DE76663C - Tintenfafs - Google Patents
TintenfafsInfo
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- DE76663C DE76663C DENDAT76663D DE76663DA DE76663C DE 76663 C DE76663 C DE 76663C DE NDAT76663 D DENDAT76663 D DE NDAT76663D DE 76663D A DE76663D A DE 76663DA DE 76663 C DE76663 C DE 76663C
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- inkwell
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- immersion
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L25/00—Ink receptacles
- B43L25/02—Ink receptacles with separate dipping-cups
Landscapes
- Pens And Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
MAX WIENER in APOLDA. Tintenfafs.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Tintenfafs, das aus dem eigentlichen Tintenbehälter
und dem Eintauchrohr besteht, bei welchem das Volumen der Tinte im Eintauchrohr jederzeit durch einfaches seitliches Kippen
des Tintenfasses auf die gewünschte Höhe ergänzt werden kann, und zwar aus dem mit
diesem durch eine Oeffnung in Verbindung stehenden eigentlichen Tintenbehälter, ohne befürchten
zu müssen, dafs etwa zu viel Tinte in das Eintauchrohr gelangen könnte, da dieselbe
dann bei normalem Stand des Tintenfasses wieder in den Behälter durch die Oeffnung
zurückfliefst.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs-· formen eines solchen Tintenfasses veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt eines ovalen Tintenfasses, Fig. 2 einen Horizontalschnitt
und Fig. .3 einen Querschnitt desselben; Fig. 4 stellt einen Verticalschnitt und
Fig. 5 einen Grundrifs eines runden Tintenfasses dar.
Der Tintenbehälter t, Fig. 1, 2 und 3, der in den verschiedensten Gröfsen und äufseren
Ausschmückungen und Gestaltungen hergestellt werden kann, ist mit einer Oeffnung ο versehen,
durch welche ein Ausgleich der Luft beim Einfüllen und Entleeren desselben stattfindet.
Die nach dem Eintauchrohr e zu gelegene Wand n> steigt entsprechend an, so dafs
dieselbe bei mehr oder weniger starkem Kippen des Fasses der horizontalen Ebene sich nähert.
Da diese ansteigende Wand an den Seiten n>3 gleichfalls erhöht ist, so wird erreicht, dafs
sämmtliche in dem Behälter befindliche Tinte, auch der letzte Tropfen, durch den Schlitz s
nach dem Eintauchrohr fliefst. Bei frischer Füllung des Tintenfasses läfst man durch s
nach e nur so viel Tinte fliefsen, als zum Eintauchen der Feder nöthig ist, da etwa zu viel
eingedrungene Tinte bei normaler Stellung des Fasses wieder durch den Schlitz s in den Behäter
t zurückfliefst. Wie zu ersehen, ist bei dem Gebrauch dieses Tintenfasses ein Beschmutzen
der Finger und des Papiers, was früher durch > allzutiefes Eintauchen leicht möglich
war und sehr oft vorkam, gänzlich ausgeschlossen. Ferner kann bei diesem Tintenfafs
bei günstig zugespitzter Gestaltung des Eintauchrohres die Tinte vollständig verbraucht
werden, während sie sich früher in den Ecken und gewöhnlich tiefer liegenden Seiten ansammelte und somit der Feder nicht
oder nur in geringem Mafse und mit Schwierigkeiten zu erreichen war. Da sich nur so viel
Tinte in dem Eintauchrohr befindet, als zur Sättigung der Feder nöthig, die andere im Behälter
befindliche aber vollkommen abgeschlossen ist, so ist ein Verunreinigen und Verdunsten der Tinte vollkommen abgeschlossen.
Bei voraussichtlich längerem Nichtgebrauch des Tintenfasses, z. B. im Comptoir nach Schlufs
der Arbeit, ist es ferner möglich, die Tinte aus dem Eintauchrohr wieder in den eigentlichen
Behälter zurückfliefsen zu lassen, so dafs dann die Tinte vollkommen vor Staub geschützt,
sicher, reinlich aufbewahrt ist. Die zuerst beschriebene Anordnungsweise gilt sowohl für
oval (wie in der Zeichnung Fig. 1, 2 und 3), als auch für rechteckig geformte Tintenfässer.
Bei runden Tintenfässern (Fig. 4 und 5) ist das Eintauchrohr e auch an der Seite, die
Zuflufsöffnung s aber doppelt, und zwar zu
beiden Seiten des Eintauchrohres der Tintenfafswand zunächst angeordnet, die gleichfalls
eine die Luftcirculation' beim Einfüllen und Entleeren des Tintenfasses vermittelnde Oeffnung
ο besitzt.
Auch bei diesem Tintenfafs, das alle Vorzüge wie das ovale besitzt, ist es möglich, den
letzten Tropfen Tinte zu verbrauchen, indem an der Tintenfafswand ein warzenförmiger Ansatz
α so vorgesehen ist, dafs in dessen Höhlung die Tinte durch die Schlitze s fliefst,. beim
Zurückkippen aber in die Eintauchöffhung gelangt.
In den Ecken zwischen Eintauchrohr und Tintenfafswand sind schräge Füllungen f vorgesehen,
auf welchen die Tinte beim Kippen des Tintenfasses bequem nach den Einflufsöffnungen
des Eintauchrohres gelangt. Um auch bei diesen runden Fässern bei voraussichtlich
längerem Nichtgebrauch desselben die Tinte aus dem Eintauchrohr wieder in den Behälter fliefsen zu lassen, ist in der dem Behälter
zunächst liegenden Wand des Eintauchrohres noch ein Schlitz i gelassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Tintenfafs, bestehend aus dem eigentlichen Tintenbehälter (t) und dem von diesem durch eine mit Loch versehene Scheidewand getrennten Eintauchrohr (e), bei welchem Tintenfafs durch Kippen dem Eintauchrohr jeweilig die erforderliche Tintenmenge zugeführt wird und so die in dem Behälter (t) enthaltene Tinte bis auf den letzten Tropfen verbraucht werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76663C true DE76663C (de) |
Family
ID=349536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76663D Expired - Lifetime DE76663C (de) | Tintenfafs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76663C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2120170A1 (de) * | 1971-01-01 | 1972-08-11 | Churchill Instr Cy |
-
0
- DE DENDAT76663D patent/DE76663C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2120170A1 (de) * | 1971-01-01 | 1972-08-11 | Churchill Instr Cy |
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