DE7635934U - Vorrichtung zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfruchtverwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sand o.dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfruchtverwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sand o.dgl

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P 1A T £ N T 1A 'W W Ä L T E
R. SPLANEMANN or. B. REITZNER J. RICHTER F. WERDERMANN
DIPL.-ING. DIPL.-CHEM. DIPL.-ING. DIPL.-ING.
MÖNCHEN HAMBURG
2OOO HAMBURQ 3Θ 12 . 11 . 1976
NEUER WALL 1O TEL. (O4O) 34 OO 45 34 0O56 TELEGRAMME: INVENTIUS HAMBURG
uNSEREAKTE: 2 2 5 8-111 - 2 9 7
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Günter Gerlach, 2148 Zeven
Vorrichtung zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfruchtverwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sand od.dgl.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen von FeIdfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfruchtverwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sand od.dgl..
In immer mehr steigendem Maße ist die zuckerherstellende Industrie daran Interessiert, die bei der Zuckerrübenabladung
Konion· Douktl'p Hont AG, Hnmhuig, Kritiln-Ντ IWIOP55 (Π17 ?ll[)'OOOO) , PmUf lic'lkoml Mumbylg KonloNi ?6?Π Π0 7(11 IRl/ 700 10010)
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in Zuckerfabriken od.dgl. und nach den Abtronnon d<r γμπ7ππ Zuckerrüben, die anfallenden Zuckerrübent ei Ip , wie :"plt.?pn oder auch "Schwänze" genannt, für die Zuckerverarbeitung 7'i gewinnen, was jedoch bisher auf Schwieriakeiten stiefl, da die anfallenden Zuckerrübenteile von Sand, Kraut und Γ to inen zu trennen sind. Hierfür sind verschiedene Trennverfahren entwickelt worden, die mehr oder weniger aufwendin sind und in den meisten Fällen nicht den gewünschten Frfolg erbrachten .
So ist u.a. ein Trennverfahren vorgeschlagen worden, bei dem das zu trennende Gemisch von ZuckerrUbenteilen, Sand, Kraut und Steinen einem ansteigend geführten, endlosen und zum ansteigenden Ende hin umlaufend angetriebenen Förderband zugeführt wird. Die Trennwirkung bei dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß von dem kontinuierlich aufgegebenen zu trennenden Gemisch das Kraut und der Sand in Umlaufrichtung mitgenommen und am höher gelegenen Abgabeende des Förderbandes abgegeben werden, während die Zuckerrübenteile zum tiefer gelegenen Ende des Förderbandes gelangen sollen, was jedoch nur in unzulänglicher Weise erfolgte, da immer wieder neu zugeführtes, zu trennendes Gut auf die im Begriff abzurollen befindlichen Zuckerrübenteile fSllt und somit ein einwandfreies Trennen verhindert wird. Eine einwandfreie Trennung mit dieser bekannten Vorrichtung ist somit nicht möglich. Aus diesem Grunde wird das Trennen von Zuckerrübenteilen von Sand, Kraut und Steinen in einer speziell ausgebildeten Flotations-
H ο π r~ r* <■> r ! l· <*Λ'~, <lt Π 0 Π 0 7 7
ν ν ν. .. ... -r υ 0. UO. / /
zolle vorgenommen, in dor Kraut, Sana, steine und Zuck^rrübenteile mit gutem Erfolg netrennt werden, und zwar durch /Ausschwemmen der einzelnen Komponenten. Jedoch mn.r-, pjnf derartige Vorrichtung, um eine einwandfreie Trennung zu erzielen, in ihrer Leistung sehr uroß ausgelent sein. Hinzu kommt, daß große Wassermengen benötigt werden, so daß oftmals die Wirtschaftlichkeit einer derartinen Trennvorrichtung in Fraoe nesteilt ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtunn zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfruchtverwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sc.nd od.dgl., zu schaffen, mit der es möglich ist, eine einwandfreie Trennung der Zuckerrübenteilchen von Kraut und Hand vorzunehmen, so daß für die dann sich anschließende Trennung der ZuckerrübentetIe von Steinen mittels Flotationszellen erfolgen kann, die nicht mehr so große Leistunnen zu erbringen haben, als wenn das gesamte, aus Zuckerrübenteilen, Sand, Kraut und Steinen bestehende Gut zu trennen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrtchtunn zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldf rucht.verwertunn nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sand od.dal., vorgeschlaoon, dir gpmäß der Erfindung In dor Weise ausnctM. ldet ist, c\r\ß Jn einem Maschin^nnestr11 rlη zur waagerechten und zur senkrechten rbrno μ·πτ~> \ <\! ,-·". , zur /M'Mal os r i. to ans ' r· 1 π'-ηι! ι <■.·' ühv t >'".',
7 & ? !v~: '?. /f. η ι m 11
pnii.l o.'ipf! \ ι ti el in Richtung zum höher gelegenen Abgabebereich für 1"Ii.-1 nicht verwondh-iron Anteile des zu trennenden Gutes umlaufpml annot-riebenen Förderband mit e-inerc gegenüber der Abgabe-Ui1He tiefer gelegenen Aufgabebereich angeordnet ist. Das Fördorband ist um neine L'ingKachse und zu seiner Querachse verschwenkbar nu!-qrbi ldet, ro daß das Förderband für den Trennvorgang eine in zwei Γ non liegende Trennfläche aufweist.
Des weiteren betrifft die Erfindung eine Ausgestaltung, nach der auf dem Maschinengestell ein etwa rechteckförmiger Rahmen angeordnet ist, der um eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende, waagerechte Schwenkachse und um eine weitere, narallel zur Rahmenlängsrichtung verlaufende waagerechte Schwenkachse verschwenkbar ausgebildet ist und ein Lagergestell für das Förderband trägt.
Aufgrund der Ausbildung und Anordnung des Förderbandes in einer zwei Ebenen aufweisenden, geneigten Stellung ist es möglich, Feldfrüchte, insbesondere Zuckerrüben und deren Teile, von Anteilen zu trennen, die nicht für die Feldfruchtverarbeitung bzw. für die Zuckergewinnung, wenn es sich um Zuckerrüben handelt, verwendbar sind. Bei diesen Anteilen handelt es sich insbesondere um Kraut und Sand, die beim Abladen der Feldfrüchte, insbesondere Zuckerrüben, in Lagerbunker oder Silos anfallen und nach dem Trennen der Feldfrüchte von diesen Anteilen mittels eines Gitterrostes zurückbleiben. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung wird das zu trennende Gut im tiefer nelegenen Pereich des Förderbandes auΐ dieses geneben. Dadurch, daß das Förderband in Richtunn zu seine-1 höher gelegenen Ende umlaufend anaetrieben ist, wird v.\ihr~n<! dn<; Au ft reffrns der; /.u trennenden Gutes auf
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das Förderband die Trennung insofern vollzogen, als Kraut und Rand vom umlaufenden Förderband mitgerissen werden, während die Feldfruchtteile aufgrund der schrägen Stellung des Förderbandes und des Umstandes, daß das Förderband in Richtung zu seinem höher gelegenen Ende umläuft, so daß die Feldfruchtteile daran gehindert werden, in den höher gelegenen Förrlerbandborei ch zu gelangen, in Rollbewegung versetzt werden und über die Breite des Förderbandes, und zwar etwa senkrecht verlaufend, abrollen und etwa unterhalb des Gutzuführungsbereiches vom Förderband bzw. in dem tiefer gelegenen Förderbandeckbereich abgegeben bzw. dort vom Förderband abgenommen werden. Dadurch, daß sofort ein Ableiten der nicht verwertbaren Anteile, wie Kraut und Sand, von der Aufgabestelle durch das Förderband erfolgt, kann nachfolgend aufgegebenes, zu trennendes Gut ebenfalls in gleicher Weise einwandfrei voneinander getrennt werden, insofern, als die auf das Förderband auftreffenden Feldfruchtteile in rollende Bewegung versetzt und über die Breite des Förderbandes nach unten abgeleitet werden. Nachfolgendes Gut, welches auf das Förderband aufgegeben wird, verdeckt nicht mehr bereits auf dem Förderband liegendes Gut, was noch nicht getrennt ist. Auf dem Förderband wird immer eine geringe Schütthöhe aufrechterhalten. Bei großer Leistung der Vorrichtung muß auch eine große Bandumlaufgeschwindigkeit gegeben sein, wenn eine geringe Schütthöhe auf dem Förderband beibehalten werden soll. Diese geringe Schütthöhe ist jedoch erforderlich, um den Abrollvorgang der Feldfrüchte ohne Selbststörung des aufgegebenen Gutes vollziehen zu können. Die Einleitung des Abrollvorganges wird noch durch die Rüttelung unterstützt. Die Trennung der Gutteile voneinander kann in einem anderen Winkel als 18o° erfolaen. Der Abrollvorgang vollzieht sich quer zur Bewegungsrichtung des Förderbandes.
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Hinzu kommt noch, daß das Förderband eine relativ große Breite aufweist, die in Zusammenwirkung mit der SchrHgsteilung des Förderbandes bewirkt, daß die auf das Förderband auftreffenden Feldfruchtteile in starke rollende Bewegung sofort nach dem luftreifen auf das Förderband versetzt werden. Tn Anpassung an den jeweils erforderlichen Trennwirkungsnrad kann das Förderband in seinen Winkelstellungen verändert werden.
Um das Förderband um seine Längsachse und zu seiner Querachse, d.h. in zwei Ebenen, verschwenken zu können, um die günstigste Trennstellung zu erzielen,weist der mit dem Maschinengestell verbundene und um die parallel zur Rahmenlängsrichtung verlaufende Schwenkachse verschwenkbare Rahmen eine L-Form mit einem waagerechten, längeren Schenkel, der über eine waagerechte und in Schenkellängsrichtung verlaufende Schwenkachse verschwenkbar mit dem Maschinengestell verbunden ist und der an seinem freien Ende einen in seiner Höhe verstellbaren und arretierbaren senkrechten Tragstab aufweist, und mit einem senkrechten, kürzeren Schenkel, auf, dessen freies Ende das Lagergestell trägt, auf dem wiederum das Förderband angeordnet ist und das etwa mittig über die quer zur Längsrichtung des länoeren Rahmenschenkels verlaufende Schwenkachse mit dem kürzeren Rahmenschenkel verschwenkbar verbunden ist und dessen eines Ende über ein Schwenklader mit dem oberen freien Ende des in seiner Höhe verstellbaren Traqstabes verbunden ist.
Aufgrund dieser Ausbildung ist das Förderband r:ih dem Lagergestell sowohl um die parallel zur T,.'in!p;sricht".i~n'! der Ι,,τιγτί'--stells verlaufende Schwenkachse als .mich un dir qunr ;uir Ι.'ϊητ·.-
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richtung des Lag<?rgo.-»to.l .1 s verlaufende Schwenkrohr!·· wrRtn bar, mit der Folge, daß für die Erzielung der? boston Trenn effekt.es die jeweils erforderliche Neigung clon Fftrrlnrhnn^cr eingestellt v/erden kann.
Das einen etwfl rech-Veckförnrlqen Rahmen aufweisende Ln steli trägt in seinen Endbereichen Umlenkrollen für das umlauf er d angetriebene Förderband und eine zwischen den Umlenkrollen angeordnete Führungsplatte zur Führung und Auflage des oberen Trums des Förderbandes, wodurch eine einwandfreie Führung und Halterung de3 oberen Förderbandtrums gewährleistet wird, da auf den oberen Trum des Förderbandes die %uführung des zu trennenden Gutes, und zwar insbesondere in dem höher gelegenen Abschnitt des Förderbandes, erfolgt.
Um die Wirksamkeit des Trennvorganges noch zu erhöhen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das Lagergestell mit dem Förderband im Aufgabebereich lür das zu trennende Gut mit einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten Rütteleinrichtung verbunden Das sichere Ableiten der abgetrennten, für die Feldfruchtverarbeitung nicht verwendbaren Anteile des auf da.- Förderband aufgegebenen Gutes wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung noch dadurch unterstützt, daß das Förderband quer oder parall.1 zur Förderbandlängsrichtung mit im Abstand voneinander angeordneten rippenartigen Ttegen versehen ist, wobei '.Ii'^e in ihrer liöho so b ernes-SPT-. sein sollten, daß das Abrollen lr?r r;pt:renn^^n Feldfrucht-
7p
teile über die Preise '"Irr? Förderbandes nicht behindert
In der Zeichnunq ist eier Oeqenstand der Erfindung beispielsweise darqrstel1t, und zwar zr-iqt:
Pia. 1 eine Trennvorrichtuno mit einem eine Schräg stellung aufweisenden Förderband in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die Trennvorrichtunq in einer Ansicht von vorn und
Fiq. 3 die Trennvorrichtung mit zur senkrechten Ebene und zur waagerecht en Ebene abgewinkeltem Förderband in Arbeitsstellung.
nie erfindungsgemäB ausgebildete Trennvorrichtunq besteht aus einem Maschinengestell Io, das mit Standfüßen 11,12 versehen ist.
Mit dem Maschinenqestell Io ist ein Rahmen 2o verbunden, der L-förniirr ausgebildet und der einen längeren, waagerechten Schenkel 21 mit dem Ende 21a und einen kürzeren, senkrechten Schenke] 22 mit den Pride 22a aufweist. Dieser Rahmen 2o ist mittels einer Schwenkachse 25 in an dem Maschinenqestell
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befestigten Lager 26,27 in Pfeilrichtung X verschwenkbar (Fig. 1).
Der L-förmige Rahmen 2o, der jedoch auch eine andere Ausgestaltung aufweisen kann, trägt ein Lagergestell 3o, für ein in diesem angeordnetes Förderband 4o. Das Lagergestell 3o ist ebenfalls rahmenförmig ausgebildet und etwa mittig um eine Schwenkachse 35 verschwenkbar an dem freien Ende 22a des kürzeren, senkrechten Schenkels 22 des Rahmens 2o gehalten. Die beiden Enden des Lagergestells 3o sind mit 3oa,3ob bezeichnet. Das Ende 3oa des Lagergestells 3o ist mit einem Tragstab 31 verbunden, der mit seinem oberen, freien Ende 31a über ein bei 32 angedeutetes Schwenkgelenk schwenkbar an das Lagergestell 3o angeschlossen ist. Der Tragstab 31 ist in dem Rahmen 2o gehalten und geführt und in diesem höhenverstellbar ausgebildet; er ist ferner mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Feststelleinrichtungen in jeder ausgezogenen Stellung arretierbar (Fig. 1).
Nimmt der Tragstab 31 die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein, so weist das Lagergestell 3o mit dem Förderband 4o eine Schra'gstellung auf, die durch Verschieben des Tragstabes 31 in seiner Längsrichtung und in seiner Höhe nach veränderbar ist. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, den kürzeren, senkrechten Schenkel 22 des Rahmens 2o teleskopartig auszubilden, so daß die Möglichkeit einer Längenverstellung des Schenkels 22 gegeben ist. Die einzelnen Ab-
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Io
schnitte des teleskopierharen Schenkels 22 sin<1 dann -r '■■:-.-passung an die jeweils qpwünschte LMnoe ein- oder ,T.iF?.ir>!i!vir und in den jeweiligen ausgezogenen oder eingeschobenen :;te]-lungen arretierbar. Auf diese Weise ist es Win lieh, den Kinkel <p£ zwischen dem waagerechten Schenkel 21 der. r:ilir^ns 2o und dem Lagergestell 3o verändern zu können. Das Verschwenken des Lagergestells 3o rnit dem Förderband 4o up die Schwenkachse 35 erfolgt in Pfeilrichtung Xl (Fig. 1).
Das Lagergestell 3o trigt zur Führung des endlos ausgebildeten Förderbandes 4o zwei Umlenkrollen 41,42, die in den Endbereichen 3oa, 3ob des Lagergestells 3o angeordnet sind. Eine dieser beiden Umlenkrollen kann als Antriebsrolle ausgebildet sein und steht mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotor in Verbindung, nie Lagerachsen 43,44 für die Umlenkrollen 41, 42 verlaufen parallel zur Schwenkachse 35.
In dem Dereich zwischen den beiden Umlenkrollen 41 und 42 ist zur Führung und Auflage des oberen Trums 4oa des Förderbandes 4o eine Führungsplatte 45 vorgesehen, die mittels Abstandshalter 46,47 an dem Lagergestell 3o befestigt ist. Diese Abstandshalter 46,47 können jedoch auch federndelastisch ausgebildet sein.
Das Förderband 4o ist, v/ie Fig. 1 zeigt, in Pfeilrichtung Y umlaufend angetrieben. Die Aufgabe des zu trennenden Gutes
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erfolgt in rf rl Irl^hf-uno Λ. ,: m*- FrIv"-hurr-T O.or Trennwirkung s'reht dnrnbrr hinaus das l.naerrifstpll ."1^ n.it dom Förderband Ao nit einer in .in sich bekannter '''eise ausrebi ].doten rütteleinrichtung in 'Terbi nclunq, die in Fia. ] bei 5o apaedcu- t^z ist. In demjenigen FaI.., in den das !,naeroos tel 1 apnittelt wird, ist das Lagergestell bzw. der dns Laaergestell tragende Rahmen 2o mittels Schwingnetallpuffor auf dem Maschinengestell Io befestigt Vorteilhafterweise greift die Pütteleinrichtuna im Aufgabebereich für das zu trennende Gut an dem Lagergestell 3o an, und zwar in >1em oberen Abschnitt des tiefer Telegenen Pereich;- des Förderbandes 4p. Zur Trennung von Feldfrüchten, insbesondere Zuckerrüben und Zuckerrübenanteilen, von Kraut und Sand wird die erfindung:;gemäß ausgebildete Vorrichtung wie folgt verwendet: In der Grundstellung weist das Lagergestell 3o mit dem Förderband 4o eine waagerechte Stellunn auf, die immer dann erreicht wird, wenn dr-r Tragstab 31 ganz aus dom Hahnen 2o ausgefahren ist und eine Länge aufweist, die der T-SnQe des waagerechten Schenkels 22 des Rahmens 2o entspricht. Das Schwenklager 32, das den Tragstab 31 mit dem Lagergestell 3o verbindet, liegt dann in einer waagerechten Fbene mit der Schwenkachse 35 für das Lagergestell 3o an der-Rahmen 2o. Ausgehend von dieser Grundstellung wird das Lagergestell 3o mit dem Förderband Ίο in eine Winkelstellung überführt, d.h. der Transtab 31 wird soweit abgesenkt, bis der jeweils gewünschte Kinkel ■ *' bzw. die jew^ilw erforderliche Neigung dos Förderbänder; 4o erreicht wird. Γΐηο dor-
art. i go PtO]TiUTi ir.f. in Fin. darqostel.lt. Nachdem das La-Mcrcir·.·-, to 1.1 Io nv|. t· don Förderband 4o die in Pig. 1 gezeigte Γ· c Llung ο i ngonommon tint, wird der Rahmen 2o mit dem Lager-(JfV-1 o.ll und (\ow. Fordorbnnd in Pf cilrichtung X (Fig. 2) vo.rschwenkt, so dnP dan Förderband 4o nicht nur ansteigend geführt ist, sondern auch noch eine Schräastellung in bezug auf die Förderbandfläche einnimmt. Der sich durch das Verschwenken des Lagergestells 3o mit dem Förderband 4o um die Förderbandlängsachse ergebende Winkel ist in Fig. 2 bei /j angedeutet. Der Rahmen 2o ist in der jeweils eingestellten Winkelstellung mittels einer in der Zeichnung nicht dargestellten Einrichtung arretierbar. Für die Durchführung des Trennverfahrens nimmt dann die Trennvorrichtung die in Fig. gezeigte Stellung ein. Das bei A aufgegebene, zu trennende Gut wird nach dem Auftreffen auf das in Pfeilrichtung Y umlaufende Förderband 4o in der Weise getrennt, daß von dem Förderband Kraut und Sand zum höher gelegenen Förderbandbereich transportiert wird, während gleichzeitig die Feldfruchtteile etwa in senkrechter Richtung über die Breite des Förderbandes 4o abrollen und unterhalb des tiefer gelegenen Aufgabebereiches des zu trennenden Gutes auf das Förderband 4o aufgefangen werden können.
Dadurch, daß das Förderband 4o eine Schrägstellung zur senkrechton F.bene aufweist, wird den auf ca« Förderband auf treffenden
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Feldfruchtteilen eine Beschleunigung verliehen, die das schnelle Abrollen der Feldfruchtteile unterstützt. Durch diese Schrägstellung des Förderbandes 4o wird vermieden, daß die zu trennenden Feldfruchtteile auf der Förderbandfläche verharren und erst nach einem Verweilzustand in rollende Bewegung versetzt werden, was nämlich wiederum dazu führen würde, daß das kontinuierlich auf das Förderband 4o aufgegebene, zu trennende Gut im Begriff des Abrollens befindende Feldfruchtteilchen zudekken und diese am Abrollen hindern würde. Zur Unterstützung des Trennvorganges dient die Rüttelvorrichtung, die insbesondere im Aufgabebereich des zu trennenden Gutes an dem Lagergestell 3o mit dem Förderband 4o angreift. Um darüber hinaus noch ein sicheres Ableiten von Kraut und Sand zu gewährleisten, kann das Förderband 4o mit einer Oberflächenprofilierung versehen sein, beispielsweise in Form von in Wandlängsrichtung und im Abstand voneinander verlaufenden rippenartigen Erhebungen bzw. Stegen 60 oder in Form von quer zur Bandlängsrichtung im Abstand voneinander verlaufenden Stegen, die jedoch so ausgebildet sein müssen, daß ein Abrollen von Feldfruchtteilen und evtl. Steinen nicht behindert wird.
Dadurch, daß das Förderband in Vibration versetzt wird, erfolgt ein Auflockern des auf dem Förderband liegenden Gutes, Die Aussortierung von Feldfruchtteilen von den nicht wieder verwendbaren Teilen des auf das Förderband gegebenen Gutes
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wird durch dar, zusätzliche Rütteln des Förderbandes gefördert.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die vorangehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen. Abweichungen in der Anordnung und der Ausbildung des Rahmens 2o und des Lagergestells 3o liegen ebenso im Rahmen der Erfindung, wie eine andersartige verschwenkbare Lagerung des Lagergestells mit dem Förderband in dem Rahmen, der mit dem Maschinengestell verbunden ist. So ist es möglich, anstelle der schwenkbaren Lagerung des Lagergestells 3o an dem freien Ende des Rahmenschenkels 22 die Schwenkachse 35 in den Bereich des Anlenkungspunktes des Lagergestells 3o mit dem Tragstab 31 zu verlegen. Das Lagergestell 3o ist dann im Endbereich des Rahmenschenkels 21 mit dem Rahmen 2o schwenkbar verbunden. Zum Verschwenken des Lagergestells 3o mit dem Förderband 4o kann dann im Bereich des freien Endes des Lagergestells ein Hubzylinder oder andere geeignete mechanische, elektromotorische oder pneumatische Mittel vorgesehen sein, mit denen die Höhenverstellung des Lagergestells durchführbar ist. Weist das Förderband eine Schrägstellung und eine Neigung auf, bei denen die Feldfruchtteile des aufgegebenen Gutes etwa in der senkrechten Verlängerung des oberen Bandeckbereiches nach untnn und somit nicht über die Förderbandbreite rollen würden, ist in1
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l;iefor qeloncncu Fndboroi ch dor·. Pördorhnnd"?; Ίο elin'1 ''m hol LoI ei nt; ο 7 ο vornrspi>on, durcli dip verli ί η dort wit'], '1 lip! bestimmten Winkr?.·] <·; toi 1 ηηΦ~>η dp? P'rc'lori ιππΊγ·.'·, /\n dir-Fold fruchttei Io sei \ lirh v.'prirolInn.
Schutzansnriiche
3i;::::^ Q 3.03.77

Claims (3)

S C Il U T Z Λ Η S P R (1 C 11 F, :
1. Vorrichtung zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfrucht-
i; verwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Snnd
ί u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in einem Maschinen-
{ gestell (lo) ein zur waagerechten und zur senkrechten
Ebene geneigtes, zur Abgabeseite ansteigend geführtes,
endloses und in Richtung zum höher gelegenen Aufgabebereich für die nicht verwendbaren Anteile des zu trennenden Gutes umlaufend angetriebenes Förderband (4o) mit einem gegenüber der Abgabeseite tiefer gelegenen Aufgabebereich angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (4o) um seine Längsachse und zu seiner Querachse verschwenkbar ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansnrüche 1 und 2, dadurch aekennzeichnet, daß auf dem Maschinengestell (lo) ein etwa rechteckförmiger Pahmen (2o) angeordnet ist, der um eine quer zu seiner L.Mnqsrichtunq verlaufende, waagerechte Schwenkach.se (35) und um eine weitere, parallel zur Rahmenlänqsrichtunq verlaufende, waagerechte Schwenkachse (15) schwenkbar ansnebi Met ist und der ein T.ageraestell Oo) für r1ar. F;'rdprban<l (Ao) tränt.
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4, Vor rich til nq nru-h einem dor Ansprüche» 1 I11 Ir; i, dadurch gekennzeichnet, dnß dor mit:, dorn Manch 1 nonges te] 1 (In) verbundene und vim die parallel r.ur Rnhrnonl.'.innsri oht urn vorlaufende Schwenkachse (2Γ>) vorschwnnkbnro Rnhmrn (?o) r>ino L-Form mit oino.m v/naaorr-chton, 1.'inneren i'nhon·· kel (21), der über eine waagerechte und in Schenko.l 1 "innr;-richtung verlaufende Schwenkachse (2r>) verschwenken- mit dem Maschinengestell (lo) verbunden ist und der an seinem freien Ende (21a) einen in seiner Höhe verstellbaren und arretierbaren senkrechten Tragstab (31) aufweist, und mit einem senkrechten kürzeren Schenkel (22) aufweist, dessen freies Ende (22a) das Lagergestell (3o) trägt, das etwa mittig fiber die quer zur Längsrichtung des Rahmenschenkels (21) verlautende Schwenkachse (35) mit dem Rahrenschenkel (22) verschwenkbar verbunden ist und dessen eines Ende (31a) über ein Schwenklager (32/ mit dem oberen freien Ende (31a) des höhenverstellbaren Tragritabos (3o) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einim der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das einer etwa rechteckförmiaen Rahmen aufweisende Lagergestell (3o) in seinen Endbereichen (3oa, 3ob) Umlenkrollen (41,42) für das Förderband (4o) und eine zwischen den UmI mkrollen angeordnete Führungsplatte (4o) zur Führung und Auflaoe des oberen Tr ::iis (-lon) ("Tor Förderbandes (4o) träat· .
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(Ι. Vorrichtung nach einen der Ansprüche I bis 5, dadurch oekennzeichnet, daß der Rahmen (2o) und das Lagergestell (3o) in ihren Γ-chwenkstellungen mittels Feststelleinrichtunoen arretierbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch nekennzeichnet, daß der Rahmenschenkel (22) äer-i Rahmens (2o) längenverstellbar ausgebildet ist und aus teleskopierbaren und arretierbaren Abschnitten besteht.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,. dadurch gekennzeichnet, daß das Lacrergestell (3o) mit dem Förderband (4o) im Aufgabebereich für das zu trennende nut mit einer Rütteleinrichtung (5o) verbunden ist.
0. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (4o) quer oder parallel zur Förde rbnndlönasrichtung und im Abstand voneinander angeordnete rinponartiae Stege (6o) aufweist.
lo. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bin 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergestell (3o) im Bereich des oberen Trums (4oa) des Förderbandes (4o) aufgabeseitig ein etwa quer und senkrecht zur Förderbandlängsrichtung verlaufender; PHckhalteblcch (7o) träqt.
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DE19767635934 1976-11-13 Vorrichtung zum Trennen von Feldfrüchten, insbesondere von Zuckerrüben und deren Teile, von für die Feldfruchtverwertung nicht verwendbaren Anteilen, wie Kraut, Sand o.dgl Expired DE7635934U (de)

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