DE76479C - Verfahren zur Aufbereitung der zur Cement-Fabrikation dienenden Rohmaterialien - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung der zur Cement-Fabrikation dienenden Rohmaterialien

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DE76479C
DE76479C DENDAT76479D DE76479DA DE76479C DE 76479 C DE76479 C DE 76479C DE NDAT76479 D DENDAT76479 D DE NDAT76479D DE 76479D A DE76479D A DE 76479DA DE 76479 C DE76479 C DE 76479C
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DE
Germany
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raw materials
preparation
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cement manufacture
crushed
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DENDAT76479D
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AKTIEN-GESELLSCHAFT „ClMBRIA" in Kopenhagen
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/38Preparing or treating the raw materials individually or as batches, e.g. mixing with fuel
    • C04B7/40Dehydrating; Forming, e.g. granulating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren der Vorbehandlung von zur Portland-Cement-Fabrikation zur Verwendung kommenden Rohmaterialien unterscheidet sich den bisher bekannt gewordenen Verfahren gegenüber dadurch, dafs, während
a) beim trockenen Verfahren die zur Fabrikation bestimmten Rohmaterialien zunächst getrocknet, dann zerkleinert und gemischt,
b) beim halbnassen Verfahren dieselben theils geschlemmt, theils zerkleinert und dann gemischt,
c) beim nassen Verfahren durch den Schlemmprocefs gleichzeitig zerkleinert und gemischt werden,
beim vorliegenden Verfahren die Rohmaterialien im grubenfeuchten Zustande, d. h. so, wie sie dem Lager entnommen werden oder wie sie aus der Erde kommen, also ohne vorherige Trocknung und Zerkleinerung oder Schlemmen und Mischen, zur Verarbeitung gelangen, wie dies bereits bei der Verwendung von Kreide zur Rohmasse geschieht, welche mit ihrem natürlichen Feuchtigkeitsgehalt verarbeitet wird.
Es ist nun klar, dafs durch Vermeidung des Trocknungs- und Zerkleinerungsprocesses in einem Falle, des Schlemmprocesses im anderen Falle bedeutend an Brennmaterialien, Arbeitslohn und Zeit gespart wird, weil das neue Verfahren einen continuirlichen Betrieb gestattet.
Die grubenfeuchten Rohmaterialien (Kreide oder Kalk und Thon) werden entweder je für sich oder in richtigen quantitativen Verhältnissen zu einander zunächst in Walz- oder Quetschwerken zerkleinert und hierauf mit Hülfe von Mischmaschinen, wie z. B. Kollergängen, so innig durchmischt, dafs sie eine durchaus homogene Masse bilden. Diese Masse wird dann weiterhin in bekannter Weise in die Form gebracht (Ziegeln), in welcher sie gebrannt werden mufs. Die zur Zerkleinerung bezw. Feintheilung, sowie die zur nachfolgenden Durchmischung dienenden Maschinen bezw. mechanischen Hülfsmittel können natürlich mannigfacher Construction sein.
Zweckmäfsig hat sich namentlich die Anwendung von Walzwerken mit grofsen glatten Walzen erwiesen, welch letztere verschiedene grofse Umfangsgeschwindigkeit erhalten, so dafs das zwischen denselben hindurchgehende Material aufser dem Druck bezw. der Qiietschung einer schleifenden Bearbeitung unterzogen wird, was wesentlich zu einer ausgiebigen Feintheilung beiträgt. Wegen des naturfeuchten Zustandes des verarbeiteten Materials werden an den Walzen einstellbare Abstreicher angeordnet.
Die nachfolgende Bearbeitung in Mischmaschinen, Kollergängen giebt dann der Masse die nöthige Homogenität und kann, wie schon erwähnt, das Mischen der verwendeten Rohmaterialien (Kreide oder Kalk und Thon) sowohl vor der maschinellen Verarbeitung, als
auch inmitten derselben, also z. B. nach dem Durchgang im Walzwerk, erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Aufbereitung der zur Cement-Fabrikation dienenden Rohmaterialien, nämlich von Kreide, Wiesenkalk, weichem Kalkmergel und Thon bezw. weichem Thonmergel, dadurch gekennzeichnet, dafs die Materialien in grubenfeuchtem Zustande und ohne jeglichen künstlichen Wasserzusatz entweder jedes Material für sich oder beliebige der Materialien gemeinschaftlich mit Hülfe eines Walzwerkes, dessen Walzen eine verschiedene Umfangsgeschwindigkeit erhalten, zerkleinert und gemischt werden und die Ziegelung des so erhaltenen Productes ebenfalls ohne einen Wasserzusatz vorgenommen wird.
DENDAT76479D Verfahren zur Aufbereitung der zur Cement-Fabrikation dienenden Rohmaterialien Expired - Lifetime DE76479C (de)

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