DE75596C - Nagel - Schneidwerk für Scbuh-Nagelmaschinen - Google Patents

Nagel - Schneidwerk für Scbuh-Nagelmaschinen

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DE75596C
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Germany
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cutting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75596D
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English (en)
Original Assignee
J. BOOTHMAN in Manchester, England
Publication of DE75596C publication Critical patent/DE75596C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/04Shoe-nailing machines with apparatus for separating the nails from a wire or from a strip of metal or other material

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. October 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung am Nagel-Schneidapparat von solchen Schuhbenagelungsmaschinen, bei welchen die Nägel oder Stifte von einem fortlaufend zugeführten Drahte abgeschnitten werden. Derartige Maschinen sind allgemein bekannt und ist eine solche u. A. in der englischen Patentschrift Nr. 36 A. D. 1881 beschrieben.
Eine derartige Maschine enthält ein Schneidwerk, bestehend aus einem festen und einem beweglichen Abschneider mit vor einander hergehenden Vertiefungen oder Rinnen, in welchen der Schuhnagel oder Stift aus dem Drahte gebildet wird. Befindet sich die Rinne des beweglichen Schneidstücks gegenüber der Rinne des festen Schneiders, so wird der Draht auf eine bestimmte Länge in die aus beiden Rinnen entstandene Oeffnung eingeführt, und sobald der bewegliche Abschneider an dem festen vorbei geschoben wird, erfolgt ein Abtrennen des in besagter Oeffnung befindlichen Drahtstückes, und da die vor einander hergehenden Flächen der Abschneider schräg gegen die Richtung des Drahtes stehen, so wird dieser so geschnitten, dafs der dabei hergestellte Nagel eine Spitze erhält. Alsdann bringt das bewegliche Schneidstück den fertigen Nagel unter einen Treiber, welcher denselben abwärts in das zu benagelnde Arbeitsstück treibt. Nach der hisherigen Einrichtung sind die an einander vorbeigehenden Flächen der Schneidstücke bogenförmig und die Bewegung erfolgt dementsprechend in einem Kreisbogen. Bei dieser Gestaltung und Bewegung ist aber nicht nur die richtige Einstellung der Abschneider gegen einander mit Schwierigkeiten verknüpft, sondern auch die Herstellung der Schneidstücke ist schwierig und kostspielig. Aufserdem liegt bisher das feste Schneidstück nach auswärts, d. h. nach dem Arbeitsstück hin, und die Neigung der vor einander hergehenden Flächen der Abschneider ist so gerichtet, dafs die Schrägung der Spitze des Nagels ebenfalls nach aufsen bezw. nach vorn liegt, wodurch der Nagel beim Eintreiben das Bestreben hat, sich nach dem Rande des Arbeitsstückes hin zu bewegen und so diesem Rande zu nahe zu kommen (vergl. Fig. 5 der Zeichnung), was die Festigkeit und Haltbarkeit der Nagelung sehr beeinträchtigt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung des Schneidvverks, nach welcher die Schneidstücke geradlinige Schneidflächen haben, der bewegliche Abschneider eine gerade hin- und hergehende Bewegung erhält und nach aufsen liegt und wonach ferner die Neigung der vor einander hergehenden Flächen gegen die Richtung des Drahtes so ist, dafs die Schrägung der Spitze des abgetrennten Nagels nach hinten steht, derselbe daher beim Eintreiben sich vom Rande des Arbeitsstückes abbewegen mufs.
Alle übrigen Mechanismen der Maschine, wie die Vorrichtungen zur Zuführung des Drahtes, zum Eintreiben des Stiftes, zur Fortbewegung des Arbeitsstückes, verbleiben wie bisher. Deshalb zeigt die Zeichnung nur das neue Schneidwerk, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht desselben,
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht,
Fig. 3 ist eine Oberansicht auf den Schnitt nach x-x der Fig. 2,

Claims (2)

Fig. 4 stellt einen Verticalschnitt nach y-y der Fig. 2 dar. In den Figuren bezeichnet α einen hin- und hergehenden Schlitten, welcher das Schneidstück b trägt, b1 ist der im Ständer der Maschine angebrachte feste Abschneider; derselbe hat zwei Rinnen, wovon die eine c die Spitze des Nagels bildet und aus welcher der Abfall des Drahtes ausfällt. Der Nagel entsteht durch Heraustrennen desselben aus dem Drahte, welcher oben gleichfalls durch die horizontale Bewegung des Schlittens bezw. des Schneidstückes b unter der Platte ρ abgeschnitten wird. Ist der Nagel über die Rinne c1 gebracht, so wird er in bekannter Weise aus derselben in das Arbeitsstück eingetrieben. Der Schlitten α ist bei g in eine geeignete Führung des Maschinenrahmens eingelagert und erhält seine hin- und hergehende Bewegung von dem seitlich angebrachten Hebel d, welcher auf dem am Rahmen befestigten Bolzen d' drehbar ist und welcher an dem nach hinten stehenden Ende eine Rolle r trägt, die in eine excentrische Nuth der Scheibe s (Fig. 1) greift. Das vordere Ende des besagten Hebels d steht durch die Gelenke ff mit dem Schlitten a in Verbindung. Durch die Rotation der Nuthenscheibe s erhält der Hebel d eine um dl schwingende und der Schlitten eine hin- und hergehende Bewegung, und um diese auf das Genaueste so einstellen zu können, dafs die Rinnen des hin- und hergehenden Schneidstückes exact denjenigen des festen Abschneiders gegenüber zu stehen kommen, ist der Verbindungsstift e bei e1 excentrisch abgesetzt, wie es in Fig. 2 die punktirten Linien andeuten, so dafs bei einer Drehung des Bolzens die Lage des Schlittens gegen den Hebelarm um ein Geringes verstellt wird. Der Kopf des Bolzens ist mit Löchern fl versehen, um den Bolzen bei richtiger Einstellung mittelst eines Einsteckstiftes f3, der in ein correspondirendes Loch des oberen Gelenks f greift, justiren zu können. Durch die gerade, ebene Gestaltung der an einander vorbeigleitenden Flächen der Schneidstücke b b1 lassen sich diese leicht so anfertigen, dafs sie überall schliefsend auf einander liegen und eine exacte Schneidwirkung erzielt wiird; das bewegliche Schneidstück liegt nach auswärts und die Neigung der Flächen ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, so, dafs die Schrägung der Spitze des Nagels gegen den Rand des Arbeitsstückes hin gerichtet steht. Es sind demnach die oben bezeichneten Uebelstände, welche dem bisherigen Apparat anhaften, bei dem vorbeschriebenen neuen Schneidwerk vollständig beseitigt. Pa teνt-Ansprüche:
1. Ein Nagel - Schneidwerk für Schuhbenagelungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs der bewegliche Abschneider (b) der den Nagel aus fortlaufend zugeführtem Draht austrennenden Schneidstücke (b b 1J auswärts nach dem Arbeitsstück hin liegt und die Schnittflächen gegen die Drahtrichtung so geneigt liegen, dafs die Schrägung der Spitze des ausgetrennten Nagels gegen den Rand des Arbeitsstückes hin gerichtet steht, um ihm beim Eintreiben das Bestreben zu geben, sich von jenem Rande wegzubewegen.
2. Ein Schneidwerk der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art, sofern bei demselben die Verbindung des den beweglichen Abschneider enthaltenden Schlittens (a) mit dem die Bewegung vermittelnden Maschinen^ theil (Hebel d) durch einen excentrisch abgesetzten, in seiner Lage feststellbaren Bolzen (e) erfolgt, um eine genaue Einstellung der .Schneidstücke gegen einander vornehmen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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