DE75657C - Bandstuhlschützen - Google Patents
BandstuhlschützenInfo
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- DE75657C DE75657C DENDAT75657D DE75657DA DE75657C DE 75657 C DE75657 C DE 75657C DE NDAT75657 D DENDAT75657 D DE NDAT75657D DE 75657D A DE75657D A DE 75657DA DE 75657 C DE75657 C DE 75657C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
- D03D35/005—Shuttles
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Schützen, welche in Bandstühlen verwendet werden, sind mit mancherlei
Uebelständen behaftet. Die Spule, welche mit ihrer Achse waagrecht gelagert ist, besitzt eine
beträchtliche Länge, um möglichst viel Garn aufnehmen zu können. Der Durchmesser der
vollen Spule darf die Dicke des Schützens nicht übersteigen, um nicht von den Kettenfäden
erfafst zu werden; Trotzdem ereignet sich dieses doch recht häufig, so dafs Fadenbrüche
in der Kette unvermeidlich sind. Auch die Feder, welche der Spule die erforderliche
Spannung verleiht, springt namentlich bei annähernd leerer Spule leicht heraus und veranlafst
dann Betriebsstörungen. Bei weitem am häufigsten tritt jedoch der Fall ein, dafs
der Schufsfaden reifst, wenn er in der Nähe eines Endes der Spule sich abwickelt. Wenngleich
das Führungsauge des Fadens annähernd über der Mitte der Spule angeordnet ist, so
ist der Faden, wenn er vom Ende der Spule abläuft, doch unter einem so spitzen Winkel
geneigt, dafs er die Spannung der Spulenfeder nicht zu überwinden vermag, was durch die
Reibung des Spulenendes gegen die Schützenwandung noch erhöht wird, während der Faden, wenn er von der Mitte der Spule sich
abwickelt, die Spannung mit Leichtigkeit überwindet. Man hat es also nicht in der Hand,
durch einfaches Nachlassen der Spannungsfeder jenen Uebelstand zu beseitigen, da in diesem
Falle die Federspannung für die mittlere Abwickelung nicht genügen würde. Ganz besonders
macht sich dieser Uebelstand in der Seidenbandweberei fühlbar, bei welcher vielfach
mit sehr dünnen und daher leicht zerreifsbaren Fäden gearbeitet wird.
. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Schützen sind die gerügten Mängel beseitigt.
Fig. ι zeigt einen waagrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt des Schützens und
Fig. 3 eine Abart.
Die Spule α besitzt zwei breite Plantschen a1
und ist mit ihrer Drehachse lothrecht auf einem an dem quer liegenden Steg b angeordneten
Zapfen c gelagert. Das Mafs der äüfseren Entfernung der beiden Flantschen, welche sorgfältig
geglättet sind, übersteigt nicht die Dicke des Schützens, so dafs die Spule keine Veranlassung
zu Fadenbrüchen in der Kette geben kann. Der Faden hat bei Anwendung dieser Spule stets gleiche Spannung, während die
Spule selbst bei gleich grofsem Schützen ungefähr anderthalb bis zweimal so viel Garn
aufzunehmen im Stande ist als die langen, dünnen Spulen.
Vorteilhaft wird der Faden aufser durch
das festgelagerte Führungsauge d auch durch ein oder zwei an den langen und sehr nachgiebigen
Federn elfl aus Draht oder Gummi
befestigte Führungsaugen e und f geleitet, ehe er den Schützen durch das Auge g verläfst.
Die Federn e1 und f1 sind in Bohrungen des
Schützengehäuses untergebracht und dienen dazu, die Gleichmäfsigkeit der Fadenspannung
zu erhöhen. Diese Anordnung eignet sich insbesondere für mehrschützige Waare. Bei einschütziger
Waare wird der Bügel k durch eine Bürste s aus geschliffenen Borsten ersetzt (Fig. 3),
welche die Fadenspannung derart regelt, dafs
Claims (2)
- stets ein gleichmäfsiger und sanfter Zug ausgeübt wird und die Federn e1 und f1 fortfallen können.Die Spannung der Feder h, welche ein unbeabsichtigtes Abwickeln der Spule verhindert, kann mit Hülfe des Schiebers i, welcher als Stützpunkt für die Feder dient, geregelt werden. Das Druckstück k, dessen freies Ende sich unmittelbar auf das Garn legt, greift zwischen die Flantschen α1, so dafs dasselbe niemals abgleiten und Betriebsstörungen verursachen kann.Die in der Zeichnung dargestellte Blattfeder lä'fst sich auch durch eine Schraubenfeder ersetzen. Die Spule besteht zweckmä'fsig aus durchsichtigem Material, beispielsweise aus Celluloid, so dafs man .stets erkennen kann, wie viel Garn die Spule enthält bezw. wenn das Garn abgewickelt ist.Patenτ-Anspküche:1, Bandstuhlschützen mit auf lothrechter Achse gelagerter Rundspule, deren Flantschen aus durchsichtigem Material gefertigt sind und welche eine regelbare Bremsvorrichtung besitzt.
- 2. Eine Ausführungsform des durch Anspruch ι. geschützten Schützens, bei welchem die regelbare Spulenbremsvorrichtung (k) durch einen Schieber (i) bethätigt wird, welcher als Stützpunkt für die Bremsfeder (h) dient und durch dessen Verschiebung die Spannung dieser Feder geändert werden kann.Hierzu ι Blatt "Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75657C true DE75657C (de) |
Family
ID=348597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75657D Active DE75657C (de) | Bandstuhlschützen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75657C (de) |
-
0
- DE DENDAT75657D patent/DE75657C/de active Active
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