichtapparat ist also der Durchmesser
des Grundkreises durch eine RelatiwerSchiebung der
Kegelstumpfabschnitte kontinuierlich verstellbar, so daß Evolventen-Profile mit beliebigen Grundkreis-Durchmessern
herstellbar sind ohne daß für jeden Grundkreis besondere Grundkreisscheiben vorhanden sein müssten. Dabei ist von
besonderem Vorteil, daß zur Korrektur von Planprofilen aufgrund praktischer Versuche beliebige Änderungen des
Grundkreises möglich sind, ohne daß hierfür besondere Werkzeuge angefertigt werden müssten. Weiterhin kann bei
einem nach der Erfindung ausgebildeten Evolventen-^Abrichtapparat
die Länge des in der Nut liegenden Seiles durch besondere Einrichtungen beliebig eingestellt werden, so
daß auch hier zusätzliche Varationsmöglichkeiten vorhanden sind, die auch eine genaue Bemessung der Seillänge
und damit eine genaue Bestimmung des Evolventen-Profils gestatten»
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
der eine Kegelstumpfabschnitt mit seinem spitzen Ende am Ende einer den anderen Kegelstumpfabschnitt durchdringenden
Gewindestange und der andere Kegelstumpf—
abschnitt mit seinem breiten Ende an einer zur Gewindestange
koaxial angeordneten Mutter befestigt. Die Gewindestange sowie die Mutter sind in bzw. auf einem Stellrohr
gelagert, das in dem Träger drehbar gelagert ist und Innen- und Außengewinde gleicher Steigung aufweist. Diese
Anordnung ermöglicht eine gegensinnige Verschiebung der
Kegelstumpf abschnitte, durch die gewährleistet ist, daß die den Grundkreis definierende Nut bei einer Verstellung
des Grundkreisdurchmessers ihre Lage in Axialrichtung der ρ - Kegelstumpfabschnitte nicht ändert» Daher ist bei einer
Änderung des Grundkreisdurchmessers keine Justierung des
Abrichtwerkzeuges in bezug auf die Übene des Grundkreises
erforderlich.
ε Eine solche Anordnung bietet die weitere} vorteilhafte
Möglichkeit, das Stellrohr mit einem Stellknopf zu versehen.,
der am Umfang eine Skala trägt, und an der Gewindestange einen ebenfalls mit einer Skala versehenen, im
übrigen aber glatten lindabschnitt anzubringen, der eine zentrale Bohrung des Stellknopes durchdringt. Da die Lage
des Endabschnittes der Gewindestange und die V/inkelstellung
des Stellknopes für die Relativstellung der beiden Kegelstumpfabschnitte
und infolgedessen für den Durchmesser des Grundkreises charakteristisch sind, können diese Skalen
so eingerichtet werden, daß sie unmittelbar den Durchmesser des Grundkreises angeben. Damit ist eine sehr einfache
und zugleich genaue Einstellmöglichkeit für den Grundkreis gegeben.»
Die Kegelstumpfabschnitte können jeweils von einer Schar
im Abstand voneinander angeordneter Lamellen gebildet
warden, die mit einem Rand mit einer Tragplatte verbunden sind. Dabei ist es möglich, die Lamellen durch Anbringen
von Einschnitten in einen massiven Körper herzustellen, aber auch beispielsweise durch Bleche zu bilden, die mit
einem Rand in Schlitze einer Tragplatte eingelassen sind. Insbesondere kann der eine, am Ende einer Gewindestange
befestigte Kegelstumpfabschnitt eine in Verlängerung der Gewindestange angeordnete Tragplatte -umfassen, wogegen
der andere Kegelstumpfabschnitt eine senkrecht zur Achse
des Kegelstumpfes stehende Tragplatte aufweisen kann, welche mit einer Gewindebohrung versehen ist und die auf
dem Stellrohr sitzende Mutter bildet. Eine solche Anordnung
zeichnet sich sowohl durch ihren einfachen Aufbau als auch durch ihre hohe Stabilität aus, die wegen der
hohen Genauigkeit, mit welcher ein solcher Evolventenik-brichtapparat
arbeiten muß, zu fordern ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das eine Ende ■des Seiles mit einer am Träger befestigten Stellvorrichtung
verbunden sein, die den Abstand dieses Endes von den
den Grundkreis definierenden Kegelstumpfabschnitten und
damit die Länge des über die Anlagestelle am Grundkreis überstehenden freien Endes des Seiles zu ändern gestattet.
Eine solche Stelleinrichtung ermöglicht wiederum nicht nur eine kontinuierliche und sehr genaue Einstellung der
Seillänge, wie sie für die Erstellung beliebiger Evolventen-Profile sowie die Anbringung von Korrekturen gefordert
• · t *
werden muß, sondern läßt sich auch mit Skalen versehen,
die wiederum Angaben liefern* welche unmittelbar oder ggf„
auch mittels Tabellen die Seillänge einzustellen gestatten, die bei einem bestimmten Grundkreis über einen
bestimmten Tangentialpunkt überstehen mußο
Um eine einwandfreie Führung des Abrichtwerkzeuges zu gewährleisten,
ist in weiterer Ausgestaltung der .Erfindung | vorgesehen, daß das freie Ende des Seiles mit einem V/erk- f
zeughalter verbunden ist, der tangential zur Umfangsflache |
der Kegelstumpfabschnitte auf einem Schlitten verschiebbar gelagert ist, der seinerseits in einer zur Verschieberich- |
tung des Werkzeughalters senkrechten Richtung ebenfalls tangential zur Umfangsfläche der Kegelstumpfabschnitte
an dem träger verschiebbar gelagert ist. Auf diese V/eise
ist der Werkzeughalter in einer zur Ebene des Gruadkreises parallelen Ebene in zwei zueinander senkrechten Richtungen
verschiebbar, so daß das Abrichtwerkzeug jeden beliebigen Punkt in dieser Ebene erreichen und infolgedessen in dieser
■bbene auch längs der gewünschten Evolvente geführt werden
kann, die durch das Abwickeln des Seiles auf der Umfangsfläche des Grundkreises definiert ist. Dabei kann zwischen
dem Werkzeughalter und dem Träger eine Feder angeordnet sein, die bestrebt ist, den Werkzeughalter in eine
Endstellung zu bewegen, in der das Seil die den Grundkreis
definierenden Kegelstumpfabschnitte maximal umschlingt. Diese Maßnahme macht es möglich, von definierten Endstellungen
aus zu arbeiten, wodurch die Benutzung des erfin-
jngsgemäßen Evolventen-Abrichtapparates erheblich erleichtert
wird ο
Bei einer bevorzugten Ausführungsform, der Erfindung weist
der Träger zur Verbindung mit einer Werkzeugmaschine, insbesondere dem Vertikalsupport einer Langtisch-Schleifmaschine,
einen Haltearm auf, der mit dem die Kegelstumpfabschnitte
und ggf. den Werkzeughalter tragenden Lagerteil des Trägers um die Achse der Kegelstumpfabschnitte schwenkbar verbunden
ist. Diese Anordnung macht es möglich, unter Konstanthaltung eines definierten Punktes am Umfang des Grundkreises
diesen Punkt gegenüber der Ebene, in der sich die abzurichtende Schleifscheibe befindet, zu verschwenken. Hierdurch
ist eine definierte Einstellung des die Form des Zahnprofils bestimmenden Eingriffswinkels möglich, ohne daß eine
solche Änderung auf die anderen einzustellenden Größen zu berücksichtigende Rückwirkungen hätteo Hierdurch wird also
die Anwendung des erfindungsgemäßen üvolventen-Abrichtapparates
bedeutend erleichtert.
Zur Herstellung der Verbindung zwischen dem Haltearm und dem Lagerteil kann der Haltearm eine kreisbogenförmige
Führungsfläche aufweisen, die an eine zur Achse der Kegelstumpfabschnitte konzentrische Gegenfläche des Lagerteils angepreßt ist. Eine solche Anordnung zeichnet sich wiederum durch eine hohe Stabilität aus und gewährleistet gute
Einstellmöglichkeiten.
Führungsfläche aufweisen, die an eine zur Achse der Kegelstumpfabschnitte konzentrische Gegenfläche des Lagerteils angepreßt ist. Eine solche Anordnung zeichnet sich wiederum durch eine hohe Stabilität aus und gewährleistet gute
Einstellmöglichkeiten.
Bei einer Schwenkbarkeit des Lagerteiles mit den Kegelstumpfabschnitten
bleiben die geometrischen Verhältnisse besonders einfach, wenn in weiterer Ausgestaltung der
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, Erfindung der Endpunkt des freien Endes des Seiles und
dei- Angriffspunkt des Abrichtwerkzeuges auf einer gemeinsamen
Parallelen zur Achse der Kegelstumpfabschnitte angeordnet sind, weil dann keinerlei Verschiebungen zwischen
der von dem Ende des Seiles beschriebenen und der von dem
Werkzeug beschriebenen Kurven zu berücksichtigen sind»
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Träger um •ine Achse schwenkbar sein, die sich in der Bewegungsebene
/ \ des Abrichtwerkzeuges auf der konvexen Seite der von dem
Abrichtwerkzeug beschriebenen Evolvente in der Mittelebene der abzurichtenden Schleifscheibe befindet, und dann in
i um 180° verschiedenen Betriebsstellungen fixierbar
pein, in denen die Bewegungsebene des Abrichtwerkzeuges eenkrecht zur Mittelebene der Schleifscheibe steht. Durch
diese Maßnahme wird erreicht, daß ohne zusätzliche Justier-Haßnahmen die beiden zur Mittelebene der abzurichtenden
ßchleifscheibe symmetrischen Evolventen-Profile abgerichtet werden können, die zur Erzeugung der beiden die Zahnlücke
«ines Zahnrades begrenzenden Flanken erforderlich sind.
Obwohl normalerweise die Schwenkachse die Grundkreisachse, fclso die Achsen der Kegelstumpfabschnitte, schneiden muß,
kann es zur Anbringung von Korrekturen von Vorteil sein, •renn der (Dnäger senkrecht zu der Schwenkachse verschiebbar
ist. Zu diesem Zweck sieht eine bevorzugte Ausführungsform
|er Erfindung vor, daß ein die Schwenkachse bildender Achs- »apfen im Träger auf einer Gewindespindel verschiebbar angeordnet
ist, deren Achse sich in der Bewegungsebene des
Abrichtwerkzeuges senkrecht zur Mittelebene der Schleifscheibe erstreckt und mit seinen Enden in den Armen eines
gabelförmigen Lagerstückes drehbar gelagert ist. Dabei kann ferner im Joch des Lagerstückes ein axial verschieb-
ψ liches Rastglied angeordnet sein, das in den Betriebs-
Stellungen des Trägers mit jeweils einem der aus dem
Träger herausragenden Enden der Gewindespindel in Eingriff kommt. Wenn der Träger mit einem Haltearm versehen ist,
,ist der Achszapfen vorzugsweise in diesem Haltearm angeordnet.
Die Erfindung wird im folgenden anliand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert» Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden
Merkmale können bei anderen Ausführungsformen
der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden. Es zeigen
Fig. 1 ein Diagramm der geometrischen Verhältnisse, welche die Arbeitsweise des Evolventen-Abrichtapparates
bestimmen,
Fig. 2 die Ansicht von Teilen einer FlachschleifmaschJLjie,
die mit einem Evolventen-Abrichtapparat nach der Erfindung ausgestattet ist,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 2 in
Richtung des Pfeiles IV,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 2
längs der Linie T-V,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Evolventen-Abrichtapparat
längs der Linie VI-VI in Fig. 4 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VIi-VII durch den
Apparat nach Fig. 6 und
Fig. 8 eine ü-nsicht des Apparates nach Fig. 6 in Richtung
des Pfeiles VHI0
Wie aus der Theorie der Evolventen-Verzahnungen allgemein bekannt, sind Bestimmungsgrößen für das Zahnprofil der
Grundkreis 1 und der Teilkreis 2, die beide in Fig. 1 dargestellt sind. Die von dem Punkt A, in dem das Zahnprofil
3 den Teilkreis 2 schneidet, an den Grundkreis 1
gezogene Tangente bildet die Eingriffslinie 4. Der Winkel d. ,
den die Eingriffslinie 4 mit einer Geraden 5 bildet, die zu dem das Zentrum Z deg urundkreises 1 und des Teilkreises 2
mit dem Punkt A verbindenden Radialstrahl 6 senkrecht steht, ist der Eingriffswinkel. Der Eingriffswinkel cfy befindet sich
auch an der Spitze des Dreieckes, das von der Tangente 4, dem Radialstrahl 6 und dem Radius 7 des Grundkreises 1 gebildet
wird, der dessen Zentrum mit dem Punkt B verbindet, in welchem die Eingriffslinie 4 den Grundkreis tangierte
Das Dreieck ABZ ist durch die Radien von Grundkreiü 1 und
Teilkreis 2 definiert, weil sich an der Ecke B ein rechter
• t
■ t
Die zur Mittelebene 9 symmetrische Flanke 10 der Zahnlücke
kann einfach dadurch erzeugt werden, daß die zur Erzeugung
der Flanke 3 dienende Anordnung um eine Achse um 180° geschwenkt
wird, die in der Zeichnungsebene der Fig. 1 in
der Mittelebene 9 der Zahnlücke liegt. Die in den Fig. 2 bis 8 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Abrichtapparates gestattet eine eindeutige Einstellung
- 11 -
Winkel befindet,. Infolgedessen sind durch diese Größen
auch der Eingrifsswinkel <x und die Länge der Strecke AB
vom £angentialpunkt B "bis zum Eingriffspunkt A bestimmte
Pur das Zahnprofil ist noch die auf dem Teilkreis 2 gemessene
Lückenweite zwischen den Punkten A und A1 von Bedeutung,
die sich aus dem Modul des Zahnrades ergibt. Die Lückenweite A A1 bestimmt einen Yiinkel 0>
zwischen den zugeordneten Radialstrahlen 6 und 8· Die Hälfte dieses
Winkels ß ist zu dem Eingriffswinkel d·. zu addieren, um
den Winkel-γ* zwischen der Mittelebene 9 der Zahnlücke und
dem Radius 7 zu erhalten, der zu dem Tangentialpunkt B
auf dam Gr-undkr-eiiä führt»
Nach dem Vorstehenden ist die Evolvente eines Zahnprofils f
dann definiert, wenn folgende Größen bekannt und einstell- |
bar sind: |
1. Der Radius 7 des Grundkreises 1 I
2. die Größe der Strecke AB und S 3ο die Größe des Winkels γ zwischen der Mittelebene der J.
Zahnlück-e und dem zum Tangentialpunkt B führenden j.
Radius 7«. !
~ 12 -
der genannten drei Bestimmungsgrößen einschließlich einer Verschwenkung um die in der Mittelebene der Zahnlücke
liegende Achse zur Erzeugung der symmetrischen Flanken und 10„ Darüber hinaus sind zusätzliche Einstellmöglichkeiten
zur Erzeugung korrigierter Zahnflanken vorgesehen·
Der in den Fig. 2 bis 8 als Ausführungsbeispiel dargestellte Evolventen-Abrichtapparat ist an dem Vertikalsupport
einer im übrigen nicht näher dargestellten Langtisch-Schleif-/\
maschine befestigt, der gegenüber einem Ständerteil 22 dieser Schleifmaschine mittels eines Handrades 23
in Vertikalrichtung verstellbar ist« Zur Befestigung an dem Vertikalsupport 21 dient der Haltearm 24 eines Trägers
25, der außerdem ein bockartiges Lagerteil 26 umfaßto
Wie insbesondere aus den Fig. 6 bis 8 ersichtlich, besteht
das bockartigö Jagerteil 26 aus einer Grundplatte 27 und
zwei Endplatten 28 und 29. In der einen Endplatte 28 ist eine Stange 30 verschiebbar und mittels eines Keiles 31
unverdrehbar gelagert, die an ihrem im Bereich zwischen den Endplatten 28 und 29 liegenden Ende einen geschlitzten
Körper 32 trägt. Dieser Körper hat annähernd die Form eines
( halben Doppelkegelstumpfes, der sich mit seiner Durchmesserebene an eine Tragplatte 33 anschließt, die in Verlängerung
der Stange 30 angeordnet ist. Die Längsschlitze im Körper
Bind radial zur Achse des Kegelstumpfes angeordnet, so daß der Körper 32 aus einer Vielzahl von radial gerichteten
Lamellen 34 besteht, die sich an die Tragplatte 33 anechließen. An dem der Stange 30 gegenüberliegenden Ende
- 13 -
des Körpers 32 ist eine zur Stange 30 koaxiale Gewindestange 35 angebracht., die in die Gewindebohrung eines
] Stellrohres 36 eingreift, das in der anderen Endplatte 29
verdrehbar, aber unverschiebbar gelagert ist.
Der geschlitzte Körper 32 wirkt mit einem weiteren ge-
schlitzten Körper 37 zusammen, der aus einer zu den platten 28 und 29 des Lagerteils parallelen Tragplatte 38
und Lamellen 39 besteht, die an der dein anderen geschlitzten
ν Körper 32 zugewandten Seite dieser Tragplatte 38 befestigt,
beispielsweise in Schlitze der Tragplatte eingesetzt sind. Die Tragplatte p8 weist eine Gewindebohrung auf, die von
dem auch ein Außengewinde aufweisenden Stellrohr 36 durchsetzt
ist. Außerdem ist die Tragplatte 38 an ihrer den Lamellen 39 abgewandten Seite mit zwei Führungsstangen 40
versehen, die in entsprechende Bohrungen der benachbarten Endplatte 29 eingreifen. Die dem geschlitzten Körper 32
zugewandten Ränder 41 der Lamellen 39 liegen wiederum auf der Oberfläche eines Kegelstumpfabschnittes, dessen Durahmesserebene
durch die Achsen der Stange 30 und der Gewindestange 35 verläuft und mit de.·? Durchmess er ebene der Kegelstumpfabschnitte
zusammenfällt, die von dem geschlitzten Körper 32 gebildet werden. Außerdem sind die Lamellen 39
ero angeordnet, daß sie in die Schlitze zwischen den Lamellen 34 des geschlitzten Körpers 32 hineinpassen.
An der Außenseite der Endplatte 29 ist das Stellrohr 36
mit einem mit einer Skala versehenen Stellknopf 42 versehen. Außerdem durchdringt die Gewindestange 35 das Stellrohr 36
auf seiner ganzen Länge und weist ein ebenfalls mit einer
- 14 -
Skala versehenes, glattöe Ende 43 auf, so daß ähnlich
wie bei einer Mikrometerschraube die ükala auf dem Ende 43
der Gewindestange 35 zusammen mit der Skala am Umfang des Stellknopfes 42 eine Anzeige für die Stellung des geschlitzten
Körpers 32, aber auch des aus der Tragplatte 38 mit den Lamellen 39 bestehenden Körpers lieferte Die Innen-
und Außengewinde des Stellrohres 36 sind mit gleicher
Steigung gegensinnig ausgebildet, so daß bei einer Drehung des Stellrohres die beiden Kegelstumpfabschnitte gegeneinander
verschoben werdeno Die gegeneinander gerichteten und zusammenwirkenden Kegelstumpfabschnitte der beiden Körper
bilden außerdem mit ihrer Achse den gleichen Winkel, so daß bei der gegensinnigen Verschiebung der Kegelstumpfabschnitte
die Stelle ihrer Überschneidung stets in der gleichen Ebene 44 verbleibt. An der Stelle, an der die
ineinandergreifenden Lamellen einander kreuzen, wird eine zur Achse der Kegelstumpfabschnitte konzentrische, auf
einem Kreis liegende Nut definiert, deren Durchmesser , durch die ^elativstellung der beiden kegelstumpfförmigen
Abschnitte bestimmt ist. Daher können die Skalen auf dem Stellknopf 42 und dem glatten Ende 43 der Gewindestange 35 |
unmittelbar den Durchmesser dieses Kreises angeben, der £ den Grundkreis 1 für die Erzeugung des Evolventen-Profiles §
I darstellt. g
Auf der gleichen Endplatte 29, in der das Stellrohr 36 |
gelagert ist, ist ein weiterer Stellknopf 45 mit einer I
Zugstange 46 gelagert, anderen auf der Innenseite der
o/.
- 15 -
Endplatte 29 gelegenen Ende ein Drahtseil 47 befestigt
ist. Daa Drahtseil verläuft parallel zur Achse der Kegelstumpfabschnitte
bis zu einer Umlenkrolle 48, die um eine
in Verlängerung des Drahtseiles 47 liegende Achse in
einem Ansatz 49 der Grundplatte 27 derart schwenkbar gelagert ist, daß eine ihrer Tangenten mit der Achse der
Zugstange 46 zusammenfällt und die andere ihrer Tangenten in der Ebene der von den beiden kegelstumpfformigen Körpern
gebildeten Nut liegt. Daa der Zugstange 46 abgewandte
f } Ende des Drahtseiles 47 ist mit dem Arm 50 eines Werkzeughalters
51 verbunden. Das über den von den Kegelstumpfabschnitten
definierten Grundkreis laufende Seil 47 bestimmt demnach die Länge der Strecke 4 in ^ig. 1 und damit
das Evolventen-Profil. Die Länge des Abschnittes AB von einem definierten Punkt am Umfang des Grundkreises ist
mittels des Stellknopfes 45 und der Zugstange 46 veränderbar. Skalen am Stellknopf 45 und der Zugstange 46 sind
für diese Länge charakteristisch. Sie geben jedoch nicht unmittelbar diese Länge an, weil das über den Punkt B am
Grundkreis überstehende Ende des Seiles 47 bei der beschriebenen
Anordnung eine Funktion des Grundkreis-Durchnessers ist. Es besteht jedoch die einfache Möglichkeit,
ν mittels Tabellen oder Nomogrammen die Beziehen zwischen
der Strecke AB in Fig. 1, dem Grundkreis-Durchmesser und
der Einstellung an dem Stellknopf 45 anzugeben· f
Damit das Werkzeug in einer zur Et>ene des Grundkreises
parallelen Ebene eine Evolvente beschreiben kann, muß es in einer solchen Ebene in zwei verschiedenen Richtungen
Il III!
bewegbar sein. Zu diesem Zweck ist auf der Außenseite der
Grundplatte 27 ein Schlitten 52 in einer zur Achse des ßtellrohres 36 senkrechten Richtung verschiebbar gelagert.
Auf dem Schlitten 52 ist seinerseits der Werkzeughalter 51 verschiebbar gelagert, und zwar wiederum in einer zur
Achse des Stellrohres 36 senkrechten Ebene, jedoch in einer zur Bewegungsrichtung des Schlittens 52 senkrechten
Richtung«. Auf diese Weise ist der Werkzeughalter in zwei zueinander senkrechten Richtungen in einer zur Achse des
( ) ßtellrohres 36 senkrechten und infolgedessen in einer zur Ebene des Grundkreises parallelen Ebene verschiebbar.
Eine zwischen dem Werkzeughalter 51 und der Grundplatte 27
des Lagerteiles 26 angeordnete Schraubenzugfeder 53 ist bestrebt, den Werkzeughalter in einer Endstellung zu
halten, in der das Seil 47 die den Grundkreis definierenden
Kegelstumpfabschnitte maximal umschlingt, ^in am Werkzeughalter
51 angebrachter Handgriff 5^ ermöglicht es, den Werkzeughalter aus dieser Endsttllung unter Straffheiten
des Seiles herauszuziehen, wobei sich das Drahtseil von den den Grundkreis definierenden Kegelstumpfabschnitten
in zunehmendem Maße abwickelt, wodurch der Werkzeughalter gezwungen ist, die Bahn einer Evolvente zu beschreiben,
die durch den Durchmesser des Grundkreises und die Dreieckeeite AB in Fig. 1 definiert ist.
Wie das Diagramm in Fig. 1 weiter gezeigt hat, muß noch die Möglichkeit bestehen, den Winkel Y einzustellen, den der
Radius 7 zum langentialpunkt B des Grundkreises 1 mit der Mittelebene der Zahnlücke, also der Mittelebene der abzurichtenden
Schleifscheibe bilden muß. Zwar könnte die
il·· · ·
Einstellung des Winkels γ rechnerisch erfolgen, indem
der Punkt B auf dem durch die Kegelstumpfabschnitte definierten Grundkreis verschoben und danach die Seillänge AB
] bestimmt wird, Jedoch wird hierdurch das Einstellen des
(b Abrichtapparates auf ein gewünschtes Zahnprofil relativ
I schwierig« Es ist daher vorzuziehen, für den Tangential-
, punkt B einen apparatefesten Punkt zu wählen, insbe-
I sondere derart, daß die Strecke AB stets parallel zur
ίί Grundplatte 27 des Lagerteiles 26 verläuft. Die Einstel-
·: . lung des Winkels γ , der sich aus dem Eingriffswinkel (Jx
I und der halben Weite der Zahnlücke (i/2 ergibt, kann dann
durch Verschwenken des Lagerteils um die Grundkreisachse,
I also die Achse der Kegelstumpfabschnitte, erfolgen. Zu
j diesem Zweck ist der Lagerteil 26 des Trägers 25 mit des-
1 sen Haltearm 24 durch eine Klemmeinrichtung mit kreis-
:; bogenförmigen JFührungsflachen, die zur Achse der Kegel-
I stumpfabschnitte konzentrisch sind, verbunden· Die Klemm-
I einrichtung umfaßt einen auf der Außenseite der Grund-
* platte 27 neben dem Schlitten 52 mit dem Werkzeughalter
I befestigten Block 55, auf dessen gewölbte Oberfläche 56
I ein Abschnitt 57 des Haltearmes 24 aufliegt, der an seiner
I Unterseite eine kreisbogenförmige. Pührungsfläche aufweist,
I C) 8^ der die Oberfläche des Blockes 55 als Gegenfläche anil liegt. In dem Abschnitt 57 des Haltearmes sind auf den
I Smfang des von der Oberfläche 56 definierten Kreisabschnit-I
tes verteilte Langlöcher 58 angeordnet. Der Abschnitt
I fies Haltearmes 24 wird mit seiner Führungsfläche gegen die
Oberfläche 56 des Blockes ^ durch Spannschrauben 59 angepreßt,
die ein an der Außenseite des Abschnittes 57 anliegendes Druckstück 60 und die Langlöcher 58 in dem Abschnitt
durchdringen und in Gewindebohrungen des Blockes 55 eingedreht
sindo Auch ermöglichen Skalen die genaue Einstellung des gewünschten Winkels.
Da der erfindungsgemäße Abrichtapparat "besonders dazu bestimmt
ist, die Herstellung von kleinen Zahnrädern zu vereinfachen, haben dementsprechend die Grundkreise und
Seillängen AB Abmessungen, die im Bereich weniger Zentimeter liegen«, Daher ist es erforderlich, das Abrichten der
Schleifscheibe an einem Ort vorzunehmen, der ausreichend weit von den die Evolventen definierenden Gliedern entfernt
ist, um dort die abzurichtende Schleifscheibe unterbringen zu können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
weist daher der Werkzeughalter 5I an seinem
Ars 50 einen Ausleger 61 auf, an dessen Ende sich das
Abrichtwerkzeug, also ein Diamant, befindet. Der Ausleger 61 ist so bemessen, daß der Angriffspunkt des Abrichtwerkzeuges
62 und der Verbindungspunkt zwischen dem Drahtseil 47 und dem Werkzeughalter 51 auf einer gemeinsamen
Parallelen zur Achse der Kegelstumpfabschnitte angeordnet sind» Auf diese Weise ist nicht nur gewährleistet, daß
das Abrichtwerkzeug genau die gleiche Kurve beschreibt wie das mit dem Werkzeughalter verbundene Seilende, sondern
daß auch alle anderen geometrischen Verhältnisse in bezug auf den Grundkreis genau eingehalten werden, ohne
daß irgendwelche zusätzlichen geometrischen Beziehungen zu beachten wären.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich das Abrichtwerkzeug 62 in der Mittelebene des Vertikalsupports
21 der Langtisch-Schleifmaschine, in welcher Ebene
sich auch die Welle befindet, auf der die abzurichtende
Schleifscheibe 63 befestigt ist« Die Schleifscheibe 63 ist ferner so eingestellt, daß ihre Mittelebene die Achse
der den Grundkreis definierenden Kegelstumpfabschnitte
schneidet und außerdem in einer Ebene liegt, welche die Bezugsebene für die Einstellung des Winkels χ ist» Hierbei
handelt es sich um die durch die Schleifmaschine definierte Vertikalebene. Die Anpassung an die
Größe der Schleifscheibe kann dann mittels des Vertikalsupports
21 erfolgen. Ebenso kann das Ausrichten der
Schleifscheibe auf die Grundkreisachse mittels der Horizontal-Supporte der Schleifmaschine stattfinden.
Um hier zusätzliche Variationsmöglichkeiten zu bieten, kann der Träger 25 an dem Vertikalsupport 21 der Schleifmaschine
in mehreren, in 3?ig. 4 durch mehrere Schraublöcher
64· angedeuteten Stellungen befestigt werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das zur -Erzeugung einer
Zahnlücke erforderliche Profil einer Schleifscheibe zur Mittelebene der Schleifscheibe symmetrisch. Ils kann daher
nach dem Abrichten einer Seite der Schleifscheibe ein neues Einstellen des Abrichtapparates vermieden werden,
wenn die Möglichkeit besteht, entweder die Schleifscheibe oder aber den Abrichtapparat um eine Achse zu schwenken,
die in der Mittelebene der Schleifscheibe durch deren Achse und die Achse des ^rundkreises verläuft. Bei der
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform iat ein
solches Schwenken des Abrichtapparates möglich» Zu diesem Zweck ist an der Unterseite des Vertikalsupportes 21 der
t · I I I I ■
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- 20 -
Schleifmaschine ein gabelförmiges Lagerstück 65 befestigt,
zwischen dessen Armen 66, 67 der Haltearm 24 auf einem
Achszapfen 68 schwenkbar gelagert ist. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der Achszapfen 68 im Haltearm 24 auf
einer Gewindespindel 69 angeordnet, die den Achszapfen senkrecht durchdringt und mit ihren Enden 70 aus dem Haltearm
24 herausragt. Die Gewindespindel 69 erstreckt sich in der Bewegungsebene des Abrichtwerkzeuges 62. Die Enden
der Gewindespindel 69 sind mit Rastkegeln 71 versehen,
mit denen in den beiden Betriebsstellungen des Abrichtapparates ein koaxial zur Gewindespindel 69 verschiebbares,
gefedertes Rastglied 72 in Eingriff kommt, das in dem Joch 73 des gabelförmigen Lagerstückes 65 gelagert ist.
Ein äußerer Handgriff 74 ermöglicht das Abziehen des
Rastgliedes 72 von den Rastkegeln 71 gegen die Kraft
einer Feder 75ο
Wie oben erwähnt, wird normalerweise die .achse des Achszapfens
68 die Achse des Grundkreises schneiden, se daß die in Fig. 1 dargestellten geometrischen Verhältnisse
vorliegen., Ein Verdrehen dor Gewinde spindel 69, was beispielsweise
mit Hilfe eines an deren Enden 70 angreifenden Schlüssels erfolgen kann, ermöglicht eine leichte
Verschiebung der Schwenkachse gegenüber der Grundkreisachse, was für die Erstellung korrigierter Zahnradprofile
von Interesse sein kann.
Insgesamt ist ersichtlich, daß der als Ausführungsbeispiel
dargestellte Evolventen-Abrichtapparat die stufenlose Einstellung aller ein Zahnprofil bestimmenden Großen ermöglicht,
nämlich, den Grundkreis-Durchmesser, die Länge des die
Evolventenform "bestimmenden Seiles und des sich aus Eingriffswinkel und halber Zahnlückenweite ergebenden
Anstellwinkels γ. Dabei ist "von besonderem Vorteil, daß
nicht nur Evolventen-Profile mit hoher Genauigkeit erstellt werden können, sondern daß solche Profile auch
beliebig korrigiert werden können, weil alle Größen voneinander unabhängig einstellbar sind. Dabei ermöglicht
auch die ParallelvexSchiebung mittels der Gewindespindel
eine Änderung der Zahnlückenweite ohne Änderung der Evolven ten-Profile o
Claims (1)
- Td.Lenl*jnsprücheΊο Evolventen-Abrichtapparat mit einem den Grundkreis der Evolvente definierenden Körper, mit einem s.uf dem Körper auf- und abwickelbaren, flexiblen Glied, das an einem Ende in bezug auf den. Körper festgelegt ist, und mit einem mit dem anderen, freien Ende des flexiblen Gliedes in Wirkverbindung stehenden Abrichtwerkzeug, das in eine durch die Stellung des freien Endes desf-x gespannt gehaltenen flexiblen Gliedes bestimmte Stellung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Grundkreis der Evolvente definierende Körper zwei koaxial zueinander angeordnete, mit ihren Spitzen gegeneinander gerichtete sowie kammartig ausgebildete und ineinandergreifende Kegelstumpfabschnitte aufweist, die in einem Träger (25) in Axialrichtung gegeneinander verschiebbar sind und deren gegeneinander gerichtete, sich durchdringende Kegelflächen eine Nut definieren, die auf einem zu ihren Achsen konzentrischen Kreisabschnitt liegt und an deren Grund ein da? flexible Glied bildendes Seil (47) anliegt.2ο Evolventen-Abrichtapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kegelstumpfabschnitt mit seinem spitzen Ende am Ende einer den anderen Kegelstumpfabschnitt durchdringenden Gewindestange (35) und der andere Kegelstumpfabschnitt mit seinem breiten Ende an einer zur Gewindesuange (35) koaxial angeordneten Mutter befestigt ist und daß die Gewindestange (35) sowie die Mutter in bzw. auf einem Stellrohr (36)gelagert sind, das seinerseits in dem Träger (25) drehbar gelagert ist und Innen- und Außengewinde entgegengesetzt gleicher Steigung aufweist.3. Evolv-anten-Abrichtapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrohr (36) mit einem Stellknopf (42) versehen ist, der am Umfang eine Skala trägt, und daß ein ebenfalls mit einer Skala versehener, im übrigen glatter -ündab schnitt (43) der Gewindestange (35) eine zentrale Bohrung des Stellknopfes (42) durchdringt»^volventen-ü-brichtapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelstumpfflächen von einer Schar im Abstand voneinander angeordneter Lamellen (34, 39) gebildet werden, die mit einem Rand mit einer Tragplatte (33 bzwo 38) verbunden sind.5- Evolventen-Abrichtapparat nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine, am -tinde einer Gewindestange (35) befestigte Kegelstumpfabschnitt eine in Verlängerung der Gewindestange angeordnete Tragplatte (35) umfaßt, wogegen der andere Kegelstumpfabschnitt eine senkrecht zur Achse des Kegelstumpfes stehende Tragplatte (38) aufweist, welche mit einer Gewindebohrung versehen ist und die auf dem Stellrohr (36) sitzende Mutter bildet.III · ·6. iSvolventen-Abrichtapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Seiles (4-7) mit einer an dem Träger (25) befestigten Stellvorrichtung verbunden ist, die dem Abstand dieses Endes von den den Grundkreis definierenden Kegelstumpfabschnitten und damit die Länge des über die Anlagestelle am Grundkreis überstehenden freien Endes des Seiles zu ändern gestattet.Evolventen-Abrichtapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Seiles (4-7) mit einem Werkzeughalter (51) verbunden ist, der tangential zur Umfangsflache der Kegelstumpfabschnitte auf einem Schlitten (52) verschiebbar gelagert ist, der seinerseits in einer zur Verschieberichtung des Werkzeughalters (5Ό senkrechten Richtung ebenfalls tangential zur Umfangsfläche der Kegelstumpfabschnitte an den Träger (25) verschiebbar gelagertxst.8. Evolventen-Abrichtapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Werkzeughalter (51) und dem Träger (25) eine Feder (53) angeordnet ist, die bestrebt ist, den Werkzeughalter (51) in eine Endstellung zu bewegen, in der das Seil (4-7) die den Grundkreis definierenden Kegelstumpfabschnitte maximal umschlingt *jf. Evolventen-Abrichtapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der träger (25) zur Verbindung mit einer Werkzeugmaschine, insbesondere dem Vertikalsupport (21) einer Langtisch-Schleifmaschine,einen Haltearm (24) aufweist, der mit dem die Kegelstumpfabschnitte und ggf. den Werkzeughalter (51) tragenden Lagerteil (26) des Trägers um die Achse der Kegelstumpfabschnitte schwenkbar verbunden ist.10. Evolventen-Abrichtapparat nach Anspruch 9t dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (24) eine kreisbogen-fcrmige Führungsfläche aufweist, die an eine zur Achse der Kegelstumpfabschnitte konzentrische Gegenfläche O (56) des Lagerteils (26) angepreßt ist.11. Evolventen-Abrichtapparat nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Endpunkt des freien Endes des Seiles (47) und der Angriffspunkt des Abrichtwerkzeuges (62) auf einer gemeinsamen Parallelen zur Achse der Kegelstumpfabschnitte angeordnet sind.12. Evolventen-Abrichtapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (25) um eine Achse verschwenkbar ist, die sich in der Bewegungsebene des Abrichtwerkzeuges (62) auf der konvexenf - Seite der von dem Abrichtwerkzeug beschriebenen Evolvente in der Mittelebene der abzurichtenden Schleifscheibe (63) befindet, und in zwei um 180° verschiedenen BetriebsStellungen fixierbar ist, in denen die Bewegungsebene des Abrichtwerkzeuges (62) senkrecht zur Mittelebene der Schleifscheibe (63) steht.13· ^volventen-Abrichtapparat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ti>äger (25) senkrecht zu der Schwenkachse verschiebbar ist.14. Evolventen-Abrichtapparat nach Anspi'uch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Schwenkachse bildender Achszapfen (68) im Träger (25) auf einer Gewindespindel (69) verschiebbar angeordnet ist, deren Achse sich in der Bewegungsebene des Abrichtwerkzeuges (62)§ '.' senkrecht zur Mittelebene der Schleifscheibe erstreckt,und mit seinen Ünden in den Armen (66, 67) eines gabelförmigen Lagerstückes (65) drehbar gelagert ist.15· Evolventen-Abrichtapparat nach ü-nspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Joch (73) des Lagerstückes ein axial verschiebbares Itastglied (72) angeordnet ist, das in den Betriebsstellungen des Trägers (25) mit jeweils einem der aus dem Träger herausragenden -^nden (70) der Gewindespindel (69) in Eingriff kommte16. üvolventen-Abrichtapparat nach den Ansprüchen 9 und 14, /^ dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (68) in demHaltearm (24) des Trägers (25) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19787828362 DE7828362U1 (de) | 1978-09-23 | 1978-09-23 | Evolventen-abrichtapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19787828362 DE7828362U1 (de) | 1978-09-23 | 1978-09-23 | Evolventen-abrichtapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7828362U1 true DE7828362U1 (de) | 1980-07-24 |
Family
ID=6695392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19787828362 Expired DE7828362U1 (de) | 1978-09-23 | 1978-09-23 | Evolventen-abrichtapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7828362U1 (de) |
-
1978
- 1978-09-23 DE DE19787828362 patent/DE7828362U1/de not_active Expired
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