DE76469C - Ausziehbare Feuerleiter mit unter einander verspannten Gliedern - Google Patents

Ausziehbare Feuerleiter mit unter einander verspannten Gliedern

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DE76469C
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ladder
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Expired - Lifetime
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DENDAT76469D
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J. CH. BRAUN in Nürnberg, Fabrikstr. 47
Publication of DE76469C publication Critical patent/DE76469C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C1/00Ladders in general
    • E06C1/02Ladders in general with rigid longitudinal member or members
    • E06C1/04Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees
    • E06C1/08Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part
    • E06C1/12Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part extensible, e.g. telescopic

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine ausziehbare Feuerleiter, bei welcher die einzelnen Glieder mit einer eisernen Verspannung versehen· sind. Wenn diese Verspannungen unter sich verbunden werden, so findet eine derartige Vertheilung der Belastung statt, dafs die Leiter in ausgezogenem Zustande als ein Ganzes betrachtet werden kann. Während nun bei den bisherigen Ausführungen solcher Leitern die Verspannungen erst nach dem Ausziehen, und zwar durch die Hand eines hinaufgestiegenen Mannes verbunden werden konnten, ist die vorliegende Leiter so beschaffen, dafs die Verbindung der Leiterverspannungen gleich beim Ausziehen selbsttätig sich herstellt.
Zur Erreichung dieses Zweckes ist die Leiter in nachstehender Weise eingerichtet.
Die einzelnen Glieder (Leitertheile) α αλ α2 sind mit eisernen Verspannungen b bx b2 von beliebiger Gestalt versehen. Von je zwei einander zugekehrten Enden dieser Verspannungen ist das obere beiderseits mit über die Verspannung vorspringenden Anschlagzapfen c, das untere hingegen mit hakenförmigen Ansätzen d ausgestattet. Wird nun die Leiter ausgezogen, so legen sich bei der höchsten Stellung der einzelnen Theile die Haken d mit ihren Schenkeln dx gegen die vorspringenden Zapfen c an. Infolge der beim Besteigen der Leiter wieder eintretenden Durchbiegung werden die Haken d alsdann fest an die Zapfen c angeprefst, d. h. dieselben übertragen den durch die Belastung der oberen Leiter ausgeübten Drück auf die Verspannung der darunter befindlichen Leiter und stellen demnach in Bezug auf die Belastung eine Verbindung zwischen den einzelnen Leiterverspannungen her, ohne dafs es hierzu eines einzigen Handgriffes bedarf.
Der bei der jeweils höchsten. Stellung der Leitertheile erfolgende Anschlag der Haken d an die Zapfen c bedingt es jedoch, dafs die Leitern nicht über diese Endstellung hinaus emporgezogen: werden können.
Die gebräuchlichen Feststellvorrichtungen sind meistens in der Weise wirksam^ dafs die festzustellende Leiter erst um ein ziemlich erhebliches Mafs, etwa 100 mm, über die Endsteilung hinaus emporgezogen werden mufs, bevor beim nachfolgenden Rückgang die Feststellung erfolgt. Diese sind für die beschriebene Leiter mit unter sich verspannten Gliedern nicht geeignet, die Construction und Wirkungsweise der letzteren bedingt vielmehr die Verwendung einer Feststellvorrichtung, welche mit einer ganz geringen Erhebung über die Endstellung in Wirkung tritt. Diese Vorrichtung ist in Fig. 5 und 6 dargestellt.
Zur Feststellung der Leiter dienen zwei durch ein Rohr g verbundene Stützhaken e ey, welche vermittelst des genannten Rohres pendelnd an einem Bolzen f aufgehängt sind. Dieselben nehmen bei der Ruhelage infolge ihres Eigengewichtes die aus der Zeichnung ersichtliche Lage ein, bei welcher dieselben auf Ansätzen h h aufruhen. Beim Emporziehen der Leiter gleiten dieselben, eine seitliche Schwingung ausführend, über die Sprossen hinweg und fallen hinter jeder derselben wieder ein. In der höchsten Stellung angelangt, gleitet die Leiter nach dem Anhalten der Abzugsvorrichtung infolge ihres Gewichtes so weit zurück, dafs die Hebel e ex sich mit ihrem
unteren Ende gegen die Sprosse s anlegen und die Leiter stützen. Die letztere mufs in diesem Falle nur um so viel über die Endstellung hinaus in die Höhe gezogen werden, als die Pfeilhöhe des bei der Drehung um den Aufhängepunkt f von dem unteren Hakenende beschriebenen Bogens beträgt.
Dieses Mafs ist naturgemäfs sehr gering, so dafs die Verspannung der festzustellenden Leiter, welche bei der Endstellung mit den Haken d sich gegen die Zapfen c anlegt, infolge der Elasticität des Materials diese kleine Bewegung in sich aufzunehmen, d. h. so viel als erforderlich nachzugeben vermag.
Die zum Zwecke des Herablassens der Leiter nöthige Auslösung der Feststellung erfolgt mit Hülfe der nachstehenden Einrichtung.
Auf demselben Rohr g mit den Stützhaken e e, sitzt ein Riegel z, auf welchen eine auf der Achse f sitzende Feder m, einwirkt. Bei der Gebrauchsstellung der Vorrichtung ist diese Feder entspannt, und der Riegel i nimmt die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung ein. Soll nun ausgelöst werden, so wird dieselbe unter gleichzeitiger Anspannung der Feder m sammt dem Rohr g und den Haken e ex in die punktirt angegebene Stellung emporgedreht, bei welcher die Haken e e{ ihren Stützpunkt an der Sprosse s verlieren.
Diese Stellung wird dadurch festgelegt, dafs der durch die Feder gespannte Riegel auf einen an der oberen Leiter befestigten Stift k aufgelegt und dadurch am Zurückdrehen gehindert wird. Die Leiter kann alsdann, ohne Widerstand zu finden, herabgelassen werden. Um den Riegel i beim Emporschlagen über den Stift k hinwegzuführen, ist derselbe in der Weise zweitheilig ausgeführt, dafs das Vorderende i, um einen festen Punkt I des Hinterendes I2 drehbar ist. Beim Emporschlagen des Riegels wird das Vorderende in die punktirt angegebene Lage zur Seite gedreht und, nachdem es über dem Stift k angelangt ist, wieder in die gerade Stellung ausgestreckt.
Zum Zwecke des Einrückens der Feststellvorrichtung wird der Riegel i von dem Stift he.rabgeschpben, worauf die Feder m das Rohr g zurückdreht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine ausziehbare Feuerleiter mit verspannten Gliedern und beim Ausziehen selbstthätig sich herstellender Verbindung der Einzelverspannungen, dadurch gekennzeichnet, dafs von je zwei einander zugekehrten Enden der Einzelverspannungen das obere beiderseits mit Haken (d), das untere hingegen mit Anschlagzapfen (c) versehen ist, gegen welche sich bei ausgezogener Leiter die Haken (d) anlegen und die Belastung der oberen Leiter auch auf die Verspannung der unteren übertragen.
2. An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Feuerleiter eine Feststellvorrichtung, bestehend aus zwei pendelnd aufgehängten Stützhaken (e ex), welche unter dem Einflufs ihres Eigengewichtes hinter jeder Sprosse einfallen und vermittelst eines auf gleicher Drehachse (g) sitzenden, mit Sperrstift (k) feststellbaren Riegels (i) ausgelöst werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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