DE78192C - Verfahren zur Herstellung von gezogenen Plüsch- und Teppichgeweben auf mechanischen Webstühlen ohne Benutzung von Ruthen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gezogenen Plüsch- und Teppichgeweben auf mechanischen Webstühlen ohne Benutzung von RuthenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D27/00—Woven pile fabrics
- D03D27/02—Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
- D03D27/06—Warp pile fabrics
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Pateνt-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von gezogenen Plüsch- und Teppichgeweben auf mechanischen
Webstühlen in der Weise, dafs die Bildung des Flors vermittelst Hülfsschüsse erfolgt, welche durch frei zwischen Grundgewebe
und Hülfsschüssen liegende Kettenfäden in Spannung gehalten werden und nach erfolgter Noppenbildung während des
Webens wieder herausgezogen werden (Fig. 1 und 2).
2. Das unter 1. gekennzeichnete Verfahren zur Herstellung von Teppichgeweben in der
Weise abgeändert, dafs die Hülfsschüsse behufs Belassüng im Gewebe nicht frei
zwischen Grundgewebe und Hülfskettenfäden liegen, sondern mit letzteren durch Taffet- oder eine andere geeignete Bindung
zusammengehalten werden (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.Die Verwendung von Ruthen bei der Herstellung von gezogenen Plüsch- und Teppichgeweben auf mechanischen Webstühlen erlaubte nur einen sehr langsamen Gang des Stuhles, da das Einschieben der Ruthen vorsichtig und daher langsam erfolgen mufste und das Herausziehen der eingewebten Ruthen viel Kraft erforderte. Fernerhin war man in der Breite der herzustellenden Waare, weil die Ruthen zu lang wurden, beschränkt und aus demselben Grunde war es nicht möglich, mehrere Stücke neben einander herzustellen.Bei der vorliegenden Erfindung werden Ruthen überhaupt nicht benutzt. Für diese treten Hülfsschüsse ein, die durch eine Hülfskette gespannt erhalten werden. Ein Webstuhl, der auf diese Weise arbeitet, soll das Doppelte als ein Ruthenwebstuhl leisten.Fig. ι zeigt eine mit den Hülfsschüssen hergestellte Plüschbindung,Fig. 2 eine mit den Hülfsschüssen hergestellte Teppichbindung,Fig. 3 eine solche, bei welcher die Hülfskette mit den Hülfsschüssen in Taflet bindet, und Fig. 4 zeigt schematisch den Webeprocefs.Wie die Figuren zeigen, liegen sämmtliche Hülfsschüsse über der Hülfskette und die Florkette bindet über die straff gezogenen Hülfsschüsse, wobei sie wie bei der Bindung über Ruthen Schleifen bildet. Die eingewebten Hülfsschüsse werden für gewöhnlich während des Webens zu 30 bis 40 zusammen herausgezogen, was ohne Mühe geschehen kann.Bei Teppichen kann man die Schufsfäden der Einfachheit halber auch im Gewebe belassen, da die Floroberfläche so dicht ist, dafs man die Schufsfäden nicht sieht. In diesem Falle ist es zweckmäfsig, die Hülfskette nicht frei zwischen dem Grundgewebe und den Hülfsschüssen gehen zu lassen, sondern sie mit den letzteren in Taffet- oder einer anderen geeigneten Bindung abzubinden (Fig. 3).Um gemusterte Plüsche vermittelst' dieses Verfahrens herzustellen, läfst man nur diejenigen Polkettfäden über die Hülfsschüsse binden, welche Figur bilden sollen.In allen Fällen ist die Grundbindung genau so, wie bei den bisherigen derartigen mit Ruthen hergestellten Geweben.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78192C true DE78192C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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