DE77880C - Verfahren zur Herstellung von waschechten antiseptischen Gespinnsten und Geweben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von waschechten antiseptischen Gespinnsten und Geweben

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DE77880C
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Frau H. hirschler, Paris, 3 Place Victor Hugo
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    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/184Carboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof
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Description

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PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, Seiden-, "Wollen-, Baumwoll- u. a. Gespinnste oder Gewebe mit antiseptischen, microbentödtenden Stoffen zu imprägniren, welche vollkommen unschädlich, geruch- und farblos sind und zugleich so fest haften, dafs die Faser dem Waschen mit Seife widersteht, ohne ihre antiseptischen Eigenschaften einzubüfsen.
Es war bisher nicht gelungen, auf Gespinnsten oder Geweben, insbesondere Flanell und Jersey, antiseptische Stoffe waschächt zu fixiren, denn es handelte sich darum, antiseptische Substanzen zu finden, welche nach Art einer Beize in der Faser selbst in unlöslicher Form niedergeschlagen werden können und dann auf dieser mit der Faser innig verbundenen Beize eine antiseptische Säure zu fixiren.
Das Verfahren besteht nun darin, die Gespinnste oder Gewebe mit der Lösung eines Metallsalzes zu imprägniren, dessen Oxyd keine giftigen Eigenschaften besitzt und zugleich fähig ist, bei der Einwirkung eines zweiten Bades, das eine organische Säure der aromatischen Reihe gelöst enthält, eine im Innern der Faser festhaftende unlösliche Verbindung zu bilden.
Von den Metallsalzen eignen sich hierzu am besten die Salze des Wismuths, Zinns und Aluminiums. Die Oxyde dieser Salze bilden mit Salicylsäure oder ihren Homologen, wie Kresotinsäure oder deren Substitutionsproducten, wie. Brom- oder Jod-Salicylsäure,, oder mit Benzoesäure und ihren Derivaten, oder mit Salzen dieser Säure glatt unlösliche Wismuth- oder Zinn - Salicylate bezw. gleichfalls unlösliche Aluminium-Benzoate.
Um auf der Faser eine dieser unlöslichen und antiseptischen Verbindungen zu fixiren, werden 10 kg Seide, Wolle oder Baumwolle etwa Y2 Stunde in einem lauwarmen Bad gebeizt, in welchem 125 bis 150 kg Wismuthnitrat in 200 bis 250 g Eisessig gelöst, oder 125 bis 150 g Zinnchlorür gelöst enthalten und auf 20B. verdünnt sind. Hierauf bringt man die Stoffe in ein anderes Bad, welches 60 bis 100 kg Salicylsäure oder eines Derivates derselben gelöst enthält. Die aromatische Säure kann auch in Form eines Salzes, wie salicylsaures Natron, angewendet werden, welches man mit Schwefelsäure oder einer anderen Säure schwach ansäuert, um die organische Säure in Freiheit zu setzen.
Will man Aluminiumbenzoat fixiren, so beizt man mit einer Lösung von Aluminiumsalz, am besten Acetat, und geht dann in ein Bad von Benzoesäure oder besser Alkalibenzoat über, indem man ähnlich wie oben verfährt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung waschächter, antiseptischer Gespinnste und Gewebe, darin bestehend, dafs man auf der Faser eine antiseptische, unlösliche, unschädliche, geruch- und farblose Verbindung, wie Wismuth- oder Zinnsalicylat oder Aluminiumbenzoat oder ähnliche Salze homologer oder substituirter Salicyl- oder Benzo esäuren, erzeugt durch Behandlung der Faser mit einer Beize des Metallsalzes und darauffolgende Fixirung der organischen antiseptischen Säure.
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