DE760114C - Flussmittel zum Schweissen und Loeten von Zinklegierungen - Google Patents

Flussmittel zum Schweissen und Loeten von Zinklegierungen

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DE760114C
DE760114C DEJ68803D DEJ0068803D DE760114C DE 760114 C DE760114 C DE 760114C DE J68803 D DEJ68803 D DE J68803D DE J0068803 D DEJ0068803 D DE J0068803D DE 760114 C DE760114 C DE 760114C
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DE
Germany
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welding
flux
zinc
zinc alloys
chloride
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Expired
Application number
DEJ68803D
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English (en)
Inventor
Moritz Dr Maier
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE760114C publication Critical patent/DE760114C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/3601Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest with inorganic compounds as principal constituents
    • B23K35/3603Halide salts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

  • Flußmittel zum Schweißen und Löten von Zinklegierungen Als F lußmittel zum Schweißen von Zink sind außer Säuren, wie Phosphorsäure, und Kaugen, wie i`Tatronlauge, insbesondere Mischungen von Halogeniden bekannt, die zum größten Teil aus Arnmoniumchlorid und Zinkchlorid bestehen. Diese Flußinittel sind zum Schweißen von reinem Zink gut geeignet, versagen aber bei @inlaegicrungcn, vor allein ,bei alunlinitilnhaltigen.
  • !?s hat sich nun gezeigt, daß zum Schweißen und. Löten von linklegierungen, und zwar sowohl von alumillitlinhaltigen als auch von anders zusammengesetzten Gemische aus Halogeniden der :\11<<tlimet;ille als Flußinittel sehr geeignet sind. Das hlufiniittel kann dabei in bekannter Weise entweder in trockener Form oder mit Wasser oller einer organischen Flüssigkeit, z. 13. Alkohol. zti einer Paste angerührt verwen:let werden.
  • An sich ist es bereits bekannt, zum Verschweißen von Reinaluininium als 1#lulimittel ein Gemisch von Halogeniden der Alkaliinetalle zu verwenden. Man hat jedoch bisher stets die Auffassung vertreten und (lies auch durch praktische Versuche bestätigt gefunden, da13 die Benutzung eines für Aluminium üblichen, aus All:alili"tlo"enideil bestehenden hlußtnittels bei der Schweißun- von anderen Werkstoffen, und zwar auch von solchen, die Aluminium enthalten, wie beispielsweise Alumiiiitunbronze, nicht möglich ist. Ülxrraschenderweise hat sich aber gezeigt, daß wider Erwarten gerade: zum Schweißen von Zinl:Iegierungen ein aus l-Ialo##-aiden der Alkalinietalle bestehendes Flußmittei besonders geeignet ist. um eine einwandfreie Bindung und ein:n klaren übersichtlichen Fluß zu erzielen.
  • Wie Versuche ergeben haben, kann in Fällen. in denen Zinklegierungen mit nur kleinen Zusätzen an fremden Metallen geschweißt werden sollen. den .llkalilialogenidgemischen gegebenenfalls ein uerihger Zusatz von Ammoniumchlorid und/oder Zinkchlorid beigefügt «-erden, ohne daß dadurch die l?igenschaften des Flußmittels verschlechtert «-erden. je kleiner der Anteil an Fremdnietallen in der Zinklegierung ist, um so höher kann der Zusatz an Ammonium- und/oder Zinkchlorid sein: doch soll deren Gehalt an diesen Stoffen zweckmäßig nicht mehr als -oo"o des Gesamtgewichts der Mischung betragen, da andernfalls durch dieZugabedieser für das Schweißen von reinem Zink mit Erfolg benutzten Fluümittelliestandteile die Eigenschaften des aus Alkalilialogeniden bestehenden Flußmittels für das Schweißen von Zinklegierungen wesentlich verschlechtert werden. An Stelle von Zinkchlorid können gegebenenfalls auch organische Zinksalze, wie ölsaures Zink oder essigsaures Zink, als Flußmittelzusatz treten.
  • Der anteilinälä'ige Gehalt der einzelnen Flußmittelbestandteile richtet sich sinngemäß nach der Art der zu schweißenden oder zu lötenden Zinklegierung und ist demgemäß von Fall zu Fall den jeweiligen Bedü rfni#-.n entsprechend zu wählen.
  • läeispiele i. Für lioclilegierte Zinklegierun"eii hat sich eine Mischung der nachstehenden Ztisammenetzung als sehr günstig erwiesen: 5o g Is.iliumclilorid, 4o g Lithiuinchlorid, io g lsaliumfluorid.
  • . Für schwachlegierte Legierungen war ein Gemisch der Zusammensetzung: 4,5 g Isaliumchlorid, 35 g Lithiumclilorid. io Iialiumfluorid. io g Zinkchlorid gut brauchbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Die -Verwendung eines aus einem Gemisch von Halogeniden der Alkalimetalle bestehenden Flußmittels zum Schweiljen und Löten von Zinklegierungen. Flußmittel nach Anspruch i mit einem Zusatz von weniger als 2o% Zinkchlorid und bzw. oder Ammoniumchlorid. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 315 a31.
DEJ68803D 1941-02-04 1941-02-04 Flussmittel zum Schweissen und Loeten von Zinklegierungen Expired DE760114C (de)

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DE760114C true DE760114C (de) 1952-02-14

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE315231C (de) *

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DE315231C (de) *

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