DE7633232U - - Google Patents
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Description
FIRMA CARL ZEISS, 7920 HEIDENHE1M CBRENZ)
Spa Lt Lampe
Die Neuerung betrifft eine SpaLtLampe für ophthaLmoLogische Untersuchungen
und besteht aus einem Spaltprojektor, einem Mikroskoo, einer Instrumentenbasis,
einem Netzanschlußgerät und einem Tonometerträger.
KonventioneLle Spalt Lampen sind so gebaut, daß damit fast alle bekannten
Untersuchungsmethoden des klinisch und praktisch arbeitenden .«jgenarztes ausgeführt
werden können. Sie stellen Universalgeräte dar, die vom optischen und
mechanischen Aufbau her aufwendig sind. Die Abmessungen dieser UniversaLgeräte
sind entsprechend voluminös.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spaltlampe anzugeoen, mit der
nur die am häufigsten durchgeführten Untersuchungen möglich sind, und die dafür
in ihren Abmessungen zierlicher ist und einen großen Arbeitsraum zwischen Arzt und Patient bietet. Eine weitere Aufgabe der Neuerung liegt darin, sämtliche
Bedienungselemente derart griffgünstig anzuordnen, daß eine Verbesserung
der gebotenen Funktionen in bezug auf konventionelle Spaltlampen erreicht
wird.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß für den Spaltprojektor
auf einer drehbaren Scheibe angeordnete diskrete Spaltblenden verschiedener
Breite vorgesehen sind, daß das Mikroskop aus einem achromatischn Hauptobjektiv
und einem binokularen Geradtubus kurzer Baulänge besteht, daß in der Grundplatte der Instrumentenbasis eine Führungssäule befestigt ist und koaxial
zur Führungssäule Bedienungselemente für die Horizontal- und Vertikalbewegung der Spaltlampe vorgesehen sind, daß der Netzversorgungstrafo für die Spaltlampe
in der Instrumentenbasis eingebaut ist und daß in dem sich zwischen Arzt und Patienten ergebenden freien Raum ein in der Höhe verstellbarer Tonomexei—
träger vorgesehen ist.
1 G 962
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In einer bevorzugten Ausführungoform der Neuerung sind acht diskrete, durch
Reproduktionsverfahren photochemischer oder photomechanischer Art erzeugte
Spaltblenden mit Spaltbreiten von 0,1 - 5 mm auf einer Scheibe angebracht und in den Strahlengang des Spaltprojektors einschwenkbar.
Zur Einstellung der Spalthöhe ist es vorteilhaft, eine Trompetenblende dreh
bar im Strahlengang des Spaltprojektors anzubringen.
Für spezielle Untersuchungen oder zur Kontrasterhöhung ist es zweckmäßig,
auf einer drehbaren Scheibe Farbfilter anzubringen und in den Strat.Ls?ngang
des Spaltprojektors einzuschwenken.
Zweckmäßigerweise sind die Bedienungselemente zur Einstellung der Spaltbreite
der Spalthöhe und des zu verwendenden Filters als koaxiale Rändelscheiben mit
unterschiedlichem Außendurchmesser angeordnet.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist ein Tonometerträger
vertikal verschiebbar in einer Führung angeordnet, wobei das Tonometer in
der oberen Endstellung der Führung in der Gebrauchslage fixierbar isc und
in unteren Anschlag der Führung sich in Ruhestellung befindet.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß sie
ei ien bisher bei Spaltlampen nicht erreichten Manipulations- und Arbeitsraum
für den Benutzer bietet und daß ein Applanations-Tonometer herkömmt icher Eauart
ständig im Raum zwischen Mikroskop und Patient belassen werden kann, ohne
bei der geräteüblichen Untersuchungsmethode zu stören. Weitere Vorteile liegen
in der griffgünstigen Anordnung sämtlicher Bedienungselemente, die ein sicheres
und rasches Arbeiten sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder gestatten.
Durch die Reduktion der Funktionselemente auf die häufigsten Applikationen komnt die neuerungsgemäße Spaltlampe außerdem in eine für den praktisch arbeitenden Augenarzt interessante Preisklasse.
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
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-.3 τ1
I I (
Fig. 1 einen Teilschnitt in Längsrichtung durch die neuerungsgeroaße
Spaltlampe;
F^.g. 2 eine Draufsicht auf die im Spaltprojektor befindliche
Spaltblende mit diskreten Spaltbreiten;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die im Spaltprojektor befindliche Trompetenblende zur Einstellung der Spalthöhen;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den im Spaltprojektor befindlichen Filterträger.
In der in Fig. 1 gezeigten Schnittdarstellung der Neuerung ist mit 1 der Spaltprojektor bezeichnet, mit 2 das Mikroskop, mit 3 die Instrumentenbasis, mit 4
das Netzanschlußgerät und mit 5 der Tonometerträger. Am Spaltprojektor 1 sind
die drei Bedienungsrändel für Spaltbreite, Spalthöhe und für die verschiedenen Filter koaxial angeordnet und gewährleisten durch die Abstufung der Außendurchmesser ein sicheres und rasches Arbeiten für Rechts- und Linkshänder. Mit der
unteren Rändelscheibe 6 kann man acht diskrete Spaltbreiten von 0,1 bis 5 mm
CiriCtsLl^rii. fi? ric^*ir?? Sr!'?'.'!??''1"1?'''0' ' M1-1I u-irH Hnrrh ρήηρ mit wurhare Rast C36—
währleistet. An der Rändelscheibe 7 kann kontinuierlich mittels der in Fig. 3
gezeigten Trompetenblende die Spalthöhe von 0,1 bis 8 mm verstellt werden. Am
rechten Anschlag der Rändelscheibe 7 wird ein horizontaler Spalt von 0,1 mm Breite projiziert. Die Spaltblende und die Trompetenblende sind auf Metallfolien
oder auf Glasplatten angeordnet und können in verschiedenen Reproduktionsvei—
fahren (z.B. CU-Atzung) hergestellt werden. Mit dem Rändelring 8 können verschiedene Filter, z.B. Grün- oder Blaufilter in den Strahlengang eingeschaltet
werden. Außerdem kann die durch das RandeI 8 bewegte und in Fig. 4 dargestellte
Scheibe zur Prüfung der Pupillenreaktion in eine Raststellung gebracht werden,
in der die Beleuchtung unterbrochen ist. Exzentrisch zur Gruppe der Bedienungsrändel 6-8 sitzt auf einem schlanken Rohr 9 das Ablenkprisma 10 des Spaltprojektors. Der Abstand der Rohrachse bzw. der optischen Achse zum Patientenauge beträgt 96 mm. Dadurch ergibt sich ein fast unbehinderter Hanipulationsraum für den Arzt.
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Das Mikroskop 2 besteht aus einem achromatischen flauptobjektiv 11 und einem
binokularen Geradtubus 12, der eine besonders kurze Baulänge aufweist. Oer Abstand Austrittspupille zum Patientenauge wird dadurch wesentlich verringert.
Die Mikroskopvergrößerung ist 12,5-fach; sie wird als Standardvergrößerung in
der Praxis am häufigsten benötigt. Der mechanische und optische Aufbau ist so gewählt, daß bei Bedarf als Zusatzgerät ein VergrößerungsschnelIwechsler zwischen Objektiv und Tubus gesetzt werden kann. Es lassen sich dann die Vergrößerungswerte 7,5 mal; 12,5 mal und 19 mal einstellen.
In der Instrumentenbasis 3 ist das Bedienungselement 15 für die Horizontalbewegung und die Höhenverstellung der Spaltlampe koaxial zu der Führungssäule 13
angeordnet. Die Führungssäule ist in der Grundplatte 14 der Instrumentenbasis
befestigt, auf der unteren Hälfte ist das Verstellelement 15 für die horizontale
und vertikale Bewegung gelagert. Der obere Bereich der Säule 13 dient als Führung
für die Höhenbewegung. In der Säule befindet sich eine Druckfeder 16a mit sehr flacher Kennlinie, die das Gewicht des Gerätes fast vollkommen kompensiert. In
den freien Raum der Instrumentenbasis 3 ist das Netzanschlußgerät 4 eingebaut.
Dadurch ist die Spaltlampe eine mobile und selbständige Einheit, die lediglich
den Anschluß an eine Netzsteckdose erfordert. Die Höhenverstellung des Instrumentes wird dadurch eingeleitet, daß das Bedienungselement 15 gedreht wird.
Das Bedienungselement 15 trägt in seinem oberen Teil ein Außengewinde 16, welches
in das am Säulenteil angebrachte Innengewinde 18 eingreift. Dadurch wird die Umsetzung der Drehbewegung des Bedienungselementes 15 in eine VertikoIbewegung
des Teiles 17 ermöglicht. Mit dem das Mikroskop 2 tragenden Teil 17 ist über
einen Hebel 19 der Spaltprojektor 1 und der Tonometertrager 5 verbunden, so
daß Mikroskop 2, der Spaltprojektor 1 und das Tonometer die gleiche vertikale Bewegung ausführen. Die Horizontalbewegung des Instrumentes wird durch eine
Schiebebewegung am Bedienungselement 15 eingeleitet. Am Fuß der Führungssäule ist eine Reibplatte 20 oder eine Halbkugel angebracht, die auf der Auflage 21
gleitet. Zur Präzisierung der Horizontalbewegung können Schlittenführungen bekannter Bauart dienen.
Durch die raumsparende Anordnung der Grundeinheiten der neuerungsgemäßen Spaltlampe ergibt sich zwischen dem Patienten und dem Arzt ein bei konventionellen
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SpaltLar,pan nicht erreichter freier Raum, der sich für die Aufstellung eines
Tonometers eignet. Der Tonometerträger 5 ist auf einer Führungsschiene 22 befestigt.
Zum Tonometrieren wird das Gerät durch eine Höhenverstellung längs
der Führungsschiene 22 um ca. 60 mrn in die Gebrauchslage gebracht. Dazu wird
die Verriegelung 23 aus der Raststelle 24 gelöst. In der Gebrauchslage wird
der Tonometerträger durch eine Kugelrast 23 fixiert. Wenn kei a tonometrischen
Messungen vorgesehen sind, kann das Tonometer aus seiner Kopplung zum Tonometerträger
5 durch Nippel 25 gelöst werden.
In der Fig. 2 ist die durch das Rändel 6 bedienbare Scheibe dargestellt, welche
sieben Spaltblenden 27a - 27g und eine öffnung 28 für freien Durchgang enthält.
In der Fig. 3 ist die Scheibe 29 in der Draufsicht dargestellte welche die
Trompetenblende 30 zur Begrenzung der Spalthöhen enthält. Diese Scheibe ist durch das Rändel 7 bedienbar, beim Drehen des Rändelringes 7 wird die Irompetenblende
30 über die eingestellte Spaltblende gedreht.
Die Abbildung 4 zeigt eine Draufsicht auf die durch das Rändel 8 betätigbare
Scheibe 31, welche die Filter trägt. Es ist beispielsweise ein Grünfilter 32
und ein Blaufilter 33 eingesetzt, sowie eine öffnung 34 für einen Leerdurchgang
des Beleuchtungsstrahls.
Claims (6)
1. Spalt Lampe für ophthalmologische Untersuchungen, bestehend aus einem
Spaltprojektor, einem Mikroskop, einer Instrumentenbasis, einem Netzanschlußgerät
und einem Tonometerträger, dadurch gekennzeichnet, daß für
den Spaltprojektor auf einer drehbaren Scheibe angeordnete diskrete Spaltblenden
verschiedener Breite vorgesehen sind, daß das Mikroskop aus einem achromatischen Hauptobjektiv und einem binokularen Geradtubus kurzer Baulänge
besteht, daß in der Grundplatte der Instrumentenbasis eine Führungssäule Lefestigt ist und koaxial zur Führungssäule Bedienungselemente für
die Horizontal- und Vertikalbewegung der Spaltlampe vorgesehen sind, daß
das Netzanschlußgerät für die Spaltlampe in der Instrumentenbasis eingebaut
ist und daß in dem sich zwischen Arzt und Patient ergebenden freien Raum ein in der Höhe verstellbarer Tonometerträger vorgesehen ist.
2. Spaltlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere diskrete
SpaltbJ.enden uuf einer Scheibe angebracht und in den Strahlengang des
Spaltprojektors ein'-chwenkbar sind.
3. Spaltlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung
der Spalthöhe eine Trompetenblende drehbar im Strahlengang des Spaltprojektors
angebracht ist.
4. Spaltlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Scheibe
Farbfilter angebracht und in den Strahlengang des Spaltprojektors einschwenkbar sind.
5. Spaltlampe nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungselemente zur Einstellung der Spaltbreite, der Spalthöhe und des zu vei—
wendenden Filters als koaxiale Rändelscheibe angeordnet sind.
6. Spaltlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonometerträger
axial verschiebbar in einer Führung angeordnet ist, wobei in der oberen Endrstellung
der Führung das Tonometer in der Gebrauchslage fixierbar ist und am unteren Anschlag der Führung sich in Ruhestellung befindet.
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Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1084977A CH617082A5 (de) | 1976-10-23 | 1977-09-07 | |
| US05/843,236 US4175839A (en) | 1976-10-23 | 1977-10-18 | Slit-lamp apparatus |
| FR7731580A FR2368858A7 (fr) | 1976-10-23 | 1977-10-20 | Lampe a fente |
| JP1977142803U JPS5835203Y2 (ja) | 1976-10-23 | 1977-10-24 | 細隙燈 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7633232U true DE7633232U (de) | 1977-02-10 |
Family
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