DE7534026U - Vorrichtung zum behandeln von teppichen mit schaum - Google Patents
Vorrichtung zum behandeln von teppichen mit schaumInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L25/08—Pads or the like for cleaning clothes
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Description
| M N |
i ι 1 1 |
Behandeln von | ; I a I 4β DORTMUND 1. 3. WESTENHEU-WEa (57 TELEFON CO23O 14S81Q PRIVAT CO2313 4124Ο4 |
MOV. «75 W/V |
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Qi PL.-ING.
ΠΑΤΕΝΤΑ |
■ * , * t I I Il EINKE WALT |
AKTEN-NR.: I/2638 | ||||
| L, Schwert rs tr aße 319 | ||||||
| Benz, Theodor, | 4600 Dortmund *U | Teppichen mit Schaum" | ||||
| "Vorrichtung zum | ||||||
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von Teppichen mit Schaum, mit In einem nut einem Handhabungsstiel
versehenen Gehäuse drehbar angeordneten Auftragswalzen.
Bei derartigen Vorrichtungen besteht bisher ein Problem dprin, den auf den Teppich· - aufgebrachten Reinigungsschaum
anschließend mit dem darin gelösten Schmutz wieder
zu entfernen. Bei den meisten Zusatzgeräten zu Staub· säugern o. dgl. wird hierzu empfohlen, den Schaum abtrocknen
zu lassen und dann den an die Oberfläche gebrachten Schmutz mit einem normalen Staubsauger abzusaugen.
Diese Methode ergibt Jedotn keinen befriedigenden
Reinigungseffekt, da der grüßte Teil des Schmutzes beim Eintrocknen bzw. Einschrumpfen des Schaumes wieder in
den Tepp ion einsieht. Zudem ist bei dieser Methode nicht
▼eraeldbar, d«A der Teppich ziemlich feucht wird, was
je nach dem vorhandenen Teppichmaterial zu einem Wellen oder Einlaufen führen kann. Wenn man das vermeiden will,
hat die Hausfrau bisher versucht, den Schaum mit dem in diesem gelösten Schmutz mittels Saug- bzv. Trockentüchern
aufzunehmen, was naturgemäß ein sehr mühsames und umständliches
Verfahren 1st und auch nicht vermeiden kann, daß ein beträchtlicher Teil des Schaumes mit darin geUstem
Schmutz wieder in den Teppich eingerieben wird. Bekannt sind ferner gesonderte Wassersauger, mittels welcher
der Schaum mit darin gelöstem Schmutz abgesaugt werden kann. Diese Geräte haben zwar eine befriedigende Punktion,
sind jedoch so kostspielig, daß sich deren Anschaffung nur für Großflächen bzw. komerzielle Reinigun
gsunt ernennten lohnt, wobei auch hier die Handhabung infolge des Erfordernisses von zwei Geräten relativ
umständlich und aufwendig ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, welche mit einfachen Mitteln, d.h. ohne Zuhilfenahme
eines Zweitgerätes oder komplizierte bewegliche und damit störanfällige Teile die Entfernung des Reinigungsschaumes
mit darin gelöstem Schmutz in Verbindung mit einem einfachen Auftraggerät ermöglicht.
Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelobt,
daft an mindestens einem sich parallel zu den Auftragswaisen erstreckenden Längs rand des Gehäuses eine Ab··
streif leiste ausgebildet 1st.
Aufgrund dieser Ausbildung 1st es möglich, jeweils nach dem Aufbringen von Re InI gun gs sch aum auf eine relativ kleine Fläche mittels des gleichen, auch zum Auftragen dienenden Oerateρ den Schaum wieder abzuziehen,
Indem das Gerät einfach derart gewendet wird, daß die
Abstreifleiste etwa rechtwinklig über die Teppichfläche gezogen werden kann, derart, daß der Schaum
auf der Abstreifleiste gesammelt und anschließend über •inem Gefäß abgestriffen werden kann.
Dabei ist es günstig, wenn sich die Abstreifleiste in
Arbeltsstellung der Vorrichtung etwa parallel zur zu reinigenden Teppichfläche erstreckt, da es sich gezeigt hat, daß dann durch einfaches Verdrehen des Gerätes um die Längsachse des Handhabungsstieles um etwa l80° dieses sehr gut zu dem betreffenden Zweck gehandhabt werden kann.
Vorteilhaft ist es dabei weiterhin, wenn die Abstreifleiste alt einer anschließenden Fläche des Gehäuses
einen Winkel von etwa 90° bildet, da dann in dem Winke !bereich zwischen Gehäusefläche und Abstreifleiste
eine betriehtIiehe Menge Schaum angesammelt werden kann,
bevo^ jeweils ein Abstreifen Ober einem Gefäß erforderlieh wird.
Schließlich empfiehlt es sich, die Abstreifleiste und
das Gehäuse einstückig aus Kunststoff zu bilden, da dies fertigungsmäßig keine Probleme mit sich bringt
und sich das betreffende Gerät dadurch nur unwesentlich verteuert, Ir seinem Gebrauchswert aber entscheidend verbessert wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in einer
perspektivischen Darstellung eine Vorrichtung gemäß 6er Erfindung.
In einem Gehäuse 1 ist mittels stirnseitiger Zapfen 2 ein Satz von aus Schaumstoff gebildeten Auftragswalzen 3 gelagert, mittels welcher durch Eintauchen
In eine schäumende Reinigungsflüssigkeit durch Verrollen der Auftragswalzen auf einer zu reinigenden
Teppichfläche auf dieser eine Schaumschicht erzeugt werden kann.
An eine» Längsrand des Gehäuses 1 1st eine Abstreifleiste 4 ausgebildet, und zwar ansetzend an der unteren Kante einer in Arbeitsteilung der Vorrichtung
7534028
sieb la wesentlichen abwärt ο erstreckenden Qehäusefläche
5 derart, daft cwiaehen der Abstreifleiste 1 und der Je-
häuseflache 5 ttwa ti» rechter Winkel gebildet let. An
den Enden der Abetreifleiste sind dreleekfSrmige Abschlußflächen 6 ausgebildet, die einerneits zur Versteifung der Abstreifleiste M und andererseits zu einem
wasserdihten Eckabschluß dienen.
An der Oberseite des Gehäuses ist eine Aufnahme 7 für einen Stiel 8 ausgebildet.
Dis Handhabung der Vorrichtung erfolgt in der Weise,
daß nach dem Auftragen und gleichmäßigem Verteilen des Schaumes sowie nach einer ausreichenden Aufrührung desselben derart, daß sich der im Teppich befindliche
Schmutz in dem Reinigungsschaum löst, die Vorrichtung
lediglich in der Hand der Bedienungsperson ohne Veränderung der Lage des Stieles 8 um etwa 18O° um die
Längsachse des Stieles gedreht zu werden braucht, um dann mit der Vorderkante der Abstreifleiste 4 über die
zu reinigende Teppichfläche gezogen zu werden, derart, daß sich der auf der Teppichfläche befindliche Reinigungsschaum mit in diesem gelösten Schmitz in dem Winkelraum zwischen der Abstreifleiste 4 und der Qehäusefläche 5 ans aast* It. Sobald dieser Raum voll gefallt ist,
wird die Vorrichtung mit etwa senkrecht stehender Abstreifleiste 4 über einen Behälter gebracht und de.?
Schaum von Hand abgestriffen, was mühelos möglich ist, worauf weiterer Schaum in der gleichen Weise abgezogen
werden kann.
Es hat sich gezeigt, daß der Gebrauchszweck des Gerätes durch die Vorsehung der Abstreifleiste entscheidend verbessert wird bzw. erst durch die Vorsehung
dieser Abstreifleiste in einfacher Weise, d.h. ohne Notwendigkeit eines kostspieliegen und störanfälligen
Zweitgerätes, das Problem der Beseitigung des den Schmutz aufgenommen habenden Rein!gungsschaumes möglich ist.
Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel in vielfacher Weise abzuändern, ohne den Grundgedanken
der Erfindung zu verlassen. So könnte beispielsweise eine Abstreifleiste auch noch an einer Schmalseite
des Gehäuses angeordnet sein, um damit auch ein Abziehen zwischen dicht beieinander stehenden Hindernissen,
z.B. Möbelfüßen und Wänden zu ermöglichen. Man könnte einen Abschieber In dem Winkelraum zwischen Abstreifleiste und anschließender Gehäusefläche hin und her
verschiebbar lagern u. dgl. mehr.
Ansprüche
7534026 26.02.78
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Behandeln von Teppichen mit Schaum, mit
In einem mit einem Handhabungsstiel versehenen Gehäuse
drehbar angeordneten Auftragwalzen» dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem sich parallel zu den Auftragswalzen (3) erstreckenden Längsrand des Gehäuses (1) S
eine Abstreifleiste (4) ausgebildet 1st.
2. Verrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifleiste (4) sich in Arbeltsstellung der Vorrichtung etwa parallel zur zu reinigenden Teppichfläche erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifleiste (4) mit einer anschließenden Fläche (5) des Gehäuses (l) einen Winkel von etwa
90° bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifleiste (4) und das Gehäuse (1) einstückig aus Kunststoff gebildet sind.
7534026 26.0176
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7534026U DE7534026U (de) | 1975-10-25 | 1975-10-25 | Vorrichtung zum behandeln von teppichen mit schaum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7534026U DE7534026U (de) | 1975-10-25 | 1975-10-25 | Vorrichtung zum behandeln von teppichen mit schaum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7534026U true DE7534026U (de) | 1976-02-26 |
Family
ID=31962714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7534026U Expired DE7534026U (de) | 1975-10-25 | 1975-10-25 | Vorrichtung zum behandeln von teppichen mit schaum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7534026U (de) |
-
1975
- 1975-10-25 DE DE7534026U patent/DE7534026U/de not_active Expired
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