DE75696C - Düngerstreumaschine mit auf eine Walze sich aufwickelndem Lauftuch zum Ausstreuen des Düngers - Google Patents

Düngerstreumaschine mit auf eine Walze sich aufwickelndem Lauftuch zum Ausstreuen des Düngers

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DE75696C
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DE
Germany
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cloth
fertilizer
roller
rollers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75696D
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English (en)
Original Assignee
M. & L. LINS in Berlin
Publication of DE75696C publication Critical patent/DE75696C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/18Fertiliser distributors with endless chains, i.e. side transporting elements, e.g. auger or screw conveyors, swash plates

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M. & L LINS in BERLIN.
Düngers.
Bei den bekannten Düngerstreumaschinen mit einem den Kastenboden bildenden endlosen beweglichen Tuch zeigt sich der Uebelstand, dafs dies Tuch sich leicht wirft und schief läuft, andererseits ist auch das Auflegen des Tuchs auf .die Walzen nicht von Unkundigen ausführbar. Ein solches Tuch bedarf, um richtig zu gehen,. besonderer Mechanismen und Führungen, es wird dabei zu sehr angestrengt und verliert an Haltbarkeit. Besondere Sorgfalt ist daher auf die Wahl des Stoffes zu legen.
Diese Uebelstä'nde sollen bei der vorliegenden Düngerstreumaschine vermieden werden. Bei derselben ist das Tuch mit den Enden an je einer Walze befestigt, wird über einen festen Kastenboden und an den Seiten desselben liegende Führungsrollen geführt und wickelt sich bei Drehung der Walzen auf die eine auf und entsprechend von der anderen ab, wobei es unten aus dem Kasten Dünger mitnimmt. Ist der Tuchvorrath abgewickelt, so schaltet man den Betrieb um und läfst die Walzen entgegengesetzt sich drehen, so dafs nun aus der anderen Kastenseite her gestreut wird.
Fig. ι zeigt einen Schnitt nach der Fahrrichtung quer durch den Kasten, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kasten, Fig. 3 und 4 zeigen in Oberansicht und Schnitt den einen Endtheil .der Maschine und Fig. 5 zeigt in Seitenansicht die Vorrichtung zum Antrieb der Bürsten.
Das Tuch α ist mit den Enden an je einer der Walzen c und d befestigt, die in den Kastenstirnwänden gelagert sind. Das Tuch führt über die feste Tragwand e und die Führungsrollen f, die an den Kastenseiten gelagert sind, und wird beim Fahren der Maschine nach der Pfeilrichtung / in Richtung des Pfeils 2 bewegt, wobei es aus dem Kasten Dünger mitnimmt, der durch eine Bürstenwalze g von dem Tuch abgeschleudert wird. Solcher Bürsten sind zwei g und ν an einem an den Kastenstirnwänden gelagerten rahmenartigen Hebel u, Fig. 1 und 2, drehbar gelagert.
Von dem einen Fahrrade h aus kann die Drehung der Walzen ununterbrochen oder durch Schaltvorrichtung absetzend erfolgen. Als Beispiel für ununterbrochene Drehung ist ein Schneckenradgetriebe dargestellt.
Vom Fahrrade h aus wird durch Stirnräder ^ und χ und das mit χ auf gleicher Welle sitzende Kegelrad i das Rad k der Welle I gedreht, welche an der Kastenstirnwand gelagert ist. Diese überträgt mittelst einer Schnecke die Drehung auf die eine Walze c und mittelst einer zweiten ■ Schnecke auf die andere Walze d, und . zwar mittelst der Schneckenräder m und n, von welchen η ausgerückt ist, wenn das Tuch auf Walze c aufgewickelt wird, Fig. 4. Zu diesem Zweck ist an der Stirnwand des Kastens ein Ausrückhebel t angebracht, der die Kuppelungshülse q von η ausgerückt hält, wenn die Kuppelungshülse ρ von m. eingerückt ist. Das Schneckenrad η folgt dann dem Antriebe der Schneckenwelle, auf der es nun lose sitzt, die Walze d

Claims (1)

  1. dagegen giebt Tuch nach Mafsgabe der Aufwickelung auf Walze c ab.
    Somit kann eine übermäfsige Anspannung des Tuches ebensowenig entstehen wie ein zu starkes Anziehen desselben zufolge des Wachsens des Durchmessers der Aufwickelung auf Walze c.
    Zur Erhaltung passender Spannung ist an der entgegengesetzten Kastenstirnwand auf der Achse jeder Walze c d ein Reibungskegel r3 aufgesetzt, dessen Reibung durch Regeln der Spannung einer hinterliegenden Feder s geregelt werden kann, Fig. 2.
    Das Kegelrad k steht ebenso wie das auf der unteren Seite des Rades i liegende Kegelrad k1 mit der Welle I durch Nuth und Feder im Eingriff, um mittelst Stange r und Hebel rlr'2, die an der Kastenstirnwand gelagert sind, verschoben werden zu können.
    An einem rahmenartigen Hebel u sind die Bürstenwalzen g und ν gelagert. Der Antrieb der Bürstenwalzen erfolgt von der Achse der Walze c aus. Durch Schnur- oder Kettenscheibe α1, Fig. 2 und 5, gekreuzte Schnur oder Kette α?1 wird eine Scheibe b'1 gedreht, die auf dem Drehzapfen des Hebels u gelagert ist, und durch Scheiben c1, .die mit b1 in fester Verbindung sind, erfolgt die Weiterübertragung der Bewegung auf Scheiben g1 bezw. vl der Bürstenwalzen.
    Ein Tuch von 6 m bezw. 12 m Länge genügt für 0,25 bezw. 0,5 ha.
    Ist der Tuchvorrath abgewickelt, so schaltet man, während die Maschine stehen bleibt, den Betrieb um, d. h. rückt mittelst Hebels t, Fig. 4, Kuppelungshülse q ein und ρ aus, hebt mittelst Hebels u die Bürstenwalze g und senkt die Bürstenwalze ν auf das Tuch herab, dann rückt man mittelst Stange r das Rad k1 in i ein und Rad Ar-aus i aus. Dann fährt man zunächst eine kurze Strecke zurück, damit die Maschine beim Voranfahren da zu streuen anfängt, wo sie zu streuen aufgehört hat.
    Indem die Maschine wieder in Richtung des Pfeils I fährt, dreht sich nun alles entgegengesetzt und das Tuch α streicht den Dünger an der entgegengesetzten Kastenseite ab.
    An jeder Aüsfallseite ist eine hin- und hergehende Rührharke und zur Regelung der Weite des Ausfallschlitzes ein Schieber angebracht.
    Ferner werden die Walzen c und d durch ein vorgehängtes Blech geschützt, damit nicht der Wind den oft staubartig ausfallenden Dünger auf die Walzen weht.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Düngerstreumaschine mit zur Mitnahme von Dünger dienendem, über die feste Tragwand (e) geführtem Lauftuch, bei welcher dieses beim Fahren der Maschine auf eine Rolle (z. B. c) sich aufwickelt und entsprechend von einer Rolle (z. B. d) sich abwickelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75696D Düngerstreumaschine mit auf eine Walze sich aufwickelndem Lauftuch zum Ausstreuen des Düngers Expired - Lifetime DE75696C (de)

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