DE755400C - Ablassventil fuer Kesselwagen - Google Patents

Ablassventil fuer Kesselwagen

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DE755400C
DE755400C DEG105603D DEG0105603D DE755400C DE 755400 C DE755400 C DE 755400C DE G105603 D DEG105603 D DE G105603D DE G0105603 D DEG0105603 D DE G0105603D DE 755400 C DE755400 C DE 755400C
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cone
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valve
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DEG105603D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/44Details of seats or valve members of double-seat valves
    • F16K1/443Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Ablaßventil für Kesselwagen Es sind Ablaßventile für Kesselwagen bekannt, bei denen zwei einander gegenüberliegende Absperrkegel durch eine mit dem einen. Absperrkegel fest verbundene Gewindespindel gegenläufig bewegt werden, sich beim Schließen des Ventils gegen die einander gegenüberliegenden Dichtungsflächen des Sitzkörpers pressen und beim Öffnen von diesem abheben.
  • Erfindungsgemäß- wird bei solchen Ventilen für den einen Absperrkegel eine metallische Hartdichtung oder eine andere unnachgiebige Dichtung vorgesehen, während der andere Kegel mit einer nachgiebigen Dichtung ausgerüstet ist. Diese Kombination einer metallischen Dichtung und einer nachgiebigen Dichtung bewirkt ein in gewissem Umfang nachgiebiges Anpressen der metallischen Dichtung auf ihren Ventilsitz. Hierdurch wird die Metalldichtung wesentlich unempfindlicher gegen Fahrterschütterungen, Wärmedehnungen und andere derartige Beanspruchungen, als dies bei einer starr angepreßten Metalldichtung der Fall ist. Die Nachgiebigkeit der unteren Dichtung ermöglicht, wenn in der Regel auch nur in sehr beschränktem 'Umfang, eine Reibbewegung bei der metallischen Dichtung, durch die etwa dort befindliche Unreinigkeiten zerrieben werden. Man könnte diese Wirkung der unteren nachgiebigen Dichtung mit Bezug auf die obere metallische Dichtung als die Wirkung einer nachgiebigen Ventilbrücke ansprechen, eine Wirkung, wie man sie beispielsweise auch durch Einschalten einer Feder in die Ventilbrücke eines gewöhnlichen Einkegelventils hervorrufen kann.
  • Das Ventil, bei dem in an sich bekannter Weise eine federnde Einrichtung vorgesehen sein kann, welche den einen Kegel von seinem Sitz fortzudrücken bestrebt ist, ist vorzugsweise so ausgestaltet, daß der mit der nachgiebigen Dichtung versehene Kegel gegen Drehung gesichert ist, während der mit der unnachgiebigen Dichtung versehene Kegel gemeinsam mit der Ventilspindel drehbar ist. Es empfiehlt sich ferner, den mit der unnachgiebigen Dichtung versehenen Ventilkegel aus einem Stück mit der Ventilspindel herzustellen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das in den Abb. i bis 3 der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt Abb. i das Ablaßventil in geschlossener Stellung, Abb. 2 in vollgeöffneter Stellung und Abb. 3 "nährend der Schließbewegung; der untere Absperrkegel ist schon geschlossen, der obere ist unter Einwirkung der Feder noch voll geöffnet.
  • Der Absperrkegel des in üblicher Weise am Boden des Kessels a angeschweißten Ablaßventils wird von oben durch ein Handrad b mittels einer durch den Kessel hindurchführenden Ventilstange c betätigt. Diese greift in den entsprechend ausgebildeten Kopf des mit der Gewindespindel e aus einem Stück bestehenden Absperrkegels d ein. Durch einen Zapfen f, der in einen Schlitz eingreift, wird die Drehbewegung der Ventilstange c auf die Gewindespindel e übertragen.
  • Der untere Absperrkegel h ist durch Rippen g gegen Drehung gesichert. Bei der Schließbewegung (Abb. 3) preßt die Feder 1, die sich auf den Bund i abstützt, über einen tellerartigen Rand m den Absperrkegel d nach oben. Die Gewindespindel e ist bereits so weit in das Muttergewinde st des unteren Absperrkegels h hineingeschraubt, daß dieser Absperrkegel mit seiner nachgiebigen Dichtung o fest gegen seine Sitzfläche p anliegt. Die Feder 1 preßt, wie schon erwähnt, den Absperrkegel d nach oben und, da dieser durch die Gewindespindel e axial über das Muttergewinde st mit dem unteren Absperrkegel h. gekuppelt ist, auch diesen nach oben gegen seinen Sitz. Der Abschluß des unteren :11rsherrl:egels lt erfolgt also schon unter Einwirkung der Feder 1. Beirn. weiteren Drehen der Ventilstange e schraubt sich die Gewindespindel e noch tiefer in das Muttergewinde n hinein und zwingt dadurch den oberen Absperrkegel d zu einer Bewegung nach unten, entgegen der Kraft der Feder 1. Diese Bewegung findet so lange statt, bis der obere Absperrkegel d mit seiner metallischen Dichtung q gegen den Sitz r anliegt. Von diesem Augenblick an wird bei weiterem Drehen der Ventilstange e die nachgiebige Dichtung o des unteren Absperrkegels 1t zusammengepreßt. Während dieses Zusammendrückens der nachgiebigen Dichtung o reibt die metallische oder sonstige zinnachgiebige Dichtung q auf dem Sitz r unter Einwirkung einer begrenzten Kraft, die dem Zusammendrückungswiderstand der Dichtung o entspricht. Auch der Drehwinkel, mit dem die Dichtung q über den Sitz r streift, hängt von der Zusammenpreßbarkeit der Dichtung o und von der Steigung des Gewindes der Spindel e ab.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Nut für die nachgiebige Dichtung breiter ausgeführt als die metallische Gegendichtungsfläche. Hierdurch ergibt sich für den nachgiebigen Werkstoff der Dichtung o eine gewisse Ausweichmöglichkeit nach beiden Seiten, wodurch die Zusammendrückbarkeit erhöht wird.
  • Es ergibt sich die folgende Wirkung: Während des Schließens, das in üblicher `'eise durch Rechtsdrehen der Ventilspindel c und damit auch des oberen Absperrkegels d erfolgt, hebt die Feder l den oberen Absperrkegel stets nach oben, also von seinem Sitz al>. Bei der Schließbewegung nähert sich unter Einwirkung der Feder l immer zuerst der untere elastisch dichtende Absperrkegel h seinem Sitz. Erst wenn der untere Absperrkegel seinen Sitz erreicht hat und sich gegen ihn anlegt, beginnt der obere Absperrkegel d sich nach unten zu bewegen, also sich seinem Ventilsitz zu nähern. Nur im letzten Augenblick, wenn der obere Absperrkegel mit seinem Sitz in Berührung gekommen ist, entsteht reibende Bewegung. Da nun aber der untere Absperrkegel nicht metallisch, sondern nachgiebig dichtet, erfolgt die Reibung des oberen Absperrkegels auf seinem Sitz nur unter dem Druck, der dem Zusammendrückungswiderstand der Dichtung des unteren Absperrkegels entspricht. Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird also erreicht, daß der obere Absperrkegel während des Schließvorganges nicht hemmen und ecken kann, auch keiner dauernden Reibbewegung ausgesetzt ist, sondern Reibung überhaupt nur im letzten Augenblick auftritt und die dabei auftretenden Kräfte sich in engen Grenzen halten. Die noch verbleibende mäßige Reibungskraft, die sich gleichzeitig auf einem gewissen Reibungsweg auswirkt, hat den Vorteil, daß sie ein Zerreiben etwa eingeklemmter Unreinigkeiten ermöglicht, ohne daß dabei die Dichtungsflächen des Kegels d verletzt werden können, da diese aus hartem Metall bestehen. Diese begrenzte reibende, mahlende Bewegung kann durch Verwendung geeigneten Dichtstoffes für den unteren Absperrkegel k so bemessen werden, wie es die praktischen Bedürfnisse erfordern. Je weicher die untere Dichtung ist, desto größer ist deren Zusammenpressung und desto größer der Dreh- bzw. Reibwinkel des oberen Absperrkegels d und desto geringer sind die dabei auftretenden Reibungskräfte. Bei härterer Dichtung ist der Dreh- bzw. Reibwinkel geringer und die dabei auftretende Reibungskraft größer.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ablaßventil für Kesselwagen mit durch eine gemeinsame Gewindespindel betätigten gegenläufigen Absperrkegeln und einer federnden Einrichtung, welche den einen Kegel von seinem Sitz fortzudrücken bestrebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Absperrkegel (d) mit einer metallischen Hartdichtung oder einer anderen unnachgiebigen Dichtung (q), der andre Kegel (1a) dagegen mit einer nachgiebigen Dichtung (o) ausgerüstet ist.
  2. 2. Ablaßventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der nachgiebigenDichtungverseheneKegel (h) gegen Drehung gesichert ist, während der mit der unnachgiebigen Dichtung versehene Kegel (d) gemeinsam mit der Ventilspindel drehbar ist.
  3. 3. Ablaßventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Feder (1) mit dem oberen Absperrkegel (d) zusammenarbeitet und oberhalb, dieses Kegels angeordnet ist. .
  4. 4. Ablaßventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der unnachgiebägenDichtungversehene Ventilkegel (d) aus einem Stück mit der Ventilspindel besteht. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. -229 6oi, 527 62.4, ;12 339.
DEG105603D 1942-06-24 1942-06-24 Ablassventil fuer Kesselwagen Expired DE755400C (de)

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DEG105603D DE755400C (de) 1942-06-24 1942-06-24 Ablassventil fuer Kesselwagen

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DEG105603D DE755400C (de) 1942-06-24 1942-06-24 Ablassventil fuer Kesselwagen

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DE755400C true DE755400C (de) 1953-01-05

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ID=7141907

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DEG105603D Expired DE755400C (de) 1942-06-24 1942-06-24 Ablassventil fuer Kesselwagen

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DE (1) DE755400C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111662B (de) * 1955-11-03 1961-07-27 Gerdts Gustav F Kg Bodenventil fuer grossraeumige, insbesondere fahrbare Behaelter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE229601C (de) *
DE527624C (de) * 1931-06-19 Gustav Friedrich Gerdts Ablassvorrichtung fuer Kesselwagen
DE712339C (de) * 1939-10-21 1941-10-16 Clemens A Voigt Ventilkoerper mit in einer Ausnehmung befestigten Gummidichtung

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