DE754263C - Gleichstrommaschinenanker - Google Patents
GleichstrommaschinenankerInfo
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- DE754263C DE754263C DES129264D DES0129264D DE754263C DE 754263 C DE754263 C DE 754263C DE S129264 D DES129264 D DE S129264D DE S0129264 D DES0129264 D DE S0129264D DE 754263 C DE754263 C DE 754263C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K13/00—Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
- H02K13/04—Connections between commutator segments and windings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
- Gleichstrommaschirienanker Die Erfindung betrifft einen Gleichstrommaschinenanker, insbesondere für schnelllaufende kleinere Motoren.
- Es sind bereits Gleichstrommasghinenanker der vorerwähnten Art bekanntgeworden, bei denen die Schaltdrähte mit den Stromweridcrlamellen durch Verstärkungsdrähte verbun= den sind, die außerhalb der Ankernuten- an der vom Stromwender abgekehrten Stirnseite des Ankers mit den Schaltdrahtenden leitend verbunden sind.
- Die Schaltdrähte von Gleichstromankern gehören zu den mechanisch am meisten beanspruchten Wicklungsteilen, besonders wenn es sich um kleine Anker von sehr hoher Drehzahl handelt, wie z. B. um die Anker von elektromotorisch angetriebenen, handbedienten Werkzeugmaschinen o. dgl. Die Schaltdrähte können praktisch. nur so angeordnet werden, daß sie über den Wickelkopf des Ankers oder durch diesen hindurch an den Stromwender geführt und in dessen Lamellen eingelötet werden. Die Schaltenden liegen also in - der Regel ---dicht auf dem Wickelkopf auf und bilden nach der- üblichen Imprägnierung mit diesem eine feste Masse.
- Es läßt sich nun nicht verhindern, daß sich die Wickelköpfe solcher Anker unter der Ein- -wirkung der meist .erheblichen Fliehkräfte etwas anheben. Wenngleich die dadurch entstehenden Formänderungen an sich gering sind, verursachen sie dennoch in den Schaltdrähten erhebliche mechanische Spannungen, die für dünne Schaltdrähte, wie sie bei Betriebsspannungen von i io bis aao Volt vorkommen, so groß werden können, daß sie die Elastizitätsgrenze überschreiten. Die Folge sind dann Schaltdrahtbrüche und das Unbrauchbarwerden der Maschine.
- Gemäß der Erfindung werden die erwähnten Schwierigkeiten behoben, wenn die Verstärkungsdrähte einen elektrisch weniger gut leitenden, jedoch mechanisch festen Kern und auf diesem einen elektrisch gut leitenden Mantel oder Überzug haben, der vorzugsweise gleich große Querschnitte wie der Wicklungsdraht aufweist.
- Als die mechanische Festigkeit verstärkender Zwischenleiter kann z. B. Eisendraht mit Kupfermantel verwendet werden, der infolge seiner hohen Zugfestigkeit die Zugbeanspruchungen, die bei hoher Drehzahl von den Spulenköpfen auf die Anschlußdrähte ausgeübt werden, ohne Schädigung aufnehmen kann. Der Kupfermantel, der durch irgendein bekanntes Verfahr#n, z. B. galvanisch oder durch Schweißplattierung, auf den Eisenkern des Drahtes aufgebracht werden kann, erhält vorteilhaft denselben Querschnitt wie der Wicklungsdraht. Ein solcher Zwischenleiter wird mit einem Ende an das zugehörige Ende des Wicklungsdrahtes angelötet und mit dem anderen Ende an die Stromwenderlamelle. Dieses Löten wird, was besonders bei dünnen Drähten sehr wichtig ist, durch den Kupferüberzug des Zwischenleiters erleichtert. Man ist also sicher, die so wichtige gute Lötverbindung herstellen zu können.
- Empfehlenswert ist es, die Löt- oder sonstige Verbindungsstelle i, an der der Zwischenleiter z mit dem Wicklungsdraht 3 verbunden ist, in die Nut oder noch besser, wie die Abbildung zeigt, an das vom Stromwender 4 abgekehrte Ende des Ankers zu legen. Besonders in letzterem Fall sind die verstärkten Schaltdrähte fest eingespannt, da sie durch die ganze Länge der Ankernuten hindurch vom Wicklungsdraht bis an die Lamelle des Stromwenders geführt sind, und es werden deshalb schädliche, die Verbindungsstelle und den verhältnismäßig dünnen Wicklungsdraht beanspruchende Schwingungen verhütet.
- Zwischenleiter mit Eisenseele und Kupferüberzug sind hier natürlich nur als Beispiel genannt. Je nach Bedarf kann man auch andere Stoffe wählen, z. B. Hartaluminium mit Kupferüberzug oder rostfreien Stahldraht, besonders dann, wenn eine sehr hohe mechanische Festigkeit oder ein nicht magnetisierbarer Werkstoff für den Zwischenleiter notwendig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichstrommaschinenanker, insbesondere für schnellaufende kleinere Motoren, dessen Schaltdrähte mit den Stromwenderlamellen durch Verstärkungsdrähte verbunden sind, die außerhalb der Ankernuten an der vom Stromwender abgekehrten Stirnseite des Ankers mit den Schaltdrahtenden leitend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsdrähte einen elektrisch weniger gut leitenden, jedoch mechanisch festen Kern und auf diesem einen elektrisch gut leitenden Mantel oder Überzug haben, der vorzugsweise gleich großen Querschnitt wie der Wicklungsdraht aufweist. a. Gleichstromanker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsdraht einen Kern aus rostfreiem Stahl und eine Ummantelung aus Kupfer hat. 3. Gleichstromanker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Verstärkungsdrahtes aus Hartaluminium besteht und mit Kupfer oder einem anderen elektrisch gut leitenden Werkstoff überzogen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
Schweizerische Patentschrift Nr. 174 72- 1; USA.-Patentschrift Nr. 1 991 057; deutsche Patentschriften Nr. 649 878, 660743.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES129264D DE754263C (de) | 1937-10-26 | 1937-10-26 | Gleichstrommaschinenanker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES129264D DE754263C (de) | 1937-10-26 | 1937-10-26 | Gleichstrommaschinenanker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE754263C true DE754263C (de) | 1951-10-31 |
Family
ID=7538087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES129264D Expired DE754263C (de) | 1937-10-26 | 1937-10-26 | Gleichstrommaschinenanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE754263C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH174781A (de) * | 1933-02-18 | 1935-01-31 | Bosch Robert Ag | Anker mit Stromwender, insbesondere für elektrische Maschinen, die starken Erschütterungen ausgesetzt sind. |
| US1991057A (en) * | 1934-06-09 | 1935-02-12 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Means for preventing breakage of armature leads |
| DE649878C (de) * | 1937-09-04 | Robert Bosch Akt Ges | Elektromotor mit Stromwender zum Antrieb von Handwerkzeugmaschinen | |
| DE660743C (de) * | 1938-06-01 | Bosch Gmbh Robert | Nutenanker fuer elektrische Maschinen mit Trommelwicklung aus Draht |
-
1937
- 1937-10-26 DE DES129264D patent/DE754263C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE649878C (de) * | 1937-09-04 | Robert Bosch Akt Ges | Elektromotor mit Stromwender zum Antrieb von Handwerkzeugmaschinen | |
| DE660743C (de) * | 1938-06-01 | Bosch Gmbh Robert | Nutenanker fuer elektrische Maschinen mit Trommelwicklung aus Draht | |
| CH174781A (de) * | 1933-02-18 | 1935-01-31 | Bosch Robert Ag | Anker mit Stromwender, insbesondere für elektrische Maschinen, die starken Erschütterungen ausgesetzt sind. |
| US1991057A (en) * | 1934-06-09 | 1935-02-12 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Means for preventing breakage of armature leads |
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