DE767359C - Hochleistungskraftstoff - Google Patents

Hochleistungskraftstoff

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Publication number
DE767359C
DE767359C DEI69712D DEI0069712D DE767359C DE 767359 C DE767359 C DE 767359C DE I69712 D DEI69712 D DE I69712D DE I0069712 D DEI0069712 D DE I0069712D DE 767359 C DE767359 C DE 767359C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasoline
performance fuel
aromatic
high performance
benzene
Prior art date
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Expired
Application number
DEI69712D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Baehr
Friedrich Dr Christmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEI69712D priority Critical patent/DE767359C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE767359C publication Critical patent/DE767359C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/04Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons
    • C10L1/06Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons for spark ignition

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Hochleistungskraftstoff Es ist bekannt, Alkylbenzole zu Destiltabio:ns- oder Spaltbenzinen zuzumnischen, um dadurch deren Klopffestigkeit zu erhöhen. Auf diesem Wege ist es aber nicht möglich, die für Hachleistungskrafitistoffe notwendige Klopffestigkeit zu erreichen, da bei größeren Zusätzen starke Verpichung der Ventile und Festgehen der Kolbenringe eintritt, was zu ernsten Schwierigkeiten führt. Auch tritt bei Verwendung mancher Alkylbenzole unerwünschte Schmierölverdünnung ein.
  • Es wurde nun gefunden, daB durch Druckhydrieirung von Kohlen, Teeren, Mineralölen u. dgl. erhaltene aromatische Benzine, die einschließlich eines Zusatzes von 5 bis 40'/0 Äthyl- und bzw. oder Propylbenzo@l insgesamt 30b is 700/0 aromatische Kohlenwas:sers.toffe enthalten, die enwähnten Nachteile der Verpichung oder Schtnierölverdiinnung nicht auf-«-eisen. Es ist demnach nicht nur die Verwendung bestimmter -Mlcylberizole erforderlich, sondern auch die eines ganz bestimmten Beilzilis. L"n;er d-m Begril :.durch Druckhydrierung erhaltene aromatische Betizirie« sind Druckhydrierungsbenzine zu verstellen, die aromatenhaltig sind, gleieligültig aus welchem Ausgangsstoff der erwähnten Art die Benzine durch Drttcl.:livdrierung erhalten «-orden und ob die Aromatien lediglich durch die Druckhydrierung selbst, z. B. durch Aromatisierung oder Dehydrierung. im Benzin erzeugt wurden. Alle Druckhydrierungsbenzine zeichnen sich durch einen Gehalt an Isoparaffinen aus, die zusammen mit zugesetzten oder vorhandenen Aromaten ein Benzin ergeben, das bei Zusatz voll Äthyl-und bzw. oder Propylbenzol die angegebenen überraschenden Wirkungen zeigt.
  • Man kann z. E. unmittelbar durch aromatisierende Druckbi drierung voll 'Mittelölen erhaltene Benzine mit genügendem Aromatengehalt als Grundbenzin verwenden und diesem lediglich die erforderlichen 'Ierrgen der Alkylbenzole zusetzen.
  • Die zuzusetzenden Alkylbenzole können sowrzlil durch Anlagerung von Äthylen und Propylen an Benzol oder durch L msetzung der entsprechenden Alkohole oder Allcylcliloride mit Benzol erzeugt «erden. Die :@Ilcvlierung kann sowohl mit reinem Benzol als auch finit Benzol enthaltendem Benzin durchgeführt werden. Dem Krafistofigemisch hönneri auch die bekannten Klopfverb°sserer, wie Bleitetraäthyl, zugesetzt werden.
  • Der wichtigste Vorteil des neuen Hochleistungskraftstoftes besteht darin, daß trotz seines hohen Gehalts an aromatischen Kohlenwasserstoffen bei den holten Beanspruchungen durch Druck und Temperatur im HochleistungSmotor keine wesentliche 'erpichung der Ventile und kein Festgehen der Kolbenringe eintritt. Demgegenüber besitzen Benzine, auch durch Druckhydrierung erhaltene, mit dem gleiclieri Gehalt all aromatischen IiohIenwasserstoften, jedoch ohne die Allzv lbenzole entweder bei kleiner Konzentration im Verbrennungsgemisch der aromatischen Bestandteile keine genügende Klopffestigkeit im überladimotor oder sie führen bei kolier Konzentration zu starken '"erpichungen der Ventile und Schädigungen der Kolbenringe, ohne auch dann die erforderliche Klopffestigkeit zu besitzen. Ein weiterer -Nachteil der Kraftstoffe, die zwar Benzol oder Taluol in gröberer 'Menge, jedoch praktisch keine der beanspruchten Alkylbenzole enthalten. bestellt darin, daß die Leistungskurve bei C'bergang von Luftunterschuß auf I_uftüber:chttl@ im Luft-Brennstoff-Geniisch s,hr stark al>iällt, wüdurch häufig schon bei geringen Änderungen des Luft-Brennstoff-Verhältnisses empfindliche Betriebsstörungen .
  • auftreten. Bei Mitverwendung der beanspruchten Alkvll)etizole trimmt die Leistungskurre des Luft-Brennstoff-Verhältnisses einen flachen Verlauf, worauf die Unempfindlichkeit des 'Motors beine \@-eclisel dieses Verhältnisses zurückzufü Kren ist. Beispiel
    rin Benzin, bestehend aus 2;0g0 Äthyl-
    1;@-nzol, 4o% durch aromatisierende Druck-
    hydrierung eines Steinkohlenlittelöles erhal-
    tenein Benzin und 3>0./o durch Druckhydrie-
    rung von Braunkohleinittelöl erhaltenem
    Benzin, wird mit o,1 2 0; o Bleitetraätlivl ver-
    setzt. In dem durch Aromatisierung erhal-
    telien Benzin befinden sich 5001ö aromatische
    Kohlenwasserstofe, die bis i-[o= übergehen
    und in der Hauptsache aus Benzol, Toluol
    und lylol bestehen. Das aus Braunkohle-
    initteloi erhaltene Benzin enthält 511/o aroma-
    tische Kolilenwasserstoife, so daß das Benzin
    insgesamt 46,8% aromatische Kohlenwasser-
    stofie enthält. Mit diesem Benzin wird im
    t herladeniotor bei dem Luft-Treibstoff-
    \-erliältnis #. = i ein mittlerer Arbeitsdruck
    voll 1,# kg/cin= erzielt. -Nach einem Dauerlauf
    von 8 Stunden wurde keinerlei Verpichung
    testgestellt.
    Wenn an Stelle des :Ätllylbenzols 23 0r'0 eines
    Fliegerbenzols (70011o Benzol, 15011oToluol und
    1 0i'o Xi-1O1) zugesetzt werden, wird unfer den
    gleichen Bedingungen ein Arbeitsdruck von
    nur 131cg/cm= erreicht. Beim Dauerlauf tritt
    außerdem bereits nach 5 Stunden und
    .11o Minuten starke Verpichung der Kolben-
    ringe ein.
    Werden 25010 Ätily1Le1rzoI zu j 5 % eines
    durch Spaltung von Erdölmittelöl erhaltenen,
    aroniatenfreien Benzins zugesetzt, so wird
    unter den gleichen Bedingungen ein mittlerer
    Arbeitsdruck voll nur 11.3 kg%m= erreicht,
    und beim Dauerlauf tritt schon nach 4 Stun-
    den und 30 'Minuten starke Verpichung ein.
    Erhöht man bei die_izeni Benzin den Gehalt
    all Äthylbenzol auf das Doppelte, so daß man
    ein Gemisch erhält, das aus 5o% Äthylbenzol
    und 5o0,'0 Spaltbenzin bestellt, so erzielt
    man zwar einen mittleren Arbeitsdruck von
    r;,5l:g/cin2, aber bereits nach 3 Stunden
    und io Minuten fällt der Motor wegen starker
    Verpichung aus.
    Werden zu 54.% des erwähnten Spalt-
    berizins 2i % Benzol und 25 011o Äthylbenzol
    zugesestzt, so wird unter den oben ange-
    gebeilen Bedingungen ein mittlerer -\rlreits-
    drttcl; Voll nur 13.(i kg je cm= erreicht. Beint
    Dauerlauf tritt schon nach wenigen Stunde starke Verpichung ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochleistungskraftstoff, bestehend aus durch DTuckhydrierung von Kohlen, Ölen u. dgl. erhaltenem aromatischem Benzin, das einschließlich eines Zusatzes von 5 bis q.00/0 Äthyl- und bzw. oder Propylbenzol insgesamt 30 bis 70% aromatische Kohlenwasserstoffe enthält. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Franzöis,is,che Patentschrift Nr. 665 6q.7; USA.-Patentschrift Nr. 2 2 1I 732.
DEI69712D 1941-06-01 1941-06-01 Hochleistungskraftstoff Expired DE767359C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI69712D DE767359C (de) 1941-06-01 1941-06-01 Hochleistungskraftstoff

Applications Claiming Priority (1)

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DEI69712D DE767359C (de) 1941-06-01 1941-06-01 Hochleistungskraftstoff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE767359C true DE767359C (de) 1952-06-05

Family

ID=7197042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI69712D Expired DE767359C (de) 1941-06-01 1941-06-01 Hochleistungskraftstoff

Country Status (1)

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DE (1) DE767359C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068057B (de) * 1957-10-02 1959-10-29 BV Aral Akt engesellschaft Bochum und Scholven Chemie Aktiengesellschaft Gelsenk rchen Bucr Benz n und Kokereibenzol enthaltender iOaf-'stofi fur Ottomotoren
DE1095583B (de) * 1957-10-03 1960-12-22 Aral Ag B V Kraftstoff fuer Ottomotoren von Kraftfahrzeugen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR665647A (fr) * 1928-01-06 1929-09-20 Carbide & Carbon Chem Corp Combustibles pour moteurs, et leur procédé de fabrication
US2211732A (en) * 1939-02-10 1940-08-13 Socony Vacuum Oil Co Inc Motor fuel

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DE1095583B (de) * 1957-10-03 1960-12-22 Aral Ag B V Kraftstoff fuer Ottomotoren von Kraftfahrzeugen

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