DE763529C - Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes

Info

Publication number
DE763529C
DE763529C DEV34446D DEV0034446D DE763529C DE 763529 C DE763529 C DE 763529C DE V34446 D DEV34446 D DE V34446D DE V0034446 D DEV0034446 D DE V0034446D DE 763529 C DE763529 C DE 763529C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stator
torque
mechanical
gear
converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV34446D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Gsching
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DEV34446D priority Critical patent/DE763529C/de
Priority to FR847051D priority patent/FR847051A/fr
Priority to GB37218/38A priority patent/GB511747A/en
Priority to US247923A priority patent/US2337748A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE763529C publication Critical patent/DE763529C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/19Gearing
    • Y10T74/19149Gearing with fluid drive
    • Y10T74/19153Condition responsive control
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/19Gearing
    • Y10T74/19219Interchangeably locked
    • Y10T74/19293Longitudinally slidable
    • Y10T74/19298Multiple spur gears
    • Y10T74/19326Fluid operated
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/19Gearing
    • Y10T74/19219Interchangeably locked
    • Y10T74/19377Slidable keys or clutches
    • Y10T74/19414Single clutch shaft
    • Y10T74/19419Progressive
    • Y10T74/19423Multiple key
    • Y10T74/19428Spur
    • Y10T74/19437Electrically operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes Es ist bereits vorgeschlagen worden, einem hydraulischen Drehmomentwandler vom Strömungstyp ein mechanisches Mehrgangzahnradgetriebe nachzuschalten, wobei der Strömungskreislauf bei allen Gängen als Wandler arbeitet, und zwar jeweils in dem Bereich, in dem er seinen besten Wirkungsgrad hat.
  • Die Erfindung betrifft ein derartiges mechanisch-hydraulisches Verbundgetriebe und bezweckt eine selbsttätige Schaltung der Gänge seines mechanischen Teiles in Abhängigkeit vom Leitradmöment des Wandlers.
  • Die nach dem Strömungsprinzip arbeitenden Drehmomentwandler arbeiten bekanntlich in der Weise, daß sie bei ungefähr gleichbleibendem zugeführtem Moment abhängig vom Fahrwiderstand ein Moment verschiedener Größe an die angetriebene Welle abgeben. Bei größtem Drehzahlunterschied- zwischen treibender und getriebener Welle, also beim Anfahren, kann das abgegebene Moment ein Mehrfaches des eingeleiteten Momentes betragen. Mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit nimmt das abgegebene Moment in seiner Größe immer mehr ab und wird schließlich sogar kleiner als das eingeleitete Moment. Das Differenzmoment zwischen dem abgegebenen und dem zugeführten Moment stützt sich hierbei auf das etwa mit dem Gehäuse des Getriebes starr verbundene Leitrad ab. Das Leitradmoment ist somit unter der Voraussetzung einer konstanten Motordrehzahl abhängig von dem Drehzahlverhältnis und zwar derart, daß einem jeden Wert von ein bestimmtes positives oder negatives Leitradmoment entspricht. Es ist dabei gleichgültig, ob der Motor mit seiner vollen Drehzahl oder mit einer verminderten Drehzahl läuft. Allerdings wird jedem Wert von ein um so kleinerer Wert des Leitradmomentes entsprechen, je kleiner die Motordrehzahl ist.
  • Diese Eigenschaft des Drehmonientwandlers, daß jedem Wert von bei konstantem il, ein bestimmter Wert des Leitradmomentes entspricht, wird in vorliegender Erfindung zur se:bsttätig en Schaltung der mechanischen Gänge nutzbar gemacht. Die Erfindung besteht darin, daß das Umschalten der mechanischen Gänge, und zwar das Hinauf- und Herunterschalten, mittelbar oder unmittelbar in Abhängigkeit von dem am Leitrad des Drehinomentwandlers angreifenden Moment in der Weise erfolgt, daß das Leitrad nach entgegengesetzten Richtungen begrenzt beweglich gelagert ist und durch nachgiebige Widerlager in der Mittellage gehalten wird, aus welcher es bei Cberschreiten eines bestimmten Höchstwertes des Leitradmomentes zum Umschalten in den nächstniederen Gang nach der einen Seite, und bei Unterschreiten eines bestimmten kleinsten Wertes des Leitradmomentes zum Umschalten in den nächsthöheren Gang nach der anderen Seite gedrückt wird.
  • Die I?instellung der Leitradmomentwerte, bei denen das Leitrad in der einen oder anderen Richtung ausschwingen soll, erfolgt in einfachster Weise durch Druck- oder Zugfedern, die mit Vorspannung zu beiden Seiten eines am Leitrad oder an der Leitradwelle vorgesehenen Anschlages angeordnet sein können. Das schwenkbar gelagerte Leitrad überträgt seine Schwenkbewegung etwa mechanisch über ein Gestänge, oder auf hydraulischem oder elektrischem «'ege auf die Schaltvorrichtung für das mechanische Wechselgetriebe.
  • Solange die Fahrgeschwindigkeit, also auch der Fahrwiderstand, innerhalb bestimmter Grenzen bleibt, verharrt das Leitrad in seiner Mittelstellung, die ihm durch die Vorspannung der federnden Widerlager aufgedrückt wird. Überschreitet beispielsweise der Fahrwiderstand einen bestimmten Höchstwert, so steigt mit abnehmender Fahrgeschwindigkeit, mit kleiner werdendem das Leitradmoment auf einen Wert, bei dem es die Federspannung des Widerlagern in einer Richtung überwindet und in dieser positiven Richtung um einen gewissen Betrag ausschwenkt. Durch diese Schwenkbewegung wird der Steuervorgang für das mechanische Wechselgetriebe auf mechanischem, hydraulischem oder elektrischem Wege ausgelöst und so selbsttätig der nächstniedere Gang eingeschaltet. Dieser selbsttätige Schaltvorgang wied#-rliolt sich bei weiter zuneluncndcm Fahrwiderstand so lange, bis schließlich der niedrigste Gang eingeschaltet ist (Herunterschalten).
  • In ähnlicher Weise erfolgt das Umschalten vom niedrigsten Gang selbsttätig zu den höheren Gängen (Hinaufschalten). Wenn bei abnehmendem Fahrwiderstand, bei größer -werdendem n2.
  • n das Leitradmoment einen gewissen Mindestwert (positiv oder negativ) erreicht, schwenkt das Leitrad in der andern (negativen) Richtung aus und löst damit den Schaltvorgang aus, der den jeweils nächsthöheren Gang einschaltet.
  • Selbsttätig mit dem Ausschwenken des Leitrades wird eine zwischen M"andler und Getriebe angeordnete, etwa in das Getriebegehäuse mit eingebaute mechanische Trennkupplung gelöst und wieder eingeschaltet, und zwar in der Weise, daß beim Ausschwenken des Leitrades in der einen oder anderen Richtung die Kupplung gelöst und nach erfolgter Gangschaltung selbsttätig wieder eingeschaltet wird.
  • Da beim Lösen der mechanischen Trennkupplung das Sekundärmoment II._ des Wandlers auf 1u11 zusammensinkt, sinkt auch das Leitradmoment (1IL;"",x auf 1u11 zusammen und wird negativ, so daß das Leitrad das Bestreben hat, über seine Mittellage hinaus in der negativen Richtung auszuschwenken. Das Zurückschwenken des Leitrades aus der positiven Richtung in die Mittellage wird deshalb derart abgedämpft, daß der Schaltvorgang bereits abgeschlossen ist, wenn das Leitrad seine Mittellage «-leder erreicht hat.
  • Besonders einfach gestaltet sich die erfindungsgmäße selbsttätige Gangschaltung auf hydraulischem Wege. Hierbei wird das Leitrad oder irgendein mit dem schwenkbaren Leitrad verbundener Teil als Steuerschieber ausgebildet, der den Durchfluß durch die zum Gangwechselschalter führenden Druckölleitungen steuert.
  • Bei einem rein hydraulischen Getriebe ist es an sich bekannt, in Abhängigkeit vom Leitradmoment eines Drehmomentwandlers vom Wandler auf die hydraulische Kupplung umzuschalten. Mit dieser bekannten Vorrichtung ist jedoch die Rückschaltung vom Kupplungsauf den Wandlerbetrieb nicht in einfacher Weise möglich. Außerdem ist diese Vorrichtung auch nicht zum Schalten eines hydromechanischen Verbundgetriebes geeignet, bei dem die mechanischen Gänge sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung geschaltet werden müssen. Bei dem bekannten Vorschlag ist nämlich das Leitrad zwischen zwei festen Widerlagern pendelnd angeordnet, so daß es sich bei Wandlerbetrieb stets gegen das eine Widerlager legt, während es sich zur Umschaltung auf den Kupplungsbetrieb und während des ganzen Kupplungsbetriebes an das andere Widerlager anlegt. Die bekannte Schalteinrichtung hat also zwei Betriebsstellungen für das Leitrad, und zwar Anlage an dem einen und Anlage an dem. anderen Widerlager. Die erfindungsgemäße Ausführung dagegen hat eine normale Betriebsstellung zwischen den beiden federnden Widerlagern und zwei Schaltstellungen. Mit Rücksicht auf diesen Stand der Technik wird die Erfindung noch nicht in der bloßen Übertragung des bekannten Vorschlages auf die Steuerung eines Verbundgetriebes aus einem Strömungswandler und einem in Reihe damit angeordneten mechanischen Wechselgetriebe gesehen, sondern in dem Vorschlag, das Schalten des Verbundgetriebes in beiden Richtungen, also das Schalten zu den höheren Gängen und das Rückschalten zu den niederen Gängen in Abhängigkeit von dem an dem hierzu nach entgegengesetzten Richtungen begrenzt beweglich gelagerten Leitrad des ständig in Betrieb befindlichen Wandlers angreifenden Moment vorzunehmen.
  • Außerdem ist es auch schon bekannt, bei einem Verbundgetriebe aus einer Strömungskupplung und einem mechanischen Wechselgetriebe das Wechselgetriebe in Abhängigkeit vom Schlupf der hydraulischen Kupplung in der Weise zu schalten, daß mit der Eingangs-undAusgangswelle eine Drehzahlvergleichvorrichtung verbunden ist, die beim Überschreiten bzw. Unterschreiten eines bestimmten Schlupfes das Einschalten des nächsthöheren bzw. nächstniederen Getriebeganges bewirkt.
  • An Hand der Zeichnung soll nunmehr die Erfindung nochmals erläutert und ein Ausführungsbeispiel beschrieben werden.
  • Abb. x zeigt den Verlauf der Momentenlinien eines hydraulischen Wandlers über dem Drehzahlverhältnis Abb. 2 zeigt den Verlauf des Verhältnisses in den einzelnen Gängen über der Fahrgeschwindigkeit v; Abb.3 zeigt schematisch ein hydraulischmechanisches Verbundgetriebe und Abb. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. 3; Abb. 5 zeigt noch eine weitere Ausführungsmöglichkeit der federnden Widerlager.
  • Wie aus Abb. = ersichtlich ist, paßt der Drehmomentwandler das abgegebene Moment M2 der Fahrgeschwindigkeit an. Je größer der Fahrwiderstand, je kleiner also die Fahrgeschwindigkeit und dementsprechend das Verhältnis ist, um so größer ist das vom Wandler abgegebene Moment ,I7,. Das Differenzmoment M,-M, = ML hat bei jedem Wert von eine ganz bestimmte Größe. Der gesamte Fahrbereich ist nun je nach den Anforderungen, die an das mit dem hydraulisch-mechanischen Verbundgetriebe ausgerüstete Fahrzeug gestellt werden, in mehrere Gänge unterteilt, beispielsweise in vier Gänge, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist. Bei jedem dieser Gänge arbeitet der Wandler in dem Bereich, der in der Abb. z durch strichpunktierte Linien abgegrenzt ist. Diese Grenzen ergeben auch einen ganz bestimmten absoluten Höchst- und Tiefstwert des Leitradmomentes, bei dem jeweils der Schaltvorgang ausgelöst werden soll, durch den der nächstniedere oder der nächsthöhere Gang eingeschaltet wird, so daß der Wandler immer im Bereich des besten Wirkungsgrades arbeitet. Die Abb. 2 zeigt, wie das Drehzahlverhältnis zwischen einem höchsten und einem tiefsten W'ert schwankt, wobei die Gangschaltung zum nächsthöheren Gang (Hinaufschalten) bei und die Gangschaltung zum nächstniederen Gang (Herunterschalten) bei erfolgt. In der Abb. 3 ist ein hydraulisch-mechanisches Verbundgetriebe gezeigt, das mit einer Vorrichtung ausgestattet ist, durch die abhängig vom Leitradmoment das Schalten der Gänge auf hydraulischem Wege vorgenommen wird. Der Motor M treibt das Pumpenrad P des aus Pumpenrad P, Turbinenrad T und Leitrad L bestehenden Wandlers W an. Die Turbinenradwelle ist mit dem Zahnradwechselgetriebe G über eine in der Abbildung nicht dargestellte, in das Gehäuse des Zahnradwechselgetriebes eingebaute Kupplung verbunden. Das Leitrad L ist über eine Welle LW abgestützt. Das äußere Ende der Leitradwelle LW ist als Scheibe S ausgebildet. Die Scheibe S ist mit einer Nase N versehen, die zwischen zwei federnden Widerlagern F1 und F2 liegt, so daß sich das Leitrad normalerweise in seiner in Abb. 4 gezeichneten Mittellage befindet. Überschreitet das Leitradmornent den aus der Abb. z ersichtlichen Wert (ML) max, so wird die Feder des WiderlagersFizusammengedrückt, und das Leitrad schwenkt um einen gewissen Betrag nach links (positiv) aus, wenn angenommen wird, daß (ML)""" in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung wirkt. Durch diese Bewegung des Leitrades kann beispielsweise ein elektrischer Stromkreis eingeschaltet werden, der selbsttätig den nächstniederen Gang einschaltet. Bei hvdraulischer L bertr, ;un- des vom ausschv:enkenden Leitrad gegebenen Impulses auf den Getriebeschalter GS wird die in den Abb. 3 und .I schematisch dargestellte Ausführungsform gewählt. Die mit der Leitradwelle LIl` verbtmdene ScheibS ist mit einer Bohrung B versehen, durch die das bei Z zugeführte Drucköl hindurchtreten kann, falls diese Bohrung B mit einer der beiden Bohrungen BI und B., im feststehenden Gehäuse C in Deckung ist. Wie aus Abb..I ersichtlich ist, liegt die Bohrung E der Scheibe S zischen den beiden Bohrungen Bi und B., solange sich das Leitrad in seiner Mittellage befindet. Wenn nun das Leitrad nach links ausschwenkt, wenn also das Leitradmoment den in der Abb. i eingezeichneten Wert (11L) max überschreitet, dann kommt die Bohrung B in Deckung mit der Bohrung B1. Das bei I"_ zugeführte Druchöl kann durch die Leitung L1 zum Getriebeschalter GS gelargeii und löst den Schaltvor` ang aus oder übernimmt selbst das Schalten auf den nächstniederen Gang, wobei vorher selbsttätig die Kupplung zwischen M"andler und Getriebe gelöst wird.
  • Wenn umgekehrt bei abnehmendem Fahrwiderstand das Leitradmoment den in Abb, i eingezeichneten negativen Wert (11L) .. j" unterschreitet, dann schwenkt das Leitrad in der andern (negativen) Richtung aus, so daß die Bohrung B mit der Bohrung B2 in Deckung kommt; nunmehr kann das Drucköl durch eine zweite Leitung L2 zum Getriebeschalter GS gelangen und bewirkt das Hinaufschalten zum nächsthöheren Gang.
  • Wie aus diesen Darlegungen bzw. aus den Abbildungen ersichtlich ist, können die genauen Werte, bei denen die Umschaltung in der einen oder andern Richtung erfolgen soll, in einfacher Weise durch geeignete Wahl der Federn F1 und F.. festgelegt werden.
  • Falls bei abnehmendem Fahrwiderstand die Umschalturig zu den höheren Gängen bei einem Leitradmoment erfolgen soll, das lull oder größer als Null, also positiv ist, wird für die federnden Widerlager, zwischen welchen das Leitrad oder ein mit dem Leitrad verbundener Anschlag (-Nase 1-) gelagert ist, die aus Abb. g ersichtliche Ausführungsform gewählt. Die Feder F. ist hierbei eine Druckfeder und die Feder F, eine Zugfeder, wobei angenommen ist, daß das positive Leitradmoment in der durch den eingezeichneten Pfeil (1IL) angedeuteten Richtung auf das Leitrad wirkt.
  • Die bish3rig_n Überlegungen gelten durchweg für den Fall, daß der Antriebsmotor stets mit honstanter Drehzahl, beispielsweise mit seiner Höchstdrehzahl läuft. Un nun aber die erfindungsgemäße vorn Lcitradmornent abhängige selbsttätige Schaltung unabhängig von der 31otordrehzalil zu machen, d. h. um die selbsttätige Schaltung auch bei verminderter Motordrehzal.I zu ermöglichen, werden in weiterer Ausbildung der Erfindung die federnden `t iderlager, durch die das Leitrad in seiner Mittellage gehalten wird, derart ausgebildet, daß sie in ihrer Vorspannung al-,hängig von der Motordrehzahl verändert werden rönnen. Zweckmälige@«-eise «-i=d der die Motordrehzahl bestimmende Gash-bei mit den federnden WiderIagern derart gekuppelt, daß die Vorspannungen selbsttätig mit der Betätigung des Gashebels geändert werden. Da nun einer verminderten -Motordrehzahl ein vermindertes 31otormomerit (1I1) entspricht, wird auch das vom Wandler abgegebene Moment (1I2) und das Differenzmoment ( lI2 _iIr = lIL) kleiner, d. h., daß die federnden 3j zderlager mit dem Gashebel oder mit einer von der Motordrehzahl beeinflußten Vorrichtung derart verbunden sein müssen, daß die Vorspannungen beim Zurücknehmen des Gashebels, also beim Zurückgehen der Motordrehzahl in demselben Maße verringert werden, in dem das Leitradmcment abnimmt.
  • Die Ansprüche 2 bis S sind reine Unteransprüche, deren Inhalt nicht für sich allein, sondern nur in Verbindung mit dem Inhalt des Anspruchs i geschützt sein soll.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Steuerung eines aus einem hvdrodvnamischen Drehmomentwandler und einem mechanischen Mehrganggetriebe bestehenden Verbundgetriebes, wobei der Drehmomentwandler immer in Tätigkeit ist, wenn Leistung übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gangschaltung des mechanischen Getriebes (und zwar Hinauf- und Herunterschalten) mittelbar oder unmittelbar in Abhängigkeit von dem am Leitrad des Drehmomentwandlers angreifenden -Moment in der "'eise erfolgt, daß das Leitrad nach entgegengesetzten Richtungen begrenzt beweglich gelagert ist und durch nachgiebige Widerlager in einer Mittellage gehalten wird, aus welcher es bei Überschreiten eines bestimmten Höchst-,vertes des Leitradmomentes zum Umschalten in den nächstniederen Gang nach der einen Seite, und bei Unterschreiten eines bestimmten kleinsten Wertes des Leitradmomentes zum Umschalten in den nächsthöheren Gang nach der anderen Seite gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen W iderlager als Zug- oder Druckfedern ausgebildet sind, deren Vorspannung im Betrieb änderbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Vorspannung die nachgiebigen Widerlager (Federn) derart mit dem Gashebel oder mit einer von der Motordrehzahl abhängigen Vorrichtung verbunden sind, daB bei abnehmender Motordrehzahl die Vorspannungen entsprechend der Abnahme des Leitradmomentes abnehmen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen -z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB mit dem schwenkbar gelagerten Leitrad Steuergestänge verbunden sind, die abhängig von der Stellung des Leitrades mittelbar oder unmittelbar das Schalten der Gänge vornehmen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB das Leitrad oder ein mit dem Leitrad verbundener Teil als Steuerschieber ausgebildet ist, der Druckölleitungen zur Betätigung eines Gangwechselschalters steuert.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, gekennzeichnet durch eine elektrische Schaltvorrichtung, deren Steuerströme durch das in der einen oder anderen Richtung ausschwenkende Leitrad eingeschaltet werden.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB auch das Ein- und Ausschalten einer zwischen Wandler und Getriebe angeordneten mechanischen Trennkupplung selbsttätig abhängig von der Stellung des Leitrades erfolgt. B. Voirichtung nach den Ansprüchen x bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückschwenken des Leitrades aus der positiven Schwenkrichtung mit Dämpfung erfolgt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 621735, 625 707; französische Patentschriften Nr. 762 178, 792 794; USA.-Patentschriften Nr. z 185 528, 2 014 944, 2 o18 616; österreichische Patentschrift Nr. 135 389; schweizerische Patentschrift Nr. 173 836.
DEV34446D 1937-12-28 1937-12-28 Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes Expired DE763529C (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV34446D DE763529C (de) 1937-12-28 1937-12-28 Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes
FR847051D FR847051A (fr) 1937-12-28 1938-12-05 Procédé et dispositif pour la commande d'une transmission compound mécanico-hydraulique
GB37218/38A GB511747A (en) 1937-12-28 1938-12-21 Method of and means for the control of combined mechanical and hydraulic gearing
US247923A US2337748A (en) 1937-12-28 1938-12-27 Means for the control of combined mechanical and hydraulic gearing

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV34446D DE763529C (de) 1937-12-28 1937-12-28 Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE763529C true DE763529C (de) 1953-05-11

Family

ID=7588919

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV34446D Expired DE763529C (de) 1937-12-28 1937-12-28 Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2337748A (de)
DE (1) DE763529C (de)
FR (1) FR847051A (de)
GB (1) GB511747A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197712B (de) * 1956-07-13 1965-07-29 Fritz Hinze Umlaufraedergetriebe mit UEberlastsicherung
DE1550825B1 (de) * 1965-12-01 1971-03-11 Honda Gijutsu Kenkyusho Kk Hydraulische steuerungseinrichtung fuer ein hydrodynamisch mechanisches verbundgetriebe

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2421190A (en) * 1941-04-16 1947-05-27 Adiel Y Dodge Hydraulic transmission control
US2457692A (en) * 1941-12-10 1948-12-28 Chrysler Corp Hydrodynamic transmission
US2557421A (en) * 1944-10-20 1951-06-19 Rolls Royce Hydraulic power-transmission system
US2589119A (en) * 1946-02-15 1952-03-11 Charles M O'leary Transmission for well-drilling machinery
US2594064A (en) * 1947-01-09 1952-04-22 O'leary Charles Martin Power-transmitting system for slush pumps or the like
US2651948A (en) * 1948-06-26 1953-09-15 Bendix Aviat Corp Transmission operating mechanism
US2707539A (en) * 1948-07-22 1955-05-03 Jarvis C Marble Hydraulic transmission
US2695696A (en) * 1950-02-06 1954-11-30 Chrysler Corp Transmission clutch control mechanism
US3049937A (en) * 1958-11-28 1962-08-21 Gen Motors Corp Transmission
US3213622A (en) * 1964-10-26 1965-10-26 Ford Motor Co Control system for a hydrokinetic power transmission mechanism
FR2513775A1 (fr) * 1980-05-28 1983-04-01 Comagref Procede d'entretien d'un mouvement d'oscillation, son application aux dispositifs oscillants a force d'entretien par fluide hydraulique haute pression et presse, notamment presse a pailles, comportant un tel dispositif oscillant
JPS60109660A (ja) * 1983-11-17 1985-06-15 Daikin Mfg Co Ltd トルクコンバ−タの速度比検出用弁装置
JP4082926B2 (ja) * 2002-05-07 2008-04-30 本田技研工業株式会社 自動変速装置

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1185528A (en) * 1915-06-15 1916-05-30 Fred Albert Oddie Gear-changing mechanism.
AT135389B (de) * 1932-10-21 1933-11-10 Austro Daimler Puchwerke Ag Antriebsanordnung für Kraftfahrzeuge.
FR762178A (fr) * 1932-09-10 1934-04-05 Voith Gmbh J M Mécanisme à changement de vitesse hydraulique
CH173836A (de) * 1933-12-22 1934-12-15 Kreissle Hermann Steuerung für Flüssigkeits-Wechselgetriebe.
US2014944A (en) * 1933-06-19 1935-09-17 Firm Klein Schanzlin & Becker Hydrodynamic gear
US2018616A (en) * 1933-06-19 1935-10-22 Klein Schanzlin & Becker Ag Hydrodynamic gear
DE621735C (de) * 1932-02-25 1935-11-13 Johann Nikolaus Kiep Dipl Ing Vorrichtung zum selbsttaetigen Schalten von mit Schlupfkupplungen, vornehmlich Turbokupplungen, verbundenen Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
FR792794A (fr) * 1933-06-19 1936-01-10 Klein Dispositif de changement de vitesse pour transmissions hydrauliques
DE625707C (de) * 1932-01-15 1936-02-14 Charles Vincent Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern von Kraftfahrzeuggetrieben

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1185528A (en) * 1915-06-15 1916-05-30 Fred Albert Oddie Gear-changing mechanism.
DE625707C (de) * 1932-01-15 1936-02-14 Charles Vincent Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern von Kraftfahrzeuggetrieben
DE621735C (de) * 1932-02-25 1935-11-13 Johann Nikolaus Kiep Dipl Ing Vorrichtung zum selbsttaetigen Schalten von mit Schlupfkupplungen, vornehmlich Turbokupplungen, verbundenen Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
FR762178A (fr) * 1932-09-10 1934-04-05 Voith Gmbh J M Mécanisme à changement de vitesse hydraulique
AT135389B (de) * 1932-10-21 1933-11-10 Austro Daimler Puchwerke Ag Antriebsanordnung für Kraftfahrzeuge.
US2014944A (en) * 1933-06-19 1935-09-17 Firm Klein Schanzlin & Becker Hydrodynamic gear
US2018616A (en) * 1933-06-19 1935-10-22 Klein Schanzlin & Becker Ag Hydrodynamic gear
FR792794A (fr) * 1933-06-19 1936-01-10 Klein Dispositif de changement de vitesse pour transmissions hydrauliques
CH173836A (de) * 1933-12-22 1934-12-15 Kreissle Hermann Steuerung für Flüssigkeits-Wechselgetriebe.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197712B (de) * 1956-07-13 1965-07-29 Fritz Hinze Umlaufraedergetriebe mit UEberlastsicherung
DE1550825B1 (de) * 1965-12-01 1971-03-11 Honda Gijutsu Kenkyusho Kk Hydraulische steuerungseinrichtung fuer ein hydrodynamisch mechanisches verbundgetriebe

Also Published As

Publication number Publication date
US2337748A (en) 1943-12-28
FR847051A (fr) 1939-10-03
GB511747A (en) 1939-08-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE763529C (de) Vorrichtung zur Steuerung eines mechanisch-hydraulischen Verbundgetriebes
DE3342745A1 (de) Stufenloses keilriemengetriebe
DE618014C (de) Selbsttaetig wirkende Schaltvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE1946496B2 (de) Fahrgeschwindigkeitsabhängige Sperre zum Verhindern unzulässiger Rückschaltungen in Kraftfahrzeug-Wechselgetrieben
DE1950914C3 (de) Schaltvorrichtung zum Schalten eines mehrstufigen, über eine Schalttrennkupplung angetriebenen Zahnräderwechselgetriebes, insbesondere für Ackerschlepper
DE680992C (de) Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit einer durch einen Elektromotor drehbaren Schaltwelle
DE708872C (de) Schaltvorrichtung fuer ein mit Lamellenreibungskupplungen ausgeruestetes Zahnraederwechselgetriebe
DE1505708B2 (de) Verriegelbare Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe
DE831507C (de) Mechanisches Kraftwagengetriebe mit selbsttaetig schaltender Motorkupplung
DE3801362C2 (de) Steuereinrichtung für hydraulisch betätbares Fahrzeuggetriebe
WO1994015115A1 (de) Unter last schaltbares, mehrgängiges wendegetriebe
EP0859173B1 (de) Schaltvorrichtung für ein mehrgängiges Wechselgetriebe eines Kraftfahrzeugs
CH137364A (de) Zweigangwechselgetriebe, insbesondere an Kraftfahrzeugen.
DE3013856C2 (de) Rückschaltsicherung für Getriebe
DE3133067C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe mit Leistungsverzweigung
DE908702C (de) Kraftschluessiges Mehrganggetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
CH189288A (de) Mehrgängiges Räderwechselgetriebe für Kraftfahrzeuge.
DE2622474C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere für landwirtschaftlich nutzbare Fahrzeuge
DE133077C (de)
DE102021109207A1 (de) Fahrradtretlagergetriebe mit miteinander gekoppelten Kupplungsvorrichtungen
DE102015210327B4 (de) Stufenschaltgetriebe mit Eingangs- und Ausgangskonstante
DE803821C (de) Mehrganggetriebe, insbesondere fuer Motorraeder
DE814705C (de) Turbogetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE841763C (de) Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren
DE921372C (de) Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit hydraulisch geschalteten Reibkupplungen