DE76180C - Verschlufs für Ztegelnachpressen - Google Patents
Verschlufs für ZtegelnachpressenInfo
- Publication number
- DE76180C DE76180C DENDAT76180D DE76180DA DE76180C DE 76180 C DE76180 C DE 76180C DE NDAT76180 D DENDAT76180 D DE NDAT76180D DE 76180D A DE76180D A DE 76180DA DE 76180 C DE76180 C DE 76180C
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- DE
- Germany
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- closure
- levers
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- hand lever
- lever
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/02—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
- B28B3/027—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form using a bottom press ram actuated upwardly towards mould covers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung stellt dar:.
Fig. ι einen Horizontalschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit durchschnittenem Preiskasten,
Fig. 3 eine Oberansicht,
Fig. 4 eine Vorderansicht, bei welcher die Hauptwelle durch einen senkrechten Schnitt
blofsgelegt ist,
Fig. 5 den Prefsstempel nebst. Rolle,
Fig. 6 das Excenter und
■ Fig. 7 den Deckelverschlufshebel mit Feder.
■ Fig. 7 den Deckelverschlufshebel mit Feder.
Arbeitsvorgang.
Die Presse bezweckt das Nachpressen von halbtrockenen Ziegeln oder Backsteinen. Dieser
Zweck wird, ebenso wie bei der in der Patentschrift Nr. 12581 dargestellten Nachpresse, durch
einfaches Hin- und Herbewegen eines oder zweier Handhebel bewirkt, nachdem der Rohstein
in den Preiskasten q gelegt worden ist. Der Gegenstand des vorliegenden Patentes bezieht
sich gegenüber der angegebenen Patentschrift und der Patentschrift Nr. 4911 auf neue Einrichtungen
zum Bewegen und zum Festhalten des Deckels i, die im folgenden, im Zusammenhang
mit der im übrigen bekannten Arbeitsweise der Presse erörtert sind.
Die Hauptwelle ρ ist aufserhalb des Ständers
mit dem Hebel d und innerhalb mit den Hebeln e und O1 versehen, deren schwingende
Enden mit seitlichen Rollen versehen sind, die in die eigenartig gestalteten Schlitze der Hebel
Jf1 greifen und beim Hin- und Herbewegen
des Handhebels d den auf derselben Welle wie Zf1 befindlichen Deckel i öffnen oder
schliefsen (Fig. 2). Ist der Deckel i geöffnet, so steht der Handhebel d bei A, ist der Deckel
geschlossen, so ist der Handhebel d bei B. Während der Drehung von B nach A bewegt
sich auch das übliche Excenter m, welches in der Mitte auf der Haupt- und Handhebelwelle
ρ befestigt ist, jedoch ohne die Druckspindel g zu heben; dasselbe geschieht, wenn
nun der Handhebel von A aus bis B bewegt wird (Stellung in Fig. 2). Beim Weiterschwingen
des Handhebels d von B nach C drängt das Excenter m die Druckspindel g mit
dem Druckboden k im Preiskasten q nach oben und die Pressung des Steines geht vor
sich.
Während dieses Vorganges ist der Deckel i geschlossen und in einer beharrenden Stellung,
indem die seitlichen Rollen der Hebel e ex im Kreisbogenschlitz der Hebel Jf1 sich bewegen.
Sobald der Deckel i geschlossen wird, greift ein klinkenartiger Verschlufs h, Fig. 7, vermittelst
der Feder η über den Schliefshaken u des Deckels i und entlastet während des Pressens
die Hebel e εΛ und fft. Beim Rückschwingen
des Hebels d von C nach JB drängt der seitliche Ansatz r am Excenter m, welcher gegen
die Klinke O stöfst, den Deckelverschlufs h vom Schliefshaken u ab, und der Deckel i
kann sich nun beim Weiterschwingen von B nach A öffnen. Auf etwa halbem Wege des
Handhebels d von B nach A wird die Klinke 0, Fig. 2 und Fig. 6 und 7, vom Excenter m
ausgeschaltet, indem die gerade Fläche s des . seitlichen Ansatzes r vom Excenter m mit dem
äufsersten Ende unter das verlängerte Ende der Klinke ο stöfst; somit wird der Deckelverschlufs
h durch die Feder η in die alte Stellung zurückgebracht. Auf dem letzten
Viertel etwa des.Weges des Handhebels d von B nach A stöfst beiläufig das verlängerte
Ende t des Excenters m unter die herunterhängende, an der Druckspindel g befestigte
Stange b und hebt die Druckspindel g mit dem Druckboden k im Prefskasten q so weit
in die Höhe, dafs Oberkante q mit Oberkante k in einer Ebene liegt und der fertig geprefste
Stein fortgenommen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Verschlufs für eine Ziegelnachpresse, bei dem das Oeffnen und Schliefsen des Deckels i durch die Führung der auf der Handhebelwelle ρ befestigten Hebel e in Schlitzen der auf dem Drehbolzen des Deckels i angeordneten Hebel / bewirkt wird.
Für den unter i. bezeichneten Verschlufs die Anordnung eines Hebels h, welcher während der Prefsperiode den Deckel i festhält, nach der Prefsperiode aber selbstthätig ausgeklinkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76180C true DE76180C (de) |
Family
ID=349086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76180D Expired - Lifetime DE76180C (de) | Verschlufs für Ztegelnachpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76180C (de) |
-
0
- DE DENDAT76180D patent/DE76180C/de not_active Expired - Lifetime
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