DE7621664U1 - Zuendvorrichtung fuer feststoff-raketentreibsaetze - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer feststoff-raketentreibsaetze

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DE7621664U1
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combustion chamber
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Comet GmbH Pyrotechnik Apparatebau
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Comet GmbH Pyrotechnik Apparatebau
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/95Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof characterised by starting or ignition means or arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Description

Karlsruhe/ 10. 12. 1976 ZJP/H/Rbh
Pyrotechnik-Apparat ebau Vieländer Weg 147
2850 Bremerhaven 1
Zündvorrichtung für Feststoff-Raketentreibsätze / "
OCl/Iilli ^^JL-IH= £jUIIUYVX
Raketentreibsätze j insbesondere zum Betrieb von Leinenschießgeräten, Handsignalpatronen od. dgl., welche mit einer Düse im Heck der Brennkammer versehen ist.
Es ist bereits eine Zündvorrichtung für Feststoff-Raketentreibsätze bekannt, "welche in Leinenschießgeräten od. dgl. Anwendung findet. Bei dieser ist die aus einem Schlagbolzen- bzw. Reibzündhütchen oder aber aus einer elelctrischen Zündpille bestehende Initialzündung
COMET GmbH J
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räumlich hinter dem Düsenaustritt im Abschußgerät angeordnet. Mit einer derartigen Anordnung geht der Mangel einher, daß der durch die Initialzündung erzeugte Gasdruck die Rakete aus dem Abschußgerät treiben kann, bevor der Feuerstrahl der Initialzündung die Zündbeiladung wie auch den Treibsatz in der Rakete vollständig gezündet hat. V-is"7
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Als Folge eines solchen Mangels ergeben sich Zündversa- · 6 ._ ger oder Zündverzögerungen. Diese führen dazu, daß die Rakete aus dem Abschußgerät zwar ausgestoßen wird, jedoch ungezündet zu Boden fällt. Bei kurzzeitiger Zünd- ' 3f~< Verzögerung kann die Rakete nach ihrem Ausstoß zudem '\'t
auch über dem Abschußgerät stehen bleiben, abkippen und in unerwünschter bzw. unkontrollierter Schräglage wei- terfliegen. Bei längerzeitiger Zündverzögerung hingegen kann die Eakete nacn dem Auxsch-Lag erst auf dem. uoäen · zünden und vor dort in ebenfalls unerwünschtem bzw. unkontrolliertem Verhalten starten.
Angesichts der vorstehend erwähnten Mängel hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine ZündaoÄ ,- '". Ordnung zu schaffen, bei welcher mit relativ einfachen Mitteln die der bekannten Anordnung anhaftenden Mangel völlig beseitigt werden. .
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Nach dem "Willen der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Düse an ihrer Brennstrahl-Eintrittsseite mit einer Zündbeiladung und an ihrer Brennstrahl-Austrittsseite mit einem Primär-Zündelement versehen ist, wobei dieses zusammen mit seinem Halter, Träger od. dgl. derart in dem die Düse aufnehmenden Heck der Brennkammer seine Anordnung hat, daß sich das Primär-Zündelement samt seinem Halter, Träger od. dgl. unter der "Wirkung des in der Brennkammer erzeugten Gasdruckes vom Heck löst.
Sinnvolle Portbildung dieses die Erfindung tragenden Gedankens erfolgt dadurch, daß der im wesentlichen aus einer kreisringförmigen Scheibe bestehende und in eine dazu im Heck vorgesehene korrespondierende Ausnehmung eingesetzte Halter, Träger od. dgl. mittels einer zum Heck gehörenden Bördelung lösbar verbunden ist.
Eine weitere, alternative Ausgestaltungsweise ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß der im wesentlichen aus einer kreisringförmigen Scheibe bestehende und an eine dazu im Heck vorgesehene korrespondierende Ausnehmung eingesetzte Halter, Träger od. dgl. mittels mehrerer umfangsverteilter Eörnerschläge lösbar mit dem Heck verbunden ist.
Die mit einer metalXischen Umhüllung versehene Zündbeila— dung ist nach einem anderen Srfindungsmerkmal fest mit einem kreisringförmigen XSrpeir verbunden, dessen lichte
Weite so bemessen ist, daß er die Brennstrahl-Eintrittsseite der Düse seitlich vollkommen dickt a"bscliließt.
Abgerundet und vervollkommnet wird das vorstehend erwähnte Erfindungsmerkmal schließlich noch dadurch, daß der kreisringförmige Körper mit dem Inneren der Brennkammer unlösbar, etwa durch Kleben, verbunden ist.
Mit der vorgeschlagenen und relativ leicht realisierbaren Erfindung lassen sich die bei der bekannten Anordnung zutage getretenen Mangel völlig ausschließen und vermeiden.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt; die Zeichnung zeigt dabei einen Vertikalschnitt durch die Rakete im Bereich ihrer Brennkammer- und Düsenanordnung.
Im hinteren Teil 1a einer in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichneten Brennkammer ist der Treibsatz 2 sichtbar.
In die Brennstrahl-Austrittsseite 4a der Düse 4 ist ein Primär-Zündelement, beispielsweise ein Zündhütchen 5, angeordnet und unlösbar mit einem Halter 6 verbunden, etwa durch Umbördeln bei 6a. Der auf dieselbe Art und Weise oder aber durch Köraerschläge mit dem hinteren Teil 1a der Brennkammer 1 verbundene Halter, Träger od. dgl. 6 ist in eine
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konzentrische und zu seiner geometrischen Form korrespondierende Vertief !mg it eingelegt. Die Bördelung "bzw. die umfangsverteilt angeordneten Körnerschläge sind mit 1c bezeichnet. Die Bohrung 6b dient dem Durchtritt des - nicht dargestellten - Schlagbolzens. Der Halter 6 hat die Aufgabe, einen Verdämmungseffekt zu gewährleisten, welcher den zum Zünden des Treibsatzes 2 erforderlichen Druckaufbau begünstigt .
Zum Zünden des Treibsatzes 2 tritt der Schlagbolzen durch die Bohrung 6b hindurch und trifft dabei auf den Boden des Zündhütchens 5 auf. Der Zündstrahl des Zündhütchens durchschlägt die Folie 8a der Zündbeiladung 7, zündet nunmehr diese und zerstört zugleich die Folie 8, wodurch schließlich der Treibsatz 2 zur Zündung gebracht wird. Der bei Ablauf dieses Vorganges aufgebaute Gasdruck steigt derart an, daß er die aus dem Halter, Träger od. dgl. 6 und Zündhütchen 5 gebildete Verdammung unter Überwindens der Bördelung 1c bzw. der Körnerschläge nach hinten auswirft und dadurch den Weg für den beim Verbrennen des Treibsatzes entstehenden Gasdruck freigibt.
Die Zündbeiladung 7, welche sich in einer aus beispielsweise zwei Näpfen 8, 8a aua Blei-, Zinn- od. dgl. Folie bestehenden Umhüllung befindet, ist mit einem kreisringförmigen. Körper 9 unlösbar, beispielsweise durch Kleben, verbunden.
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Die lichte Weite des Körpers 9 ist so "bemessen, daß dieser die Brennstrahl-EIntrlttsseita 4Ta der Düse 4 seitlich, vollkommen dicht abschließt. Der Körper 9 ist Im linieren der Brennkammer 1 unlösbar "befestigt. Dies kann ebenfalls durch KLehen erfolgen.
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Claims (5)

1. Zündvorrichtung für Feststoff-Raketentreibsätze, insbesondere zum Betrieb von Leinenschießgeräten, Handsignalpatronen od. dgl-, welche mit einer Düse im Heck der Brennkammer versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse (4) an ihrer Brennstrahl-Eintrittsseite (4b) mit einer Zündbeiladung (7) und an ihrer Brennstrahl-Austrittsseite (4a) mit einem Primär-Zündelement (5) versehen ist, wobei dieses zusammen mit seinem Halter, Träger od. dgl. (6) derart in dem die Düse (4) aufnehmenden Heck (la) der Brenn-■ kammer (1) seine Anordnung hat, daß sich das Primär-Zündelement "(5) samt seinem Halter, Träger od. dgl. (6) unter der Wirkung des in der Brennkammer (1) erzeugten Gasdruckes vom Heck (1a) löst.
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2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch, gekennzeichnet,
daß der im wesentlichen aus einer kreisringförmigen Scheibe bestehende und in eine dazu im Heck (1a) vorgesehene korrespondierende Ausnehmung (1b) eingesetzte Halter, Träger od. dgl. (6) mittels einer zum Heck (1a) gehörenden Bördelung (1c) lösbar verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im wesentlichen aus einer kreisringförmigen Scheibe bestehende und in eine dazu im HeC-K: (1a) vorgesehene korrespondierende Ausnehmung (ib) eingesetzte Halter, Träger od. dgl. (6) mittels mehrerer umfangsverteilter Körnerschläge lösbar mit dem Heck (1a) verbunden ist.
4- Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit einer metallischen Umhüllung (8, 8a) versehene Zündbeiladung (7) fest mit einem kreisringförmigen Körper (9) verbunden ist, dessen lichte Weite so bemessen ist, daß er die Brennstrahl-Eintrittsseite (4"c) der Düse (4) seitlich vollkommen dicht abschließt.
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5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der kreisringförmige Körper (9) mit dem Inneren der Brennkammer (1) unlösbar, etwa durch KleTaen, verbunden ist.
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