DE762187C - Oberleitungsanlage fuer gleislose Fahrzeuge - Google Patents

Oberleitungsanlage fuer gleislose Fahrzeuge

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DE762187C
DE762187C DEL106690D DEL0106690D DE762187C DE 762187 C DE762187 C DE 762187C DE L106690 D DEL106690 D DE L106690D DE L0106690 D DEL0106690 D DE L0106690D DE 762187 C DE762187 C DE 762187C
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DE
Germany
Prior art keywords
contact line
earth
vehicles
catenary system
negative contact
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Expired
Application number
DEL106690D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Langrehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/14Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to occurrence of voltage on parts normally at earth potential

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Oberleitungsanlage für gleislose Fahrzeuge Für Oberleitungsomnibusse und ähnliche Fahrzeuge sind bereits zahlreiche Vorschläge gemacht worden, um die Entstehung eines schädlichen Spannungsunterschiedes. zwischen Wagenmasse und Erde zu vermeiden. Zu diesem Zweck hat man versucht, durch verschiedene Einrichtungen, wie z. B. Schaltelemente, elektrische Ventile usw., das Fahrzeuggestell leitend mit demjenigen Stromabnehmer zu verbinden, dessen Anschluß im Kraftwerk oder an anderer Stelle geerdet ist. Man hat auch schon Hilfsspannungsquellen benutzt, um die gegebenenfalls auftretenden Berührungsspannungen zu kompensieren. Zum Schutze der Fahrgäste, die im Augenblick der gleichzeitigen Berührung des Erdbodens und durch Auftreten von Isolationsfehlern spannungführend gewordener Teile des. Fahrzeugs Gefahr laufen können, gesundheitlichen Schaden zu erleiden, ist eine besonders gute Isolation aller spannungführenden Teile unerläßlich. Bei den bisher üblichen Sicherheitseinrichtungen war auch eine tägliche Kontrolle dieses Isolationszustandes durch entsprechende Messungen notwendig.
  • Die vorliegende Erfindung stellt nun eine besonders einsfache Sicherheitseinrichtung zur Vermeidung des Auftretens schädlicher Berührungsspannungen für elektrisch über zwei verschiedenpodige Fahrleitungen betriebene Gleichstromfahrzeuge dar. Sie setzt dabei voraus, daß die negative Fahrleitung in der Nähe der Stromquelle an Erde gelegt ist, und besteht darin, daß die negative Fahrleitung zwecks Angleichung des Potentials der Wagenmasse an das des umgebenden Erdreiches an jedem Aufhängepunkt geerdet ist. Gemäß der weiteren Erfindung sollen zur V erbesserung der Erdung die Füße der Maste, an denen die negative Fahrleitung geerdet ist. unterirdisch, d. h. durch einen vergrabenen Leiter miteinander verbunden «-erden. Dieser Leiter würde eine Parallelschaltung zur negativen Fahrleitung darstellen.
  • Die bei der Erfindung gemachte Voraussetzung, daß eine Fahrleitung, z. B. die negative, in der Nähe der Stromquelle an Erde gelegt ist, ergibt sich in der Regel schon dadurch, daß von dieser Stromquelle neben den Oberleitungsomnibussen auch Straßenbahnen gespeist werden, bei denen die gleichzeitig zur Stromleitung dienende Fahrschiene an und für sich an Erde liegt. Erfahrungsgemäß gewährt die Erdung des einen Leiters und die Verbindung der Fahrzeugmasse mit der entsprechenden Leitung keine genügende Sicherheit gegen die Berührung spannungführender Teile des Fahrzeugs im Fall von Isolationsfehlern, wenn das betreffende Fahrzeug von der Erdungsstelle weit entfernt ist. Dann kann nämlich der Spannungsabfall in dem geerdeten Leiter wegen der unter Umständen großen Entfernung `Werte annehmen, die dem menschlichen Körper nicht zuträglich sind. Deshalb soll erfindungsgemäß der in der Nähe der Stromquelle geerdete Leiter bei Oberleitungsomnibussen nicht, wie bisher üblich, isoliert aufgehängt, sondern an jedem Aufhängepunkt über den betreffenden Mast bzw. dann, wenn der Tragdraht an Häusern abgespannt ist, durch eine an der Abspannrosette angebrachte besondere Erdungsleitung an Erde gelegt werden.
  • Auf diese Weise wird also erreicht, daß sich das Fahrzeug stets in der Nähe eines geerdeten Punktes der Fahrleitung befindet. Es liegen somit ähnliche Verhältnisse vor wie bei der Straßenbahn, bei welcher das Fahrgestell durch die Fahrschienen laufend geerdet ist. Des weiteren wird durch den erfindungsgemäßen Vorschlag die Erdung der gesamten Anlage durch die zahlreichen parallel geschalteten Erder wesentlich verbessert. Schließlich «-erden auch durch den Fortfall der Isolation des geerdeten Leiters Ersparnisse gemacht.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung unterscheidet sich von dem bisher üblichen Berührungsschutz für Oberleitungsomnibusse erheblich dadurch, daß eine viel größere Sicherheit gewährleistet ist und nur einmalige Maßnahmen beim Bau der Anlage erforderlich sind, die, wie bereits erwähnt wurde, außerdem noch Ersparnisse ermöglichen. Die bisher bekannten Sicherheitseinrichtungen für elektrische Bahnen gegen Beschädigungen der Fahrgäste durch Überspannungen, die zum großen Teil auch aus besonderen Sicherheitsrelaisschaltungen bestehen, «-elche unter Umständen versagen können, haben dem erfindungsgemäßen Vorschlag gegenüber den großen Nachteil, daß sie dauernd gewartet werden müssen. Ebenso erfordert die laufende Cberwachung der Isolation des Fahrzeugs laufende Ausgaben und Aufwendungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Oberleitungsanlage für gleislose Fahrzeuge mit einer Sicherheitseinrichtung zur Vermeidung des Auftretens schädlicher Berührungsspannungen für die elektrisch über zwei verschiedenpolige Fahrleitungen betriebenen und gegen Erde isolierten Gleichstromfahrzeuge, wobei die negative Fahrleitung in der \ ähe der Stromquelle an Erde gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die negative Fahrleitung zwecks Angleichung des Potentials der Wagenmasse an das des umgebenden Erdreiches an jedem Aufhängepunkt geerdet ist. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße der Maste, an denen die negative Fahrleitung geerdet ist, unterirdisch, d. h. durch einen vergrabenen Leiter miteinander verbunden sind.
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