DE759147C - Ventilanordnung fuer den Einlass oder Auslass von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Ventilanordnung fuer den Einlass oder Auslass von Brennkraftmaschinen

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DE759147C
DE759147C DED84042D DED0084042D DE759147C DE 759147 C DE759147 C DE 759147C DE D84042 D DED84042 D DE D84042D DE D0084042 D DED0084042 D DE D0084042D DE 759147 C DE759147 C DE 759147C
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Wilhelm Dr Seyerle
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
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    • F01L9/10Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Ventilanordnung für den Einlaß oder Auslaß von Brennkraftmaschinen Die bei Brennkraftmaschinen üblichen Tellerventile zur Steuerung von Ein- oder Auslaß haben wesentliche Nachteile: Die Masse der Ventile ist verhältnismäßig groß, da die Führung der Ventile wegen des Durchtrittes des Ventilschaftes durch den Ein- oder Auslaßkanal ziemlich lang sein muß. Infolge der üblichen Nockensteuerung mit den erforderlichen Steuerteilen werden diese Massen noch vergrößert. Die Ventilführungsffäche wird des weiteren stark auf Druck, der Ventilschaft gegegebenenfalls auf Biegung beansprucht, weil der Schaft bzw. die Führung einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser besitzt. Zur Vermeidung von Verlusten und zur Erzielung einer möglichst günstigen Wirkungsweise ist ein verhältnismäßig großer Hub der üblichen Ventile erforderlich, was leicht zu unzulässigen Beschleunigungen und Beanspruchungen führt. Die Wärmeableitung an die, äußere Wandung ist schlecht, weil durch den Schaft des Ventils nur kleine Querschnitte mit den feststehenden Wandungen in Berührung kommen. Vor allem ist auch die Führung der Gas- oder Luftströme sehr ungünstig. Insbesondere entstehen bei Vorauslaß an den Kanten des Auslaßventils Ablösungen in Gestalt von Unterdruckwellen, die im Auslaßkanal ungeordnet durcheinanderlaufen. Durch den Ventilschaft und die Ventilführung wird der Luft- oder Gasstrom erheblich gestört und die dynamische Wirkung des Abgasstromes auf den Zylinder und auf die Spül- bzw. Ladungsluft in ungünstiger Weise vermindert.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Ventilkopf mit dem Ventilsitz und den anschließenden Leitungen derart auszubilden, daß bei geöffnetem Ventil ein Durchtrittskanal von sich stetig veränderndem Querschnitt entsteht, so daß eine Diffusorwirkung und dementsprechend hohe Geschwindigkeiten erzielt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden die Strömungsverhältnisse bei Ventilanordnungen dieser Art weitgehend verbessert, indem sich die Einlaß- oder Auslaßleitung im wesentlichen axial zum Ventil anschließt und der zur Führung des Ventils dienende Ventilschaft innerhalb eines im Einlaß- bzw. Auslaßkanal angeordneten und von diesem allseitig umschlossenen, im wesentlichen stromlinien-oder tropfenförmigen Leitkörpers geführt wird, dessen dem Zylinderinnern zugewandte Stirnfläche durch den Ventilkopf selbst gebildet wird. Dadurch ergibt sich eine besonders günstige gleichmäßige und verlustlose Leitung des Strömungsmittels, so daß besonders hohe Gasgeschwindigkeiten erzielt werden können, die unter Umständen die Schallgeschwindigkeit sogar beträchtlich überschreiten.
  • Die möglichst verlustlose Strömung ist von wesentlicher und grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere für Maschinen, bei denen das Spülen oder Laden des Maschinenzylinders durch die Saugwirkung der die Zylinder verlassenden Abgase bewirkt oder unterstützt wird, da schon verhältnismäßig kleine Störungen im Strömungsverlauf die angestrebte Wirkung erheblich beeinträchtigen können. Daneben wird durch das verlustlose Einströmen der Frischgase bzw. der Einlaßluft eine Erhöhung der Füllung der Maschinenzylinder erzielt.
  • Die Anordnung des Ventilschaftes innerhalb des Leitkörpers ermöglicht außer der günstigen, störungsfreien Führung des gesteuerten Stromes eine weitgehende Herabsetzung der Abmessungen und damit der bewegten Massen. Dieser Vorteil wird noch erhöht, wenn auch die Steuerglieder des Ventils innerhalb des Leitkörpers angeordnet sind, insbesondere wenn die Steuerung mittels Flüssigkeitsgestänge erfolgt, da der Ventilschaft sehr kurz gehalten werden kann. Infolgedessen kann auch die Steuerung derart vorgenommen werden, daß in besonders kurzer Zeit ein möglichst großer Durchtrittsquerschnitt des Ventils freigelegt wird. Bei Anordnung einer ungefähr dem äußeren Umfang des Ventils entsprechenden Führungsfläche werden ferner die seitlichen Beanspruchungen des Ventils und die spezifischer Drücke an den Führungsflächen verringert Die großen Führungsflächen ermöglichen zugleich eine bessere Wärmeabfuhr vom Ventil auf das Zylindergehäuse.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung in Abb. i bis 5 dargestellt. In Abb. i bezeichnet i den Zylinder, 2 den Zylinderkopf, 3 das Ventil mit dem Ventilteller 4. und dem Ventilschaft 5. Der Ventilteller und der Ventilschaft sind zweckmäßig hohl ausgebildet und enthalten beispielsweise in bekannter Weise eine Salzlösung zur erhöhten Kühlung des Ventils. Das Ventil wird auf seinen Sitz 6 durch eine Feder 7 gedrückt, welche sich gegen den Ventilteller 8 am oberen Ende des Ventilschaftes abstützt. Durch einen Nocken 9 auf einer Welle io kann das Ventil von seinem Sitz 6 abgehoben werden. Die Welle io kann hierbei in bekannter Weise z. B. durch einen Schwinghebel i i und eine Stößelstange 12 von unten her verdreht werden.
  • Wie ersichtlich, ist der vom Ventil gesteuerte Leitungsabschnitt oberhalb des Ventils als Ringkanal 13 ausgebildet und der Ventilteller .I auf seiner Außenseite mit einer ringförmigen Mulde 14 derart versehen, daß bei geöffnetem Ventilteller . ein ringdüsenförmiger Durchtrittsquerschnitt zwischen dein Außenumfang des Ventils und dem Ventilsitz 6 gebildet ist, welcher das durchströmende Medium derart leitet und umlenkt, daß es ohne wesentliche Störung und Wirbelverluste unmittelbar anschließend in den Ringkanal 13 überströmen kann bzw. (bei Einlaßventilen) aus dem Ringkanal 13 in den Durchtrittsquerschnitt 15 gelangt und von dort möglichst verlustlos in den Maschinenzylinder eingeführt wird. Der von dem Ringkanal 13 eingeschlossene innere Leitkörper 16 ist, wie die Abbildung zeigt, stromlinienförmig gestaltet, so daß die durch den Ringkanal 13 z. B. nach außen abströmenden Abgase hinter dem Leitkörper 16 möglichst verlustlos in die Rohrleitung 17 übergeführt werden. Der Querschnitt des Ringkanals kann sich hierbei vom Ventilteller aus nach der Leitung 17 hin düsenförmig verändern, beispielsweise allmählich erweitern.
  • Der Leitkörper 16 ist ferner hohl ausgebildet, wobei sein innerer Hohlraum 18 dazu dient, die bereits erwähnte Ventilfeder 8 und den Steuernocken 9 aufzunehmen und gegebenenfalls gleichzeitig als Führungszylinder für den kolbenartig ausgebildeten Ventilteller 8 ausgebildet ist. Eine weitere zylindrische Fläche i9 unmittelbar oberhalb des Ventildurchtrittquerschnittes 15 dient als weitere Führung für einen ringförmigen Ansatz 20 des Ventils, wobei infolge des verhältnismäßig großen Durchmessers der Führung eine entsprechend große Führungsfläche entsteht und infolgedessen die spezifische Belastung der Führungsfläche gering wird.
  • Der Leitkörper kann durch Rippen 21 mit dem Zylinderkopfgehäuse verbunden sein, wobei die Rippen zweckmäßig derart ausgebildet sind, daß sie dem strömenden Medium einen möglichst geringen Widerstand entgegensetzen.
  • Infolge der zusätzlichen zur Führung des Ventilschaftes 5 und gegebenenfalls des Ventiltellers 8 vorgesehenen Führungsfläche z9 des ringförmigen Ansatzes 2o kann die im Ventilteller gespeicherte Wärme in besonders wirksamer Weise an den Leitkörper 16 und von dort über die Rippen 21 an das wassergekühlte Zylinderkopfgehäuse abgegeben werden. Gegebenenfalls kann auch der Leitkörper 16 von Kühlkanälen durchsetzt sein und unmittelbar gekühlt werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 erfolgt die Steuerung des Ventils auf hydraulischem Wege. Zu diesem Zweck ist der Innenraum 18' des Leitkörpers 16 mittels einer Rohrleitung 22 an eine Druckquelle angeschlossen. Die Leitung 22 kann in beliebiger geeigneter Weise, z. B. durch Drehschieber, von der Maschine gesteuert werden. Des weiteren ist die Leitung 17 anschließend an den Ringkanal 13 bei 17' als Diffusor ausgebildet.
  • Zur Eröffnung des Ventils wird Druckflüssigkeit über die Leitung 22 in den zylindrischen Hohlraum 18 geleitet, wodurch das Ventil gegen die Wirkung der Feder 7 nach unten geöffnet wird.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 unterscheidet sich von demjenigen nach Abb. 2 dadurch, daß nicht nur das Öffnen, sondern auch das Schließen des Ventils durch ein Flüssigkeitsgestänge erfolgt. Die Flüssigkeit wird hierbei entweder durch die Leitung 22 auf die Oberseite oder durch die Leitung 22' auf die Unterseite des kolbenartigen Ventiltellers 8 geleitet, wobei die Steuerung zweckmäßig in der Weise erfolgt, daß bei Unterdrucksetzung der Oberseite des Kolbens 8 die Unterseite desselben vom Druck zwangläufig entlastet wird, oder umgekehrt. Die Feder 7 kann hierbei sehr schwach gehalten werden oder unter Umständen auch ganz in Fortfall kommen. Die Steuerung der Druckflüssigkeit kann wieder beispielsweise durch schiebeartige Steuerglieder oder auch (ebenso wie z. B. im Falle der Abb. 2) durch ausschaltbare Flüssigkeitspumpen erfolgen. Als Flüssigkeit kann beispielsweise das Schmieröl der Maschine verwendet werden, indem z. B. die Leitungen 22, 22' an den Schmierölkreislauf der Maschine angeschlossen werden. Des weiteren sind in Abb. 3 Beikammern oder Staukammern 17" eingezeichnet, welche durch Öffnen mit dem Innern der Leitung 17 in Verbindung stehen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. q. zeigt eine Ausführungsform, bei der das Ventil 23 sich im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen vom Zylinderraum aus gesehen nach außen öffnet. Die Strömungsverhältnisse sind in diesem Falle besonders günstig, da das zu -steuernde Medium nicht um den Ventilsitz herum umgelenkt werden muß. Zur Außenführung des Ventils kann infolgedessen ein glatter zylindrischer Bund 2.4 des Ventils verwendet werden. Das Ventil wird durch zwei Federn 25 und 26 auf sein Ventil gedrückt, wobei sich die Feder 25 unmittelbar gegen den Ventilteller des Ventils 23, die Feder 26 gegen den kolbenartigen Federteller27 am Ende des Ventilschaftes von oben her abstützt. Das gesamte Ventil mit Einschluß der Federn 25 und 26 sowie des kolbenartigen Ventiltellers 27 ist wiederum im Innern des Leitkörpers 16 angeordnet. Die Steuerung des Ventils erfolgt ähnlich wie im Falle der Abb.3 durch Druckflüssigkeit, welche durch die Leitungen 22 bzw. 22' der einen oder anderen Kolbenseite des Federtellers 27 innerhalb des Hohlraumes des Leitkörpers 16 zugeleitet wird.
  • Der Schluß des Ventils wird durch die Federn 25 und 26, gegebenenfalls in Verbindung mit dem Druck der durch die Leitung 22 zugeleiteten Flüssigkeit, erzielt, wobei die Schlußkraft so groß sein muß, daß das Ventil durch den im Zylinderraum der Maschine entstehenden Verbrennungsdruck nicht geöffnet wird. Zur Eröffnung des Ventils wird die Oberseite des Kolbens 27 bzw. der Leitung 22 entlastet und gleichzeitig die Flüssigkeit auf der Unterseite des Kolbens in der Leitung 2z' unter Druck gesetzt.
  • Zur Einbringung des Ventils, der Ventilfedern und des Kolbens 27 ist der Leitkörper 16, wie in Abb. q. dargestellt, mehrteilig ausgeführt. Gleiches gilt auch für das Zylinderkopfgehäuse 2.
  • Die Abb. 5 zeigt des weiteren eine Anwendung des erfindungsgemäß ausgebildeten Ventils auf eine Zweitaktmaschine mit Gleichstromspülung, bei welcher der Einlaß z. B. durch Schlitzea8 gesteuert wird, während das Auslaßventil etwa nach Art der Abb. 2 ausgeführt ist. Die Achse des Ventils ist hierbei schräg gestellt. Die Maschine arbeitet nach dem Einspritzverfahren und besitzt zu diesem Zweck eine Düse 29, durch welche der Brennstoff quer zur Achse des Außlaßventils 3 eingespritzt wird.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Erfindung besonders für solche Maschinen von besonderer Bedeutung, bei denen die Saugwirkung dei den Maschinenzylinder als Masse verlassenden Abgase fürs das Spülen und Laden de: Maschinenzylinders ausgenutzt werden soll, Der wirbelfreie strömungslose Austritt det Abgase mit größtmöglicher Energie ist hierbei besonders wichtig. Bei Beginn der Auslaßeröffnung herrscht im Zylinder ein noch verhältnismäßig hoher Druck gegenüber dem Auslaßkanal. DieAbgase strömen daher durch den sich schnell eröffnenden Durchtrittsquerschnitt des Ventils mit Schallgeschwindigkeit aus, sofern der Auslaßkanal hinsichtlich seines Querschnittverlaufes eine einfache Mündung darstellt und sich infolgedessen in der Mündung nur der kritische Druck einstellt, welcher die Geschwindigkeit der ausströmenden Abgase auf Schallgeschwindigkeit begrenzt. Durch geeignete Formgebung des Ventildurchtrittsquerschnittes und des daran anschließenden ringförmigen Auslaßkanals z. B. im Sinne einer Lavaldüse ist es jedoch möglich, gegebenenfalls auchüberschallgeschwindigkeiten der Gasströme zu erreichen, so daß die Entleerung des Zylinders noch schneller vor sich gehen kann.
  • Die mit einem Verdichtungsstoß erfolgende schußartige Ausströmung der Abgase erzeugt im Zylinder einen starken Unterdruck, welcher zur Einbringung der Frischluft oder Frischgase ausgenutzt werden kann. Die Wirkung ist hierbei um so größer, je größer die Energie ist, mit welcher die Abgase den Zylinder verlassen. Der Einlaß muß hierbei in an sich bekannter Weise zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Eröffnung des Auslasses seinerseits eröffnet werden. Zweckmäßig wird auch der Einlaß derart ausgebildet, daß die Einströmung möglichst ohne Verluste stattfinden kann. Wird daher für den Einlaß ein Ventil verwendet, so kann dieses zweckmäßig ebenfalls im Sinne der Erfindung ausgebildet werden, wobei jedoch für die Gestaltung des Ringkanals die umgekehrte Strömungsrichtung der Einlaßluft bzw. des Einlaßgemisches zu berücksichtigen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventilanordnung für den Einlaß oder Auslaß von Brentil;raftmaschinen, bei welcher der Ventilkopf zusammen mit dem Ventilsitz und den anschließenden Leitungen bei geöffnetem Ventil einen Durchtrittskanal von sich stetig veränderndem düsenförmigem Querschnitt bildet, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Einlaß-oder Auslaßleitung (i7) im wesentlichen axial zum Ventil anschließt und der zur Führung des Ventils dienende Ventilschaft (5) innerhalb eines im Einlaß- oder Auslaßkanal angeordneten und von diesen allseitig umströmten im wesentliches stromlinien- oder tropfenförmigen Leit körpers (i6) geführt wird, dessen den Zylinderinnern zugewandte Stirnfläche durch den Ventilkopf (4., 23) selbst ge bildet wird.
  2. 2. Ventilanordnung für nach innen öffnendeVentile nach Anspruch i, dadurcl gekennzeichnet, daß der Ventilkopf anschließend an den feststehendenTeil des stromlinienförmigen Leitkörpers (i6) zunächst einen abnehmenden O_uerschnitt aufweist, der in Richtung zum Zylinderimiern in stetiger Abrundung (1q) in einen sich wieder erweiternden Querschnitt übergeht und das Strömungsmittel, also die aus dem Zylinderinnern austretenden Gase bzw. die Einlaßluft oder das Einlaßgemisch, durch den Ventilkopf (.4) möglichst verlustlos aus dem Zylinder in den den Leitkörper ringförmig umgebenden Kanal oder umgekehrt umgelenkt wird.
  3. 3. Ventilanordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Steuerglieder des Ventils. z. B. Federn. Federteller, Steuernocken od. dgl., innerhalb des die ringförmige Leitung bildenden hohlen Leitkörpers angeordnet sind. .I. Ventilanordnung nach den Anspriichen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil zugleich mittels eines am Ventilteller (23) oder an der zur Strömungsführung dienenden Führungsfläche (2o) des Ventiltellers angeordneten Führungszylinders (z. B. ?.
  4. 4) in einer Bohrung (i9) des Leitkörpers (z6) geführt wird.
  5. 5. Ventilanordnung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil in einer oder in beiden Richtungen in an sich bekannter Weise durch eine Druckflüssigkeit, z. B. mittels im Innern des Leitkörpers angeordneter Kolbenflächen und gegebenenfalls im Zusammenwirken oder mit Unterstützung von ebenfalls im Innern des Leitkörpers angeordneten Federn, bewegt wird.
  6. 6. Ventilanordnung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil sich vom Zylinderraum der Maschine aus gesehen nach außen gegen den Leitkörper, z. B. gegen die Wirkung im Leitkörper angeordneter Federn öffnet und daß der Ventilteller bei geöffnetem Ventil den Leitkörper auf dessen Stirnseite zu einem stetig abgerundeten Stromlinienkörper ergänzt.
  7. 7. Ventilanordnung nach den Ansprüchen i bis 6 für Auslaßventile, dadurch gekennzeichnet, daß die sich hinter dem Leitkörper vereinigende Leitung diffusor-oder ejektorartig ausgebildet ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 156 686, 357 715, 376 476, 4o8 383 41o 695; französische Patentschrift Nr. 858:214.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3120221A (en) * 1962-02-13 1964-02-04 Lyons Jim Pneumatic valve return for internal combustion engines

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DE376476C (de) * 1923-05-29 M F Gutermuth Auslassventilsteuerung mit Kegel- oder Tellerventil fuer Kolbenkraftmaschinen
DE408383C (de) * 1925-01-19 Auguste Louis Rene Bernard Ansaugventilvergaser
DE410695C (de) * 1925-03-13 Heinrich Schneider Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit gesteuertem Einlass
FR858214A (fr) * 1938-08-04 1940-11-20 Argus Motoren Geselslchaft M B Dispositif d'utilisation des gaz d'échappement

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