DE77877C - Ausrückvorrichtung an Federwaagen - Google Patents

Ausrückvorrichtung an Federwaagen

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DE77877C
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DE
Germany
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spring
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rod
spring balances
balances
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77877D
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English (en)
Original Assignee
E. KIENHOLZ, Hannover, Gördestr. 5
Publication of DE77877C publication Critical patent/DE77877C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
    • G01G3/04Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring using a plurality of springs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in Rückansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellte Federwaage besitzt zwei schwächere Federn f1 zum Wägen kleinerer Gewichtsmengen bis ι oder 2 kg und eine stärkere Feder f2 zum Wägen gröfserer Mengen bis 10 oder 20 kg. Es tritt hierbei indefs nicht wie bei anderen Waagen die Feder f'2 in Wirkung, sobald die Grenze von 1 oder 2 kg erreicht ist, vielmehr wird die Feder /2 mittelst der im Gehäusekasten k geführten Stange t durch Vorziehen oder Zurückschieben der Stange ein- oder ausgerückt, wobei das mit Feder f1 verbundene Gehänge g mit seinem Schlitz s mit dem hakenförmig endigenden Ansatz α des Waagebalkens b in oder aufser Eingriff gebracht wird.
Die Waage ist im belasteten Zustande gezeichnet, und zwar unter Beanspruchung der Feder f'2. Die Stange t ist mit ihrer Aussparung u1 in der Wand des Gehäusekastens k festgestellt und durch eine Blattfeder /3 gesichert. Beim Ausrücken wird die Stange t mittelst des Knopfes kl gehoben und so weit zurückgeschoben, bis Aussparung «2 an Stelle von M1 getreten ist. Sobald die Waage entlastet ist, zieht die Feder f2 das Gehänge g so hoch, dafs die Aussparung u3 der im Schlitz s2 frei verschieblichen Stange t mit dem Gehänge wieder in Eingriff kommt.
Bei dem Zurückschieben der Stange t ist auch das Gehänge g mitgenommen und aufser Eingriff mit Ansatz α gebracht; die Feder /2 ist ausgerückt und nur die Federn /' treten in Function, sobald jetzt die Waage belastet wird. Beim Einrücken der Feder f2 sind die Federn f1' nicht angespannt, während bei den bisher üblichen Federwaagen mit nach einander wirkenden Federn die erste Gruppe angespannt wird, bis die zweite Gruppe mit in Thätigkeit tritt.
Der neuen Anordnung entsprechend ist das Zifferblatt mit einer doppelten Eintheilung versehen, und zeigt das eine Zeigerende die Grammeintheilung an, während das entgegengesetzte die Kilogramme angiebt; demnach sind die beiden Nullpunkte einander entgegengesetzt angeordnet.
Im übrgen ist die Waage mit doppelter Parallelführung und Tarirschrauben r1 und r2 für die schwächeren und die stärkeren Federn versehen; statt einer ausrückbaren Feder können auch deren mehrere mit einander oder nach einander wirkend angebracht werden, mit gemeinschaftlicher oder getrennter Ein- bezw. Ausrückung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausrückvorrichtung an Federwaagen, gekennzeichnet durch eine im Gehäusekasten k verschiebbare, mittelst Aussparungen u1 u1 und Feder /3 feststellbare Stange t, welche beim Vor- bezw. Zurückschieben das die Ausrückfeder f'2 mit dem Waagebalken b bezw. dessen hakenförmigen Ansatz α verbindende Gehänge g mit dem Ansatz α in oder aufser Eingriff bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77877D Ausrückvorrichtung an Federwaagen Expired - Lifetime DE77877C (de)

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