DE757718C - Verfahren zur Herstellung von Superpolyamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Superpolyamiden

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DE757718C
DE757718C DEI66663D DEI0066663D DE757718C DE 757718 C DE757718 C DE 757718C DE I66663 D DEI66663 D DE I66663D DE I0066663 D DEI0066663 D DE I0066663D DE 757718 C DE757718 C DE 757718C
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Max Dr Conrad
Heinrich Dr Hopff
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IG Farbenindustrie AG
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G69/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
    • C08G69/02Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Superpolyamiden Es ist bekannt, durch Kondensation von Diaminen mit etwa äquimolekularen Mengen Dicarbonsäuren (bzw. von funktionellen, amidbildenden Derivaten dieser Säuren) oder von Salzen aus Diaminen und Dicarbonsäuren oder durch Kondensation von Aminocarbonsäuren (bzw. ihren amidbildenden, funktionellen Derivaten) bei höheren Temperaturen sogenannte Superpolyamide, d. h. polypeptidartige, fadenziehende Kondensationsprodukte herzustellen. Durch zweckentsprechende Auswahl der Ausgangsstoffe und gegebenenfalls durch Verwendung von Mischungen der einzelnen Komponenten kann man die Eigenschaften der Endprodukte in weiten Grenzen abwandeln.
  • Es wurde nun gefunden, daB man Superpolyamide mit besonders wertvollen Eigenschaften erhält, wenn man den zu kondensierenden Diaminen und Dicarbonsäuren (bzw. ihren funktionellen, amidbildenden Derivaten) oder Salzen aus Diaminen und Dicarbonsäuren oder den Aminocarbonsäuren weniger als z °/o von zur Teilnahme an der Reaktion befähigten aliphatischen oder cycloaliphatischen Verbindungen mit mehr als zwei funktionellen Gruppen zusetzt, wobei im Falle der Verwendung drei-oder mehrwertiger Alkohole noch mehrbasische Carbonsäuren mitverwendet werden (bezüglich der Definition der funktionellen Gruppen vgl. Journ. Am. Chem. Soc. Bd. 51 (192g), S. 255o). Als Verbindungen mit mehr als zwei funktionellen Gruppen kommen11beispielsweise Amine mit mehr als zwei Aminogruppen bzw. substituierte Aminogruppen, wie Diäthylentriamin, Triäthylentetramin, Dipropylentriamin, Tripopylentetramin, sowie die höheren Glieder dieser Reihen, andererseits Polycarbonsäuren, z. B. Äthan-, Propan-, Butan-, Hexantricarbonsäure oder -tetracarbonsäure oder Cyclohexanon-i, i, i', i'-tetrapropionsäure in Betracht. Man kann diese Säuren auch zusammen mit Diaminen oder Polyaminen anwenden, so daß Amine in größeren als der Dicarbonsäure äquivalenten Mengen zugegen sind; hierbei kann man die Polycarbonsäuren in Form ihrer Salze oder in Mischung mit den Di- oder Polyaminen verwenden. Verwendet man als Verbindungen mit mehr als zwei funktionellen Gruppen drei- oder mehrwertige Alkohole, z. B. Glycerin, Trimethyloläthan, Trimethylolpropan oder Hexantriol, so ist es erforderlich, zwei- oder mehrbasische Säuren zuzusetzen. Verwendet man hierbei mehr als zweibasische Säuren, so muß deren Menge zusammen mit der Menge der mehr als zweiwertigen Alkohole weniger als 2 Gewichtsprozent der bifunktionellen, die Superpolyamide bildenden Stoffe betragen.
  • An Stelle der genannten Alkohole und zwei-oder mehrbasischen Säuren kann man auch alkydharzartige, aber nicht zu weit kondensierte, aus ihnen hergestellte Produkte verwenden. Durch Zusatz der drei- oder höherwertigen Alkohole zusammen mit zwei- oder mehrbasischen Säuren oder Kondensationsprodukten aus diesen Stoffen erzielt man eine Erhöhung der Steifheit und Härte der Endprodukte ohne Schädigung ihrer sonstigen guten mechanischen Eigenschaften. Diese Produkte sind besonders für die Herstellung steifer Artikel nach dem Spritzgußverfahren und für die Herstellung von steifen Borsten geeignet. Das Ausmaß dieser Beeinflussung hängt von den zugesetzten Mengen ab. Auch das Mengenverhältnis der drei- oder mehrwertigen Alkohole zu den zwei- oder mehrbasischen Säuren (die über die für die Amidbildung erforderliche Dicarbonsäuremenge hinaus zugegen sind) beeinflußt die Eigenschaften. Meist ist es vorteilhaft, mehr Alkohol anzuwenden als durch die zugesetzte Mange der Säure verestert werden kann.
  • Im allgemeinen setzt man die Verbindungen mit mehr als zwei funktionellen Gruppen den die Superpolyamide bildenden Grundstoffen gleich zu Anfang zu; man kann sie aber auch zugeben, nachdem bereits teilweise Kondensation erfolgt ist. Als Grundstoffe für die Herstellung der Superpolyamide können die üblichen Diamine, z. B. Penta-, Hexa-, Dekamethylendiamin usw., und Dicarbonsäuren, z. B. Maleinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Sebacinsäure, Phthalsäure und Terephthalsäure im Gemisch oder in Form ihrer Salze, bzw. die üblichen Aminocarbonsäuren, z. B. a-Aminocapronsäure, verwendet werden. Diese Verbindungen können auch in Form geeigneter funktioneller Derivate angewandt werden, beispielsweise die Aminocarbonsäuren in Form ihrer Lactame.
  • Die Kondensation wird in der bei der Herstellung von Superpolyamiden üblichen Weise ausgeführt, wobei man unter erhöhtem, atmosphärischem oder erniedrigtem Druck arbeiten kann. Die Kondensation kann in Anwesenheit von Wasser oder Lösungsmitteln vorgenommen werden. Gegen Ende muß das Wasser entfernt werden. DieVerbindungenmitmehralszweifunktionellen Gruppen üben eine stabilisierende Wirkung auf die Produkte aus.
  • Es ist bereits bekannt, aus Polyaminen und mehrbasischen Säuren in der Hitze zu unlöslichen unschmelzbaren Produkten erhärtende filmbildende Polyamidharze herzustellen, indem man mindestens einen Reaktionsteilnehmer verwendet, der mehr als zwei funktionelle Gruppen enthält. Auch wenn man nur etwa 7 °,%a eines trifunktionellen Amins anwendet, erhält man noch ein derartiges Harz. Demgegenüber bewirkt ein Zusatz von weniger als 2 °j, von zur Teilnahme an der Reaktion befähigten, mehr als zwei funktionelle Gruppen enthaltenden aliphatischen oder cycloaliphatischen Verbindungen keine Änderung des thermoplastischen Charakters der Superpolyamide, verändert aber ihre mechanischen Eigenschaften in ausgeprägter Weise. Beispielsweise erzielt man so, wie oben bereits erwähnt, bei Mitverwendung Brei-oder höherwertiger Alkohole zusammen mit zwei- oder mehrbasischen Säuren steifere und härtere Produkte. In anderen Fällen, z. B. bei Mitverwendung von Vinyläthinyldimethylcarbinol, erhält man besonders weiche Produkte. Außerdem wird die Beständigkeit der Produkte, insbesondere gegenüber der Einwirkung von Wasser, erhöht.
  • Ferner hat man schon mehrkernige aromatische Verbindungen als Mattierungsmittel für Superpolyamide verwendet. Zur Erniedrigung des Schmelzpunkts von Superpolyamiden hat man diesen auch schon hochsiedende, nicht polymere Stoffe, wie Phenole, zugesetzt. Weiterhin hat man, um Verdampfungsverluste bei der Herstellung der Superpolyamide zu vermeiden, das Diamin oder die Säure bereits in einem kleinen Überschuß von beispielsweise 5 °/o angewandt. Mehr als zwei funktionelle Gruppen enthaltende Verbindungen sind aber bei diesen Verfahren nicht zugesetzt worden. Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel i 2ooo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, iooo Teile Wasser, 14,6 Teile Adipinsäure und 15 Teile Trimethylolpropan werden in einem Druckgefäß in einer sauerstofffreien Stickstoffatmosphäre auf 275 bis 28o° erhitzt, wobei der Druck durch Entspannung des Wasserdampfes auf 15 at gehalten wird. Wenn die Temperatur von 275° erreicht ist, wird der Druck innerhalb 11/2 Stunden auf Atmosphärendruck entspannt und dann die Kondensation durch i1/2stündiges Erhitzen unter Atmosphärendruck zu Ende geführt. Beim Einbringen der Schmelze in Wasser erhält man ein weißes, sehr hartes und steifes Kondensationsprodukt, das bei der Verarbeitung, z. B. im Spritgußverfahren, sehr harte und steife Produkte von sehr guten mechanischen Festigkeitswerten liefert.
  • Ähnliche Produkte erhält man, wenn man statt 15 Teile 21 Teile Trimethylolpropan anwendet.
  • Bei geringeren Zusätzen von Adipinsäure und Trimethylolpropan erhält man Kondensate, bei denen die Härte und Steifheit gegenüber einem nur aus adipinsaurem Hexamethylendiamin erhaltenen Superpolyamid etwas weniger erhöht ist. Beispiel 2 iooo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 5oo Teile Wasser, 7,1 Teile Adipinsäure und 8,1 Teile eines im wesentlichen aus Hexantriol und etwas Octantetrol bestehenden rohen Gemisches, das bei der Destillation von durch Hydrieren von technischem Aldol gewonnenem 1, 3-Butylenglykol als Rückstand erhalten wurde, werden in der in Beispiel i angegebenen Weise behandelt. Man erhält ein Kondensationsprodukt, das sich durch sehr große Steifheit und Härte auszeichnet und sehr gute mechanische Festigkeit besitzt. Beispiel 3 Ein Gemisch aus iooo Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 5ooTeilenWasser, 7,5Teilen Adipinsäure und 10,5 Teilen Trimethyloläthan wird in der in Beispiel i angegebenen Weise behandelt. Man erhält ein weißes Produkt von guter Festigkeit, das sich beispielsweise sehr gut zur Herstellung von Borsten eignet. Beispiel q.
  • 2oooTeile a-Aminocapronsäurelactam, Z5 Teile Adipinsäure und 21 Teile Trimethylolpropan werden in Anwesenheit von öoo Teilen Wasser in der in Beispiel i angegebenen Weise kondensiert. Man erhält ein Produkt, das wesentlich härter und steifer ist als ein Kondensationsprodukt aus dem Lactam allein. Es eignet sich besonders für die Herstellung von Borsten.
  • Beispiel 5 15oo Teile e-Caprolactam und 19,i Teile 1, 2, 3, 4-Butantetracarbonsäure werden in Anwesenheit von q.5o Teilen Wasser in der in Beispiel i angegebenen Weise kondensiert. Man erhält ein farbloses Kondensationsprodukt, das bei i95° schmilzt und steifer als ein Kondensat ohne diesen Zusatz, aber noch gut biegsam ist. In ähnlicher Weise wird die Steifheit von Kondensationsprodukten aus adipinsaurem oder sebacinsaurem Hexamethylendiamin, oder von Mischkondensationsprodukten von e-Caprolactam mit diesen Stoffen erhöht. Beispiel 6 izoo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile £-Caprolactam, 15,51 Teile des Salzes aus äquimolekularen Mengen Butantetracarbonsäure und Hexamethylendiamin und iooo Teile Wasser werden unter den in Beispiel i angegebenen Bedingungen behandelt. Man erhält ein zähes, aber verhältnismäßig steifes, farbloses Kondensationsprodukt, das in heißem Methanol löslich ist. Beispiel 7 i2oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile a-Caprolactam, ig Teile des Salzes aus i Mol Cyclohexanon-i, i, i', i'-tetrapropionsäure und 2 Mol Hexamethylendiamin werden zusammen mit iooo Teilen Wasser in der in Beispiel i beschriebenen Weise kondensiert. Man erhält ein Kondensationsprodukt, das eine sehr zähflüssige Schmelze liefert. Beispiel 8 8oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile a-Caprolactam, 3,6q. Teile Diäthylentriamin und 7oo Teile Wasser werden in der in Beispiel i beschriebenen Weise behandelt. Man erhält ein weiches, reckbares Kondensationsprodukt, das in der Wärme kautschukähnliche Beschaffenheit besitzt.
  • Beispiel 9 8oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile a-Caprolactam und 16 Teile Vinyläthinyldimethylcarbinol werden in der in Beispiel i beschriebenen Weise behandelt. Man erhält ein farbloses Kondensationsprodukt, das wesentlich weicher ist als ein ohne Vinyläthinyldimethylcarbinol hergestelltes. Aus warmen wäßrigen Methanollösungen des Produktes lassen sich sehr schöne, feste Filme gießen.
  • Beispiel io 8oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile a-Caprolactam, il,o4 Teile des Salzes aus 2 1M1 Hexamethylendiamin und i Mol 1, 2, 3, 4-Butantetracarbonsäure, 4,46 Teile 1, 2, 3, 4-Butantetracarbonsäure und 7oo Teile Wasser werden in der in Beispiel i angegebenen Weise behandelt. Man erhält ein Produkt, das bei etwa i 8o' schmilzt und aus Lösungen in Methanol zu sehr weichen, festen, fast klaren Filmen vergossen werden kann.
  • Ein ähnliches, etwas härteres Produkt erhält man, wenn man statt 4,46 Teile 9,42 Teile 1, 2, 3, 4-Butantetracarbonsäure verwendet. Beispiel ii 8oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile e-Caprolactam, 3o Teile Vinyläthinyldimethylcarbinol und 8oo Teile Wasser werden in der in Beispiel i angegebenen Weise behandelt. Man erhält ein festes, weiches, gelbliches Kondensationsprodukt, das sich leicht zu Platten verpressen und aus Lösungen zu Filmen verarbeiten läßt.
  • Ein ähnliches Kondensationsprodukt erhält man aus 12oo Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 8oo Teilen e-Caprolactam, 3o bis 35 Teilen Vinyläthinyldimethylcarbinol und iooo Teilen Wasser.
  • Kondensiert man 2ooo Teile e-Caprolactam, 3o bis 35 Teile Vinyläthinyldimethylcarbinol und 8o Teile Wasser, so erhält man ein gelbes, sehr weiches Kondensationsprodukt, das in heißem, wäßrigem Methanol nicht löslich ist.
  • Verarbeitet man in entsprechender Weise ein Gemisch aus 2ooo Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 35 Teilen Vinyläthinyldimethylcarbinol und iooo Teilen Wasser, so erhält man ein Kondensationsprodukt, das sich besonders für die Verarbeitung zu Borsten eignet. Diese zeigen bessere Rückbiegung nach dem Umbiegen als Borsten aus einem entsprechenden Kondensationsprodukt, das ohne Zusatz von Vinyläthinyldimethylcarbinol erhalten wird. Beispiel 12 5oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, i5oo Teile s-Caprolactam, 13,8 Teile des Salzes aus 2 Mol Hexamethy lendiamin und i Mol 1, 2, 3, 4-Butantetracarbonsäure, 2o Teile Vinyläthinyidimethylcarbinol und iooo Teile Wasser werden in der in Beispiel i beschriebenen Weise behandelt. Man erhält ein besonders weiches, biegsames, sehr festes Kondensationsprodukt. Durch Zugabe von sebacinsaurem Hexamethylendiamin oder durch Ersatz eines Teiles des adipinsauren Hexamethylendiamins durch sebacinsaures Hexamethylendiamin oder durch Zugabe von ii-Aminostearinsäure wird die Weichheit des Produktes noch erhöht. Beispiel 13 i2oo Teile adipinsaures Hexamethylendiarnin und 77o Teile s-Caprolactam werden zusammen mit 3o Teilen Hexamethylendiaminodiessigsäure (H02C-CH2-N H(CH2)s-NH-CH2-CO,H), 4,73 Teilen Adipinsäure und iooo Teilen Wasser in der in Beispiel i beschriebenen Weise behandelt. Man erhält ein hochmolekulares, in heißem Methanol lösliches Produkt, das kochfeste Filme liefert. Aus dem Produkt hergestellte Preßplatten zeigen beim Knicken in heißem Wasser eine wesentlich bessere Beständigkeit als Platten, die ohne Zusatz der Hexamethylendiaminodiessigsäure in sonst entsprechender Weise hergestellt sind.
  • Wertvolle Produkte erhält man auch, wenn man an Stelle von :1,73 Teilen i2,6 oder 25 Teile Adipinsäure verwendet oder ein Gemisch von 1175 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 8oo Teilen e-Caprolactam, 25 Teilen Hexamethylendiaminodiessigsäure, 17,5 Teilen Adipinsäure und iooo Teilen Wasser in der angegebenen Weise behandelt. Beispiel 14 i2oo Teile adipinsaures Hexamethylendiamin, 8oo Teile E-Caprolactam, 5 Teile des Salzes aus : Mol Adipinsäure und i Mol des Amins der Formel H2 N-(C H.), -N H-C I-12 -C H, -N H (C H2),--N H2, 5,77 Teile Adipinsäure und iooo Teile Wasser werden unter den in Beispiel i angegebenen Bedingungen behandelt. Man erhält ein farbloses Produkt, das, aus Methanollösungen vergossen, klare, weiche und kochfeste Filme liefert.
  • An Stelle des angegebenen Gemisches kann auch ein solches aus iioo Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 8oo Teilen E-Caprolactam, So Teilen des obenerwähnten Salzes und 25 Teilen Adipinsäure verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Superpolyamiden, dadurch gekennzeichnet, daß man den zu kondensierenden Diaminen und Dicarbonsäuren (bzw. ihren funktionellen, amidbildenden Derivaten) oder Salzen aus Diaminen und Dicarbonsäuren oder Aminocarbonsäuren (bzw. ihren funktionellen, amidbildenden Derivaten) weniger als 2 % von zur Teilnahme an der Reaktion befähigten aliphatischen oder cycloaliphatischen Verbindungen mit mehr als zwei funktionellen Gruppen zusetzt, wobei im Falle der Verwendung drei- oder mehrwertiger Alkohole noch mehrbasische Carbonsäuren mitverwendet werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Französische Patentschriften Nr. 48 571, 48 742. 827 798; britische Patentschrift Nr.491111; USA.-Patentschrift Nr. 2 149 273.
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