DE767162C - Verfahren zur Herstellung von Hartpech durch Destillation von Steinkohlenteeren und anderen Teeren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hartpech durch Destillation von Steinkohlenteeren und anderen Teeren

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DE767162C
DE767162C DEB198596D DEB0198596D DE767162C DE 767162 C DE767162 C DE 767162C DE B198596 D DEB198596 D DE B198596D DE B0198596 D DEB0198596 D DE B0198596D DE 767162 C DE767162 C DE 767162C
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DE
Germany
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tars
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distillation
exhaust gases
gases
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Application number
DEB198596D
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English (en)
Inventor
Paul Hilgenstock
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BERGBAU AG LOTHRINGEN
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BERGBAU AG LOTHRINGEN
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar
    • C10C1/04Working-up tar by distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hartpech durch Destillation von Steinkohlenteeren und anderen Teeren Für die Destillation von Teeren zum Zwecke der Pechherstellung und hier wieder in Abstellung auf die besonders hohen Anforderungen an den für Elektrodenherstellung gebräuchlichen Pechkoks ist es bekannt, das Abtreiben in der Blase oder sonstigen Destilliervorrichtung mittels Hindurchleitens von Abgasen zu bewirken, die möglichst sauerstofffrei gemacht sind. Eine besondere Arbeitsweise hierfür (USA.-Patent Nr. z 876 594) besteht darin, einen Teil des z. B. für die Unterfeuerung eines Koksofens zur Verfügung stehenden Frischgases, also des Koksofenheizgases selbst oder Erzeugergas bzw. Schwachgas (Gichtgas),. gegebenenfalls unter Verwendung von Brennern der Oberflächenverbrennungstype, mit der genau entsprechenden Menge Luft zu verbrennen. Da nun auf diese Weise aber eine zu hohe Temperatur für die Teerdestillation erzielt wird, muß dadurch eine Kühlung herbeigeführt werden, daß diesen so erzeugten Abgasen eine entsprechende Menge des Frischgases beigemengt wird. Angesichts des hohen Gehaltes dieser nunmehr in der Destillationsblase verwendeten Mischung an wertvollem Frischgas wird diese Mischung nach Ausscheidung der in der Blase aus dem Destillationsgut aufgenommenen Destillate dem der Koksofenbeheizung dienenden Hauptgasstrom wieder zugemischt.
  • Diese Arbeitsweise leidet daran, daß zunächst ein erheblicher Teil an wertvollem Frischgas ohne volle Ausnutzung seiner .. @raieenergie auf m#-endet wird. denn d-#2 nachherige Verbrennung im Koksofen geht angesichts der hierbei mit eintretenden Abgase mit einem schlechten V#'irl#zuiigsgra(1 vor sich. -Ma- inar_ sich hier z. B. bei der Durchführung der Unterfeuerung mit dein hnhsoiengas selbst als Starkas noch abfinden, so ist dies jedenfalls bei Erzeugergas und ganz besonders bei Gicht-as als @ch;vacligas von einschneidendem Eiifuß. ini Rahmen dieses bekannten Verfahrens ist wohl auch die Versendung von Fetierungsabgase-ii, d. h. bereits ihrer Wärmeleistung nach anderweitig ausgenutzter .zbhitze, erwähnt worden, aber unter Hinweis darauf. daß sie erhebliche Beträge an fre=_'em Sauerstoff besitzen, die sie ungeeignet für deil Gehr--ucil ohne Kreislauf machen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein V erfahren zur Herstellung von Hartpech durch Destillation von SteinI_ohlenteeren und anderen Teeren unter Verwendung von durch Verbreniiung pi-aictiscli sauerstofffrei Abgasen als Destillatioiisträ2erzas. das dadurch gekennzeichnet ist, daß diese im eces eiltlichen nur aus Kohlensäure, Stickstoff und Wasserdampf bestehenden Abgase durch Zusatz brennbarer Gase und anschlielllende 'Nachve@b@ennung mi t der den letztereis,quivaleii teil Luftmenge aufgeheizt werden. Als Abgase werden dabei ihrer t%'ärmeleistuisg nach bereits ausgenutzte Abgase irgendevelcher technischen Feuerungen benutzt, die durch einen Raum geleitet werden, in dem sie unter Mischung mit Frischgas und Luft einer sie von Sauerstoff und 1wolileno@vd freimachenden -Nachverbrennung unterworfen werden, um einmal Insgesamt eilt Gemisch von nur Isohlensätire und Stickstoff zur Destillation zu erzielen und andererseits dieses Gemisch gleichzeitig auf die zur Destillation erforderliche Temperatur aufzuheizen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung soll an Hand eines Beispiels und der zugehörigen Zeichnung erläutert werden.
  • Es sei davon ausgegangen, daß die Teerblase.-1 durch eine Feuerung B geheizt wird, deren Abgase nach Umspülung der Seitenw:. ande der Blase durch eine Leitung C in den Fuchs D geführt werden. Bei dein Verfahren gemäß der Erfindung wird nun beispielsweise das zur Beheizung der Teerblase .-f dienende, also seiner Wärmeleistung nach bereits aus-
    ilutia= _#h: s l:etiut=t. tttsd zevar «-erden
    Al)gase aus der Leiturs- C durch. eine Lei-
    tunE einer Verl-)rennungskaminer F zu-
    geführt, in der sie unter Misehunmit durch
    die Leitung !r zu-efuhrtein r-riSCligas und
    Luft so weit naeliverbraiint werden. daß alle
    darin noch enthaltenen brennbaren Bestand-
    teile. (Iie iiir (las Destillrai@insverfahren
    störende Nebenerscheinungen bedingten kön-
    nen. beseitigt sind, während gleicliz,-iti- damit
    die zü niedrigeTemperatur der A1)-ase wieder
    ,z#rliölit evird. `.-älsren d nämlich die Tempera-
    tur der Abgase in der Leitung C etwa 2;o
    bis 300= beträgt. muh das DestilIationsträger-
    gas je nach Art des Destillationsgutes eine
    Temperatur bis zu 6oo- besitzen. Um diese
    Temperaturerlsölluil,- zu bewirken, brauche:
    durch die Leitung G nur verl:ältnismäl:ti
    @erinR-e @rischgasmengen zugeiülirt zii wer-
    den. Das in der Verbrennt:ii`skammer --
    erzeugte, praktisch sau°rsto`ffreie Ah,-as evir(l
    alsdann durch die Leitung H zur Destillation
    eil die Teerblase _d eingeführt. Durch die
    Verwendung des auf diese Weise erzeugt, ii
    Destillationsträgergases ist die Herstellung
    von Pechkoks gewährleistet, der den besonders
    holten Anforderungen gerade bei (1@° Elek-
    troaenhersteIlung entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTA\SPRL"iH:
    Verfahren zur Her stellun@ -: @@@n pech durch Destillation von @te@nL:o@len- t; --reis und anderen Teeren unter Ver#.ven- duiig von durch-erbrennun@ praktisch sauerstofffrei gensachten _@13ga#en als Destillationsträgergas, dadurch gekenn- zeichnet. (_ah diese iiil iveSentlicnen nur aus Kohlensäure, Stickstoir und Was#er- (lanl,>f bestehenden Abgase durch Zusatz bi-eililbarer Gase Lind anschi_iellen=ie \ach- e-erbreiinutil- mit der den letzteren äqui- valeisten Luftmenge aufgeheizt werden.
    Zur Abgren-ung des Erflndungsgegeiistands voni Stand der Technik sind im Erteilungs- verfahren folgende Druell-schrifteii in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschriften 1r. log g1;. 114 490, =;0578. -1-57;1r, :i1:97. f> > 328, 627 .9@7 L"S_@.-Patetitschrifteii Nr. 1;7-c1 r38, 1 876 _#9-1, 1 907 767.
DEB198596D 1936-11-27 1936-11-27 Verfahren zur Herstellung von Hartpech durch Destillation von Steinkohlenteeren und anderen Teeren Expired DE767162C (de)

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