DE77094C - Verbindung des Patronenausziehers mit dem abnehmbaren Verschlufskopf für Schufswaffen mit Cylinderverschlufs - Google Patents

Verbindung des Patronenausziehers mit dem abnehmbaren Verschlufskopf für Schufswaffen mit Cylinderverschlufs

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DE77094C
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DENDAT77094D
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G. LUGER in Berlin S.W., Belle-Alliancestr. 57
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/14Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se

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Description

Bei verschiedenen Arten von Cylinderverschlüssen mit abnehmbarem Verschlufskopfe erfolgt die Anbringung des Patronenausziehers bekanntlich einfach in der Weise, dafs derselbe in entsprechende Ausnehmungen des Verschlufskopfes eingelegt und erst mittelst Ineinanderschiebens bezw. Kuppeins von Verschlufskopf .und Kammer an seinem Bestimmungsort festgehalteivund auf Federwirkung gespannt wird.
Solche Einrichtungen haben jedoch den Nachtheil, dafs der Auszieherbögen entweder behufs Verminderung einer zu starken Reibung bei den Kammerdrehungen in seiner Feder-" wirkung schwach gehalten werden muls und demzufolge von den Patronen leicht abweicht, oder aber bei der zwecks verlässlicher Wirkung nothwendigen Federspannung die Verschlufsbethätigung erschwert und die mit Reibung über einander gleitenden Theile vorzeitig abnutzt; weiter, dafs bei dem Auseinandernehmen der Schlofstheüe der ohne besonders zweckdienlichen Halt in den Verschlufskopf eingelagerte Auszieher sehr leicht unbemerkt abfallt und verloren geht und solcherart das ganze Gewehr werthlos macht.
Diesen Uebelständen abzuhelfen, ist der Zweck der vorstehenden Erfindung.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι aen neuen Auszieher in Verbindung mit dem Verschlufskopfe und dem vorderen Theil der Kammer, welche beide letzteren .Theile. axial, durchschnitten sind,· .
Fig. 2 eine Vorderansicht der Fig.'i, Fig. 3 die seitliche Ansicht des Verschlufskopfes mit dem Lager für den Auszieher, Fig. 4 eine Unteransicht,
Fig. 5 die Hinteransicht und Fig. 6 eine Seitenansicht des Ausziehers, Fig. 7 einen Querschnitt in der Linie 1-1 der Fig. 4 und 6. . ■ '.'■
Wie ersichtlich, trügt der Auszieher an der Unterseite seines Federbogens f einen knopfartigen Haken f1, während andererseits das Lager v3 für den Auszieher im Verschlufskopf τ (bei W) durchlocht ist. Diese ungleichmä'fsige Durchlochung ist nach rückwärts (I) ' derart erweitert, dafs der ganze Kopf des Patronenzieheransatzes fl bequem hindurch gedrückt werden kann; in der Verlängerung nach vorn hingegen ist der Verschlufskopf nur an . der inneren Seite gegen den Schlagbolzen zu für die ganze Kopf breite des Ansatzes fl unterfrä'st, sonst aber ist die Durchlochung I1 gegen den Auszieherbolzen f zu nur so breit, dafs sich der Hals bezw. schwächere Theil des Ansatzes f1 darin vor- und rückwärts schieben lasseh kann.
Da das Loch //' bis zum Schnitt oder bis zur Bohrung, für den Schlagbolzen hindurchgeht, so braucht für den Kopf des Knopfes/1, nur eine concentrische Ausfräsung vom Schlagbolzenschlitz aus in das Material des Verschlufs- . kopfes gemacht zu werden, um jene Verschie-· bung zu gestatten.· . · , .. ; '
Die genaue Stellung des Loches / /' in Beziehung zu dem Knopf/"1 wird aus Nachstehendem ersichtlich werden.
Zwecks Verbindung des Ausziehers mit dem Verschlüsse wird der Auszieher in die Nuth v3 des Verschlufskopfes .mit dem Ansätze/"1'über die Durchlochung / gelegt und, indem man mit dem Daumen von oben kräftig auf den federnden Bogen / drückt, nach vorn geschoben, wodurch der Kopf des Ansatzes/"1 in seine Ausfräsung und sein Hals in das Loch /' gleitet, die Schulter /i1 zum Widerlager v1 gelangt und der nunmehr mit dem Auszieher verbundene Verschlufskopf in die Kammer α eingeschoben werden kann.
. Das unwillkürliche Herabfallen des Ausziehers vom Verschlufskopfe nach entfernter Kammer wird nach vorliegender Erfindung erstens dadurch verhindert, dafs der auf entsprechend kräftige Federwirkung eingerichtete Auszicherbogen / vermittelst des Knopfes/1, in der verengten Durchlochung Z1 an den Verschlufskopf angespannt gehalten wird, und weiter dadurch, dafs der Abstand von der Greif-' fläche der Auszieherkralle k bis zum Verbindungsknopf f1 kürzer gehalten wird als jener von der Stirnfläche des Verschlufskopfes bis zur Locherweiterung /, wodurch die Auszieherkralle erst mit absichtlicher Kraftanwendung über die Abflachung ν'2 des Verschlufskopfes gehoben und zurückgeschoben werden mufs, damit der Knopf/1 durch die Locherweiterung austreten könne. Bei letzterer Anordnung ist es angezeigt, die scharfe Ecke von der Stirnfläche des Verschlufskopfes zur Patronenzieherauflage v'2 abzuschrägen oder abzurunden, um die übergreifende Auszieherkralle k bequemer heben zu können.
Soll also der Auszieher aus dem abgenommenen Verschlufskopfe entfernt werden, so wird er zuerst so weit nach hinten geschoben, als es die Kralle k erlaubt, und wobei der Kopf des Ansatzes/"1 noch immer theilweise in der Loch Verengung /' des Verschlufskopfes festgehalten wird. Erst wenn, am besten mit dem Hinterrand einer an die Stirnfläche des Verschlufskopfes angesetzten Patrone, ein entsprechender Druck auf die vordere Abschrägung der Kralle k. ausgeübt wird, weicht letztere nach oben aus, gleitet über die abgeschrägte oder abgerundete Kante von der Stirnfläche auf die Anlage v'z nach hinten, wobei dann der Kopf des Ansatzes/1 völlig in das erweiterte Loch I gelangt und· der Auszieher vom Verschlufskopf gelöst erscheint.
Die hier nur als Beispiel gezeigte eine vortheilhafte Ausführungsform der Erfindung kann selbstverständlich nach Belieben und entsprechend der Gestalt der Waffe geändert werden, so z. B. durch die Anordnung eines gabelartigen Schlitzes in dem . Verschlufskopf bis an das Ende nach rückwärts und schwalbenschwanzartiges Einschieben des mit entsprechendem Ansätze versehenen Ausziehers, oder aber mittelst" Vorsprünge an einer oder beiden Seiten des Auszieherbogens, welche in correspondirende seitliche Aussparungen am Auszieherlager v3 -im Verschlufskopfe eintreten und niedergehalten werden können, ebenso wie die umgekehrte Anordnung der Hebeltheile zwischen Auszieher und Verschlufskopf und dergl. immer nur unwesentliche und in den Rahmen vorstehender Erfindung gehörige Formänderungen wären.
Mit der hier beschriebenen neuen Art und Weise der Verbindung des Ausziehers mit dem Verschlufskopfe wird den eingangs erwähnten, bei Cylinderverschlüssen mit abnehmbarem' Verschlufskopfe vorkommenden Uebelständeii vollständig abgeholfen, indem der an den Verschlufskopf selbst auf die nothwendige Federwirkung angespannte Auszieher einen sehr starken, der Wirkungsweise nützlichen Federtheil haben kann, welcher je nach Anordnung an der Kammer gar keine oder etwa nur so viel Reibung erhält, als gegen unbeabsichtigtes . Herausfallen des Verschlufskopfes bei frei nach abwärts gehaltener Kammer erwünscht sein' sollte. Der Auszieher kann auch nie unwillkürlich vom Verschlufskopfe abfallen, wenn dieser von der Kammer abgenommen ist.
Nach der vorstehenden Zusammenstellung , hat gegen den Zug der von der Auszieherkralle erfafsten Patrone allein die gegen das Widerlager vl im Verschlufskopfe sicli anstützende Auszieherschulter k1 zu wirken. Deshalb ist zwischen dem Ansätze/"1 am Auszieher und der zu diesem gehörigen Durchlochung Z1 im Verschlufskopfe eine entsprechende Freistellung vorgesehen, der zufolge einerseits bei der zum Lockern der Patrone aus dem Laufe oft nothwendigen starken Kraftäufserung . vom Patronenzieher nur der starke Kopf mit der Kralle k und der Schulter A*1 zur Geltung kommt, welch letztere ihres kurzen Abstandes halber von der erfafsten Patrone nicht abweichen können, wie solches leicht geschehen würde, wenn der weiter entfernte Knopf/1, ein wegen des längeren Armes leichter beweglicher schwächerer Ausziehertheil, auch gegen den Zug die Stütze bilden müfsten. Andererseits aber bleiben die Auszieherfeder/, der Knopf/1 nebst der zugehörigen Ausfräsung im Verschlufskopfe vom Patronenzug verschont und lediglich ' ihrer. Bestimmung unverändert er- ■ halten. . .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Verbindung des Patronenausziehers mit dem abnehmbaren, Verschlufskopfe für Schufswaffen mit Cylinderverschlufs, dadurch gekenn-
    zeichnet, dafs der an dem Verschlufskopf gelagerte und gegen den Patroneilzug mit einer Schulter (kx) an ein Widerlager (v1) nahe der Stirnfläche des Verschlufskopfes angestützte .Auszieher gleichzeitig auch auf die nothwendige Federwirkung, sowie gegen unwillkürliches Abfallen bei Abnahme des Verschlufskopfes an der Kammer mit Hülfe besonderer, am Auszieher und dem Verschlufskopfe gegenseitig angeordneten, in einander verschiebbaren Ansätze ff 1J und Ausfräsungen.///y an dem Verschlufskopf selbst angespannt wird. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77094D Verbindung des Patronenausziehers mit dem abnehmbaren Verschlufskopf für Schufswaffen mit Cylinderverschlufs Expired - Lifetime DE77094C (de)

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